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Jeder stirbt für sich allein

Der Bestseller »Jeder stirbt für sich allein« von Hans Fallada ist einer der erfolgreichsten deutschen Romane der vergangenen Jahre. Falladas wohl bekanntestes Werk berichtet von gesellschaftlichen Ereignissen aus dem Berlin des Jahres 1940. »Jeder stirbt für sich allein« erschien 1947, wenige Jahre nach den geschilderten Ereignissen. Im Zentrum der Romanhandlung steht ein Ehepaar, das Widerstand gegen das Naziregime leistet. Hans Fallada gründet die Romancharaktere auf einem realen Fall. Dazu studiert er zahlreiche zeitgenössische Quellen einschliesslich Akten der Gestapo.

Otto und Anna Quangel sind im Dritten Reich Mitläufer. Sie sind keine überzeugten Nazis, schwimmen aber angepasst mit der Masse. Als ihr Sohn im Krieg fällt, ändern sie ihre passive Haltung. Sie stellen das Naziregime in Frage. Nach langem inneren Ringen entscheiden sie sich für den Widerstand. Sie verteilen in Treppenhäusern kleine Kärtchen, auf denen das Regime kritisiert wird. Die Gestapo wird auf die Kärtchen aufmerksam. Es beginnt eine Zeit extremer nervlicher Anspannung.

»Jeder stirbt für sich allein« zeichnet ein umfassendes Panorama der gesellschaftlichen Atmosphäre im Berlin des Dritten Reiches. Hans Fallada zeigt, wie die vom Regime gestreute Angst das Verhältnis zwischen den Menschen verändert. »Jeder stirbt für sich allein« wirkt wie eine grosse psychologische Analyse einer ganzen Gesellschaft. Furcht und Misstrauen bestimmen die Kommunikation und lassen die Menschen vereinzeln. Unter dem Terrorregime lebt jeder für sich allein und stirbt auch so.
Portrait
Hans Fallada
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 667 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 29.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783746093628
Verlag Books on Demand
Dateigröße 1213 KB
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Das Buch lässt mich nicht mehr los
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münstereifel am 08.12.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Jeder stirbt für sich allein wurde im Jahr 1947 veröffentlicht. Hans Fallada war der Autor und er hat bis heute nichts an seiner Popularität verloren. Der Name ist ein Pseudonym, da er tatsächlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen hieß. Hans Fallada war und ist bis heute bei einigen Lesern umstritten. Das liegt wohl daran, dass e... Jeder stirbt für sich allein wurde im Jahr 1947 veröffentlicht. Hans Fallada war der Autor und er hat bis heute nichts an seiner Popularität verloren. Der Name ist ein Pseudonym, da er tatsächlich Rudolf Wilhelm Friedrich Ditzen hieß. Hans Fallada war und ist bis heute bei einigen Lesern umstritten. Das liegt wohl daran, dass er sowohl Morphium- als auch Alkoholabhängig war. Dennoch schrieb er Romane, die bis heute eine Vielzahl an Lesern unterhält. Hans Fallada beschreibt in seinem Roman Jeder stirbt für sich allein die Situation während der Zeit des Nationalsozialismus sehr genau und anschaulich. Er berichtet von einem Ehepaar, deren Welt nach dem Tod des einzigen Sohnes zusammenbrach. Dieser kämpfte und wurde in Hitlers Krieg ermordet. Wie ihm erging es vielen jungen Männern und Otto sowie Elise Hampel wollten ihren Mitmenschen die Wahrheit über die Machenschaften des Feldherrn und seiner Anhänger mitteilen. Da dies niemals öffentlich geschehen durfte, schrieben sie ihre Ansichten auf Postkarten und verteilten diese in entfernt liegenden Stadtteilen Berlins. Das Buch ist der letzte Roman Falladas und es gefiel mir sehr gut. Die Schilderungen sind genau und ich litt wirklich mit dem Ehepaar Hampel. Ja, auch Bücher, die im letzten Jahrhundert geschrieben wurden, sind keineswegs altbacken. Jeder stirbt für sich allein ist ein zeitloses Buch, was die damalige Situation erschreckend real wirken lässt. Die Sorge der Mutter bei der Einberufung des Sohnes und die Angst des Ehepaares, dass sie denunziert werden und ins Gefängnis müssen, hat mich mitgerissen. Spannender geht es kaum, zumal die Geschichte auf Tatsachen beruht und nicht der Phantasie einfallsreicher Schriftsteller entspringt.

Die Bedeutung des Widerstands.
von einer Kundin/einem Kunden am 19.08.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dies ist ein phänomenaler Roman über den deutschen Widerstand gegen die Nazis während des zweiten Weltkrieges. Der erstaunlichste Teil dieser Geschichte ist, dass es 1947 geschrieben wurde und auf einer wahren Geschichte basiert. Einige moderne Nachdrucke dieses Buches enthalten sogar Kopien der Originalbriefe und Dokumente. Ein... Dies ist ein phänomenaler Roman über den deutschen Widerstand gegen die Nazis während des zweiten Weltkrieges. Der erstaunlichste Teil dieser Geschichte ist, dass es 1947 geschrieben wurde und auf einer wahren Geschichte basiert. Einige moderne Nachdrucke dieses Buches enthalten sogar Kopien der Originalbriefe und Dokumente. Eine unglaublich bewegte Geschichte, die es verdient, gelesen zu werden. Nicht nur von Leuten, die sich für das Thema interessieren, sondern auch von jedem, der einfach nur an einem unglaublichen Buch interessiert ist, das definitiv in den Bereich der Klassiker gehört.

von einer Kundin/einem Kunden am 27.06.2017
Bewertet: anderes Format

Besonders, weil das Buch auf wahren Tatsachen beruht, hat es mich gepackt und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Toll geschrieben und einfach lesenswert.