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No fungi no future

Wie Pilze die Welt retten können

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Das Buch für naturwissenschaftlich interessierte Leser, die sich Gedanken machen über die anstehenden Probleme einer zahlenmässig rasch zunehmenden Weltbevölkerung. Das Buch klärt über den bisher allgemein kaum bekannten Nutzen der sogenannten Grosspilze auf. Es sind Pilze, die man sonst von Spaziergängen in Wald und Wiese kennt und die man im Handel kaufen kann. Wie können Grosspilze dazu beitragen die Menschheit zu retten?Können Ernährungsprobleme in armen Ländern Afrikas durch Grosspilze gelöst werden?Gelingt eine Revitalisierung ganzer geschädigter Wälder?Und was haben Pilze auf dem Mars zu suchen?Diese und weitere spannende Fragen werden im Verlauf der Kapitel beantwortet. Die Leser bekommen Einblicke in die Geheimnisse und Arbeitsweisen einer Wissenschaft, die, wie auch Pilze, im Verborgenen aktiv ist, deren Bedeutung rapide steigt, obwohl sie bisher nur von relativ wenigen Forschern betrieben wird.

Portrait
​Prof. Dr. Dr. h.c. Jan I. Lelley ist seit über 40 Jahren auf dem Gebiet der angewandten Mykologie tätig. Er war Professor an der Friedrich-Wilhelms Universität in Bonn und hielt dort sowie an der Corvinus Universität in Budapest Vorlesungen über Nutzpilze, ihre Biotechnologie und Produkte. Er war Direktor der Versuchsanstalt für Pilzanbau und ist Gründer und Geschäftsführer der Gesellschaft für angewandte Mykologie und Umweltstudien GmbH, beide in Krefeld. Prof. Lelley ist auswärtiges Mitglied der Ungarischen Akademie der Wissenschaften, Autor bzw. Mitautor von weit mehr als hundert wissenschaftlichen Publikationen sowie zahlreichen Fach- und Sachbüchern.
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  • Vorwort.- ¿1 Einführung.- 2 Pilze für die Welt.-  3 Wer Pilze isst, lebt länger.- 4 Auch Tiere mögen Pilze.- 5 Pilze, Lebenspartner der Waldbäume.- 6 Pilze als Problemlöser.- Schlusswort.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 268
Erscheinungsdatum 20.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-662-56506-3
Verlag Springer
Maße (L/B/H) 19.3/12.8/2 cm
Gewicht 290 g
Abbildungen 32 farbige Abbildungen, 30 farbige Tabellen, Bibliographie
Auflage 1. Auflage 2018
Verkaufsrang 99155
Buch (Taschenbuch)
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Pilze auf dem Mars
von S.A.W aus Salzburg am 14.08.2018

Der Autor sieht in den Pilzen eine Nahrungsquelle der Zukunft, die die Menschheit vor dem Verhungern retten könnte. Die Pilze sind näher mit den Tieren verwandt, sie sind die Gegenspieler der Pflanzen, die sich als erste Eukaryoten von der Pilz-Tier-Gruppe getrennt haben. Pilze bilden Symbiosen mit den Pflanzenwurzeln und bereit... Der Autor sieht in den Pilzen eine Nahrungsquelle der Zukunft, die die Menschheit vor dem Verhungern retten könnte. Die Pilze sind näher mit den Tieren verwandt, sie sind die Gegenspieler der Pflanzen, die sich als erste Eukaryoten von der Pilz-Tier-Gruppe getrennt haben. Pilze bilden Symbiosen mit den Pflanzenwurzeln und bereiten für diese Nährstoffe auf. Mutterkornpilze befallen den Roggen und rafften 1722 20.000 russische Soldaten dahin, die die Meeresengen erobern sollten. Pilze raffen noch heute bis zu 20% der Welternte dahin. Ein Hallimasch-Pilz in Oregon bedeckt 120 ha und wiegt 600 t, ist 2400 Jahre alt. Pilze werden von Menschen seit 30.000 J gegessen, galten in der Antike als sehr wohlschmeckend, wurden aber auch als Gifte verwendet. Im Mittelalter lebte das antike Wissen unverändert fort. Parasiten wachsen auf Bäumen, Mykorrhiza leben in Symbiose mit Wurzeln, Saprophyten leben auf totem organischem Material. Sie wandeln jährliche Biomasse in der Größe von 200 Mrd t um. 27 Mill t Speisepilze werden jährlich gegessen, vor allem in China. 1978 war es erst 1 Mill t. 80% stellen die Big Five: Austernpilz, Champignon, Enoki, Shii-take und Judasohr. Pilze enthalten viel Protein und kaum Kalorien (40kcal auf 100g), sind daher für Diäten optimal. Ideal ist eine Kombination von Pilzproteinen mit pflanzlichen, dies kann vor allem in Entwicklungsländern das fehlende Fleisch ersetzen. Pilze enthalten kaum Purine und sind deshalb gut gegen Gicht und Stoffwechselstörungen. Pilze eignen sich zur Reinigung kontaminierter Böden, Weißfäulepilze verarbeiten sogar DDT und filtern Schadstoffe aus der Luft. Der Boden muss dazu gut mit Pilzmyzel vermischt werden. In den USA wurden Motoröl-verseuchte Böden mit Pilzen vollständig gereinigt, bevor sie die Gewässer verunreinigen konnten. Die Reinigungsrate durch Pilze erreichte in modernen Experimenten 99,94%. Für die bemannte Marsmission, die Nahrung für 30 Monate braucht, wären auf dem Mars kultivierte Austernpilze die ideale Nahrungsquelle, da sie aus Abfällen gezogen werden und die kosmische Strahlung ihnen erwiesenermaßen nichts ausmacht. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „2100. Die neue Welt. So retten wir die Zukunft.“