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Dear Martin

"Absolut unglaublich, ehrlich und herzzerreissend!"Angie Thomas, Autorin von «The Hate U Give»Justyce McAllister ist einer der Besten seiner Klasse, Captain des Debattierclubs und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale – doch all das interessiert den Polizisten, der Justyce die Handschellen umlegt, nur wenig. Der Grund für seine Verhaftung: Justyce ist schwarz. Und er lebt in den USA im Jahr 2017.Mit Briefen an sein grosses Vorbild Martin Luther King Jr. versucht Justyce, dem alltäglichen Rassismus etwas entgegenzusetzen. Und dann ist da noch Sarah-Jane, seine kluge, schöne — und weisse – Debattierpartnerin. Als jedoch sein bester Freund Manny erschossen wird, scheint es, als ob selbst Martin Luther King Jr. keine Antwort mehr für Justyce bereithält.
Rezension
Da schliesst man die Augen. Und will nicht weiterlesen. Sollte man aber. Ein grosses Buch. Nicht nur für Heranwachsende. Welt am Sonntag
Portrait
Stone, Nic
Nic Stone wuchs in einem Vorort von Atlanta auf. Nach dem Abschluss am Spelman College arbeitete sie in der Jugendberatung und lebte einige Jahre in Israel, bevor sie in die USA zurückkehrte, um zu schreiben. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in Atlanta.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 24.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-21833-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 22.1/15.2/2.5 cm
Gewicht 445 g
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Karsten Singelmann
Verkaufsrang 44796
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Taten sagen mehr als Worte
von einer Kundin/einem Kunden am 08.04.2019

Ein tiefschürfender Jugendroman, der die amerikanische Kultur seiner Zeit gut zu fassen vermag. Ich war gerührt, schockiert und wurde zum Denken angeregt. Für ein Buch in dieser Altersgruppe finde ich den Titel wirklich gut gelungen. Als Leser erhascht man nicht nur einen Blick auf das Heute, sondern auch auf ein Damals und kann... Ein tiefschürfender Jugendroman, der die amerikanische Kultur seiner Zeit gut zu fassen vermag. Ich war gerührt, schockiert und wurde zum Denken angeregt. Für ein Buch in dieser Altersgruppe finde ich den Titel wirklich gut gelungen. Als Leser erhascht man nicht nur einen Blick auf das Heute, sondern auch auf ein Damals und kann seinen Horizont erweitern. Für alle jungen Leute ab 14 Jahren geeignet. Mehr braucht es nicht.

Für alle Begeisterten von "The hate u give"
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2019

Justyce hat sein Leben im Griff. Er hat tolle Freunde, ist gut in der Schule und hat vielleicht auch bald eine Freundin. All das schreibt er seinem Vorbild Martin Luther King Jr. in Briefen. Doch dann passiert etwas, was ihn verändert. Er will nur Gutes tun, doch wird dafür verhaftet. Und all das nur, weil er schwarz ist. Von ... Justyce hat sein Leben im Griff. Er hat tolle Freunde, ist gut in der Schule und hat vielleicht auch bald eine Freundin. All das schreibt er seinem Vorbild Martin Luther King Jr. in Briefen. Doch dann passiert etwas, was ihn verändert. Er will nur Gutes tun, doch wird dafür verhaftet. Und all das nur, weil er schwarz ist. Von da an sieht er seinen Alltag anders. Er fängt an zu Zweifeln. Und dann wird sein bester Freund sinnlos erschossen. Von einem Polizisten. Und das auch nur, weil dieser schwarz ist. Justyce befindet sich im Chaos zwischen Rassismus, Trauer, Erwachsen werden und plötzlich auch mitten in einem Prozess. Das Buch greift das Thema des Alltagsrassimus toll auf. Weil kleine Bemerkungen schon den Unterschied machen. Weil es egal ist, ob es eigentlich „nur ein Witz“ war oder eine offensichtlich rassistische Bemerkung. Weil es immer noch einen Unterschied macht, ob man schwarz oder weiß ist. Und das im Jahr 2017 in Amerika. Eine bewegende Geschichte über einen starken Jungen, der für sich selbst einstehen muss. Ich finde es unglaublich wichtig Jugendliche auf das Thema aufmerksam zu machen. Vor allem Sensibilität und Feinfühligkeit im Zusammenhang mit Rassismus zu vermitteln. Und genau das war in eine spannende, bewegende Geschichte verpackt. Auch die Idee, Justyce Gedanken in Form von Briefen an Martin Luther King Jr. zugänglich zu machen fand ich klasse. Allerdings wurde der Grund für diese Briefe erst sehr spät erklärt und bis dahin verwirrt das ein wenig. Aber sonst: TOP!

Aufwühlend, erschütternd und so wichtig! Unbedingt lesen!
von Philip am 07.12.2018

Dear Martin von Nic Stone befasst sich mit einem sehr ernstzunehmenden Thema, nämlich der Polizeigewalt und Amerika und dem allgegenwärtigen Alltagsrassismus. Doch sind gerade einmal 256 Seiten genug Raum, um sich ausgiebig mit dieser Thematik auseinanderzusetzen? Nic Stone hat genau dies geschafft und einen augenöffnenden Ro... Dear Martin von Nic Stone befasst sich mit einem sehr ernstzunehmenden Thema, nämlich der Polizeigewalt und Amerika und dem allgegenwärtigen Alltagsrassismus. Doch sind gerade einmal 256 Seiten genug Raum, um sich ausgiebig mit dieser Thematik auseinanderzusetzen? Nic Stone hat genau dies geschafft und einen augenöffnenden Roman geschrieben, welcher mit seiner tagespolitischen Brisanz und einem sehr durchdachten Setting direkt überzeugen kann. Im Zentrum der Geschichte steht dabei der jugendliche Protagonist Justyce, der eigentlich ein ziemlich unbeschwertes Leben führt. Er befindet sich im letzten Jahr der Highschool, ist mit dem hübschesten Mädchen der Schule zusammen, beliebt und zudem noch einer der besten seines Jahrgangs. Außerdem hat er einen Uniplatz an seiner Wunschuni sicher. Doch eines nachts gerät sein Leben aus den Fugen, als er aufgrund eines Missverständnisses und aufgrund seiner Hautfarbe von der Polizei für mehrere Stunden in Handschellen gesteckt wird. Justyce ist nämlich schwarz und muss sich trotz seiner Errungenschaften mit Vorurteilen und Alltagsrassismus auseinandersetzen und wird durch dieses nächtliche Erlebnis erst so richtig wachgerüttelt und sensibilisiert. Außerdem ist es Auslöser und Weckruf zugleich, um sich einmal näher mit der alltäglichen Situation in Amerika auseinanderzusetzen. Dabei setzt die Autorin Nic Stone sehr gekonnt unterschiedliche Erzählstile ein, um ein breites Aufgebot an Erfahrungen zu vermitteln. Einerseits wird auf die klassische Erzählweise gesetzt, indem wir die Perspektive des Protagonisten hautnah miterleben, zum anderen werden aber auch Zeitungsartikel, Verhörprotokolle und Briefe an Martin Luther King als erzählendes Element verwendet. Dadurch wird das sehr wichtige Thema durch den Einsatz unterschiedlicher Mittel stark verdeutlicht. Nic Stone scheut dabei nicht zurück, sich kritisch mit den Themen Polizeigewalt, Gangs und Rassismus in Amerika auseinanderzusetzen und ein klares Statement abzugeben. Dies hat die Autorin dabei so gekonnt in ihrem Werk Dear Martin verpackt und ausgearbeitet, dass es trotz des brisanten Themas auch für die eigentliche Zielgruppe geeignet ist und vor allem eines bewirkt: Das Werk sensibilisiert und rüttelt den Leser wach. Ein Augenöffner, mit dem sich jeder auseinandersetzen sollte! Darüber hinaus zeichnet Nic Stone unglaublich starke Charakterportraits, die zum einen aus dem Alltag gegriffen scheinen und zum anderen aber gleichzeitig dafür sorgen, dass sie eine Inspiration für andere Menschen darstellen. Sie sind charakterstark, wehrhaft und durchleben zahlreiche Höhen und Tiefen, die man als Leser wahnsinnig gerne verfolgt hat. Selbst nachdem man herbe Rückschläge und emotionale Achterbahnfahrten überbrücken musste. Fazit zu Dear Martin von Nic Stone Dear Martin ist definitiv kein Buch, welches man auf die leichte Schulter nehmen kann. Es ist erschütternd, beängstigend, zeigt gleichzeitig aber auch tolle Perspektiven auf und vermuttelt Mut. Eine unfassbar tolle, wenngleich auch augenöffnende Geschichte, die einem sehr ans Herz geht und sich mit zahlreichen der tagespolitischen Themen auseinandersetzt und deshalb auf jeden Fall gelesen werden sollte!