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Als wir unsterblich waren

Roman

(57)
November 1989. 'Willkommen in Westberlin', dröhnt es aus einem Lautsprecher, als die Ostberliner Studentin Alexandra von der Menschenmenge in die Arme eines jungen Mannes gedrängt wird. Liebe auf den ersten Blick!
Berlin vor dem Ersten Weltkrieg. Die junge und mutige Paula setzt sich leidenschaftlich für Frauen- und Arbeiterrechte ein. Ihre Träume von einer neuen, gerechteren Welt teilt sie mit dem charismatischen Studentenführer Clemens, mit dem sie Seite an Seite kämpft.
Damals, als sie unsterblich waren, beginnt ihre dramatische Geschichte, die auch die Geschichte unseres Landes ist und die Jahrzehnte später Alexandras Welt für immer verändern wird.
Rezension
"Damals, als wir unsterblich waren, beginnt ihre dramatische Geschichte, die auch die Geschichte unseres Landes ist und die Jahrzente später Alexandras Welt für immer verändern wird" over-view.de, 31.08.2014
Portrait
Charlotte Roth, Jahrgang 1965, ist Berlinerin, Literaturwissenschaftlerin und seit zehn Jahren freiberuflich als Autorin tätig. Mit diesem Roman, der auf einem Stück ihrer eigenen Familiengeschichte basiert, hat sie sich einen langgehegten Traum erfüllt. Charlotte Roth hat Globetrotter-Blut und zieht mit Mann und Kindern durch Europa, hält an ihrem Koffer in Berlin aber unverbrüchlich fest.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 576
Erscheinungsdatum 02.05.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-51206-7
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 190/126/45 mm
Gewicht 563
Verkaufsrang 22.185
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
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Diese seltsame, wilde, überbordende Zeit!
von Martina Meyen aus Sankt Augustin am 15.06.2014

Als wir unsterblich waren … das klingt nach Jugend, nach Träumen, nach Veränderung und nach Liebe. All das habe ich bekommen und noch so viel mehr. Es ist die Geschichte von Paula und Clemens, von der Arbeiterbewegung und dem Aufstieg der Sozialdemokraten, von der Frauenbewegung und von starken Frauen,... Als wir unsterblich waren … das klingt nach Jugend, nach Träumen, nach Veränderung und nach Liebe. All das habe ich bekommen und noch so viel mehr. Es ist die Geschichte von Paula und Clemens, von der Arbeiterbewegung und dem Aufstieg der Sozialdemokraten, von der Frauenbewegung und von starken Frauen, die so viel aushalten mussten und vom Krieg, der so viel verändert hat. Ich habe mich schon auf den ersten Seiten verliebt in die Geschichte von Paula, die Charlotte Roth auf ihre ganz eigene Art erzählt. Und diese Art zu erzählen ist es auch, die dieses Buch so besonders macht. Es gibt kaum jemanden, der so viel Atmosphäre schafft, der so schöne Sätze schreibt, die ich mir alle bewahren möchte. Charlotte Roth schreibt die Geschichte von Paula nicht einfach auf. Nein, sie lebt diese Geschichte mit Worten, so lebendig, so nah und macht mich zu einem Teil davon. Sie hat mich abgeholt und mit genommen auf die Reise in eine Zeit, die ich nur aus Erzählungen kenne und die so wichtig ist. Sie hat mich berührt, mich zum Lächeln und und zum Weinen gebracht und mich immer wieder aufgefangen. Ich habe mich so wohl gefühlt mit diesem Buch, selbst wenn ich traurige oder schreckliche Dinge gelesen habe. Der Schreibstil von Charlotte Roth ist so besonders. Sie hat die Atmosphäre im damaligen Berlin genau so gut eingefangen wie zum Zeitpunkt des Mauerfalls. Sie hat Figuren mit Ecken und Kanten geschaffen. Nichts ist rosarot, nichts ist tiefschwarz. Ihre Figuren sind genau so facettenreich wie das, was damals und 1989 passiert ist. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt und diese beiden Ebenen werden auf wunderbare Weise verbunden. Der letzte Satz wird bei jedem Zeitenwechsel zum ersten Satz. Das hat mich jedes mal aufs Neue begeistert und Charlotte Roth festigt damit immer wieder die Verbundenheit zwischen Paula und ihrer Enkelin Alexandra. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Vergangenheit, die Erlebnisse von Alexandra bieten dabei die perfekte Rahmenhandlung. Und am Ende, da läuft dann alles zusammen, was mir eine weitere heftige Gänsehaut beschert hat. So emotional und so atmosphärisch geschrieben, ich habe mich direkt auf den ersten Seiten in dieses Buch verliebt!

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Als wir unsterblich waren
von einer Kundin/einem Kunden am 10.06.2014

Dieser Roman schafft eine Verbindung zwischen den geschichtlichen Ereignissen im Deutschland des 20. Jahrhunderts. Die Handlung wird abwechselnd aus zwei Perspektiven geschildert, aus der Perspektive von Alexandra im Jahr 1989 und aus der Sicht ihrer Großmutter Paula von 1912 bis 19. Bei Alexandra handelt es sich um eine 23-jährige... Dieser Roman schafft eine Verbindung zwischen den geschichtlichen Ereignissen im Deutschland des 20. Jahrhunderts. Die Handlung wird abwechselnd aus zwei Perspektiven geschildert, aus der Perspektive von Alexandra im Jahr 1989 und aus der Sicht ihrer Großmutter Paula von 1912 bis 19. Bei Alexandra handelt es sich um eine 23-jährige Ostberliner Studentin, die bei ihrer 93-jährigen Großmutter lebt, welche Alexandra stets im Unklaren über ihre Vergangenheit gelassen hat. Alexandra fällt es im Gegensatz zu ihrer Freundin Meike sehr schwer, die schützenden Wände ihrer Wohnung zu verlassen. Dennoch begleitet sie Meike in der Nacht des Mauerfalls und trifft im Laufe der Nacht auf den Westberliner Oliver, woraufhin beide sich ineinander verlieben. Als Alexandra wenige Wochen später ihrer Großmutter Oliver vorstellen will, erleidet diese einen Schock. Im Krankenhaus erfährt Alexandra, dass ihre Großmutter nicht mehr lange zu leben hat und erhält die Empfehlung, dem Verhalten der Großmutter auf den Grund zu gehen, indem sie ihre Großmutter davon überzeugt, Alexandra von ihrer Geschichte zu erzählen. Nach und nach, erlangt Alexandra Kenntnis von der Vergangenheit ihrer Großmutter, sie erfährt unter anderem von Paulas Vater, ihrem Bruder und Paulas großer Liebe, dem Sozialisten Clemens. Nun wir klar, wie stark sich Paula in ihrer Vergangenheit politisch engagiert hat und welche harten Verluste sie erleiden musste. Schließlich wird auch geklärt, welche Verbindung zwischen Oliver und Paula besteht und welche furchtbare Rolle Olivers Großvater in der Vergangenheit spielte. Mir haben die Verknüpfungen dieser verschiedenen Schilderung besonders gut gefallen, meist wurde der letzte Satz aus dem Abschnitt der einen Person im nächsten Abschnitt wiederaufgenommen. Dabei fiel auf, dass für die beiden Personen diese Aussagen offenbar vollkommen unterschiedliche Bedeutungen haben. Beispielsweise der Satz „Hier dürfen Familien Kaffee kochen“, der Paula an ihren Freund Kutte und die gemeinsamen Erlebnisse erinnert. Diesen Satz verbindet Alexandra nur mit dem alten Blechschild, das so lange sie sich erinnern kann zu den Besitztümern ihrer Großmutter zählte. Dieser Roman zeigt sehr eindrucksvoll, wie viel Geschichte ein einzelner Mensch in seinem Leben erleben kann. Am Anfang könnte man Paula als eine leicht naive Idealistin charakterisieren, die in Clemens Kamphausen einen unbesiegbaren Helden der Arbeiterklasse sieht. Dieser Kampfgeist erhält einen Dämpfer, als Paula miterleben muss, dass weder Clemens noch die SPD den ersten Weltkrieg verhindern kann. Als schließlich Hitler an die Macht kommt, ist der Glanz von Clemens Kamphausen genauso erloschen, wie Paulas Glaube etwas verändern zu können. Mit 93 Jahren ist sie nur noch eine resignierte alte Frau, die alle ihre Träume hat vorüberziehen sehen, was sie zu Äußerungen wie: „Warum werden Frauen eigentlich nie klüger, warum macht sich jede Generation denselben Unsinn vor?“ und „Der Geschichte ist das egal. Die lässt sich von dir sowieso nicht aufhalten, und wenn du dich mit all deinen Kräften dagegenstemmst.“ bewegt. Dies zeigt sich zum Beispiel daran, wie wichtig die Treffen der Protagonisten am Wannsee für alle sind, dies ist der Ort, an dem sie unsterblich waren, an dem alles möglich schien und nichts einer besseren Welt im Weg zu stehen schien. „Als wir unsterblich waren“ ist die bewegende Geschichte einer uneigennützigen Kämpferin, die letztendlich an den Wirrungen der deutschen Geschichte zerbricht, eine Widerstandskämpferin, die erkennen musste, dass sie und ihre Freunde allen Träumen zum Trotz nicht unsterblich waren. Eine Geschichte, die es wert ist erzählt und gelesen zu werden. Ich kann diesen Roman auf jeden Fall weiterempfehlen.

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gelebte Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 15.05.2014

Das Buch beginnt 1989 am Tag der Maueröffnung. Alexandra, Studentin der Völkerkunde, die alleine mit ihrer Großmutter in Ost-Berlin lebt, trifft an der, nun offenen Grenze, Oliver. Zeitsprung zurück ins Jahr 1912 : Die 15 jährige Paula verbringt einen unbeschwerten Sommer mit ihrem Bruder und dessen Freunden am Wannsee,... Das Buch beginnt 1989 am Tag der Maueröffnung. Alexandra, Studentin der Völkerkunde, die alleine mit ihrer Großmutter in Ost-Berlin lebt, trifft an der, nun offenen Grenze, Oliver. Zeitsprung zurück ins Jahr 1912 : Die 15 jährige Paula verbringt einen unbeschwerten Sommer mit ihrem Bruder und dessen Freunden am Wannsee, doch die politischen Unruhen holen auch sie ein und der 1.Weltkrieg wirft seine Schatten voraus. Als Alex ihrer Großmutter Oliver vorstellt bricht diese zusammen. Was hat sie so erschreckt? Für Alex gab es immer nur sie und ihre Momi nun möchte sie mehr über ihre Familie und das Leben ihrer Großmutter herausfinden. In Rückblicken und ihren Erzählungen ergibt sich ein Bild über ein Leben, dass zwei Weltkriege erlebt hat. Nicht nur ein Buch über Freundschaft, Liebe und den harten Kampf des Überlebens, sondern auch die Geschichte unseres Landes. Flüssig und ergreifend geschrieben, konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Ein tolles Buch!

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