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Am Ende bleiben die Zedern

(gekürzte Lesung)

(13)
Samirs Eltern sind kurz vor seiner Geburt aus dem Libanon nach Deutschland geflohen. Als sein geliebter Vater spurlos verschwindet, ist Samir acht. Zwanzig Jahre später macht er sich auf in das Land der Zedern, um das Rätsel dieses Verschwindens zu lösen. Seine Suche führt ihn durch ein noch immer gespaltenes Land, und schon bald scheint Samir nicht mehr nur den Spuren des Vaters zu folgen. Vielmehr ist es, als seien die Figuren aus dessen Geschichten real geworden. Vor dem Hintergrund des dramatischen Schicksals des Nahen Ostens erzählt Pierre Jarawan eine phantasievolle, berührende und wendungsreiche Geschichte über die Suche nach den eigenen Wurzeln.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Timo Weisschnur, Walter Kreye
Erscheinungsdatum 01.03.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783844913873
Verlag Osterwoldaudio
Spieldauer 586 Minuten
Format & Qualität MP3, 586 Minuten
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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2
1
0

Hilfe war sehr gut!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 02.02.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Bei dem Herunterladen des eBooks wurde mir sehr freundlich und geduldig geholfen. Ohne diese Hilfe wäre es mir schwer gefallen die einzelnen Schritte auszuführen.

von einer Kundin/einem Kunden am 25.01.2018
Bewertet: anderes Format

Ein beeindruckender Debütroman - wenn auch etwa 100 Seiten weniger dem Buch schon gut getan hätten, vieles war etwas zu ausschweifend.

Wenn man in der neuen Heimat nicht ankommen kann
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 17.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Samir und seine kleine Schwester Aline werden als Kinder libanesischer Flüchtlinge in Deutschland geboren. Sie wachsen behütet auf - in einer Nachbarschaft mit anderen Flüchtlingen aus dem Libanon. Immer dabei ist die etwas ältere Yasmin, die alleine mit ihrem Vater lebt, die Mutter kam wohl in den Wirren des... Samir und seine kleine Schwester Aline werden als Kinder libanesischer Flüchtlinge in Deutschland geboren. Sie wachsen behütet auf - in einer Nachbarschaft mit anderen Flüchtlingen aus dem Libanon. Immer dabei ist die etwas ältere Yasmin, die alleine mit ihrem Vater lebt, die Mutter kam wohl in den Wirren des Bürgerkriegs im Libanon ums Leben. Als Samir 7 Jahre alt ist, verschwindet sein heißgeliebter Vater plötzlich spurlos. Und Samir verliert den Halt im Leben. Schule interessiert ihn wenig, festen Beziehungen geht er aus dem Weg und auch das Verhältnis zur Schwester wird schwierig. Erst viele Jahre später wird Samir in den Libanon reisen und auf die Suche nach seinem Vater gehen. Wird er endlich Frieden finden? Dies ist ein sehr "orientalisches" Buch und es erzählt in der Tradition der alten Geschichtenerzähler aus dem Orient eine Geschichte vom Suchen und Finden (ich musste zwischendurch immer an Rafik Schami denken....). Geschickt und spannend wird Samirs Suche im Libanon mit den Märchen verstrickt, die der Vater immer dem Sohn erzählte. Und nebenher wird sehr viel über die Geschichte des Libanons und des Nahen Ostens erzählt. Und es wird deutlich, warum der Flüchtlingsstrom nicht abreißt. Früher die Libanesen, jetzt die Syrer. Allerdings sind die eingeschobenen geschichtlichen Einblicke etwas zu "Lehrbuchhaft". Und die sehr gefühlvolle und berührende Geschichte manchmal - etwas zu "kitschig" - es gibt einfach zu viele Zufälle. Und ich persönlich konnte mit dem Protagonisten nicht so viel anfangen. Mich nervte seine Antriebslosigkeit, sein "Nicht-Weiterkommen-Wollen". Während die Frauen in der Geschichte (Yasmin, die Mutter und die Schwester) sich irgendwann mit den Gegebenheiten abfinden und neue Wege finden, bleibt Samir in der Vergangenheit stecken. In einer Liebe zu einem Vater und zu einem Land, die er beide eigentlich nicht kennt. Ich habe das Buch im Rahmen eines privaten Lesekreises gelesen. Und die Mitleser hatten etwas mehr Verständnis für das Trauma des Protagonisten und für seine daraus folgenden "Nicht-Taten", Auf jeden Fall ist es ein beeindruckender Debütroman - und das Thema Flucht ist und bleibt aktuell. Leider.