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Arthurs letzter Schwur

Artus-Chroniken 3

(6)
Blut ist der Götter Lohn.
Arthurs Friedensherrschaft neigt sich dem Ende zu, es droht der Untergang der keltischen Reiche. Um die feindlichen Heere abwehren zu können, fordert die Priesterin Nimue ein hohes Opfer. Aber Arthur weigert sich, seinen eigenen Sohn hinzugeben. Mit Merlins Hilfe gelingt ihm das Unmögliche, der Sieg über die Sachsen. Doch längst schwelt die Glut im eigenen Land: Mordred, der Krüppelkönig, hasst seinen Vormund seit langem. Und in der Nacht, in der die Toten auf Erden wandeln, macht sich Nimue daran, mit Feuer und mit Blut die alten Götter wieder einzusetzen.
Der letzte Band von Bernard Cornwells grosser Artus-Trilogie.
Portrait
Bernard Cornwell, geboren 1944 in London und aufgewachsen in Essex, arbeitete nach seinem Geschichtsstudium an der University of London lange als Journalist bei der BBC, wo er das Handwerk der gründlichen Recherche lernte (zuletzt als „Head of Current Affairs“ in Nordirland). 1980 heiratete er eine Amerikanerin und lebt seither überwiegend in den USA. Weil er dort keine Arbeitserlaubnis bekam, verwirklichte er seinen lang gehegten Wunsch, Bücher zu schreiben. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans. Seine Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt; Gesamtauflage: Mehr als 20 Millionen Exemplare. Die Queen zeichnete ihn mit dem "Order of the British Empire" aus.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 688, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.04.2010
Serie Artus-Chroniken 3
Sprache Deutsch
EAN 9783644420212
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 16.426
eBook
Fr. 12.50
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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Solide Spannungsarbeit
von Charlotte O'Fraise am 18.03.2017

Bernard Cornwell hat hier die Arthus-Saga in ein anders Licht gesetzt. Ein recht realistisches Licht und in ein Licht, die Nebel von Avalon Fans mögen mir verziehen, der wirklichen Geschichte am wohl sehr nahe kommt, ausgehend von den Bruchstücken die wir heute kennen. Und auch wenn Magie machmal eine... Bernard Cornwell hat hier die Arthus-Saga in ein anders Licht gesetzt. Ein recht realistisches Licht und in ein Licht, die Nebel von Avalon Fans mögen mir verziehen, der wirklichen Geschichte am wohl sehr nahe kommt, ausgehend von den Bruchstücken die wir heute kennen. Und auch wenn Magie machmal eine Rolle spielt, das bodenständige, die Kämpfe, die Politik, die menschlichen Differenzen und Freundschaften, und die sehr realistisch gezeichneten Charaktere, machen die Spannung des Buches aus. Das Buch ist aus der Sicht von Arthus bestem Krieger und Freund, in Retrospektive geschrieben und enthält wie bei den Uthred-Büchern, viele umfangreiche Informationen über die Geschichte Britannien, die Einwanderung der Sachsen, Angeln und Jüten, in einer Zeit als das Christentum gerade Fuß zu fassen beginnt im späteren England. Die Namen der Personen mögen einen anfänglich verwirren, denn sie sind nicht so wie in der Sage um die Tafelrunde. Aber genau ist das reizvolle - wer sagt uns denn genau ob Tristan wirklich der fromme Gläubige war, wie er in der Sage beschrieben wird. Und wer sagt denn ob Guinevere wirklich nur das süße, schöne und naive Häschen war an Arthus Seite, und nicht doch eine machbewusste Frau die sogar mit Arthus Gegenern ins Bett steigt. All diese ganz anderen Zutaten, die historischen Fakten über die Reste der römischen Zivilisation, die Vermutungen über den britannischen Götterglauben, die Einwanderungswellen der Angeln und Sachsen, die Überlieferungen aus der Bretagne, gemischt mit einer guten Portion bodenständigen Denkens, der Vermischung der guten und schlechten Personen der Saga und viel Abenteuer und Spannung macht die Trilogie des Winterkönigs aus. Wer Uthred und seine Suche nach Bebbanburg mochte und gern las, wird hier nicht enttäuscht werden.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Neue Sichtweise
von einer Kundin/einem Kunden aus Herford am 09.11.2016

Hat mir gut gefallen. Die Arthurs-Saga mal anders betrachtet. Allerdings sollten vorher zum ganzheitlichen Verständnis die Teile 1 und 2 der Cronologie gelesen werden.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Episches I-Tüpfelchen einer fantastischen Trilogie
von Stefan Heidsiek aus Darmstadt am 21.11.2012
Bewertet: Taschenbuch

„Arthurs letzter Schwur“ bildet den Abschluss einer Reihe, die mit den traditionellen Versionen der Grals-Legende vollkommen bricht und eine der ältesten Sagen Britanniens in einer Art und Weise präsentiert, wie man sie so noch nicht gekannt hat. Merlin ist ein verrückter, verdreckter Druide mit Wahnvorstellungen. Artus ein genialer Stratege... „Arthurs letzter Schwur“ bildet den Abschluss einer Reihe, die mit den traditionellen Versionen der Grals-Legende vollkommen bricht und eine der ältesten Sagen Britanniens in einer Art und Weise präsentiert, wie man sie so noch nicht gekannt hat. Merlin ist ein verrückter, verdreckter Druide mit Wahnvorstellungen. Artus ein genialer Stratege ohne Ambitionen auf eine Krone. Lancelot ein feiger, ehrloser Geck ohne Rückgrat. Und erzählt wird die Geschichte rückblickend aus der Sicht eines einfachen Soldaten. Womit natürlich auch der Boden für Cornwell bereitet ist, dem hinsichtlich der minutiösen Beschreibung einer Schlacht wohl kein anderer Autor dieser Welt das Wasser reichen kann. Im Gegensatz zu der „Sharpe“-Reihe oder Büchern wie „Das Zeichen des Sieges“ lebt die Artus-Trilogie aber noch weit mehr von ihren Figuren. Und auch nirgendwo sonst sind sie dem englischen Autor derart gut gelungen. Inmitten des Konflikts zwischen aufkommenden Christentum und alter Götterkulte erzählt er eine Geschichte, die man weniger mitliest, als vielmehr miterlebt. Es geht um Verrat, Ehre, Treue, Liebe, Freundschaft. Um Eide, die nicht gebrochen werden dürfen. Und um Pakte, die geschlossen werden müssen, um das Überleben zu sichern. Kurz: Cornwell beschreibt das düstere frühe Mittelalter, wie es hätte sein können. Und düster, ja streckenweise schon hoffnungslos finster, ist besonders der letzte Band der Reihe geworden. Nach und nach scheint sich alles zum schlimmsten zu wenden, die Lage für Artus und seine Getreuen immer aussichtsloser zu werden. Und dem Leser ist, nicht nur aufgrund des Titels, klar, dass das Ganze nicht gut ausgehen kann und wird. Doch gerade diese Tatsache, scheint das Buch noch umso spannender zu machen. Man weiß, dass der Traum vom friedlichen Britannien nicht in Erfüllung gehen kann, dass Mordred verloren ist, dass es zu viele Sachsen sind, um siegen zu können, dass das Druidentum zum Untergang verdammt ist. Aber man will das Drama, die Tragik, hautnah erleben. Und was Bernard Cornwell hier dann auf den letzten einhundertfünfzig Seiten abfackelt, ist großes Kino, ist einfach schlicht und ergreifend meisterhaft. Die letzten Schritte an der Seite Arthurs und seiner Gefährten sind unheimlich schwer, der Abschied von den ans Herz gewachsenen Figuren rührt. Und die ganze Leidenschaft, die Cornwell in die Geschichte hineingesteckt hat, sie zahlt sich mehr als aus. Ein Buch wird an dieser Stelle für kurze Zeit zu mehr. Wenige Worte, die lediglich etwas beschreiben, werden zu einem beeindruckenden, ergreifenden Moment. Würdiger und besser hätte sich der Kreis der Handlung nicht schließen können. Mein Dank waren Tränen, die sich, trotz mehrfacher Versuche, dann nicht mehr ganz unterdrücken ließen. „Arthurs letzter Schwur“ ist, wie schon seine beiden Vorgänger, ein Meisterwerk im Genre des historischen Romans. Hervorragend erzählt, atmosphärisch einzigartig, unheimlich bewegend. Es ist eins dieser Bücher, die im Gedächtnis, die unvergesslich bleiben. Und es ist die beste, weil glaubhafteste Geschichte vom „König“ Artus, die ich bisher lesen durfte.

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