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Atemschaukel

Roman

(20)
Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. "Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15º C." So beginnt ein junger Mann den Bericht über seine Deportation in ein Lager nach Russland. Anhand seines Lebens erzählt Herta Müller von dem Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen. In Gesprächen mit dem Lyriker Oskar Pastior und anderen Überlebenden hat sie den Stoff gesammelt, den sie nun zu einem grossen neuen Roman geformt hat. Ihr gelingt es, die Verfolgung Rumäniendeutscher unter Stalin in einer zutiefst individuellen Geschichte sichtbar zu machen.
Portrait
Herta Müller, 1953 in Nitzkydorf/Rumänien geboren, lebt seit 1987 als Schriftstellerin in Berlin. Ihr Werk erscheint bei Hanser. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und ist die Literaturnobelpreisträgerin 2009.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 11.08.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783446234574
Verlag Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Dateigröße 1307 KB
eBook
Fr. 16.00
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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1

zu recht preisgekrönt
von Bianca Dobler aus Wien am 05.12.2011
Bewertet: Taschenbuch

Alles, was ich habe, trage ich bei mir. Oder: Alles Meinige trage ich mit mir. Getragen habe ich alles, was ich hatte. Das Meinige war es nicht. Dieses sprachliche Meisterwerk hatte mich bereits nach der ersten Seite. Und zwar nicht wegen seiner Geschichte oder des Inhaltes, sondern einzig wegen seiner Liebe zur... Alles, was ich habe, trage ich bei mir. Oder: Alles Meinige trage ich mit mir. Getragen habe ich alles, was ich hatte. Das Meinige war es nicht. Dieses sprachliche Meisterwerk hatte mich bereits nach der ersten Seite. Und zwar nicht wegen seiner Geschichte oder des Inhaltes, sondern einzig wegen seiner Liebe zur Sprache. Ich habe die kunstvoll gewebten Sätze genossen, ebenso sehr wie die Beschreibungen die mir jeden Gegenstand und jede Person irgendwie zu eigen gemacht haben.

Lesenswert !!!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2011

Nach vielen Interviews hat Herta Müller die Erfahrungen von Gulaghäftlingen in diesem Roman zusammengefasst. Die Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht lässt als Leser bei vollem Kühlschrank auf dem Sofa verzweifeln. Die Sichtweise des Gefangen und welche Bedeutung ein weißes Taschentuch bekommt oder die Ehrfurcht vor der fast gottgleichen Brotausgeberin in... Nach vielen Interviews hat Herta Müller die Erfahrungen von Gulaghäftlingen in diesem Roman zusammengefasst. Die Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht lässt als Leser bei vollem Kühlschrank auf dem Sofa verzweifeln. Die Sichtweise des Gefangen und welche Bedeutung ein weißes Taschentuch bekommt oder die Ehrfurcht vor der fast gottgleichen Brotausgeberin in ihrer makellosen Hässlichkeit geben diesem Buch das gewisse etwas.Die Sprache ist ein Gedicht und für alle literarischen Verhungerten die richtige Nahrung.

Überschätzter Schmarrn
von einer Kundin/einem Kunden am 28.07.2011
Bewertet: Taschenbuch

Erstaunlich! Von den meisten Kritikern hymnisch gelobt, deutscher Buchpreis, Nobelpreis usw. Aber mein Geschmack ist es nicht. Belangloses Geschreibsel, nicht treffende Metaphern, uninteressante Beobachtungen und alles andere als "erschütternd". Ein langweiliges uninspiriertes Büchlein. Mein erstes und letztes Herta Müller Buch.