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Auerhaus

Roman

(40)
"Gelegentlich, sehr selten, gibt es Bücher die sind wie Songs. Man möchte das Auge, ähnlich wie man die Nadel bei Singles wieder auf den Anfang der Rille setzt, sofort wieder auf den Beginn der ersten Seite setzen. Und `Auerhaus` ist genau so ein Buch." Robert Stadlober

"Wir sollten alle im Auerhaus wohnen." David Wagner

"Auf berührende Weise zeigt Bov Bjerg, dass der Tod letztlich nur eine Erinnerung ist, an das Leben, das wir geführt haben." Horst Evers

"Das hat einen guten Sound, das hat Kraft. Und plötzlich bin ich wieder 17, 18 wie die Romanhelden, Wildheit der Jugend, will mit ihnen aufbrechen, ausbrechen, lieben, Unsinn machen." Clemens Meyer

"Auerhaus zeigt, dass die Kostbarkeit einer Gemeinschaft aus den Besonderheiten der Einzelnen erwächst. Ein schönes und ein warmherziges Buch." Terézia Mora

"Ein schöner Bericht über jene schweren Jahre, die man Jahrzehnte später als die besten Jahre bezeichnet." Christoph Hein

Sechs Freunde und ein Versprechen: Ihr Leben soll nicht in Ordnern mit der Aufschrift Birth - School - Work - Death abgeheftet werden. Deshalb ziehen sie gemeinsam ins Auerhaus. Eine Schüler-WG auf dem Dorf - unerhört. Aber sie wollen nicht nur ihr Leben retten, sondern vor allem das ihres besten Freundes Frieder. Denn der ist sich nicht so sicher, warum er überhaupt leben soll.

Bov Bjerg erzählt mitreissend und einfühlsam von Liebe, Freundschaft und sechs Idealisten, deren Einfallsreichtum nichts weniger ist als Notwehr gegen das Vorgefundene. Denn ihr Ringen um das Glück ist auch ein Kampf um Leben und Tod.

Rezension
" Ein rundum schöner Roman [...] " Dorothea Baumm Dorothea Baumm Lübecker Nachrichten 20150930
Portrait

Bov Bjerg, geboren 1965, Studium in Berlin, Amsterdam und am deutschen Literaturinstitut in Leipzig: Linguistik, Politik, Literatur. Er lebt heute in Berlin. Er gründete mehrere Lesebühnen, u.a. Dr. Seltsams Frühschoppen, Mittwochsfazit, Reformbühne Heim und Welt. Arbeitete als Schauspieler und Autor beim Kabarett und schrieb für verschiedene Zeitungen. Die Kurzgeschichte "Howyadoin" erhielt 2004 den MDR-Literaturpreis. 2008 erschien sein Debüt "Deadline". Sein zweiter Roman, "Auerhaus" (2014), fand grossen Anklang bei Kritik und Publikum. "Die Modernisierung meiner Mutter. Geschichten" erscheint im Sommer 2016.

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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Robert Stadlober
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 17.07.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783945733110
Genre Roman
Verlag Aufbau audio
Auflage 2
Spieldauer 450 Minuten
Hörbuch (CD)
Fr. 26.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
40 Bewertungen
Übersicht
25
11
4
0
0

Egal. Nein, nicht egal!
von einer Kundin/einem Kunden am 19.09.2016

Auerhaus lässt einen noch einmal die Jugend durchleben. All die verrückten Gedanken, die Sorgen und Wünsche die man mit 18 hatte beschreibt Bov Bjerg so lebendig wie kein Zweiter und Robert Stadlober passt einfach pefekt. Einfach zurücklehen und genießen, mitlachen und mitweinen bei dieser rührenden Geschichte über das letzte Jahr... Auerhaus lässt einen noch einmal die Jugend durchleben. All die verrückten Gedanken, die Sorgen und Wünsche die man mit 18 hatte beschreibt Bov Bjerg so lebendig wie kein Zweiter und Robert Stadlober passt einfach pefekt. Einfach zurücklehen und genießen, mitlachen und mitweinen bei dieser rührenden Geschichte über das letzte Jahr vor dem Erwachsenwerden. Alles andere als egal!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Es ist irre warm im Irrenhaus
von einer Kundin/einem Kunden am 21.08.2015

Frage: Welcher Grund, sich umzubringen, ist hinreichend? Erkenntnis: Sich umbringen und bloß nicht mehr leben wollen, das ist ein Unterschied. Adlers Wissen: Wir leben zum Heiraten und zum Kinderkriegen. Satz: Was man theoretisch richtig findet, das kann ziemlich weit weg sein von dem, was man praktisch aushalten kann. Song:... Frage: Welcher Grund, sich umzubringen, ist hinreichend? Erkenntnis: Sich umbringen und bloß nicht mehr leben wollen, das ist ein Unterschied. Adlers Wissen: Wir leben zum Heiraten und zum Kinderkriegen. Satz: Was man theoretisch richtig findet, das kann ziemlich weit weg sein von dem, was man praktisch aushalten kann. Song: Birth, school, work, death!

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Hörbuchtipp
von einer Kundin/einem Kunden aus Heppenheim am 08.08.2015

Worum geht es? Der 18jährige Höppner hat vier Ordner mit den Aufschriften „Birth“, „School“, „Work“, „Death“ und möchte es um jeden Preis verhindern, dass sein gesamtes Leben restlos in diesen Kategorien verschwindet. Er will mehr; und vor allem will er anders werden als die eigenen Eltern. Auch den neuen Freund... Worum geht es? Der 18jährige Höppner hat vier Ordner mit den Aufschriften „Birth“, „School“, „Work“, „Death“ und möchte es um jeden Preis verhindern, dass sein gesamtes Leben restlos in diesen Kategorien verschwindet. Er will mehr; und vor allem will er anders werden als die eigenen Eltern. Auch den neuen Freund seiner Mutter kann er nicht leiden. Da trifft es sich gut, dass Frieder, der erst vor kurzem versuchte, sich das Leben zu nehmen, ihm anbietet, mit ihm in das alte Bauernhaus seines verstorbenen Großvaters zu ziehen. Zusammen mit 4 weiteren Freunden stürzen sich die beiden in das größte Abenteuer ihres Lebens: das Erwachsenwerden mit allem, was dazu gehört: Freundschaft, Liebe, Treue, (Homo-)Sexualität, Drogen, Bundeswehr, Polizei,… Dass man die 80er Jahre schreibt und sich irgendwo auf dem platten Land befindet, macht das Unternehmen nicht gerade einfacher. Und dann wäre da ja auch noch die ständige Angst um Frieder und davor, dass er sich wieder etwas antun könnte. Wie war mein erster Eindruck? Fast eine ganze Audio-CD (von insgesamt vier Stück) hatte es gedauert, bis ich mich an den Erzählstil von Bov Bjerg gewöhnt hatte. Der szenenhafte Aufbau, der das gesamte Geschehen nur knapp, kurzen Blitzlichtern ähnlich, widergibt, ließ mich zunächst nicht richtig in die Geschichte finden. Außerdem lässt Bov Bjerg seinem Ich-Erzähler Höppner in „Auerhaus“ viel Zeit, um sich selbst vorzustellen und die Stimmung jener so verwirrenden Jahre des Heranwachens einzufangen. Hierdurch wurde meine Geduld zunächst etwas auf die Probe gestellt, weil mir lange nicht klar, worauf die Geschichte eigentlich hinaus will. Im Nachhinein erkenne ich dahinter jedoch die Absicht und deren Notwendigkeit, den erwachsenen Leser „abzuholen“ und in die eigene Teenagerzeit zurückzuversetzen. Wie fand ich die Sprache? Bov Bjergs Sprache in „Auerhaus“ ist sehr authentisch. Seine Wortwahl passt gut zu dem Jugendlichen, der hier als Erzähler auftritt. Sie ist klar, direkt und ungekünstelt. Es ist keine wohlklingende, ausgefeilte Schriftsprache. Stattdessen arbeitet Bov Bjerg mit kurzen Sätzen und häufigeren Wiederholungen von Worten und Phrasen. Bisweilen schweift Höppner in seiner Erzählung etwas ab und verliert sich in Details, die nur ihm wichtig sind. Im nächsten Moment ruft sich jedoch selbst wieder zur Ordnung. Hierdurch entsteht der Eindruck, als erzähle jemand tatsächlich gerade so, wie es ihm in ebendiesem Moment einfällt. Das Hörbuchformat passt hierzu perfekt und verstärkt diesen Effekt. Wie fand ich die Charaktere? Die Bewohner des „Auerhaus“, wie die Schüler-WG wegen ihres Lieblingssongs „Our House“ im Dorf schnell heißt, wurden mir während des Hörens schnell zu guten Freunden. Zwar lässt der szenenhaften Aufbau des Hörbuchs keine ausführliche Einführung der Charaktere zu. Dadurch dass, man die Freunde jedoch nur in außergewöhnlichen Szenen erlebt, wo sie dann sehr charakteristisch reagieren, bekommt man schnell einen Eindruck von ihnen. Auch hilft es, dass wahrscheinlich jeder von uns ähnliche Klassenkameraden hatte: sensible Philosophen, kleine Rebellen, Partylöwen, Kiffer,… So schließt man die „Lücken“ schnell mit den Erinnerungen an die eigenen Schulfreunde und plötzlich selbst wieder 18 Jahre alt und mittendrin. Wie fand ich den Schluss? Der Schluss hat mich tief bewegt. Obwohl er sehr traurig ist, gefiel er mir gut, denn für mich ergab „Auerhaus“ so einen in sich stimmigen Eindruck. Ein Happy Ende hätte einfach nicht zu diesem Hörbuch gepasst und wäre mir zu viel Hollywood gewesen. Das Ende, das Bov Bjerg vorsieht, war für mich glaubhaft und lebensnah. (Die Bilder zu meinen eigenen Erfahrungen dieser Art traten mir sofort wieder vor Augen. Das war nicht leicht, aber doch hilfreich.) Auch lange nachdem der letzte Satz gesprochen war, war ich mit dem Gehörten beschäftigt. Erst eine knappe Woche später hatte ich den Inhalt soweit verarbeitet, dass ich mich an die Rezension setzen konnte. Wie fand ich den Sprecher? „Auerhaus“ war mein erstes Hörbuch, das von Robert Stadlober eingelesen wurde. Ich hatte zunächst Angst, dass ich beim Hören immer ihn vor meinem geistigen Auge haben würde und mir so kein gutes Bild von Höppner würde machen können. (Bei der sehr charakteristischen Stimme von Katharine Thalbach, die ich als Schauspielerin sehr schätze, oder bei Christoph Maria Herbst geht mir das so.) Robert Stadlober nimmt sich beim Lesen von „Auerhaus“ jedoch sehr zurück. Er drängt sich nie selbst in den Vordergrund und verleiht Höppner dadurch eine authentische Stimme. Die Wahl des Sprechers ist auch deshalb sehr gut gelungen, weil man Robert Stadlobers jugendliche Stimme den 18jährigen tatsächlich abnimmt. Wie fand ich das Hörbuch insgesamt? Von der Thematik über die Sprache und die Stimmung bis hin zum Sprecher – beim Hörbuch von „Auerhaus“ passt einfach alles zusammen. Was Bov Bjerg in diesem Jugendroman porträtiert, ist nichts anders als das pralle Leben in all seinen Facetten; und das in einer Intensität, wie man sie wohl nur als Heranwachsender empfindet. Dabei gelingt ihm das Kunststück, auch erwachsene Zuhörer wieder mit zurück zu nehmen in die eigene Schulzeit. Trotz einer ernsten Thematik des Suizids und einer eher schwermütigen Grundstimmung, gerät das Hörbuch durch gekonnt akzentuierte humorvolle Passagen und einige witzige Slabstick-Momente wohltemperiert. Diese Balance aus Melancholie und Humor nimmt dem Thema etwas die Schwere und macht den besonderen Reiz dieses Hörbuchs aus. Weder ist es allzu trivial der albern noch wird man sich zu sehr in den Trübsinn gezogen. Dank des bewegenden, authentischen Schlusses kommt die Botschaft von „Auerhaus“ dennoch an. Die jugendliche, klare Sprache und ein treffend gewählter Sprecher machen das Hörbuch zu einer runden Sache, bei der man schnell den Eindruck bekommt, den Erzähler Höppner tatsächlich zu kennen. Es macht Spaß dieses Hörbuch zu hören und auch nach dem letzten Satz klingt es noch lange nach.

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