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Ben liebt Anna

Roman für Kinder. Ausgezeichnet mit dem Zürcher Kinderbuchpreis 'La vache qui lit' 1980 und nominiert für den Deutschen Jugendbuchpreis

(10)
Ben liebt Anna, das Aussiedlermädchen, das neu in die Klasse kommt.
Auch Kinder kennen Liebe, und nicht nur die Liebe innerhalb der Familie. So ist es auch mit Ben. Er liebt Anna, das Aussiedlermädchen, das neu in die Klasse kommt. Und auch Anna hat Ben eine Weile sehr lieb gehabt. Das ist schön, aber auch schwer: Da gibt es Aufregung und Gekränktsein und Eifersucht, Streit mit Freunden und immer wieder die Angst, ausgelacht zu werden. - Eva Muggenthaler hat die Geschichte mit vielen Bildtafeln neu illustriert.
Rezension
"Zwei neunjährige Kinder, Ben und Anna, empfinden anfangs schüchtern und kaum merklich Zuneigung füreinander, mögen und verstehen sich schliesslich und wollen dies in ihrer Schulklasse verheimlichen. Dennoch kommen ihnen die Mitschüler auf die Spur, es wird gehänselt und gespottet - die Klasse jubelt. Am Ende der Geschichte zieht Anna, das Polenmädchen, mit ihren Eltern fort, Ben bleibt in seinem Alltag zurück - Peter Härtling versteht es einmal mehr, mit einer scheinbar simplen Geschichte seine Leser ins Reich der Literatur zu entführen - Er versucht hier jenen Bereich der schwer fassbaren Emotionen, der zwischenmenschlichen Schwingungen, des Vertrautseins und Vertrauens zu beschreiben, ohne den Kindern mit platten Allerweltsfloskeln zu kommen. Und dies gelingt ihm vor allem durch präzise Sprache, einfache, genaue Sätze, die Situationen so kennzeichnen, dass der Lehrer und nicht nur der mit den 'Helden' gleichaltrige - diese Liebesgeschichte als die natürlichste Sache der Welt nimmt." Barbara Scharioth, Die Zeit "Ben liebt Anna und Anna liebt Ben - steht an der Schultafel. Und Ben wird krank davon. Dass schon zehnjährige Kinder einander sehr lieb haben können, so lieb, dass es sehr schön ist und sehr wehtut, glauben nur wenige Erwachsene. Lebendig und konkret, zugleich sehr feinfühlig und überzeugend, beschreibt Peter Härtling die allmähliche Entwicklung einer solchen mit vielen unverständlichen Schwankungen belastete Beziehung zwischen Ben und dem Aussiedlermädchen Anna. Eine dem Alltag abgelauschte, feine Episode, die nach innen führt. Sie wird in Worten erzählt, die die Sprachlosigkeit einschliessen." Darmstädter Echo "Eine wunderschöne, alltägliche, doch für die beiden einmalige Liebesgeschichte. Aus Ben und Anna können auch Erwachsene wieder schlau werden." Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt
Portrait
Peter Härtling, geboren am 13. November 1933 in Chemnitz, Gymnasium in Nürtingen bis 1952. Danach journalistische Tätigkeit; von 1955 - 62 Redakteur bei der 'Deutschen Zeitung', von 1962 - 70 Mitherausgeber der Zeitschrift 'Der Monat', von 1967 - 68 Cheflektor und danach bis Ende 1973 Geschäftsführer des S. Fischer Verlages. Seit Anfang 1974 lebt er als freier Schriftsteller in der Nähe von Frankfurt. 1992 wurde der Autor mit dem "Lion-Feuchtwanger-Preis" ausgezeichnet. 1995 erhielt er das Grosse Bundesverdienstkreuz, 2001 den "Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises" und 2006 den "Gerty-Spiess-Literaturpreis". 2007 wurde Peter Härtling für sein Lebenswerk mit dem Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten geehrt, 2011 erhielt er den "Grossen Preis" der Deutschen Akademie für Kinder-und Jugendliteratur, 2012 wurde ihm der "Jacob-Grimm-Preis" verliehen und 2014 der Hessischen Kulturpreis. Peter Härtling verstarb im Juli 2017.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 90
Altersempfehlung 8 - 10
Erscheinungsdatum 28.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-74099-1
Verlag Beltz
Maße (L/B/H) 187/125/8 mm
Gewicht 105
Abbildungen Neuausg. mit Illustrationen von Eva Muggenthaler. 19 cm
Auflage 11
Illustratoren Eva Muggenthaler, Max Bartholl
Buch (Taschenbuch)
Fr. 11.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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3
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Sehr zu empfehlen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2011

Das Buch ist für Kinder im Alter der vierten Klasse (9-10 Jahre) sehr zu empfehlen. Ich selbst fand das Buch eher nicht so spannend. Umso überraschter war ich dann, als ich merkte, dass die Kinder das Thema und das Buch geliebt haben. Das Buch bietet sehr viel Redeanlässe sowie... Das Buch ist für Kinder im Alter der vierten Klasse (9-10 Jahre) sehr zu empfehlen. Ich selbst fand das Buch eher nicht so spannend. Umso überraschter war ich dann, als ich merkte, dass die Kinder das Thema und das Buch geliebt haben. Das Buch bietet sehr viel Redeanlässe sowie Schreibanlässe.

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Gute Idee
von ChrisYo aus Lutherstadt Wittenberg am 14.06.2017

Zum Inhalt: Ben liebt Anna, das Aussiedlermädchen, das neu in die Klasse kommt. Auch Kinder kennen Liebe, und nicht nur die Liebe innerhalb der Familie. So ist es auch mit Ben. Er liebt Anna, das Aussiedlermädchen, das neu in die Klasse kommt. Und auch Anna hat Ben eine Weile sehr... Zum Inhalt: Ben liebt Anna, das Aussiedlermädchen, das neu in die Klasse kommt. Auch Kinder kennen Liebe, und nicht nur die Liebe innerhalb der Familie. So ist es auch mit Ben. Er liebt Anna, das Aussiedlermädchen, das neu in die Klasse kommt. Und auch Anna hat Ben eine Weile sehr lieb gehabt. Das ist schön, aber auch schwer: Da gibt es Aufregung und Gekränktsein und Eifersucht, Streit mit Freunden und immer wieder die Angst, ausgelacht zu werden. Mädchen sind komisch. Besonders das neue Mädchen, das bei Ben in die Klasse gekommen ist. Ihre Sachen sind so anders und sie benimmt sich auch so ganz anders als die anderen Kinder in seiner Klasse. Sie sagt kaum etwas. Sie steht meist immer allein da. Sie ist immer sehr schüchtern. Doch das ist kein Wunder. Denn Anna ist eine Aussiedlerin. Sie ist mit ihrer Familie aus Polen gekommen und soll sich nun in die deutsche Gesellschaft integrieren. Doch das ist gar nicht so einfach als Kind, wenn man die Sprache kaum beherrscht und die anderen Schüler einen links liegen lassen oder sogar hänseln. Auch Ben findet die Anna komisch. Doch irgendwie auch interessant. Als er sich mit Anna zu verstehen beginnt, steht für seine Kumpel in der Schule fest, dass der Ben die Anna liebt. Das ist ihm natürlich peinlich. Und er reagiert blöd. Das kränkt Anna. Und doch sind die beiden eine Zeit lang unzertrennlich. "Ben liebt Anna" von Peter Härtling war eine Schullektüre von mir uns hat mir damals nicht so sehr gefallen. Die Geschichte an sich fand ich schon gut, denn wir hatten auch Aussiedlerkinder in der Klasse und so konnte man ein bisschen nachempfinden, was sie wohl so durchgemacht haben. Aber das Ende hat mich damals sehr, sehr traurig gemacht. Ich war schon immer ein Fan von Happy Ends und auch, wenn die Geschichte als Protagonisten zwei Kinder hatte, so habe ich doch für mich gehofft, dass die beiden ein Happy End haben. Dass das dann nicht so war, hat mir die Geschichte eigentlich richtig vermiest. Was mich im Nachhinein an der Geschichte auch gestört hat war, dass die Dialoge nicht mit "Gänsefüßchen" geschrieben wurden. Warum auch immer, aber das macht das alles in meinen Augen ein bisschen unrund. Was mir an der Geschichte aber sehr gefallen hat und heute noch gefällt ist die Problematik der Integration und dass sich Jungen und Mädchen in einem so jungen Alter nicht für ihre Gefühle schämen müssen. Wenn man jemanden mag, dann mag man den eben und da ist es egal, was andere denken. Auch die Integrationsfrage ist noch immer sehr aktuell, weshalb ich es gut finde, dass Peter Härtling mit einfacher und verständlicher Sprache dieses Buch verfasst hat. Empfehlen möchte ich das Buch allen Lesern, aber besonders den Jüngeren. "Ben liebt Anna" ist eine Geschichte zum nachdenken, diskutieren und nachempfinden. Von mir gibt es für die Geschichte 4 von 5 Sternen, wegen dem nicht vorhandenen Happy End.

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Ben liebt Anna. Auch Kinder kennen Liebe!
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 08.05.2012

Wer kann sich nicht an die erste große Liebe erinnern? Manchmal war es der Klassenlehrer in der ersten Klasse, oder der junge Postbote, den man ganz zufällig am Gartentor traf und die Post entgegen nahm. Nicht zu vergessen den Klassenschwarm, der mit den schwarzen Haaren und dem kleinen Grübchen... Wer kann sich nicht an die erste große Liebe erinnern? Manchmal war es der Klassenlehrer in der ersten Klasse, oder der junge Postbote, den man ganz zufällig am Gartentor traf und die Post entgegen nahm. Nicht zu vergessen den Klassenschwarm, der mit den schwarzen Haaren und dem kleinen Grübchen im Kinn, ein Lächeln von ihm ließ einen dahinschmelzen. Das Buch von Peter Härtling erzählt die Geschichte von Ben und Anna. Sie lernen sich kennen als Anna neu in die Klasse kommt Schon bald ist Ben in das hübsche Aussiedler-Mädchen Anna verliebt. Wie in fast allen Liebesgeschichten gibt es auch bei den beiden Eifersucht, Aufregung und Gekränktsein. Immer ist da auch die Angst von den anderen ausgelacht zu werden. Ein lange Weile haben die beiden sich sehr lieb und dann? Für die vierte Klasse ist das Buch sehr empfehlenswert und ein guter Stoff für den Unterricht, um das große Gefühl der Liebe zu thematisieren.

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