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Bienensterben

Roman

(26)
»Unglaublich spannend. Da stockt einem der Atem.« CHRISTINE WESTERMANN
Heiligabend in Glasgow: Die fünfzehnjährige Marnie und ihre kleine Schwester Nelly haben gerade ihre toten Eltern im Garten vergraben. Niemand sonst weiss, dass sie da liegen und wie sie dahin gekommen sind. Und die Geschwister werden es niemandem sagen. Irgendwie müssen sie jetzt allein über die Runden kommen, doch allzu viel Geld verdient Marnie als Gelegenheits-Dealerin nicht. So ist es ihnen ganz recht, als ihr alter Nachbar Lennie, stadtbekannter (vermeintlicher) Perversling, sich plötzlich für sie interessiert. Lennie merkt bald, dass die Mädchen seine Hilfe brauchen. Er nimmt sich ihrer an und gibt ihnen so etwas wie ein Zuhause. Als die Leute jedoch beginnen, Fragen zu stellen, zeigen sich erste Risse in Marnies und Nellys Lügengebäude, und es kommen erschütternde Details aus ihrem Familienleben zum Vorschein, was ihre Lage nur noch komplizierter macht.
Mit schnörkelloser Präzision, grossem Einfühlungsvermögen und finsterem Humor erzählt Lisa O’Donnell die verstörend komische Geschichte dreier verlorener Seelen, die für sich selbst keine Verantwortung tragen können, aber füreinander bedingungslos einstehen.
Enthält eine Leseprobe aus Lisa O'Donnells neuem Roman DIE GEHEIMNISSE DER WELT.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Erscheinungsdatum 04.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783832187569
Verlag DUMONT Buchverlag
eBook
Fr. 11.50
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
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Tragikkomisches Buch - fantastisch!
von einer Kundin/einem Kunden am 30.04.2014

„Heute ist Weihnachten. Heute hab ich Geburtstag. Heute werde ich fünfzehn. Heute hab ich meine Eltern im Garten begraben. Geliebt wurden sie beide nicht.“ So beginnt das Buch. Am heiligen Abend in einer Reihenhaussiedlung in Glasgow, nicht die beste Gegend, begraben Marnie und ihre jüngere Schwester Nelly die Eltern im... „Heute ist Weihnachten. Heute hab ich Geburtstag. Heute werde ich fünfzehn. Heute hab ich meine Eltern im Garten begraben. Geliebt wurden sie beide nicht.“ So beginnt das Buch. Am heiligen Abend in einer Reihenhaussiedlung in Glasgow, nicht die beste Gegend, begraben Marnie und ihre jüngere Schwester Nelly die Eltern im Garten. Marnie „feiert“ ihren 15. Geburtstag. Mutter Izzy hatte Vater Gene mit einem Kissen erstickt, sich selbst in der Nacht im Schuppen erhängt. Die Kinder haben Angst in ein Heim gesteckt zu werden, erzählen, die Eltern seien nach Indien gereist. Die Rückblende zeigt die Eltern als Althippies, ständig bekifft und besoffen, kümmerten sich nicht um die Kinder, gaben ihnen keine Beachtung. Marnie erklärt wie dies aussah: „Da hast du ein Pfund, Schätzchen, nimm die Flaschen unter der Spüle mit und hol dir Pommes.“ - „Ich geh mit vier klirrenden leeren Flaschen und einem Pfund in der Hosentasche die Straße runter und hab das Gefühl, jemand kümmert sich um mich.“ Trotz allem sind die beiden Mädchen mit verschiedenem Charakter intelligent und zielstrebig. Der homosexuelle Nachbar Lennie, der im Viertel geächtet wird, nimmt sich der Mädchen an und die sie erleben nach anfänglichem Misstrauen eine fast glückliche Zeit. Drogentypen fragen immer wieder nach dem Geld, das sie angeblich vom Vater zu bekommen haben, ein verschollen gemeinter, penetranter Großvater taucht auf, es fällt immer schwerer anderen Leuten glaubhaft zu machen, die Eltern wären in Indien. Ein Buch, das heftig beginnt und immer wieder nahe geht. O’Donnell schreibt jedes Kapitel aus der Sicht einer der Hauptprotagonisten. Das gibt Einblick in die Gedanken und Gefühle der Personen, sie stellt die Kamera in verschiedenen Perspektiven auf die Handlung. Trotz der ganzen Tragik steckt beißender schwarzer Humor in der ganzen Geschichte, die niemals völlig düster wird. Skurrile Typen in einer Welt, in der man um das Überleben kämpft, getragen durch Empathie und Hoffnung. Dies ist für mich eins der besten Bücher der letzten 12 Monate.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Makaber und Fabelhaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 21.11.2013

Dieses Buch ist kurzweilig und unterhaltend geschrieben, trotzdem bringt es einen noch viele Stunden später zum Nachdenken. Mit wenigen Worten schafft es die Autorin, tiefgründige Charaktere zu erschaffen. Trotz der düsteren Welt in der die beiden Mädchen leben, scheinen sie ihr Schicksal zu akzeptieren. Sie analysieren sich selbst und... Dieses Buch ist kurzweilig und unterhaltend geschrieben, trotzdem bringt es einen noch viele Stunden später zum Nachdenken. Mit wenigen Worten schafft es die Autorin, tiefgründige Charaktere zu erschaffen. Trotz der düsteren Welt in der die beiden Mädchen leben, scheinen sie ihr Schicksal zu akzeptieren. Sie analysieren sich selbst und ihre Mitmenschen scharfsinnig und kommen trotzdem nicht aus ihrer Haut. Am Ende wird die Geschichte etwas schwach aber nicht 100%ig vorhersehbar.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Zartbitter
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2013

In einer Glasgower Vorstadt, mitten im Winter, verbuddeln die 15-jährige Marnie und ihre 12-jährige Schwester Nelly ihre Eltern im Garten. Izzy und Gene waren Junkies, haben sich ohnehin kaum um ihre Kinder gekümmert. Aus Angst in ein Heim gesteckt und am Ende noch getrennt zu werden, beschließen die beiden... In einer Glasgower Vorstadt, mitten im Winter, verbuddeln die 15-jährige Marnie und ihre 12-jährige Schwester Nelly ihre Eltern im Garten. Izzy und Gene waren Junkies, haben sich ohnehin kaum um ihre Kinder gekümmert. Aus Angst in ein Heim gesteckt und am Ende noch getrennt zu werden, beschließen die beiden Mädchen, den Tod ihrer Eltern geheim zu halten. Einzig der alte, einsame Nachbar Lennie bemerkt, daß die Geschwister alleine sind. Er nimmt sich ihrer an und zum ersten Mal haben die Beiden soetwas wie ein Zuhause. Aus wechselner Perspektive erzählen Marnie, Nelly und Lennie ihre Sicht der Ereignisse. Das ist oft komisch, makaber, traurig und auch einfach mal schön. Gute Unterhaltung mit bitterem Nachgeschmack.

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