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Blumen für Algernon

Roman

(5)
Charlie Gordon, ursprünglich kaum des Lesens mächtig, ist zu Forschungszwecken operiert worden und entwickelt eine überragende Intelligenz; schliesslich überflügelt er intellektuell und fachlich sogar die Professoren, die das Experiment leiten. Zu seinen Freunden zählt die Maus Algernon - das erste Lebewesen, das mit derselben Methode erfolgreich behandelt wurde.
Mit den überwältigenden Fähigkeiten stellen sich für das Genie Charlie jedoch auch die ersten Probleme ein - in der Bäckerei, in der er früher arbeitete, mit seiner Familie, von der er jetzt entdeckt, dass sie ihn nie akzeptiert hat, und im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, vor dem er unerklärliche Angst hat.
Als Charlie auf einem Fachkongress als Attraktion vorgeführt werden soll, flieht er zusammen mit Algernon. Kurze Zeit später zeigen sich im Verhalten der Maus erste Verfallserscheinungen ... Charlies Aufzeichnungen für das Forscherteam geben dem Leser einen atemberaubenden Einblick in seine geistige Entwicklung und das Drama seiner Existenz.
Die seit vielen Jahren nicht mehr lieferbaren früheren deutschsprachigen Ausgaben erschienen unter dem Titel "Charly". Die spannende und erschütternde Geschichte des geistig zurückgebliebenen Charlie Gordon, der durch eine Operation eine überragende Intelligenz erlangt, gehört zu den erfolgreichsten Klassikern der Science-fiction. Der mehrfach preisgekrönte Roman ist in 27 Sprachen übersetzt, millionenfach verkauft und gelesen und unter dem Titel "Charly" verfilmt.
Charlie Gordon, ursprünglich kaum des Lesens mächtig, ist zu Forschungszwecken operiert worden und entwickelt eine überragende Intelligenz; schliesslich überflügelt er intellektuell und fachlich sogar die Professoren, die das Experiment leiten. Zu seinen Freunden zählt die Maus Algernon - das erste Lebewesen, das mit derselben Methode erfolgreich behandelt wurde.
Mit den überwältigenden Fähigkeiten stellen sich für das Genie Charlie jedoch auch die ersten Probleme ein - in der Bäckerei, in der er früher arbeitete, mit seiner Familie, von der er jetzt entdeckt, dass sie ihn nie akzeptiert hat, und im Umgang mit dem weiblichen Geschlecht, vor dem er unerklärliche Angst hat.
Als Charlie auf einem Fachkongress als Attraktion vorgeführt werden soll, flieht er zusammen mit Algernon. Kurze Zeit später zeigen sich im Verhalten der Maus erste Verfallserscheinungen ... Charlies Aufzeichnungen für das Forscherteam geben dem Leser einen atemberaubenden Einblick in seine geistige Entwicklung und das Drama seiner Existenz.
Die seit vielen Jahren nicht mehr lieferbaren früheren deutschsprachigen Ausgaben erschienen unter dem Titel "Charly".
Rezension
"Ein unvergänglicher Klassiker und eines dieser Bücher, das man - egal ob Wunderknabe oder Gelegenheitsleser - niemals vergisst."
Fantasyguide, 06.04.2009
""Blumen für Algernon"... erzählt von der Suche nach Freundschaft und Liebe, von gesellschaftlichen Zwängen und der Hoffnung des Charlie Gordon, als intelligenter Mensch ein normales Leben führen zu können. Zurückhaltend erzählt, und deshalb mitreissend und bewegend."
Mephisto, 10/11 2006
" ... "Blumen für Algernon" heisst dieser Roman, den der amerikanische Psychologe Daniel Keyes im Jahre 1966 veröffentlichte. Er zählt zu den Klassikern der Science-Fiction-Literatur, und nachdem er in Deutschland lange vergriffen war, erscheint er jetzt endlich neu und in einer überarbeiteten Übersetzung. Das Buch ist vierzig Jahre alt, aber es liegt im Trend. ... "
Kolja Mensing, Die Tageszeitung, 08.07.2006
"... Daniel Keyes Roman "Blumen für Algernon" war schon in den Sechzigern ein Bestseller - und hat in der nun überarbeiteten Übersetzung noch an Kraft und Schönheit gewonnen."
Stern, Mai 2006
"... Dieser ursprünglich als Science-Fiction klassierte Roman des Psychologen Daniel Keyes erhält durch sehr authentische Sprache, Interpunktion, Rechtschreibung und vor allem durch die faszinierend einfühlsame Beschäftigung mit dem Innenleben des Charlie Gordon in seiner Vergangenheit, Gegenwart wie auch Zukunft eine Tiefe, die dieses Buch zu einem Muss im Bücherregal werden lässt - unbedingt lesen!"
Ultimo, Mai 2006
"... Was macht das Wesen des Menschen aus? Wie viel hat die Seele mit dem Intellekt zu tun? Wie viel muss man von der Welt verstehen, um zu begreifen, was Glück und Unglück ist? Um all das geht es in diesem grossartigen Roman. ...
Das Buch kann man gleichermassen als Kommentar zur Genforschung lesen wie auch zur Debatte um Hirnforschung und den freien Willen. ..."
David Ensikat, Der Tagesspiegel, 15.3.2006
"... "Blumen für Algernon", in den USA längst Schullektüre, stellt auch die Frage, was eigentlich den Kern des Menschen ausmacht."
Stuttgarter Zeitung, 28.3.2006
Portrait

Daniel Keyes, geboren 1927 in New York, verstorben am 15. Juni 2014 in Florida; er studierte Psychologie und war Zeitschriftenredakteur und Modephotograph, später Englischlehrer und - nach einem Literaturstudium - Dozent u. a. an der Ohio University. Neben »Blumen für Algernon« hat Keyes drei weitere Romane und drei Sachbücher (psychologische Fallstudien) veröffentlicht.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 299
Erscheinungsdatum 25.04.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-96029-7
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 205/126/27 mm
Gewicht 391
Originaltitel Flowers for Algernon
Auflage 6. Druckaufl.
Buch (Taschenbuch)
Fr. 21.90
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Zwischen Mensch und Wissenschaft - rührend, tragisch, spannend
von Sandra W. am 18.05.2016

Worum gehts: Charlie ist 32 Jahre alt, arbeitet in einer Bäckerei um sich sein Leben und sein Zimmer finanzieren zu können...hört sich ganz normal an oder? Doch Charlie ist geistig zurückgeblieben, von seiner Mutter verstoßen und als dann noch sein Onkel der in groß gezogen hat stirbt komplett auf sich... Worum gehts: Charlie ist 32 Jahre alt, arbeitet in einer Bäckerei um sich sein Leben und sein Zimmer finanzieren zu können...hört sich ganz normal an oder? Doch Charlie ist geistig zurückgeblieben, von seiner Mutter verstoßen und als dann noch sein Onkel der in groß gezogen hat stirbt komplett auf sich alleine gestellt. Charlie ist ein herzensguter Mensch, zu jedem freundlich und möchte nur eins: Intelligent sein! Deswegen unterzieht sich Charlie einer OP die bis jetzt nur an einer Maus Namens Algernon getestet wurde. Die OP scheint geglückt, Charlie wird von Tag zu Tag schlauer hilft sogar bei anstehenden Forschungen und überholt sogar den Professor. Doch mit seiner steigenden Intelligenz wird seine Persönlichkeit immer schrecklicher. Sicher, er merkt das ihn die Menschen die er so mochte ihn eigentlich nur ausgelacht hatten, Charlie zieht sich zurück und möchte nur noch alleine sein. Charlie schnappt sich also Algernon und haut ab, als er allerdings merkt das die Wirkkung bei Algernon nachlässt, kommt auch er zur Vernunft und kehrt wieder zurück. Meine Meinung: Ich muss zugeben, die ersten Seiten waren sehr schwer zu lesen da Charlie seine Berichte selbst schreiben soll. Davon darf man sich aber nicht abschrecken lassen, es sind nur ein paar Seiten „wink“-Emoticon Mir tat Charlie unglaublich leid als er merkte das die Menschen die er so mochte ihn eigentlich gar nicht leiden konnten. Wieder ein herber Rückschlag für einen doch so guten Menschen. Die Geschichte an sich ist sehr gut geschrieben, das Buch hatte ich in 3 Tagen durch und lies mich doch sehr nachdenklich zurück. Man macht sich doch eher Gedanken...wir entwickeln uns so schnell, auch unsere Wissenschaft, doch muss man so in die persönliche Entwicklung eingreifen? Ein Thema über das man sicher stundenlang reden könnte, aber da sollte sich wohl jeder einmal seine eigenen Gedanken machen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Wie definiert man Identität?
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2015

Der Roman begleitet den jungen Mann Charlie Gordon, der sich zu Forschungszwecken am Gehirn operieren lässt. In Form von Tagebucheinträgen verfolgt man die rasante Entwicklung des geistig zurückgebliebenen zum Genie. Zum einem ist es die Form der Erzählung, die den Leser in seinen Bann zieht. Zum Anderen besticht „Blumen... Der Roman begleitet den jungen Mann Charlie Gordon, der sich zu Forschungszwecken am Gehirn operieren lässt. In Form von Tagebucheinträgen verfolgt man die rasante Entwicklung des geistig zurückgebliebenen zum Genie. Zum einem ist es die Form der Erzählung, die den Leser in seinen Bann zieht. Zum Anderen besticht „Blumen für Algernon“ durch seine Tiefgründigkeit. Wie definiert man Identität? Was macht das „Ich“ eigentlich aus? Fragen wie diese verfolgen den Protagonisten bis zum bewegenden Abschluss des Romans. Mit seinem beeindruckenden Stil und der gefühlvollen und intelligenten Geschichte gehört „Blumen für Algernon“ vollkommen zurecht zu den Meilensteinen der Science-Fiction-Literatur und auch in jedes Bücherregal.

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Von Mäusen und Menschen
von einer Kundin/einem Kunden am 31.05.2015

Endlich ist dieses Buch, welches zu meinen absoluten Lieblingen gehört wieder lieferbar! Es ist die Lebensgeschichte von Charly Gordon, welcher mit einem unterentwickelten Verstand und einem IQ von gerade einmal 40 zur Welt kam. Vordergründig verläuft sein Leben für ihn glücklich, doch trotzdem wünscht er sich unbedingt, intelligent zu sein,... Endlich ist dieses Buch, welches zu meinen absoluten Lieblingen gehört wieder lieferbar! Es ist die Lebensgeschichte von Charly Gordon, welcher mit einem unterentwickelten Verstand und einem IQ von gerade einmal 40 zur Welt kam. Vordergründig verläuft sein Leben für ihn glücklich, doch trotzdem wünscht er sich unbedingt, intelligent zu sein, um sich nicht länger von seinen Freunden und Mitmenschen zu unterscheiden. So wird eine Gruppe von Forschern auf ihn aufmerksam, welche das Wachstum seiner geistigen Fähigkeiten mit einer Operation herbeiführen will. Geklappt hat diese bereits bei der weißen Maus Algernon, welche bereits bahnbrechende Erfolge erzielt hat. Charly willigt ein und das Experiment gelingt, er wird er immer intelligenter. So wächst in ihm auch die Erkenntnis darüber, wie schrecklich seine Mitmenschen ihn sein Leben lang behandelt haben und dass er stets ein Außenseiter der Gesellschaft war. Bald übersteigt sein Intellekt den der Forscher, die ihn behandelt haben, doch je mehr er die Welt um ihn herum durchschaut, umso unglücklicher wird er. Seine emotionale Entwicklung kann nicht mit der überproportionalen Entwicklung seines Geistes mithalten und seine Persönlichkeit beginnt sich aufzuspalten. Gleichzeitig erkennt er schockierende Verhaltensveränderungen bei Algernon, der bereits Gelerntes wieder zu vergesse scheint… Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben, wodurch man die rasante Entwicklung Charlys durch die Steigerung seiner rhetorischen Fähigkeiten miterlebt. Wie Charly wünscht man sich als Leser, dass er immer intelligenter wird und die, die ihn verspottet und gequält haben, überragt. Sein wachsendes Unglück lässt aber bald Zweifel aufkommen, ob Intelligenz wirklich der Schlüssel zum Glück ist, denn Charlys Persönlichkeit nimmt erschreckende Züge an. Dieses Buch hat mich gefesselt, beeindruckt und schockiert. An seinem Ende musste ich weinen und das nicht nur weil dieses sehr tragisch war. Es war mehr ein kathartisches Weinen, weil ich die emotionalen Höhen und Tiefen Charlys mit ihm durchgemacht habe und mir sein Schicksal wirklich unter die Haut ging. Bitte, bitte, bitte tun Sie sich selbst den Gefallen und lesen Sie dieses großartige Buch!!!

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