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Boy in the Park – Wem kannst du trauen?

Roman

(77)
A. J. Grayson legt mit seinem Debüt einen düsteren, komplexen Psycho-Thriller um eine Kindesentführung vor, der mit ganz besonderen Drehs aufwartet. Ein Roman um Alptraum und Realität, um dunkelste Erinnerungen und menschliche Abgründe.
Ein kleiner Junge verschwindet. Am helllichten Tag wird er aus dem Botanischen Garten in San Francisco entführt. Der einzige Zeuge des Verbrechens ist Dylan, der dort eigentlich in Ruhe seine Mittagspause verbringen wollte. Die Polizei tappt im Dunkeln und so entschliesst sich Dylan, auf eigene Faust nach dem Kind zu suchen. Je weiter er bei seiner Suche ins kalifornische Hinterland vordringt, je näher er dem Versteck zu kommen scheint, desto verstörender und blutiger werden seine nächtlichen Alpträume. Sie zwingen Dylan, sich seiner eigenen dunklen Vergangenheit zu stellen, die mit einem grausamen Doppelmord in Verbindung zu stehen scheint…
Für die Leser von "Girl on the Train", "Gone Girl" und "Shutter Island"
Rezension
Volker Scheufens, Literatur-Expertin Thalia:
"Dieser Thriller entfacht einen Strom, der einen hineinzieht in einen albtraumhaften Strudel. Die Sprache, die A. J. Grayson für sein erstaunliches Debüt geschaffen hat, hat etwas Hypnotisches, Poetisches, dann wieder etwas Kaltes und Hartes. Die packende Geschichte um Dylan, der als Kassierer in einem Laden für Naturkost in San Francisco ein monotones Leben führt, hat mich wirklich elektrisiert. Neben seinem öden Leben hat sich dieser Dylan mit seiner Dichtung eine Insel geschaffen. Im Botanischen Garten an einem Teich lässt er sich für seine Dichtung inspirieren. Eines Tages beobachtet er dort die Entführung eines Jungen. Dylan beschließt, den Jungen zu suchen, gerät dabei immer tiefer in eine Geschichte, die sich um häusliche Gewalt dreht. Letzten Endes kommt Dylan auch seiner eigenen dunklen Vergangenheit näher. Mir fällt kein vergleichbarer Thriller ein, der derart souverän zwischen Literatur und hammerharter Kriminalprosa changiert. Meisterhaft!"
Portrait

Ashley Grayson war jahrelang als Dozent und Berater in der Wissenschaft zu Hause, bevor er sich der Schriftstellerei zuwandte. Er schreibt am liebsten ganz altmodisch mit Stift und Schreibmaschine und betätigt sich ausserdem als Komponist. "Boy in the Park" ist sein erster Roman.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.08.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-30571-3
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 211/134/27 mm
Gewicht 441
Originaltitel The Boy in the Park
Buch (Paperback)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
77 Bewertungen
Übersicht
38
23
8
7
1

Nichts ist, wie es scheint...
von Diamondgirl aus Stolberg am 01.08.2016

Zunächst zum Cover: Es gefällt mir ausgesprochen gut, da es die Stimmung des Buches gut zum Ausdruck bringt. Dylan verbringt regelmäßig seine Mittagspause im Park an einem Teich und versucht sich dort als Dichter. Fast täglich sieht er dort einen Jungen in Latzhose, der mit einem Stock am steht Teich... Zunächst zum Cover: Es gefällt mir ausgesprochen gut, da es die Stimmung des Buches gut zum Ausdruck bringt. Dylan verbringt regelmäßig seine Mittagspause im Park an einem Teich und versucht sich dort als Dichter. Fast täglich sieht er dort einen Jungen in Latzhose, der mit einem Stock am steht Teich steht. Irgendwann nimmt er wahr, dass der Junge verletzt ist und auch, dass ihn jemand vom Teich wegzerrt. Er sucht nach Spuren und meldet den Vorfall der Polizei. Die fertigt ihn recht routinemäßig ab, da sie ja auch nicht weiß, nach wem sie denn überhaupt suchen soll. Daher begibt sich Dylan auf eigene Faust auf die Suche nach dem Jungen ... Im weiteren Verlauf der Geschichte legt der Autor einzelne Handlungspfade an, die anfänglich für Verwirrung sorgen, weil sie erstmal nichts miteinander zu tun haben. Gegen Ende des Buchs fügen sich die Puzzleteile aber sehr schlüssig zusammen und mancher Leser wird verblüfft sein über die Auflösung und erstaunt, wie gut der Autor mit dem Leser gespielt hat. Der Autor schreibt in kurzen Kapiteln und in einer anschaulichen Sprache. Das Buch zieht den Leser in das Labyrinth der Verwirrungen hinein und entlässt ihn mit einem überraschenden Ende. Fazit: Ein sehr empfehlenswertes, intelligent konstruiertes Buch, in dem nichts ist, wie es scheint.

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2 0
Leben ist Veränderung
von einer Kundin/einem Kunden am 16.05.2017

Dylan lebt in seiner eigenen Welt. Um nicht verletzt zu werden ,hat er sich vor Jahren zurückgezogen. Er weiß genau, welcher Weg der angenehmste zu seiner Arbeit ist, braucht das Gleichförmige, das immer Gleiche, das nicht verstört. Plötzlich beginnen Veränderungen. Um Andere zu retten, muss Dylan aktiv werden, seine mühsam... Dylan lebt in seiner eigenen Welt. Um nicht verletzt zu werden ,hat er sich vor Jahren zurückgezogen. Er weiß genau, welcher Weg der angenehmste zu seiner Arbeit ist, braucht das Gleichförmige, das immer Gleiche, das nicht verstört. Plötzlich beginnen Veränderungen. Um Andere zu retten, muss Dylan aktiv werden, seine mühsam aufgebauten Sicherheiten riskieren. Der Roman baut glaubwürdig eine andere Welt auf, in die man hineingezogen wird, bis man beginnt, in dieser Geschichte zu leben. Unbedingt lesen!

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0 0
Der kleine Junge im Park verharrt verloren
von Mikka Liest aus Hilter am Teutoburger Wald am 08.03.2017

Ich bin verwirrt. Im Rückblick finde ich den Klappentext mehr als ein bisschen irreführend. Manches stimmt schlicht und einfach nicht ganz (so tappt die Polizei zum Beispiel nicht im Dunkeln, sondern glaubt aus verständlichen Gründen gar nicht erst an ein Verbrechen), aber vor allem lässt der Text das Buch klingen... Ich bin verwirrt. Im Rückblick finde ich den Klappentext mehr als ein bisschen irreführend. Manches stimmt schlicht und einfach nicht ganz (so tappt die Polizei zum Beispiel nicht im Dunkeln, sondern glaubt aus verständlichen Gründen gar nicht erst an ein Verbrechen), aber vor allem lässt der Text das Buch klingen wie einen typischen Psychothriller. Und in meinen Augen ist es kein typischer Psychothriller, weil es gar kein Psychothriller ist. Womit ich allerdings nicht sagen möchte, dass es nicht spannend wäre, oder schlecht geschrieben, oder aus anderen Gründen nicht gut. Und wenn ich ehrlich bin, wüsste ich auch nicht, wie ich einen besseren Klappentext hätte schreiben sollen. Tatsächlich ist das Buch so ungewöhnlich und so schwierig in ein Genre einzuordnen, dass ich gar nicht recht weiß, wie ich es rezensieren soll, ohne schon zu viel zu verraten und damit die Wirkung zu schmälern. Oh, Dilemma. Der Verlag sagt auf seiner Webseite über dieses Buch: »Ein komplexer psychologischer Spannungs-Roman um Alptraum und Realität, dunkelste Erinnerungen und menschliche Abgründe.« Und genau darauf muss man sich einlassen. Der Autor spielt mit den Erwartungen des Lesers - man kann sich nie darauf verlassen, dass die Dinge so sind, wie sie erscheinen, und man muss schnell feststellen, dass man auch Dylan nicht blind vertrauen kann. Denn der verliert selber immer mehr den Halt, weiß nicht mehr, was wahr ist und was Einbildung, was Gegenwart und was Erinnerung. Seine Erzählung wird außerdem immer wieder unterbrochen von Vernehmungsprotokollen eines Mörders, der offensichtlich schon komplett jeden Bezug zur Realität verloren hat. Wie es dem Autor dennoch gelingt, aus zunehmend surrealen Bruchstücken eine in sich schlüssige Geschichte zusammenzusetzen, ist eine echte Meisterleistung. Durchgehend spannend, manchmal schockierend, oft poetisch, immer unglaublich originell. Das Ende hat mich durch und durch überrascht, und dennoch ist es im Rückblick vielleicht das einzig mögliche. Ein Teil der Spannung entsteht natürlich aus Fragen, die man sich auch in einem typischen Thriller stellen würde: wo ist der Junge, wer hat ihn entführt, wird er sterben müssen...? Aber viel der Spannung entsteht auch daraus, dass man als Leser zunehmend verunsichert feststellt, dass diese Fragen nicht die entscheidenden sind, und auf die Auflösung hinfiebert. Das Ganze ist wie ein 368 Seiten währender Traum, der zunehmend zum Albtraum wird, und man will aufwachen - aber erst will man die Wahrheit erfahren. Dylan begegnet dem Leser als harmloser, gutmütiger Mensch. Sein Job ist langweilig und wenig erfüllend, aber in der Mittagspause geht er in den Park und setzt sich auf seine Lieblingsbank an einem kleinen Teich. Jeden Tag um die gleiche Zeit tritt dort ein kleiner Junge aus dem Dickicht, steht eine Weile stumm am Ufer und verschwindet wieder. Für Dylan ist es SEIN Park. SEINE Bank. SEIN Teich. SEIN Junge. Er sieht sich selbst als Dichter, obwohl er seine Gedichte nicht veröffentlicht oder überhaupt mal jemandem gezeigt hat. Er war mir direkt sympathisch, und obwohl ich mein Bild von ihm im Laufe des Buches immer wieder anpassen musste, habe ich doch immer mit ihm mitgefiebert und mit ihm mitgelitten. Ich hatte das Gefühl, sein Wesen bis ins Innerste zu begreifen und ihn gleichzeitig überhaupt nicht zu kennen. Auch das ist ein Kunststück. Den Schreibstil fand ich phänomenal. Dylan, der selbsternannte Dichter, findet großartige Worte für seine Geschichte. Schöne, lyrische Worte für sein kleines Paradies und die Schönheit der Natur. Grausame, erschütternde Worte für die Gewalt und das Leid. Wie gesagt, ich bin verwirrt - aber ich bin auch beeindruckt. Das Buch macht es dem Leser vielleicht nicht immer einfach, aber es lohnt sich. Fazit: Ein Junge geht verloren. Ein Mann geht ihn suchen und verliert sich selbst. Wenn man sich von allen Erwartungen verabschiedet, ist das eine sehr originelle Geschichte mit viel Tiefgang, unzähligen Wendungen und einem so ungewöhnlichen wie unabwendbaren Ende. Es ist vielleicht kein Thriller, aber dennoch psychologische Spannung vom Allerfeinsten. Das Buch wird mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben, und ich bereue nicht, es gelesen zu haben, obwohl ich etwas ganz anderes erwartet hatte.Wer Gillian Flynn und ihre schwierigen, unzuverlässigen Heldinnen mag, wird vielleicht auch Dylan Aaronson mögen. Und wem Paula Hawkins' "Girl on the Train" gefiel, der sollte es auch mal mit "Boy in the Park" versuchen.

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