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Das bin doch ich

Roman

(19)
Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heisst Thomas Glavinic, der Roman heisst Die Arbeit der Nacht und der Mann will das, was alle wollen: Erfolg. Er will einen Verlag, einen Preis, Geld. Was er hat, ist ein Manuskript, eine Literaturagentin, Kopfschmerzen und leider zumeist unerträgliche Mitmenschen. Und er hat auch einen netten Freund, der selbst einen Roman geschrieben hat, dessen Verkaufszahlen die Mutter unseres Autors zu dem Aufschrei bringen: "Wann schreibst du denn mal so was?" Mit vollendetem Realismus und aberwitziger Komik spielt Thomas Glavinic ein Spiel mit der Wirklichkeit und ihrer Verdopplung - ein seltenes, ungewöhnliches Lesevergnügen.
Rezension
"Humor ist schwer. Selbstironie vielleicht noch schwerer. Glavinic beherrscht dieses Metier." Daniela Strigl, Der Standard, 18.08.07
"Thomas Glavinic gelingt das seltene Kunststück, eine halbfiktive Figur auf der Grundlage seines eigenen, eher durchschnittlichen Lebens zum Hanswurst zu machen und dabei stilistisch auf hohem Niveau zu operieren." Kolja Mensing, Deutschlandradio, 21.08.07
"Die Kunst dieses Romans besteht darin, dass all das so flüssig, leicht und komisch bis zum bitteren Ende heruntererzählt ist. Und dazu komplett selbstironisch. Denn der Teufel steckt vor allem in Glavinic selbst." Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 23.08.07
Portrait

Thomas Glavinic wurde 1972 in Graz geboren. 1998 erschien sein Debüt Carl Haffners Liebe zum Unentschieden. Es folgten u.a. Die Arbeit der Nacht (2006), Das bin doch ich (2007), Das Leben der Wünsche (2009) und Das grössere Wunder (2013). Seine Romane Der Kameramörder (2001) und Wie man leben soll (2004) wurden fürs Kino verfilmt. Thomas Glavinic erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, zuletzt den Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Seine Romane sind in 18 Sprachen übersetzt. Er lebt in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 237
Erscheinungsdatum 25.08.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-20912-1
Verlag Hanser
Maße (L/B/H) 209/139/30 mm
Gewicht 376
Auflage 8
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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Übersicht
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Ironie in Reinkultur
von Thomas Zörner aus Lentia am 06.12.2007

Ich kann es gleich vorweg sagen, Glavinics neuer Roman "Das bin doch ich" ist, so wie jedes andere Buch das ich bis jetzt von ihm gelesen, ein Meisterwerk. Im Grunde handelt das Buch von einem Autor der zufällig Thomas Glavinic heißt, zufällig mit einem Autor namens Daniel Kelhmann befreundet ist... Ich kann es gleich vorweg sagen, Glavinics neuer Roman "Das bin doch ich" ist, so wie jedes andere Buch das ich bis jetzt von ihm gelesen, ein Meisterwerk. Im Grunde handelt das Buch von einem Autor der zufällig Thomas Glavinic heißt, zufällig mit einem Autor namens Daniel Kelhmann befreundet ist und zufällig gerade ein Buch mit dem Titel "Die Arbeit der Nacht geschrieben" hat, für das er nun einen Verlag sucht. Möglichst möchte er dabei auch noch einen solchen Erfolg haben, wie sein Autorenkollege mit "Die Vermessung der Welt" haben, und auch seine Mutter erwartet sich dies. Der Roman-Glavinic leidet unter Hypochondrie (panische Angst vor Hodenkrebs etc.), Flugangst und Selbstzweifeln. Der Autor gibt sich dabei selbstironisch wie noch kaum jemand vor ihm und verteilt Seitenhiebe auf die gesamte österreichische Literaturbranche. Glavinic bleibt seinem lockeren, witzigen Stil treu und beschert dem Leser so ein flüssiges Leseerlebnis, das durch die Skurilität der Ereignisse, noch gesteigert wird. "Das bin doch ich" war auch auf der Shortlist des deutschen Literaturpreises zu finden, der auch im Buch vorkommt was schon fast wieder ironisch ist, und hatte diese Platzierung auch vollkommen verdient. 5 Sterne für ein sagenhaftes Buch.

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2 0
Empfehlenswert
von Alex aus Niederösterreich am 29.10.2007

Ein Buch, das die Sorgen und Ängste im Leben eines Schriftstellers ironisch beleuchtet.

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1 0
Das bin doch ich
von einer Kundin/einem Kunden am 16.06.2012

Thomas Glavinic schreibt einen Roman. "Die Arbeit der Nacht" (übrigens tatsächlich ein lesenswertes Buch) ist noch nicht erschienen, und der Autor wartet fiebrig darauf, bis die Verhandlungen mit einem Verlag abgeschlossen sind und sein neues Baby auf den Buchmarkt losgelassen wird. Doch bis dahin stolpert der stets vom Leben... Thomas Glavinic schreibt einen Roman. "Die Arbeit der Nacht" (übrigens tatsächlich ein lesenswertes Buch) ist noch nicht erschienen, und der Autor wartet fiebrig darauf, bis die Verhandlungen mit einem Verlag abgeschlossen sind und sein neues Baby auf den Buchmarkt losgelassen wird. Doch bis dahin stolpert der stets vom Leben irritierte Autor durch sein Leben, kann sich nicht zu einem neuen Buch durchringen und fällt wahlweise seinen Mitmenschen auf die Nerven oder wird von ihnen genervt. Wenn Glavinic fast täglich mit seinem Freund Daniel Kehlmann telefoniert und immer neue Rekordverkaufszahlen von dessen "Vermessung der Welt" hört, wenn schließlich Glavinics Mutter ihren Sohn fragt, wieso er denn nicht auch einmal einen derartigen Bestseller schreiben würde, dann hat das schon eine außerordentliche komische Dimension. Eine Parodie auf den Literaturbetrieb an sich, ebenso eine Parodie auf Thomas Glavinic von Thomas Glavinic - komisch, witzig, geistreich. Für alle, die von platter Tommy-Jaud-Komik die Nase voll haben.

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