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Das böse Mädchen

Roman

(20)
Wie gelingt es ihr nur immer wieder, ihn um den Finger zu wickeln? Und warum tut sie das, wenn sie seine ehrlichen Gefühle doch zugleich schroff zurückweist? Schon als aufmüpfige Halbwüchsige verdreht sie dem jungen Ricardo im konservativen Lima der 50er Jahre den Kopf. Von da an wird sie regelmässig seine Wege kreuzen, wird in Paris, London, Madrid oder Tokio mal als Guerrillera, mal als Heiratsschwindlerin mit falschem Pass in sein Leben treten – und es immer wieder durcheinanderwirbeln. Auf rätselhafte Weise scheinen beide dennoch füreinander bestimmt; oder ist nur er es, der nicht lassen kann von diesem faszinierend »bösen Mädchen«?
Portrait
Mario Vargas Llosa wurde am 28. März 1936 in Arequipa (Peru) geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Bolivien, Piura (Nordperu) und Lima. Im Alter von 18 Jahren heiratete er Julia Urquidi, mit der er neun Jahre zusammenlebte. Diese Beziehung verarbeitete er später in seinem Roman Tante Julia und der Kunstschreiber . Bereits während seines Studiums der Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima und Madrid (Promotion über Gabriel García Márquez) schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlichte erste Erzählungen. 1963 erschien sein erster Roman La ciudad y los perros (dt. Die Stadt und die Hunde ), der auf eigenen Erfahrungen in der Kadettenanstalt Leoncio Prado in Lima beruht. Der Roman wurde in Spanien mehrfach ausgezeichnet und in über 20 Sprachen übersetzt. Vargas Llosa war als Gastprofessor in Washington, Puerto Rico, London, New York und Cambridge tätig. 1989 bewarb er sich als Kandidat der oppositionellen Frente Democrático für die peruanischen Präsidentschaftswahlen und unterlag 1990 im zweiten Wahlgang. Daraufhin zog er sich aus der aktiven Politik zurück. Mario Vargas Llosa ist Ehrendoktor verschiedener amerikanischer und europäischer Universitäten und hielt Gastprofessuren unter anderem in Harvard (1992), Princeton (1993) und Oxford (2004). 2010 erhält er den Nobelpreis für Literatur "für seine Kartografie von Machtstrukturen und seine energischen Bilder des individuellen Widerstands, der Rebellion und Niederlage". Heute lebt Mario Vargas Llosa mit seiner Frau Patricia in Madrid und Lima.
Er gehört zu den bekannten lateinamerikanischen Autoren. Sein umfangreiches Gesamtwerk umfasst neben Romanen auch Erzählungen, politische Betrachtungen, Theaterstücke und Essays. 1977 gewählt zum Präsidenten des Internationalen P.E.N.-Clubs. 1996 ausgezeichnet mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 2008 mit dem Freiheitspreis der Friedrich-Naumann-Stiftung. 2010 erhielt Mario Vargas Llosa den Nobelpreis für Literatur.
Elke Wehr, 1946 in Bautzen geboren, studierte Französisch und Italienisch in Paris und Heidelberg und ist literarische Übersetzerin Spanisch schreibender Autoren wie Manuel Rivas, Javier Marias oder des Nobelpreisträgers Octavio Paz. 2006 erhielt sie den Paul-Celan-Preis für ihr Gesamtwerk.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 395
Erscheinungsdatum 26.11.2007
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-45932-4
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 178/107/14 mm
Gewicht 360
Originaltitel Traversuras de la niña mala
Auflage 23
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Amore, Amore...
von Stephanie Hofmann am 02.03.2011

Dieser Roman von Mario Vargas Llosa hat mich wirklich gefesselt. Ich muss zugeben, dass ich erst durch den ihm verliehenen Nobelpreis auf Llosa aufmerksam geworden bin. Aber dafür gibt es ja zum Glück diese Auszeichnung. Diese obsessive Liebesbeziehung muss man erst einmal verstehen, oder auch nicht. Was Ricardo sein ganzes... Dieser Roman von Mario Vargas Llosa hat mich wirklich gefesselt. Ich muss zugeben, dass ich erst durch den ihm verliehenen Nobelpreis auf Llosa aufmerksam geworden bin. Aber dafür gibt es ja zum Glück diese Auszeichnung. Diese obsessive Liebesbeziehung muss man erst einmal verstehen, oder auch nicht. Was Ricardo sein ganzes Leben mit dieser Frau mitmacht, ist pure Selbstaufgabe. Oder kann er nur dank des bösen Mädchens existieren? Der Leser ist hin- und hergerissen. Auch das Ende der Geschichte lässt es an nichts fehlen. Ich verrate natürlich keinen Satz. Von mir aus hätte Llosa aber ruhig noch zweihundert Seiten mehr über diese unmögliche Frau schreiben können. Ein tolles Leseerlebnis!

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1 0
Erzählkunst pur !
von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 09.10.2010

Dieser Roman übt einen ungeahnten Sogeffekt auf den Leser aus, denn Vargas Llosa versteht es meisterhaft, eine obsessive Liebesgeschichte mit den politischen Ereignissen Südamerikas und Europas des letzten Jahrhunderts zu verbinden. Chapeau, chapeau und herzlichen Glückwunsch zum Literaturnobelpreis 2010!!

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1 0
Das böse Mädchen
von Christin Dittert aus Wuppertal am 27.04.2010

Es ist einfach sensationell, wie es Mario Llosa Vargas gelungen ist gesellschaftliche und politische Ereignisse des 20.Jahrhundert mit einer spannenden, unter die Haut gehenden Handlung zu verflechten. Mit ungehöriger Brutalität aber auch gleichzeitig mit viel Fingerspitzengefühl erzählt Vargas vom menschlichen Drama des bösen Mädchens, das einfach nicht anders kann als Zeit ihres Lebens davon... Es ist einfach sensationell, wie es Mario Llosa Vargas gelungen ist gesellschaftliche und politische Ereignisse des 20.Jahrhundert mit einer spannenden, unter die Haut gehenden Handlung zu verflechten. Mit ungehöriger Brutalität aber auch gleichzeitig mit viel Fingerspitzengefühl erzählt Vargas vom menschlichen Drama des bösen Mädchens, das einfach nicht anders kann als Zeit ihres Lebens davon zu laufen und von Ricardo, dessen Leben immer wieder aus den Fugen gerät, wenn er ihr begegnet und sie jedes Mal kurze Zeit später spurlos verschwindet. Dieser Roman besitzt eine Intensität, die kaum in Worte zu fassen ist. Grandios!

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