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Das Fenster zum Sommer

Roman

(1)
Wie seinerzeit Marlen Haushofer verdient es Hannelore Valencak von einer neuen Generation gelesen zu werden.
Ursula steht mit beiden Beinen in einem glücklichen Leben: Jung verliebt und frisch verheiratet hat sie sich mit Joachim, ihrem Mann, ein Häuschen hergerichtet und sieht nun freudig dem ersten gemeinsam Urlaub entgegen. Doch als sie erwacht, am Morgen vor der Reise, ist Joachim verschwunden, sie ist nicht in ihrem Haus, und an den Fenstern blühen Eisblumen, ungewöhnlich für Mitte Juli: Auf unerklärliche Weise findet sie sich in die Vergangenheit zurückgeworfen, in die Wohnung ihrer herrischen Tante Priska, und es erwartet sie jener triste Alltag im Büro, aus dem die Ehe sie eben erst befreit hatte. Vergeblich versucht sie den Ablauf zu beschleunigen und ihren Mann, der noch nichts weiss von ihr, zu erreichen, bis sie erkennt, dass sie den Weg möglichst unverändert noch einmal gehen muss. Doch wird sich alles so fügen, dass es erneut zu der Begegnung kommt, die ihr Leben eine
Wendung zum Guten nehmen liess? Oder ist vielleicht das, was auf den ersten Blick wie ein gemeiner Rückschlag erschien, in Wahrheit eine zweite Chance?
Ebenso wie die junge Frau, von der er erzählt, hat der Roman eine zweite Chance verdient. In bemerkenswert unerschrockenem Ton erzählt er die packende Geschichte von einem „flüchtigen“ Glück und ist zugleich ein entschiedener Aufruf zum gesunden Ungehorsam.
„Hannelore Valencaks Frauenfiguren finden keine lauten Töne für ihre schonungslosen Blicke auf die Welt und auf das Zusammenleben der Geschlechter. Das ist vielleicht ein Grund,
weshalb ihre Bücher noch nicht entdeckt wurden.
Aber das ist hoffentlich nur eine Frage der Zeit.“
Evelyne Polt-Heinzl
Portrait
Hannelore Valencak, geboren 1929 in Donawitz (Steiermark), Physikerin. Arbeitete als Metallurgin in einem steirischen Stahlwerk, ab 1962 Patentsachbearbeiterin in Wien, seit 1975 freie Schriftstellerin. Sie schrieb Lyrik, Erzählungen, Romane und
Jugendbücher. Sie starb 2004 in Wien.
„Das Fenster zum Sommer“ erschien in seiner Erstfassung 1967 unter dem Titel „Zuflucht hinter der Zeit“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 255
Erscheinungsdatum 07.11.2011
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7017-1448-3
Verlag Residenz Verlag
Maße (L/B/H) 200/116/24 mm
Gewicht 342
Auflage 2. Auflage
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Seichtes Verwirrspiel
von raubkatzal aus Wien am 08.01.2007

Hannelore Valencaks Roman spielt auf doppeltem Boden. Die Hauptfigur sieht sich dabei zu, wie sie jene Wochen verbringt, auf die Verlobung und Eheschließung folgen. Gleichzeitig erlebt sie diese Zeit mit jenen Erfahrungen im Rücken, die sie schon gemacht hat. Dass sie diesmal ihr eigenes Agieren und Reagieren beobachten kann,... Hannelore Valencaks Roman spielt auf doppeltem Boden. Die Hauptfigur sieht sich dabei zu, wie sie jene Wochen verbringt, auf die Verlobung und Eheschließung folgen. Gleichzeitig erlebt sie diese Zeit mit jenen Erfahrungen im Rücken, die sie schon gemacht hat. Dass sie diesmal ihr eigenes Agieren und Reagieren beobachten kann, dient der Selbsterkenntnis.Das "Fenster zum Sommer" eröffnet bedrohliche Ausblicke. So bieder und spießig das Ambiente erscheint, in dem der Roman situiert ist, so nachhaltig sind Valencaks Versuche, es zu entlarven und demontieren. Alles in allem eine eher seite Angelegenheit, für mich kein Lesevergnügen.

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