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Das Geräusch der Dinge beim Fallen

(6)
»Juan Gabriel Vásquez ist eine der originellsten Stimmen der lateinamerikanischen Literatur.«
Mario Vargas Llosa
Bogotá, Kolumbien, im Sommer 2009: Der Jura-Professor Antonio Yammara liest in der Zeitung von einem Nilpferd, das aus dem ehemaligen Privatzoo des legendären Drogenkönigs Pablo Escobar entflohen ist. Unmittelbar fühlt er sich in die Zeit zurückversetzt, als der Krieg zwischen Escobars Medellín-Kartell und den Regierungstruppen auf Kolumbiens Strassen eskalierte. Damals musste er hautnah miterleben, wie ein Freund ermordet wurde. Noch Jahre später quälen ihn die Erinnerungen. Bei seinen Nachforschungen über den Mord entdeckt Antonio, wie stark sein eigenes Leben und das seines Freundes von der gewaltsamen Vergangenheit des Landes bestimmt wurden.
Das »Geräusch der Dinge beim Fallen« ist eine preisgekrönte Tour de Force und ein intimes Porträt einer Generation, die der Drogenhandel in einem lebendigen Albtraum gefangen hielt. Für diesen grossen Roman wurde Juan Gabriel Vásquez mit dem mit $ 175.000 dotierten »Premio Alfaguara de novela« ausgezeichnet.
»Juan Gabriel Vásquez stellt sich einem aktuellen und schmerzhaften Thema der kolumbianischen Geschichte: Dem berüchtigten Drogenhandel und der schier endlosen Welle der Gewalt der 90er Jahre. Ein packendes, geniales Buch!«
Jonathan Franzen
Portrait
Juan Gabriel Vásquez wurde 1973 in Bogotá geboren und studierte lateinamerikanische Literatur an der Sorbonne. Seine preisgekrönten Romane, Erzählungen und Essays wurden bisher in 16 Sprachen übersetzt. 2011 wurde Vásquez mit einem der wichtigsten Literaturpreise der spanischsprachigen Welt ausgezeichnet - dem Alfaguara-Literaturpreis. Juan Gabriel Vásquez lebt mit seiner Familie in Bogotá.
Susanne Lange, geboren 1964 in Berlin, lebt in Barcelona. Für ihre Übersetzungen aus dem Spanischen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt den Johann-Heinrich-Voss-Preis (2009) für die Neuübersetzung des Don Quijote. 2010/2011 war sie August-Wilhelm-von-Schlegel-Gastprofessorin für Poetik der Übersetzung an der FU Berlin. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören neben Juan Gabriel Vásquez u.a. Fernando del Paso, Federico García Lorca, Octavio Paz, Carmen Laforet, Juan Rulfo und Javier Marías.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 296, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.07.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783731760443
Verlag Schöffling & Co.
Verkaufsrang 2.678
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Kundenbewertungen


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sehr großes, intensives Leseerlebnis
von einer Kundin/einem Kunden am 20.07.2014

Bogotá im Sommer 2009. Ein Nilpferd wurde erlegt. Es war 2 Jahre zuvor mit Kind und Gefährtin aus dem ehemaligen Privatzoo des legendären Drogenkönigs Pablo Escobar ausgebrochen. Nun hat man das Männchen zur Strecke gebracht. Seit seiner Flucht hat es die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt, Wassertränken zerstört... Bogotá im Sommer 2009. Ein Nilpferd wurde erlegt. Es war 2 Jahre zuvor mit Kind und Gefährtin aus dem ehemaligen Privatzoo des legendären Drogenkönigs Pablo Escobar ausgebrochen. Nun hat man das Männchen zur Strecke gebracht. Seit seiner Flucht hat es die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt, Wassertränken zerstört und Felder verwüstet. Es ist unumgänglich, dass Antonio Yammara, Jura-Professor in Bogotá, darüber liest. Die Zeitungen sind voll mit dieser Geschichte, die massentauglich aufbereitet wird......"Während der folgenden Wochen überfiel mich die Erinnerung an Ricardo Laverde nicht mehr nur beiläufig wie ein böser Streich, den uns das Gedächtnis spielt, sondern wurde zu einem unermüdlichen, treuen Gespenst, das zur Schlafenszeit neben meinem Bett stand und mich tagsüber von weitem musterte"........Antonio Yammara erinnert sich. Er erinnert sich an die Zeit als der Krieg zwischen den Regierungstruppen Kolumbiens und Pablo Escobars Drogenmafia eskaliert. Er erinnert sich an die gewaltsame Vergangenheit seines Landes Er erinnert sich an einen Mann, der auf dem Nachhauseweg unmittelbar neben ihm erschossen wird. Er erinnert sich an seinen Freund Ricardo Laverde "Das Geräusch der Dinge beim Fallen" von Juan Gabriel Vásquez ist ein intensives, großes Leseerlebnis

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Fesselnder Roman über eine prägende Zeit Kolumbiens
von sechmet aus Oldenbrok am 11.03.2017
Bewertet: Taschenbuch

Antonio Yammara wird im Sommer 2009 durch die Nachricht, dass ein Nilpferd aus dem ehemaligen Privatzoos des Drogenkönigs Pablo Escobar entflohen ist, wieder an die Zeit erinnert, als der Krieg zwischen Escobar’s Drogenkartell und den Regierungstruppen eskaliert. Und während genau dieser Zeit wird ein Freund von Antonio auf offener... Antonio Yammara wird im Sommer 2009 durch die Nachricht, dass ein Nilpferd aus dem ehemaligen Privatzoos des Drogenkönigs Pablo Escobar entflohen ist, wieder an die Zeit erinnert, als der Krieg zwischen Escobar’s Drogenkartell und den Regierungstruppen eskaliert. Und während genau dieser Zeit wird ein Freund von Antonio auf offener Straße ermordet. Juan Gabriel Vásquez schreibt in diesem Roman über die jüngste Geschichte Kolumbiens. Und vor allem darüber, wie die Zeit des Drogenkönigs Pablo Escobar eine ganze Generation geprägt hat. Die Hauptfigur Antonio Yammar erinnert sich in diesem Roman an seinen Freund Ricardo Laverde. Die beiden Männer haben sich in Bogotá beim Billardspielen kennengelernt. Antonio ist 26 Jahre und Professor an der juristischen Fakultät. Ricardo ist Pilot und hat 20 Jahre im Gefängnis gesessen. Die beiden wissen nicht viel voneinander, als sie eines Tages nach dem Besuch der Billard-Kneipe auf offener Straße auf die beiden geschossen wird. Für Ricardo endet es tödlich. Antonio überlebt zwar schwerverletz, aber zurück bleiben Schmerzen und Ängste, die ihn nahezu auffressen. So begibt Antonio sich auf die Suche nach Antworten. Dabei taucht er nicht nur in die Geschichte von Ricardo ein, sondern ebenso auch in die eigene. Eine Geschichte, die den Leser in die Zeit der Drogenkartelle in Kolumbien führt. Eine Zeit, die das Land und besonders ihre Bewohner mit Gewalt und Angst prägte. Ironischerweise wurde in dieser Zeit für die Kinder ausgerechnet ein Besuch im Privatzoo von Pablo Escobar zu einem wichtigen Ereignis in ihrem Leben. Ansonsten lehrte das Kolumbien der 80er Jahre ihnen nur Gewalt und Angst. Dem Autor gelingt es auf fantastische Art und Weise mit seiner Ich-Erzählung den Leser zu fesseln. Auf diese Weise taucht der Leser immer tiefer mit hinein in die Suche nach dem warum und dabei auch immer tiefer in Psyche einer Generation, die Angst als festen Bestandteil ihres Lebens hat. Ein sehr guter Schreibstil, der den Figuren genug Tiefe gibt und gleichfalls einem die jüngere Geschichte Kolumbiens auf eine völlig andere Art und Weise näher bringt. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es ist eine wirklich beeindruckende Geschichte, die hier von Juan Gabriel Vásquez sehr gut erzählt wird. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Deshalb von mir die klare Empfehlung dieses Buch zu lesen.

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von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2017
Bewertet: anderes Format

Wer war Ricardo Lavera? Packende Spurensuche und Portrait einer durch die allgegenwärtige Gewalt in Kolumbien gezeichnete Generation.Tolle Sprache und dabei unglaublich spannend .

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