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Das Jahr der Flut

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Es ist das Jahr der »wasserlosen« Flut: Eine tödliche Pandemie ist über die Menschheit hereingebrochen. Hoch über den Dächern der Stadt leben die wenigen Überlebenden, die Gottesgärtner, bei denen die robuste Toby und die zarte Prostituierte Ren Zuflucht gefunden haben. In ihrem biologisch bepflanzten Garten Eden kämpfen sie ums Überleben in einer Welt, die unter der Herrschaft verantwortungsloser Grosskonzerne zugrunde gegangen ist. Eine Zukunftsvision, die vielleicht weniger fern liegt, als wir gerne glauben möchten.
Portrait
Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Bis heute stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 480 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.10.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783827070265
Verlag EBook Berlin Verlag
Dateigröße 827 KB
Übersetzer Monika Schmalz
Verkaufsrang 21.090
eBook
Fr. 13.00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
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Von Sekten & Konzernen
von NiWa aus Euratsfeld am 10.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wenige haben die 'wasserlose Flut' überlebt, denn eine Pandemie hat die Menschheit so gut wie ausgelöscht. Dank der Sekte der Gottesgärtner haben es Toby und Ren geschafft. Nun ringen sie mit sich und dem weiteren Leben. Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Band der MaddAddam-Trilogie. Margaret Atwood... Wenige haben die 'wasserlose Flut' überlebt, denn eine Pandemie hat die Menschheit so gut wie ausgelöscht. Dank der Sekte der Gottesgärtner haben es Toby und Ren geschafft. Nun ringen sie mit sich und dem weiteren Leben. Bei diesem Buch handelt es sich um den 2. Band der MaddAddam-Trilogie. Margaret Atwood hat mit "Das Jahr der Flut" eine seltsam realistische Vision geschaffen, die verstörend ist. Die Welt ist aufgrund der Gewinnsucht der Großkonzerne zerstört. Es bleibt ein tristes Leben mit außergewöhnlichen Herausforderungen, die bei den Grundbedürfnissen beginnen und sich bis zum eigenen Lebenssinn strecken. Denn es haben nur wenige Menschen die wasserlose Flut überlebt. Kaum jemand weiß, dass es noch andere gibt. Darunter ist unter anderem Toby, die sich in einem Art Spa verschanzt hat. Ren hat es sich in ihrer Arbeitsstätte - einem Freudenhaus - einigermaßen bequem gemacht. Die beiden blicken unabhängig voneinander auf die Ereignisse ihres Lebens zurück, um später ihren eigenen Weg zu gehen. Eine Rezension zu diesem Buch fällt mir schwer, weil Margaret Atwood hochintelligent erzählt, exzellent schreibt und mich dennoch nur schwer bei der Stange halten konnte. Großteils ist man mit den Figuren in ihrer Vergangenheit unterwegs. Es geht um die Gottesgärtner, eine Art Sekte, die sich von den Konzernen losgesagt hat und mehr oder weniger ausschließlich der Natur dient. Es darf zum Beispiel nur in Ausnahmefällen Fleisch gegessen werden, sie haben merkwürdige Regeln und es fällt sogar den Sektenmitgliedern schwer, diese zu verstehen. Dabei schildert Margaret Atwood eine Welt, die ausschließlich aus Konzernen und Konsum besteht. Das ist eindeutig ein aktuelles Thema und sie greift es wunderbar - mit Sonnen- und Schattenseiten - auf. In ihrer Welt sind die weltumspannenden Unternehmen etliche Schritte weitergegangen als in unserer Gegenwart. Sie haben weder vor Regierungen noch vor Genen zurückgescheut. Daraus hat sich ein unbegreifliches Wirrwarr aus Gegebenheiten ergeben, denen ich nur schwer folgen konnte. Von der ersten Seite an wird man in diese Welt hineingeschmissen, was trotz der Kenntnis des 1. Teils sehr verwirrend ist. Es gibt keine Erklärungen und die Erzählung nimmt ihren Lauf. Es kommen Tiere vor, die es nicht gibt. Diese haben einen Eigennamen und es wird vorausgesetzt, dass man weiß, was sie sind. Genauso ist es bei Technologien, die von den Menschen verwendet werden. Alles hat abstruse Namen und nichts wird näher erklärt. Es mangelt deutlich an Beschreibungen, damit man sich in diese Welt einfühlen kann. Damit hat es mir Frau Atwood nicht leicht gemacht und ich habe das Buch mit äußerster Konzentration gelesen, damit ich der Handlung folgen kann. Genauso ist es auch mit dem Sektenleben. Die Mitglieder hängen ihren Vermutungen und Gedanken nach, jeder denkt sich, dass das alles eigentlich Nonsense ist und keiner - inklusive Leser - weiß, worum es überhaupt geht. Zudem nahm mir das Geschehen in der Sekte zu sehr überhand. Interessant ist jedoch, dass man dadurch auf Figuren aus dem 1. Teil trifft, was doch auch faszinierend war. Das Ende war dennoch spannend, weil so manche Fäden aus dem vorherigen Teil zusammengeführt wurden. Allerdings sind sie noch nicht vollständig verwoben, was auf den Abschlussband hoffen lässt. Insgesamt ist es kein Buch für zwischendurch, muss hochkonzentriert gelesen werden, kann aber dennoch fesseln und sich mit einem erschreckenden Ausblick auf eine eventuelle Zukunft behaupten. Die MaddAddam-Trilogie: 1) Oryx und Crake 2) Das Jahr der Flut 3) Die Geschichte von Zeb

Toby, Ren und der Kampf um´s Überleben
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2014
Bewertet: Taschenbuch

"Das Jahr der Flut" spielt im gleichen Zeitraum wie der erste Teil "Oryx und Crake". Diesmal ist die Protagonistin Toby, eine junge Frau aus dem Plebsland. Ihr Vater wurde mit dem Tod ihrer Mutter nicht fertig und wurde von den allmächtigen Konzernen in den Selbstmord getrieben. Toby verschwand daraufhin... "Das Jahr der Flut" spielt im gleichen Zeitraum wie der erste Teil "Oryx und Crake". Diesmal ist die Protagonistin Toby, eine junge Frau aus dem Plebsland. Ihr Vater wurde mit dem Tod ihrer Mutter nicht fertig und wurde von den allmächtigen Konzernen in den Selbstmord getrieben. Toby verschwand daraufhin im Untergrund und landete schließlich bei den "Gottesgärtnern", einer Art grüner Sekte. Aber wer gegen die Konzerne predigte, vor den Gefahren der neuen Technologien zu laut warnte, der machte sich verdächtig - und Toby wurde in einem Spa für die Frauen der Konzernmanager versteckt, wo sie die wasserlose Flut überlebt. Als sie die Hoffnung auf weitere Überlebende schon aufgegeben hatte, tauchten Ren und Amanda , zwei ihrer Schülerinnen bei den Gottesgärtnern, auf. Als sich drei weitere Gottesgärtner einfinden, wird die Situation gefährlich, denn diese werden von entflohenen Gewaltverbrechern, den Painballern, verfolgt. Plötzlich muß die Gruppe erneut um ihr Leben kämpfen. Eine atemberaubende Geschichte, die voll von Verwicklungen und Querverbindungen zum ersten Teil ist. Obwohl es hier um das nackte Überleben geht, birgt diese Geschichte auch wieder humorvolle Elemente und an schrägen Typen mangelt es auch nicht. Sehr erfindungsreich hat Margaret Atwood hier eine Tier- und Pflanzenwelt erschaffen, die gar nicht mal so fern jeder Realität zu sein scheint. Und ihr feiner Humor ist es auch, der dieser Geschichte den Schrecken mildert und uns hoffen lässt diese Welt niemals erleben zu müssen.

Enttäuschend belanglos
von Sandra am 16.07.2010
Bewertet: gebundene Ausgabe

Eine gute Idee ist leider noch kein gutes Buch - lange Seiten verbringt der Leser mit dem Ist-Zustand, dem Warten auf die Flut, und hier verliert sich Margaret Atwood allzu häufig in ihren Figuren und kommt vom (durchaus spannenden) Hauptstrang weit ab. Margaret Atwood passt die Sprache den erzählenden... Eine gute Idee ist leider noch kein gutes Buch - lange Seiten verbringt der Leser mit dem Ist-Zustand, dem Warten auf die Flut, und hier verliert sich Margaret Atwood allzu häufig in ihren Figuren und kommt vom (durchaus spannenden) Hauptstrang weit ab. Margaret Atwood passt die Sprache den erzählenden Personen an, vergisst aber offensichtlich, dass die sich (und in welchem Ausmass!) entwickeln. Hauptsächlich bei Ren wirkt das je länger je mehr irritierend und sie selbst schliesslich unglaubwürdig. Schade insgesamt um die Geschichte und die Figuren: das Buch fällt enttäuschend belanglos und schlecht überarbeitet aus.