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Der amerikanische Patient

Was der drohende Kollaps der USA für die Welt bedeutet

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Weltmacht auf Pump - Was passiert, wenn Amerika pleitegeht?

Amerika ist schwer erkrankt: Trotz jüngster Erfolge im Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist das Land tief gespalten, die ökonomischen Probleme sind eklatant. Josef Braml liefert mit diesem wichtigen Buch eine Art wirtschafts- und aussenpolitisches Frühwarnsystem und erklärt, was das Wanken Amerikas für den Rest der Welt bedeutet und wie sich Deutschland am besten darauf einstellen kann.

Aus den USA ist eine Weltmacht auf Pump geworden. Die schlimmste Rezession seit den 1930er-Jahren, eine beängstigende Staatsverschuldung, die dramatisch gestiegene Arbeitslosigkeit, soziale Ungleichheit und Armut, der rasante Verfall der Automobilindustrie und des Immobiliensektors, die Gefahr weiterer Spekulationsblasen und die starke Energieabhängigkeit – all das lähmt die Vereinigten Staaten.

Der renommierte USA-Experte Josef Braml analysiert, wie sich diese massiven Probleme auf die amerikanische Politik auswirken werden: etwa in Gestalt eines neuen Protektionismus, verschärfter Ressourcenrivalität mit China, zunehmender Sicherung eigener Interessen sowie einer Abwälzung friedenspolitischer und finanzieller Lasten auf die westlichen Verbündeten.

Rezension
»Das Buch ist als kritischer Blick über den Atlantik vor dem Hintergrund der Eurokrise und der US-Wahlen empfehlenswert.«
Portrait
Josef Braml, geb. 1968, war u.a. Mitarbeiter eines der bedeutendsten amerikanischen Think Tanks, ausserdem Projektleiter beim Aspen Institute Berlin, Consultant der Weltbank, legislativer Berater im US-Abgeordnetenhaus und Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Die Entscheidungsträger, Meinungsführer und entscheidende Kräfte im Machtgefüge der amerikanischen Politik und Wirtschaft konnte er auf diese Weise so nah wie kaum ein anderer deutscher Experte beobachten. Seit 2006 ist er der USA-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) und leitet dort die Redaktion des „Jahrbuch Internationale Politik“. Auf Deutsch erschien zuletzt »Amerika, Gott und die Welt. George W. Bushs Aussenpolitik auf christlich-rechter Basis« (2005).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 224 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.05.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783641068981
Verlag Siedler Verlag
Dateigröße 733 KB
eBook
Fr. 20.90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Ein rechtes Wort zur rechten Zeit ...
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 09.05.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Der amerikanische Patient" Josef Bramls Analyse der desolaten Wirtschaftslage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erscheint nicht zufällig in einer Zeit, in der amerikanische Ratingagenturen reihenweise Staaten in Europa herabstufen und der Wahlkampf in den USA tobt. Amerika ist krank, braucht dringend Hilfe. Im Untertitel spricht Braml gar... "Der amerikanische Patient" Josef Bramls Analyse der desolaten Wirtschaftslage im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erscheint nicht zufällig in einer Zeit, in der amerikanische Ratingagenturen reihenweise Staaten in Europa herabstufen und der Wahlkampf in den USA tobt. Amerika ist krank, braucht dringend Hilfe. Im Untertitel spricht Braml gar von einem drohenden Kollaps. Um diese Chance nutzen zu können, muss man den Patienten von oben bis unten durchchecken, den Finger auf die Wunden legen. Genau das tut der Autor und diagnostiziert Gleichgewichts - und Herzrhythmussstörungen, mentale Blockaden, Antriebsschwächen und vieles mehr. Dabei erscheinen die USA im öffentlichen Bewusstsein immer noch als strahlende Weltmacht, die dem internationalen Terrorismus erfolgreich Paroli bietet, im Nahen Osten militärische Präsenz zeigt und den krisengeschüttelten Europäern die Leviten liest. Hier sind die Konsequenzen dieser Kehrtwende, die mit der Umwandlung der amerikanischen Gesellschaft von einer Industrie- in eine Dienstleistungsgesellschaft einhergeht, in der vor allem die Finanzdienstleister den Ton angeben, angeführt. Erschwerend hinzu kommt ein akuter Mangel an qualifizierten Arbeitskräften bei anhaltend hoher Arbeitslosigkeit. Da das soziale Netz in den USA recht grobmaschig geknüpft ist, ist der Verlust des Arbeitsplatzes meist gleichbedeutend mit Armut. Von dieser Armut sind vor allem Einwanderer aus Lateinamerika sowie Afro-Amerikaner betroffen. Diese Bevölkerungsschichten sind es auch, die am meisten unter den Folgen des desolaten amerikanischen Bildungssystems leiden. Die amerikanische Wirtschaft wird zu zwei Dritteln durch den Privatkonsum im eigenen Land angetrieben. Bei schwindender Kaufkraft sinkt also das Wirtschaftswachstum. Die US-Notenbank reagiert mit dem Ankauf von Staatsanleihen, was für Josef Braml nichts anderes bedeutet als das Anwerfen der Gelddruckmaschine. Er plädiert für einen Ausbau der Industrieproduktion bei gleichzeitiger Ölentzugskur. Denn Amerika ist wie kaum ein anderes Land abhängig von den Ölquellen der OPEC-Staaten und damit von deren Preispolitik. Ein Energiewandel wäre für die USA also besonders wirtschaftlich interessant und könnte zudem neue transatlantische Kooperationsfelder mit Deutschland und Europa eröffnen. Der Autor weist zu Recht darauf hin, dass ökonomische Argumente in jedem Fall schlagkräftiger sind, als das Appellieren an das ökologische Bewusstsein der angeschlagenen Großmacht. Ob die richtigen Weichen gestellt werden, damit die Lokomotive Amerika wieder an Fahrt gewinnt, darüber werden auch die kommenden Präsidentschaftswahlen entscheiden...