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Der Ozean am Ende der Straße

Roman

(54)

Es war nur ein Ententeich, ein Stück weit unterhalb des Bauernhofs. Und er war nicht besonders groß. Lettie Hempstock behauptete, es sei ein Ozean, aber ich wusste, das war Quatsch. Sie behauptete, man könne durch ihn in eine andere Welt gelangen. Und was dann geschah, hätte sich eigentlich niemals ereignen dürfen.

Weise, wundersam und hochpoetisch erzählt Gaiman in seinem neuen Roman von der übergroßen Macht von Freundschaft und Vertrauen in einer Welt, in der nichts ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Portrait
Neil Gaiman hat über 20 Bücher geschrieben und ist mit jedem namhaften Preis ausgezeichnet worden, der in der englischen und amerikanischen Literatur- und Comicszene existiert. Geboren und aufgewachsen ist er in England. Inzwischen lebt er in Cambridge, Massachusetts, und träumt von einer unendlichen Bibliothek.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz i
Seitenzahl 238, (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99
Erscheinungsdatum 08.10.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783838758329
Verlag Bastei Entertainment
eBook
Fr. 11.50
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
54 Bewertungen
Übersicht
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Der Ententeich so groß wie ein Ozean
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2015

Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann in das Dorf seiner Heimat zurück. Das Haus seiner Kindheit steht schon lange nicht mehr und nachdem er ein wenig in der Gegend herumgefahren ist, blieb er vor einem alten Bauernhof am Ende einer Straße stehen. Plötzlich werden Erinnerungen an seine Kindheit wacht.... Aufgrund einer Beerdigung kehrt ein Mann in das Dorf seiner Heimat zurück. Das Haus seiner Kindheit steht schon lange nicht mehr und nachdem er ein wenig in der Gegend herumgefahren ist, blieb er vor einem alten Bauernhof am Ende einer Straße stehen. Plötzlich werden Erinnerungen an seine Kindheit wacht. Erinnerungen an Lettie, die mit ihrer Mutter und Großmutter hier gewohnt haben. Er erinnert sich an den Ententeich von dem Lettie behauptete, dass er so groß wie ein Ozean sei. Beschämenderweise muss ich zugeben, dass mir der Literat Neil Gaiman das erste Mal aufgefallen ist, als er einen Gastauftritt bei den Simpsons hatte und nicht weil ich einen Roman von ihm gelesen habe. Cameos heißen in Amerika diese Gastauftritte von Promis in Film und Fernsehen, und die Stars und Sternchen reisen dazu auch mal liebend gerne nach Springfield. Wahrscheinlich wird die breite deutschsprachige Leserschaft Neil Gaimans Romane nicht wirklich kennen, mir selbst ging es ja genauso. Mit der Empfehlung dieses Romans im Literaturclub, dürfte dieses Dilemma allerdings erledigt sein. Als echter Vielleser bereiten mir die 08/15 Romane, besonders in letzter Zeit, ein bisschen Schwierigkeiten. Wenn man hundertmal dieselben Charaktere vorgesetzt bekommt und dieselben ähnlich erzählten Geschichten zu lesen bekommt, ermüdet man ein bisschen und wird lesefaul. Das ist der Punkt, wo ich darauf achte keine allzu kritischen Rezensionen zu schreiben, weil es oft nicht an der Qualität des Romans liegt, sondern an meiner eigenen Lese-Flaute. Wenn dann ein Roman aus der Masse nur ein wenig hervorsticht, stürze ich mich wie ein Verdurstender auf ein Glas Wasser und bin schließlich wieder motiviert genug, hundert andere ein wenig durchschnittliche Romane zu lesen und sie schlussendlich auch zu mögen. So ein kleines und feines, motivierendes Schätzchen ist nun „Der Ozean am Ende der Straße“. Klein, weil er sich auf knapp 240 Seiten entfaltet und fein, weil sich dem Leser eine märchenhaft anmutende Welt eröffnet, die sich zu einer emotional erschütternden Reminiszenz an die Kindheit des Hauptcharakters entwickelt. “Ich erzähle dir jetzt etwas Wichtiges. Erwachsene sehen im Inneren auch nicht wie Erwachsene aus. Äußerlich sind sie groß und gedankenlos, und sie wissen immer, was sie tun. Im Inneren sehen sie allerdings aus wie früher.” Wie in der Inhaltsangabe oben schon beschrieben, ist das eigentliche Thema des Romans, die Erinnerungen an die Kindheit, besonders die Erinnerungen an Lettie und die Hempstocks, die durch einen Besuch auf den Bauernhof am Ende der Straße im Protagonisten hervorbrechen. Als sich ein Untermieter im Wagen des Vaters selbst umbringt, trifft er das erste Mal auf Lettie. Gaiman gelingt es hier nicht nur authentisch aus der Sicht eines 7jährigen zu schreiben, sondern porträtiert auch eine magische aber nicht greifbare Welt, die dem Kind und dem Leser eine Heidenangst einjagt. Vielleicht liegt es ferner an meiner blühenden Fantasie, dass ich mich in diese kindliche Naivität so gut hineinversetzen konnte und mir die gruseligen Szenen mächtig Gänsehaut verschafft haben. Hier fängt er, jedenfalls meiner Meinung nach, Geschickt das Gefühl der Ohnmacht Kindern gegenüber den of sehr distanzierten Erwachsenen ein und spielt mit den Urängsten von Verlassen werden und der oft sehr einschüchternden Dunkelheit. So wie einem Kind die Erwachsenenwelt oft sehr rätselhaft ist, so rätselhaft bleibt er auch in der Erzählung selbst. Das Außergewöhnlich liegt für mich darin, dass er oft etwas andeutet, aber niemals gänzlich erzählt und so bliebt auch das Ende bewusst offen. „Der Ozean am Ende der Straße“ ist somit ein kurzweiliges Lesevergnügen und war nicht mein letzter Roman, den ich von Neil Gaiman lesen werde.

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Vom Zauber der Erinnerung
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 14.11.2014

Gestern Abend habe ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen und heute Nachmittag zum Glück die Zeit gehabt, es zu beenden. Es hat mich wirklich sehr berührt, zu lesen, wie hier der erwachsene Ich-Erzähler, dessen Name nicht genannt wird, an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt und sich in der Rückblende... Gestern Abend habe ich mit dem Lesen dieses Buches begonnen und heute Nachmittag zum Glück die Zeit gehabt, es zu beenden. Es hat mich wirklich sehr berührt, zu lesen, wie hier der erwachsene Ich-Erzähler, dessen Name nicht genannt wird, an den Ort seiner Kindheit zurückkehrt und sich in der Rückblende an eine traumatische Erfahrung aus seiner Kindheit erinnert. Kind sein ist nicht immer einfach und die Welt der Erwachsenen und ihr Verhalten oft beängstigend, gerade für ein Kind wie den Erzähler, der als siebenjähriger Junge so ganz anders ist, als es sich sein Vater wünscht und der sich in seiner Welt der Bücher wohler fühlt als in der Realität. Als er die etwas ältere Lettie Hempstock kennenlernt erfährt er durch sie und ihre Familie zum ersten Mal so etwas wie Freundschaft und Zuwendung, doch in diese Welt dringt das Böse ein, welches Neil Gaiman mit sprachgewaltigen Bildern beschreibt. Was genau am Teich der Hempstocks, den Lettie „ Ozean“ genannt hatte, geschehen ist, wurde dem kleinen Jungen damals nicht klar und er hat die Ereignisse verdrängt und mit Bildern aus einer phantastischen Welt überschrieben, um eine Zukunft haben zu können, denn nur er hat überlebt. Poetisch ist dieses Buch, traurig, aber auch hoffnungsfroh, denn die Kraft der Phantasie und der Freundschaft verleiht auch einem Kind die Stärke, die schrecklichen Ereignisse zu überwinden und sich dem Leben zuzuwenden. Ganz sicher werde ich dieses Buch noch einmal lesen, denn es sind so viele Anspielungen auf literarische Vorlagen vorhanden, die sich beim ersten Lesen gar nicht alle erschließen und die heilende Kraft der Worte berührt nicht nur Kinderseelen. Meiner Meinung nach unbedingt lesenswert, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene

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Ozean-Leserunde-Rezension
von ReaderT2 aus Stuttgart am 02.12.2014

Warum ich mich für "Der Ozean am Ende der Straße" entschieden habe: Mich sprach der Titel an, das Cover sagte mir auch zu, von meiner Stimmung her erschien mir das Buch passend und die Leseprobe, sowie einige gelesene Seiten der gedruckten Ausgabe bei Osiander, Wittwer und Hugendubel steigerten den Wunsch,... Warum ich mich für "Der Ozean am Ende der Straße" entschieden habe: Mich sprach der Titel an, das Cover sagte mir auch zu, von meiner Stimmung her erschien mir das Buch passend und die Leseprobe, sowie einige gelesene Seiten der gedruckten Ausgabe bei Osiander, Wittwer und Hugendubel steigerten den Wunsch, das Buch lesen zu wollen. Ohne die Leserunde wäre ich allerdings nie auf das Buch aufmerksam geworden, denn in letzter Zeit fielen mir andere Bücher auf und ich hätte den "Ozean" wohl verpasst. Vorfreude: Nachdem das erste Exemplar aus technischen Gründen mit meiner etwas älteren Calibre-Version nicht lesbar war, mußte ich einige Zeit länger auf das Freiexemplar warten, als die anderen Teilnehmer an der Leserunde. Mit der epub-Version klappte es tadellos. Das Problem dürfte im Zusammenhang mit DRM stehen, da meine im Original belassene Calibre-Version nicht mit hartem DRM klar kommt. Erster Eindruck vom eBook: Gegenüber dem zuvor von mir gelesenen ca. 900 Calibre-Seiten langen eBook, war "Der Ozean am Ende der Straße" mit 342 Calibre-Seiten vergleichsweise kurz. Vom Umfang her erscheint es mir geeignet für Vielleser die mal zwischendurch zur Entspannung ein kürzeres Buch lesen wollen und für Gelegenheitsleser, die lieber nicht soviele Seiten vor sich haben wollen und ganz froh sind, wenn der Buchschluß nicht allzu weit entfernt ist. Die gedruckte Ausgabe gehört ebenfalls eher zu den dünneren Büchern, erschien mir aber vom Umfang her okay und wertig gearbeitet. Würde ich das Buch selbst kaufen oder mir zu Weihnachten wünschen, würde ich mich für die gedruckte Fassung entscheiden. Als eBook liest es sich aber auch ganz gut. Inhalt: Der Erzähler kommt in die Gegend seiner Kindheit zurück, geht an den Teich, den Lettie Hempstock als Ozean bezeichnet und erinnert sich an ein Ereignis, als er ein 7-jähriger Junge war. Was wie ein im Alltag spielender Roman beginnt, entwickelt sich zu einem Werk, das mehr in den Fantasy-Bereich passt. Das wird aus der Leseprobe nicht ganz deutlich, denn mit dem Einstieg in die Geschichte, hätte es genauso gut ein Krimi werden können. Geworden ist es eine der längsten Kurzgeschichten, die ich je gelesen habe. Kritik: Dem Buch/eBook ist anzumerken, daß es eigentlich eine Kurzgeschichte ist, die zu einem Roman ausgearbeitet wurde. Meinem Empfinden nach wäre mehr an Inhalt möglich gewesen. Die Ideen des Buches sind teilweise sehr interessant, aber genau an den Stellen würde man gerne mehr dazu lesen. Einige Szenen sind meiner meinung nach zu ausgewalzt, was den Eindruck zurück läßt, sich gleichzeitig zu wünschen, daß das Buch an spannenden Stellen ruhig sehr viel länger sein dürfte und an anderen Stellen ruhig wesentlich kürzer. Illustrationen sollen eigentlich die Handlung unterstützen, doch hier gelingt das nicht immer. Teils reißen sie einen aus dem eigenen inneren Film heraus, weil die gezeichnete Ansicht nicht mit dem was mal vor innerem Auge sieht übereinstimmt. Füür sich genommen sind die Zeichnungen gut gelungen. Als Comic würde sich die Geschichte sicher auch ganz gut machen. Auch dem Autor gelingt es an paar Stellen, einen aus dem Geschehen rauszuholen und einem bewußt zu machen, daß man hier gerade eine Erinnerung liest und nicht dabei ist. An manchen Stellen gelingt es dem Autor zu eigenen Gedanken zu finden, die die Handlung zusätzlich bereichern. Bei mir beispielsweise die Klavierszene. Das Buch gewinnt an den Stellen, an denen Lettie Hempstock mit dabei ist, oder die bei den Hempstocks spielen. Leider wird alles aus Sicht des Erzählers gesehen, daher ist man bei einigen Geschehnissen nicht dabei, die man zu gerne miterleben würde. Cliffhanger mag ich persönlich nicht so gern, daher gab es einige Stellen, über die ich gern einfach nur hinweggelesen hätte. In einer Szene hätte ich dem Erzähler gerne einen eReader in die Hand gedrückt, damit er in Ruhe lesen kann, während um ihn herum spannende Dinge geschehen, an denen er nicht beteiligt ist. Aber das Buch spielt in einer Zeit, als es das noch nicht gab. Vermutlich wird das Buch interessanter werden in der Erinnerung, weil da dann mehr die Stellen zum Vorschein kommen, die das Buch als Geschenk geeignet machen. Fazit: Da dies das erste Buch ist, das ich von dem Autor gelesen habe, kann ich es nicht mit anderen Werken von ihm vergleichen. Einige Szenen hätten ruhig ausführlicher beschrieben werden können. Das Buch wurde vom Autor aus einer als Kurzgeschichte geplanten Idee entwickelt, was sich stellenweise bemerkbar macht. Aus der Perspektive betrachtet, hat man mit dem Buch weniger einen dünnen Roman, sondern vielmehr eine sehr umfangreiche Kurzgeschichte vor sich. Ich bin mal gespannt, ob der Autor diese Idee nochmal aufgreift und detailreicher ausarbeitet. Mich würde es freuen.

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