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Der Vorleser

Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis, Kategorie Roman, 2000 und dem WELT-Literaturpreis 1999. Roman

(73)
Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.
Rezension
"Bernhard Schlinks Vorleser ist neben der Blechtrommel von Günter Grass wahrscheinlich der international erfolgreichste Roman eines lebenden deutschen Schriftstellers. Eine unaufdringliche Metapher für deutsche Verstrickungen, wie überhaupt Schlink esmeisterhaft versteht, das bewusstlose Schweigen der Deutschen in den fünfziger und sechziger Jahren durch seine atmosphärisch dichte Prosa zum Reden zu bringen. Das Buch ist gescheit, geschickt gebaut und sensibel für unausgesprochene Gefühle: eine im Deutschen seltene Verbindung." (Der Tagesspiegel) "Dieser Höhenflug ist einzigartig: Hanna Schmitz und Michael Berg - wer hätte gedacht, dass die beiden einmal zu den berühmten Liebespaaren der Weltliteratur zählen würden? Bernhard Schlinks Der Vorlesermarkiert für die deutsche Literatur eine Zäsur. Erstmals seit der Blechtrommel und Siegfried Lenz' Deutschstunde gibt es wieder einen Weltbestseller made in Germany, ein Buch also, aus dem Amerikaner und Japaner, Franzosen und Inder ihr Deut schlandbild beziehen." (Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt)
Portrait
"Bernhard Schlink wird 1944 in Bielefeld geboren und wächst in Heidelberg auf. Nach dem Abitur studiert er Jura, promoviert über die 'Abwägung' und schreibt beim späteren Verfassungsrichter Böckenförde seine Habilitation über die 'Amtshilfe'. Seine erste Professur für Verfassungs- und Verwaltungsrecht führt ihn nach Bonn. 1990 erhält er einen Ruf als Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie an die Humboldt-Universität Berlin, wo er noch immer tätig ist. 1987 tritt er erstmals als Schriftsteller hervor, mit dem Krimi 'Selbs Justiz', der 1991 unter dem Titel 'Der Tod kam als Freund' von Nico Hoffmann für das ZDF verfilmt wurde. Weitere Krimis schliessen sich an: 'Die gordische Schleife', für die er den Krimipreis 'Glauser' erhält, und 'Selbs Betrug'. 1995 erscheint der Weltbestseller 'Der Vorleser'."
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 25.04.1997
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22953-0
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 180/111/15 mm
Gewicht 189
Auflage 81. Auflage
Verkaufsrang 20.561
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
73 Bewertungen
Übersicht
33
17
17
1
5

Kultig
von einer Kundin/einem Kunden aus Marl am 31.08.2008

Dieses Buch, auch wenn es lediglich 206 Seiten hat, könnte nicht mehr über die große Liebe erzählen, als Bernhard Schlink es getan hat. Ich habe mich reingelebt in diesen Roman und in das Leben von Michael Berg, dem männlichen Protagonisten. Was als heimliche Affäre beginnt, wird irgendwann gefühlsmäßig kaum... Dieses Buch, auch wenn es lediglich 206 Seiten hat, könnte nicht mehr über die große Liebe erzählen, als Bernhard Schlink es getan hat. Ich habe mich reingelebt in diesen Roman und in das Leben von Michael Berg, dem männlichen Protagonisten. Was als heimliche Affäre beginnt, wird irgendwann gefühlsmäßig kaum noch kontrollierbar und ich glaube, gerade diejenigen, die diese Art von Liebe bereits erfahren durften, können noch besser verstehen, was der Autor damit rüberbringen wollte. Er schreibt sehr flüssig und einfach und doch so tiefgehend, dass man fast selber die Gefühle von Michael Berg empfindet. Das Buch macht Lust zu lesen, es ist interessant geschrieben und so manches mal stockte mir der Atem. Und wieder einmal erkennt man, dass die Liebe immer auch mit Trauer und Schmerz Hand in Hand durchs Leben geht. Was mir jetzt noch bleibt, ist die Frage, ob es sich bei diesem Roman von Schlink um eine wahre Begebenheit handelt, oder ob wirklich alles nur reine Fiktion ist. Meine sehr gute Meinung über dieses Buch würde dieses Wissen nicht beeinflussen, doch würde ich vor dem Autor den Hut ziehen für diese Offenheit.

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6 1
Ein Roman über Liebe, Verrat und Schuld
von einer Kundin/einem Kunden am 28.05.2011

Der 15jährige Schüler Michael Berg verliebt sich in die 20 Jahre ältere Hanna Schmitz und beide verbindet einige Monate eine leidenschaftliche Affäre, bis Hanna plötzlich und ohne Erklärung die Stadt verlässt. Erst Jahre später - Michael ist inzwischen Student der Rechtswissenschaften - sieht er sie wieder, auf einer Anklagebank im Gericht.... Der 15jährige Schüler Michael Berg verliebt sich in die 20 Jahre ältere Hanna Schmitz und beide verbindet einige Monate eine leidenschaftliche Affäre, bis Hanna plötzlich und ohne Erklärung die Stadt verlässt. Erst Jahre später - Michael ist inzwischen Student der Rechtswissenschaften - sieht er sie wieder, auf einer Anklagebank im Gericht. Verhandelt wird dort der mehrfache Mord an jüdischen Frauen und Kindern und Hanna ist eine der Angeklagten - eine ehemalige KZ-Aufseherin. Fortan begleitet der Leser Michael Berg in seinem verzweifelten Ringen nach Verständnis: nach Verständnis für Hanna und ihre furchtbare Vergangenheit, nach Verständnis und Rechtfertigung seiner Liebe zu ihr. Der Roman bietet nicht nur eine große und ungewöhnliche Liebesgeschichte, sondern auch ein präzises Sittengemälde der BRD in den sechziger und siebziger Jahre, der (Studenten)revolten und Versuche, die nationalsozialistische Vergangenheit aufzuarbeiten und Fragen nach Kollektiv- und Individualschuld zu beantworten. Der Roman bsticht durch seine knappe, lakonische Sprache - es ist nie ein Wort zuviel - und entfaltet eine Sogwirkung, der sich der Leser nicht entziehen kann. Schon jetzt ist Schlinks "Vorleser" zu einem Klassiker der jüngeren deutschsprachigen Literatur geworden.

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1 0
Ein großartiges Buch
von CaWa - die Leseratte aus Hilden am 14.02.2010

Ein Buch über die Liebe, über Scham, Sühne und KZ ... Ein Buch, dass dem Leser noch lange im Gedächtnis bleibt. Ein Buch, dass man lesen sollte EINFACH GRANDIOS Der 15-jährige Gymnasiast Michael Berg lernt Ende der 1950er Jahre in Heidelberg Hanna Schmitz kennen. Die 20 Jahre ältere Straßenbahnschaffnerin kümmert sich um ihn,... Ein Buch über die Liebe, über Scham, Sühne und KZ ... Ein Buch, dass dem Leser noch lange im Gedächtnis bleibt. Ein Buch, dass man lesen sollte EINFACH GRANDIOS Der 15-jährige Gymnasiast Michael Berg lernt Ende der 1950er Jahre in Heidelberg Hanna Schmitz kennen. Die 20 Jahre ältere Straßenbahnschaffnerin kümmert sich um ihn, als ihm, an Gelbsucht erkrankt, auf dem Nachhauseweg übel wird. Wieder gesund besucht er sie und erlebt mit ihr seine erste Liebe. Bald entwickelt sich während der heimlichen Treffen in ihrer Wohnung ein Ritual, das der zunächst rein körperlichen Beziehung eine seelische Dimension gibt: Michael muss Hanna, über deren Vergangenheit er nur wenig erfährt, stets vor dem Liebesakt vorlesen. Eines Tages verschwindet Hanna spurlos aus der Stadt. Erst Jahre später sieht er sie als Jurastudent in einem Auschwitz-Prozess wieder, wo sie mit anderen ehemaligen KZ-Aufseherinnen unter Anklage steht. Im Gerichtssaal findet Michael die lang gesuchte Erklärung für Hannas ungeschickte Verteidigung und für viele ihrer Handlungen: Sie ist Analphabetin, verheimlicht dies aus Scham auch im Prozess und wird zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Mitangeklagten, die ihr die Hauptschuld für ein grauenhaftes, schriftlich dokumentiertes Verbrechen zugeschoben haben, erhalten nur geringe Freiheitsstrafen. Michael, der sich mitschuldig fühlt, schickt ihr regelmäßig Kassetten ins Gefängnis, die er mit Weltliteratur besprochen hat. Anhand der Kassetten lernt Hanna autodidaktisch lesen und schreiben und beginnt sich mit den Verbrechen der Nationalsozialisten auseinander zu setzen.

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