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Der Zug der Waisen

Roman

(24)
Ein bewegender Roman über ein vergessenes Kapitel der amerikanischen Geschichte
New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist eine Reise ins Ungewisse, denn nur die wenigsten von ihnen erwartet ein liebevolles Heim. Und auch Vivian stehen schwere Bewährungsproben bevor ... Erst viele Jahrzehnte später eröffnet sich für die inzwischen Einundneunzigjährige in der Begegnung mit der rebellischen Molly die Möglichkeit, das Schweigen über ihr Schicksal zu brechen.
Rezension
"Ein Juwel!"
Portrait
Christina Baker Kline wuchs in England und in den Vereinigten Staaten auf. Sie hat Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet und sich als Buchautorin und Herausgeberin von Anthologien einen Namen gemacht. Ihr Roman "Der Zug der Waisen" war in den USA ein grosser Erfolg und hielt sich monatelang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt die Autorin in Montclair, New Jersey.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 352, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.11.2014
Sprache Deutsch
EAN 9783641130398
Verlag Goldmann
Verkaufsrang 8.007
eBook
Fr. 10.90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Ein absolutes Highlight.
von Petra Donatz aus Solingen am 06.04.2015

Klappentext New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist... Klappentext New York, 1929: Mit neun Jahren verliert Vivian Daly, Tochter irischer Einwanderer, bei einem Wohnungsbrand ihre gesamte Familie. Gemeinsam mit anderen Waisen wird sie kurzerhand in einen Zug verfrachtet und in den Mittleren Westen geschickt, wo die Kinder auf dem Land ein neues Zuhause finden sollen. Doch es ist eine Reise ins Ungewisse, denn nur die wenigsten von ihnen erwartet ein liebevolles Heim. Und auch Vivian stehen schwere Bewährungsproben bevor ... Erst viele Jahrzehnte später eröffnet sich für die inzwischen Einundneunzigjährige in der Begegnung mit der rebellischen Molly die Möglichkeit, das Schweigen über ihr Schicksal zu brechen. Über die Autorin Christina Baker Kline wuchs in England und in den Vereinigten Staaten auf. Sie hat Literatur und Kreatives Schreiben unterrichtet und sich als Buchautorin und Herausgeberin von Anthologien einen Namen gemacht. Ihr Roman "Der Zug der Waisen" war in den USA ein großer Erfolg und hielt sich monatelang an der Spitze der New-York-Times-Bestsellerliste. Mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen lebt die Autorin in Montclair, New Jersey. Meine Meinung Story Dieses berührende Buch hat mich mit seinem Charme und seinen tollen Charakteren sofort in seinen Bann gezogen. Die Story hat an sich zwei Handlungsstränge, die einmal in der heutigen Zeit und ein anderer in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts handeln. In der heutigen Zeit lernen wir die Teenagerin Molly kennen. Eine Rebellin wie es im Buche steht. Die schon etliche Pflegefamilien durch hat, halt wegen ihres aufsässigen Charakters. Doch hinter der dunklen Fassade dieses Gothik Mädchens, mit ihren etlichen Piercings und zentnerweise Make up, verbirgt sich eine sensible und einfühlsame Person, die nur darauf wartet geliebt zu werden. Da sie in der Bücherei ein Buch gestohlen hat, muss sie Sozialstunden abarbeiten. Diese soll sie bei der 91. Jährige Vivian Daly abarbeiten. Molly soll deren den Dachboden ausmisten. Die beiden unterschiedlichen Frauen schließen schon bald Freundschaft und merken das sie eigentlich garnicht so unterschiedlich sind. Der zweite Handlungsstrang umfasst dann die Erzählungen von Vivian, was sie damals als Waisenkind erlebt hat. Es wird sehr schnell deutlich, dass beide Frauen so ziemlich das Gleiche durchgemacht haben, ja sogar auf der Suche nach dem Selbigen sind, nämlich Liebe, Geborgenheit und einem Zuhause. Beide Geschichten fließen zu einem großen Ganzen zusammen und bilden eine bewegende Geschichte, die dem Leser noch lange zu denken geben wird. Schreibstil Christina Baker Kline hat einen fesselnden Schreibstil, der einen sofort begeistert und für sich einnimmt. Sie beschreibt die Geschehnisse so realistisch, dass man meinen könnte sie selbst erlebt zu haben. Charaktere Die Protagonistinnen in diesem Buch sind mir schnell ans Herz gewachsen und sofort war Sympathie vorhanden. Sie sind authentisch und ihre Handlungen lassen sich gut nachvollziehen. Ich hatte selten ein Buch, bei dem mich die Charaktere so fesseln konnten wie hier bei diesem. Mein Fazit Ein absolutes Lesehighlight für mich. Eine tolle, faszinierende Handlung mit tollen Charakteren. Von mir eine klare Leseempfehlung und volle fünf von fünf Sternen, mit einem Plus dahinter.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Ein eindrücklicher, berührender historischer Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte
von einer Kundin/einem Kunden aus Fahrni am 29.04.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestossen und da ich noch nie etwas über die " Orphan Trains" gehört habe wurde meine Neugierde geweckt.... Der Schreibstil ist sehr bildhaft, atmosphärisch, lebendig und überaus angenehm und flüssig zu lesen. Erzählt wird aus zwei verschiedenen Perspektiven, nämlich in... Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;) Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestossen und da ich noch nie etwas über die " Orphan Trains" gehört habe wurde meine Neugierde geweckt.... Der Schreibstil ist sehr bildhaft, atmosphärisch, lebendig und überaus angenehm und flüssig zu lesen. Erzählt wird aus zwei verschiedenen Perspektiven, nämlich in der autodiegetischen Form aus der Sicht der zu Beginn ( 1929) neunjährigen Niahm ( später erhielt sie noch andere Namen) Im Jetzt 2011 kommt die siebzehnjährige Molly im personalen Stil zu Wort. Zu einem Durcheinander kam es nie, da alles immer ganz klar am Beginn des Kapitels deklariert wird. Niahms Charakter wurde sehr gründlich ausgearbeitet und ich habe sie auf Anhieb in meine Herz geschlossen. Sie hat eine offene, ehrliche, natürliche Art, wirkt aber nie vorwitzig und handelt häufig sehr vorbildlich besonnen und klug. Oft konnte ich nur staunen über ihre Handlungen und wie sie mit Ereignissen umgegangen ist und dennoch wirkt es nie übertrieben oder künstlich. Im Jetzt, also im Jahr 2011, wo sie immerhin das stolze Alter von 91 Jahren erreicht hatte kommt sogar noch die humorvolle Seite von ihr zum Vorschein ;) Molly hingegen wirkt auf mich recht rebellisch und irgendwie wütend, obwohl sie im tiefsten Herzen eigentlich eine sehr verletzliche, sensible Seite hat. Weitere Protagonisten, die für die Handlung wichtig sind wurden soweit gut und genügend gezeichnet. Der ganze Aufbau der Geschichte hat mir gut gefallen, obwohl ich sagen muss, dass mich der Plot in der Vergangenheit viel mehr gefesselt, berührt und beeindruckt hat. Mehrere Male hatte ich echt einen Kloss im Hals und war einfach nur erschüttert über die damaligen Ereignisse. Zwar handelt es sich hier um einen fiktiven Roman, dennoch basiert dieser ja auf wahren historischen Fakten, was mich zusätzlich bewegte. Erst als die alte Dame und Molly aufeinander treffen faszinierte mich die Handlung im Jahr 2011 auch mehr. Schön fand ich übrigens dass beide Protagonistinnen ein Lieblingsbuch haben, bei Molly ist es " Jane Eyre", welches ich nun unbedingt auch endlich einmal lesen will ;) und " Anne auf Green Gables" war für Vivian wichtig geworden ( dieses kenne ich noch aus meiner Jugend ;) Zwischendurch hätte ich mir noch mehr Vertiefung gewünscht vor allem als " Niahm" und " Dutchy" aufeinander treffen, da entwickelten sich viele Dinge zu rasant so dass es sich schon fast unglaubwürdig anfühlte. Auch gegen Ende des Buches ging mir alles ein bisschen zu schnell, hier hätte die Autorin ruhig länger verweilen können.... Ein eindrücklicher, berührender, historischer Roman, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Ich vergebe hiermit gerne 4,5 Sterne

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Sehr lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden aus Spelle am 02.03.2017
Bewertet: Klappenbroschur

Ein sehr bewegendes Buch über das Schicksal eines irischen Waisenkindes, anrührend erzählt und im Grunde zurückgehend auf tatsächlich stattgefundene Kindertransporte von N.Y. in den mittleren Westen der USA Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. (Erinnert hin und wider an Figuren aus Charles Dickens "Oliver Twist".) Absolut lesenswert. ... Ein sehr bewegendes Buch über das Schicksal eines irischen Waisenkindes, anrührend erzählt und im Grunde zurückgehend auf tatsächlich stattgefundene Kindertransporte von N.Y. in den mittleren Westen der USA Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. (Erinnert hin und wider an Figuren aus Charles Dickens "Oliver Twist".) Absolut lesenswert.

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