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Die Attentäterin

Roman

(9)
Der französische Bestseller

"Yasmina Khadra demontiert in dieser kriminalistischen Tragödie die teuflischen Rädchen des radikalsten Hasses, der ans Geheimnis der Liebe und an absolute Perversion grenzt." André Glucksmann

Amin Jaafari ist ein hoch angesehener Arzt in Tel Aviv - und ein arabischer Israeli. Umso rascher gerät er unter Verdacht, als die Polizei herausfindet, dass seine Frau in Tel Aviv als Selbstmordattentäterin ein Restaurant sprengte. Jaafari kann es nicht fassen, dass er von dem Plan seiner Frau nichts wusste. Er reist nach Bethlehem und Dschenin, in die Zentren des palästinensischen Widerstandes. Unbeirrt versucht Jaafari, die Verantwortlichen zu finden, die seine Frau zu einer "Schwarzen Witwe" gemacht und sein Leben zerstört haben.
Rezension
"Eindringliche kriminalistische Tragödie, die von Terrorismus und dem Nahostkonflikt handelt."
Frizz 12/2008
Portrait
Yasmina Khadra ist der Künstlername des 1955 geborenen Autors Mohammed Moulessehoul. Als hoher Offizier der algerischen Armee veröffentlichte er seine ersten Bücher wegen der strengen Zensurbestimmungen unter den beiden Namen seiner Frau. Erst nachdem er im Dezember 2000 mit seiner Familie nach Frankreich ins Exil gegangen war, konnte er dieses Pseudonym lüften. Yasmina Khadra lebt heute in Paris. Im Jahr 2012 wurde er mit dem Grand Prix de Littérature Henri Gal ausgezeichnet.
Regina Keil-Sagawe, geb. 1957 in Bochum, Studium der Romanistik, Germanistik und Orientalistik. Lehre an den Universitäten Heidelberg, Brüssel und Rabat. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Literatur des Maghreb sowie Übersetzungen aus dem Französischen. Die Autorin lebt in Heidelberg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.03.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13645-7
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,3/12,4/1,9 cm
Gewicht 230 g
Originaltitel L'attentat
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Regina Keil-Sagawe
Verkaufsrang 11.097
Buch (Taschenbuch)
Fr. 14.90
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Erscheint in neuer Auflage
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Unglaubliche Gewissheit
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2009

Vom völligen Unglauben hin zur unglaublichen Gewissheit: Der palästinensische Arzt Amin Jaafari unternimmt nach dem Selbstmord-Attentat seiner Frau eine wahre Odyssee quer durch Israel auf der Suche nach Verständnis für ihre Tat. Ganz und gar weg von seinem üblichen Genre, dem Krimi, reißt der Autor uns mit in die... Vom völligen Unglauben hin zur unglaublichen Gewissheit: Der palästinensische Arzt Amin Jaafari unternimmt nach dem Selbstmord-Attentat seiner Frau eine wahre Odyssee quer durch Israel auf der Suche nach Verständnis für ihre Tat. Ganz und gar weg von seinem üblichen Genre, dem Krimi, reißt der Autor uns mit in die Hölle der allgegenwärtigen Gewalt in einem zerrissenen Land. Dieses Buch geht unglaublich unter die Haut! Ein absolutes Muss für jeden Leser, der den "Drachenläufer" verschlang.

sehr bewegend
von Bani am 08.03.2015

Das Buch von Y.Khadra hat mich sehr nachdenktlich gemacht.Wird dieser Krieg jemals aufhören?Was von Sinn hat das alles? Ich kann das Buch nur empfehlen.Als ich die letzte Seiten las liefen mir Tränen runter.

Gemischte Gefühle
von Xirxe aus Hannover am 24.12.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Kann man sich etwas Entsetzlicheres vorstellen? Der geliebte Mensch, den man sicher zu Hause wähnte, wird bei einem Bombenatttentat in Stück gerissen. Und als ob dies nicht schlimm genug wäre, erfährt Amin Jaafari, ein hoch angesehener Arzt und arabischer Israeli, dass seine Frau die Attentäterin dieses Anschlags war. Der... Kann man sich etwas Entsetzlicheres vorstellen? Der geliebte Mensch, den man sicher zu Hause wähnte, wird bei einem Bombenatttentat in Stück gerissen. Und als ob dies nicht schlimm genug wäre, erfährt Amin Jaafari, ein hoch angesehener Arzt und arabischer Israeli, dass seine Frau die Attentäterin dieses Anschlags war. Der Mensch, den man liebt und von dem man annimmt, ihn in- und auswendig zu kennen, verrichtet ein Massaker inmitten eines Kindergeburtstags. Für und um Jaafari herum bricht alles zusammen: Seine Liebe zu seiner Frau und ihre Liebe zu ihm scheinen plötzlich nur noch Illusionen und Täuschungen gewesen zu sein. Man verdächtigt ihn der Mitwisserschaft, schlägt ihn zusammen, will ihn von seiner Arbeit verjagen - doch zumindest seine Freunde stehen zu ihm. Khadra schildert dieses Grauenvolle und kaum zu Ertragende so überzeugend, dass ich immer wieder innehalten musste, weil mir im wahrsten Sinne des Wortes der Atem stockte. Dazu die Verdächtigungen der Israelis ihm gegenüber, die sich nicht vorstellen können, dass er nicht eingeweiht war - ich fühlte mit ihm, wie sich seine sicher geglaubte Welt plötzlich in Nichts auflöst. Und weshalb nun gemischte Gefühle? Als er sich auf die Suche nach den Hintergründen zu dieser Tat macht, die auch eine Reise in seine Vergangenheit wird, geht dieses Überzeugende verloren. Seine ungezügelten Aussetzer mögen zwar erklärbar sein, doch nachvollziehbar waren sie nicht für mich. Auch dass es ihn mehr schmerzt, dass seine Frau ihn betrogen haben könnte als dass sie als Selbstmordattentäterin handelte, wirkte nicht wirklich glaubwürdig. Hinzu kommen Ungereimtheiten im Text: In Bethlehem besucht er seine Verwandten und übernachtet dort, doch als er zu seiner alten Freundin Kim zurückkehrt, war er offenbar nur einen Tag weg. Dennoch: Ein lesenswertes Buch, das überzeugend die Entstehung der Spirale von Gewalt und Gegengewalt schildert aus einer Welt, die wir ansonsten nur aus den Nachrichten kennen.