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Die Bücherdiebin

Roman

(154)
Selbst der Tod hat ein Herz …

Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

„Die Bücherdiebin“ ist eine Liebesgeschichte, eine Hommage an Bücher und Worte und eine Erinnerung an die Macht der Sprache, die im Roman von Markus Zusak viele Facetten zeigt: den lakonisch-distanzierten Ton des Erzählers, Poesie und Zuversicht – und die reduzierte Sprache der Nazipropaganda.

Portrait
Der Bestsellerautor Markus Zusak hat sechs Romane geschrieben, darunter »Die Bücherdiebin« und »Der Joker«. Seine von Publikum und Presse gleichermassen gefeierten Bücher sind in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Sydney.
Zitat
Die Bombenangriffe des zweiten Weltkrieges und den Holocaust kennt Markus Zusak, der 1975 in Sydney geboren wurde, nicht aus eigener Erfahrung. Aber seine Eltern und Grosseltern haben ihm erzählt, zum Beispiel von einer Brotrinde, die ein Mann einem sterbenden Juden reichte, oder vom Geräusch, das eine Bombe auf dem Weg zu ihrem Vernichtungsziel macht. Er hat diese Geschichten gesammelt und daraus einen Roman geschaffen, in dessen Mittelpunkt das Mädchen Liesel Meminger steht. Aber nicht sie selbst erzählt, sondern der Tod als Person, der fasziniert ist von dieser besonderen jungen Frau. Es gibt unzählige Vorstellungen vom Tod. Oft handeln sie von der Angst der Menschen vor dem Moment, in dem sie ihm gegenüberstehen. In diesem Buch jedoch treffen wir auf einen Tod, der die Menschen liebt. Er nimmt ihnen nicht das Leben, sondern er ist lediglich zur Stelle, um behutsam ihre Seelen in Empfang zu nehmen. Dieser Tod verspürt kein Mitleid mit den Sterbenden, aber die übrig Gebliebenen rühren ihn zutiefst. Liesel ist so eine Zurückbleibende, die die Trauer kaum ertragen kann. Aber sie findet einen entscheidenden Trost: die Bücher, die ihr in allen möglichen und unmöglichen Situationen buchstäblich in die Hände fallen. Obwohl sie zunächst gar nicht selber lesen kann, weckt jedes Buch einen Hunger, der nur durch geschriebene Wörter und Buchstaben gestillt werden kann. So wird sie zur Leserin und zur Bücherdiebin, weil das die einzige Möglichkeit für sie ist, an die begehrten Schätze zu kommen. Und so überlebt sie den Tod ihres kleinen Bruders, die Trennung von den Eltern, die Zeiten, in denen sie vom Hunger todkrank danieder liegt, und die Stunden in einem Keller, wo eine dicht gedrängte Menschenmenge sich von ihrer Stimme wegtragen lässt - von allen Bomben und Sirenen, wo sie mit ihrem Vorlesen ihre eigene Seele und die der anderen rettet. Der Tod erzählt diese Geschichten mit einer Liebe zum Detail, manchmal erläuternd, mal prägnant und oft fröhlich. Gerade diese Unbekümmertheit aber ist es, die den erwachsenen Lesern oft den Atem anhalten lässt. Jüngere Leser werden den schwarzen Humor des Autors sicher nicht ganz erfassen, aber sie werden mit ihrem oft untrüglichen Gespür für Wahrhaftigkeit den eigentlichen Gehalt dieses Romans begreifen. Sie werden mit Liesel Fussball spielen und sich auf dem Schulhof prügeln, das Lesen mühsam erlernen, die Angst vor den Bomben spüren, mit ihr Bücher stehlen gehen und ihre letzte Brotrinde auf der Strasse liegen lassen, damit sie von jüdischen Kindern gefunden werden kann. Sie werden mit Liesel entdecken, dass der Hunger manchmal kleiner wird, wenn man sein Brot mit anderen teilt, und dass sogar Schläge manchmal weniger schmerzlich sind als das Gefühl, einen anderen Menschen im Stich gelassen zu haben. "Hunger?", fragte Rudi. Liesel erwiderte: "Bärenhunger! Auf ein Buch!" Zum Beispiel auf dieses! (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem Libri-Fachkatalog Harry & Pooh 2008/2009)
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 12
Erscheinungsdatum 11.12.2008
Sprache Deutsch
EAN 9783894804275
Verlag Cbj
Originaltitel The Book Thief
Dateigröße 3652 KB
Übersetzer Alexandra Ernst
Verkaufsrang 8.627
eBook
Fr. 12.90
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Buchhändler-Empfehlungen

„Genial!!“

Désirée Hasler, Buchhandlung Schönbühl

Als Liesels Bruder stirbt, stiehlt sie ihr erstes Buch, sodass sie eine letztes Erinnerungsstück an ihn hat.
Liesel wird in der Nazizeit in eine Pflegefamilie gegeben. Die Pflegemutter nennt sie dauernd "Saumensch" was Anfangs seltsam klingen mag. Mit der Zeit merkt man aber wie sehr Liesel geliebt wird. Später versteckt die Familie einen Juden im Keller.

Es ist eine megaspannende Geschichte die Sie nicht aus der legen können! Es ist anrührend, komisch, spannend und traurig zugleich. Mein Tipp? Dieses Buch müssen Sie gelesen haben!
Weiterer Clou: Das Buch wird vom Tod persönlich erzählt...
Als Liesels Bruder stirbt, stiehlt sie ihr erstes Buch, sodass sie eine letztes Erinnerungsstück an ihn hat.
Liesel wird in der Nazizeit in eine Pflegefamilie gegeben. Die Pflegemutter nennt sie dauernd "Saumensch" was Anfangs seltsam klingen mag. Mit der Zeit merkt man aber wie sehr Liesel geliebt wird. Später versteckt die Familie einen Juden im Keller.

Es ist eine megaspannende Geschichte die Sie nicht aus der legen können! Es ist anrührend, komisch, spannend und traurig zugleich. Mein Tipp? Dieses Buch müssen Sie gelesen haben!
Weiterer Clou: Das Buch wird vom Tod persönlich erzählt...

„Einfach überwältigend!“

Denny Engel, Buchhandlung Bern

Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht was ich gross sagen soll :) Dieses Buch hat mich zum Lachen gebracht, tief berührt, verstört und gleichzeitig unterhalten. Die Geschichte der jungen Liesel während des 2. Weltkrieges zeigt eindrücklich und berührend die Grauen des Krieges, aber gleichzeitig auch die Schönheit die das Leben bereithalten kann, in den ungewöhnlichsten Momenten. Und das alles noch sehr poetisch und auf neuartige Weise erzählt. Der Erzähler dieser Geschichte ist der Tod selbst, der als mitfühlendes, trauriges Wesen beschrieben wird und der immer mal wieder seine Gedanken oder Erfahrungen einstreut. Der Schreibstil und der Aufbau haben mir sehr gefallen, da ich es so wie hier wirklich noch nirgends gelesen habe. Ein sehr spezielles, berührendes Buch dass bis jetzte jedem den ich kenne gefallen hat und ich würde es jedem weiterempfehlen! :) Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht was ich gross sagen soll :) Dieses Buch hat mich zum Lachen gebracht, tief berührt, verstört und gleichzeitig unterhalten. Die Geschichte der jungen Liesel während des 2. Weltkrieges zeigt eindrücklich und berührend die Grauen des Krieges, aber gleichzeitig auch die Schönheit die das Leben bereithalten kann, in den ungewöhnlichsten Momenten. Und das alles noch sehr poetisch und auf neuartige Weise erzählt. Der Erzähler dieser Geschichte ist der Tod selbst, der als mitfühlendes, trauriges Wesen beschrieben wird und der immer mal wieder seine Gedanken oder Erfahrungen einstreut. Der Schreibstil und der Aufbau haben mir sehr gefallen, da ich es so wie hier wirklich noch nirgends gelesen habe. Ein sehr spezielles, berührendes Buch dass bis jetzte jedem den ich kenne gefallen hat und ich würde es jedem weiterempfehlen! :)

„Vom Tod höchstpersönlich...“

Bianca Schiller, Buchhandlung Schaffhausen

Der Tod erzählt uns vom Leben der kleinen Liesel im NS-Deutschland - und das auf faszinierende Weise:
Er greift in den Kapitelüberschriften kurz der Geschichte vor, macht uns neugierig, was wir wohl auf den nächsten Seiten erleben werden und schafft es, sehr emotional aber doch kühl die schicksalhaften Ereignisse zu berichten.
Die Figuren sind phantastisch ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte zu wichtigen starken Charakteren.

Beeindruckend.
Der Tod erzählt uns vom Leben der kleinen Liesel im NS-Deutschland - und das auf faszinierende Weise:
Er greift in den Kapitelüberschriften kurz der Geschichte vor, macht uns neugierig, was wir wohl auf den nächsten Seiten erleben werden und schafft es, sehr emotional aber doch kühl die schicksalhaften Ereignisse zu berichten.
Die Figuren sind phantastisch ausgearbeitet und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte zu wichtigen starken Charakteren.

Beeindruckend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
154 Bewertungen
Übersicht
131
21
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Lesenswert
von Luisa Honkomp aus Bremen am 15.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ich wollte "Die Bücherdiebin" schon sehr lange lesen, konnte mich aber nicht überwinden, da mich Romane die sich mit der nationalsozialistischen Zeit auseinandersetzen immer sehr belasten. Zum Glück konnte ich meine Sorgen überwinden. Die Bücherdiebin hat mich unglaublich bewegt. Markus Zusak hat einfach ein fantastisches Buch geschrieben.

von einer Kundin/einem Kunden am 14.10.2018
Bewertet: anderes Format

Ein Klassiker, den man gelesen haben sollte. Vor allem der auktoriale Erzählstil macht dieses Buch zu einem einmaligen Leseerlebnis.

So schön, berührend, witzig und traurig.
von Andersleser am 02.10.2018
Bewertet: Einband: Klappenbroschur

Klappentext: Deutschland, 1939. Der Tod hat viel zu tun, und er hat eine Schwäche für Liesel. Am Grab ihres Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem »Handbuch für Totengräber« ist eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten geweckt, die sie auch dann nicht verlässt, als ihre Welt in Schutt und... Klappentext: Deutschland, 1939. Der Tod hat viel zu tun, und er hat eine Schwäche für Liesel. Am Grab ihres Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem »Handbuch für Totengräber« ist eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten geweckt, die sie auch dann nicht verlässt, als ihre Welt in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München ? und sie überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Meinung: Wie wurde ich überhaupt auf dieses Buch aufmerksam? Ich weiß es gar nicht so genau. Ich hörte natürlich auch von dem Film, aber hatte ich erst dadurch das Buch entdeckt? Gelesen habe ich zuerst das Buch, ich weiß sogar noch, dass es im Juni 2014 war, das Buch ist mir sehr im Kopf hängen geblieben - gemerkt habe ich mir das Datum allerdings nur, weil ich es im Krankenhaus durch las, trotz allem sind die Erinnerungen an das Buch noch sehr lebhaft. Einmal versuchte ich es sogar als Comic um zu setzen, aber diese Geschichte so zu kürzen, so in Form zu Bringen, um sie als Comic zu Papier zu bringen, war mir ganz einfach fast nicht möglich. Es wurde eine unglaublich hohe Zahl an Seiten schon im Storyboard, und ich hielt alles für zu wichtig um es zu streichen, so das ich es erstmal zu anderen Projekten gepackt habe, es nicht weiter verfolgt habe. Tatsächlich war das glaube ich auch gut so, denn diese Geschichte muss man einfach in ihrer Gesamtheit lesen. Selber diese Bilder im Kopf haben und selber dem Tot "zuhören" während er einem die Geschichte dieses Mädchens und all der Nebencharaktere erzählt. Ich liebe diese Idee, dass der Tot die Geschichte erzählt - das ist es auch, was dieses Buch noch mal so besonders macht, was es herausstechen lässt. Wie dieses Buch alleine schon anfängt! Ich könnte alleine den Anfang des Buches immer und immer wieder neu lesen, weil ich den Tot so interessant und so witzig finde, weil er mir so sympathisch ist. Ja der Tot ist mir sympathisch, das muss man sich erstmal überlegen. Wie.. der Tot? Ja, zumindest in diesem Buch. Ein Charakter den ich einfach mag, obwohl er eigentlich nur der Erzähler ist. Aber was heißt hier nur? Wir sind nicht nur mitten im Leben von Liesel und allen Personen um sie herum, nein wir sind direkt beim Tot, beobachten aus seinen Augen, seinen Gedanken, seiner Erzählung. Der Tot wird gern liebenswert dargestellt, warum eigentlich? Es ist wohl einfach ein schöner Gedanke. Damals hatte er jedenfalls sehr viel zu tun, der Arme. In dieser Geschichte geht es aber natürlich um Liesel, und diese kommt zu einer neuen Familie und lernt dort auch das Lesen und Schreiben. So wird ihr erstes Buch, mit dem sie lernt, auch das Handbuch für Totengräber, welches sie auf dem Friedhof eingesteckt hat. Man könnte meinen, laut dem Titel 'Die Bücherdiebin', würde sie viele Bücher stehlen, aber es ist tatsächlich eine überschaubare Zahl an Büchern. Und jedes mal kann man auch irgendwie einen Grund erkennen, aus dem heraus sie ein Buch stiehlt. Kurz und Knapp: Es bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass dieses Buch einfach gelesen werden sollte. Ich kann es wirklich sehr empfehlen, es hat mich über eine lange und langweilige Krankenhaus Zeit begleitet, die dadurch um einiges spannender, interessanter geworden ist. Ich kann sagen in diesem Buch findet man einen guten Begleiter. Vor allem der Schreibstil hat mir auch gut gefallen, mich sehr angesprochen. Eine Klare Empfehlung. Lies unbedingt mal rein, die Leseprobe schreit schon danach, dieses Buch komplett zu lesen.