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Die Durchschnittsfalle

Gene, Talente, Chancen

(5)
„Entweder man hat’s oder man hat’s nicht.“ Stimmt das? Kann man ohne bestimmte genetische Voraussetzungen nicht erfolgreich sein? Oder ist es umgekehrt? Ohne Fleiss kein Preis?
In der vielbeschworenen Leistungsgesellschaft ist die Hervorbringung durchschnittlicher Allround-Könner zur obersten Priorität geworden. Aber wer bestimmt überhaupt, was „normal“ ist?
Wir kennen die Herausforderungen nicht, die uns die Zukunft stellen wird. Bewältigen können wir sie aber nur, wenn wir jene einzigartigen Talente fördern, die in uns allen schlummern. Es muss die Norm werden, von der Norm abzuweichen. Oder anders ausgedrückt: Wir brauchen Peaks und Freaks!
Portrait
Mit 16 Jahren war Markus Hengstschläger als Punk unterwegs. Mit 24 Jahren promovierte er in Wien zum Doktor der Genetik und wurde 35-jährig zum jüngsten Universitätsprofessor für Medizinische Genetik berufen. An der Medizinischen Universität Wien betreibt er Grundlagenforschung (Entdeckung von Stammzellen im Fruchtwasser, Erforschung der Erbkrankheit Tuberöse Sklerose) und ist für die Erstellung von genetischen Befunden am Menschen verantwortlich. Er gehört verschiedenen (inter)nationalen Ethikkommissionen an. Als Autor von zwei Nr. 1-Bestsellern "Die Macht der Gene" (2007 zum beliebtesten Buch aus dem Bereich "Wissen" gewählt) und "Endlich unendlich", vielfach ausgezeichneter Wissenschaftler und bekannter Ö1-Moderator ("Radiodoktor" Medizin und Gesundheit) beweist Hengstschläger auch mit seinem jüngsten Buch "Die Durchschnittsfalle" eindrucksvoll, dass Erfolg aus Individualität entsteht und man alte Wege verlassen muss, um neue einzuschlagen. Ganz nach dem Motto: Gene sind nur Bleistift und Papier, aber die Geschichte schreiben wir selbst.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 185
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7110-0022-4
Verlag Ecowin
Maße (L/B/H) 222/154/22 mm
Gewicht 376
Auflage 9
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Kundenbewertungen


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überaus wichtig
von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2012

Endlich schreibt jemand, noch dazu ein Genetiker, über das Problem an unseren Schulen, das mir am Herzen liegt. Das Individuum sollte wieder hervorgehoben werden, seine Talente und nicht sein Versagen nutzbringend für die Gesellschaft ausgeschöpft werden. Dazu muss man aber fördern was vorhanden ist, denn Ressourcen sind da. Wir... Endlich schreibt jemand, noch dazu ein Genetiker, über das Problem an unseren Schulen, das mir am Herzen liegt. Das Individuum sollte wieder hervorgehoben werden, seine Talente und nicht sein Versagen nutzbringend für die Gesellschaft ausgeschöpft werden. Dazu muss man aber fördern was vorhanden ist, denn Ressourcen sind da. Wir kennen die gesellschaftliche Zukunft nicht und wissen nicht, welche Begabungen zur Lösung künftiger Probleme gebraucht werden. Es sollte daher nicht darum gehen, den Durchschnitt zu heben, sondern vielmehr darum, durch lebenslanges Lernen die Möglichkeit zu erhalten, verborgene Talente zu entdecken und diese dann auch in kreative Leistung umzusetzen. Talente sollten wir nicht bewerten, sondern einfach nur Entfaltungsmöglichkeiten für sie schaffen. Also lassen wir uns nicht einengen und gleichmachen, denn das wäre aus naturwissenschaftlicher Sicht eine Sackgasse. Mein Tipp: das zum Thema passende Bilderbuch gibt es auch - "Wenn die Ziege schwimmen lernt".

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Was brauchen wir für unsere Zukunft
von Thomas Fritzenwallner aus Wiener Neustadt am 12.02.2012

Ausgehend von kleinsten Beispielen aus der Naturwissenschaft und mit regelmäßigen Hinweisen auf die Gen-Struktur von Lebewesen beschäftigt Hengstschläger sich in weiterer Folge mit der Degeneration zum Durchschnitt besonders in unserer „westlichen“ Gesellschaft. Der Durchschnitt ist die größte Gefahr für eine erfolgreiche Zukunft - und ein "durchschnittsorientiertes System" nicht für Herausforderungen... Ausgehend von kleinsten Beispielen aus der Naturwissenschaft und mit regelmäßigen Hinweisen auf die Gen-Struktur von Lebewesen beschäftigt Hengstschläger sich in weiterer Folge mit der Degeneration zum Durchschnitt besonders in unserer „westlichen“ Gesellschaft. Der Durchschnitt ist die größte Gefahr für eine erfolgreiche Zukunft - und ein "durchschnittsorientiertes System" nicht für Herausforderungen gerüstet. "Peaks und Freaks" statt der "durchschnittlichen Allround-Könner" fordert der Professor für Medizinische Genetik an der Medizinischen Universität Wien, wenn es um die Beantwortung noch ungelöster Fragen in unserer Gesellschaft geht. Politik, Bildungssystem und Eltern würden hingegen "ständig den Ratschlag geben, sich doch dem Durchschnitt anzupassen". Es sei heute wenig beliebt, aus der Masse herauszuragen und gegen den Strom zu schwimmen - dabei basiere genau darauf die Evolution. "Wir brauchen 'Abweichler' wie Albert Einstein, wir benötigen 'Auffaller' wie Sigmund Freud", konstatiert Hengstschläger. Stattdessen zähle am Ende der Schule, dass alle das Gleiche können. Markus Hengstschläger ruft hingegen dazu auf, dass wir jeden Menschen wieder als Individuum sehen. Er geht im Zuge seiner Ausführungen auch mit dem österreichischen Schulsystem hart ins Gericht. Der Fokus liege zu stark auf den Schwächen, nicht auf den Stärken und Talenten der Schüler. Bildungsferne Schichten müssten zur Bildung geführt werden, "nicht um den Durchschnitt zu heben, sondern um mehr Talente entdecken und fördern zu können". Im Unterricht würden Talente und Stärken verschwendet, indem Schüler dazu angehalten werden, "dort am meisten zu lernen, wo sie die schlechtesten Noten haben, um sich auf Kosten jener Zeit, die sie mit ihren Stärken hätten verbringen können, doch rasch wieder im Durchschnitt einzureihen". Das Ergebnis: Ein "durchschnittliches, unauffälliges, angepasstes Kind", das sowohl in seinen schlechten Fächern als auch in dem nun vernachlässigten Fach, in dem es die ausgezeichnete Note hatte, zum Durchschnitt wird. Talente selbst seien schwer messbar - der Erfolg, der sich aus der "Wechselwirkung aus Genetik und Umwelt" ergibt, jedoch nicht. "Wir begehen gerade den fatalen Fehler zu glauben, nicht jeder Mensch habe Talente und nicht jedes Talent sei wertvoll", meint Hengstschläger. "Mit diesen beiden Irrtümern muss aufgeräumt werden." Forderungen nach verpflichtendem Kindergarten, Gesamtschule, Zentralmatura oder verpflichtender Sprachkompetenz polarisierten zwar, sollten uns aber "alle recht sein", wenn sie bei der Entdeckung von Talenten helfen und zum Nutzen der Begabung führen. Das Buch ist ein gelungener, wissenschaftlich untermauerter Aufruf sich vom durchschnittlichen Niemand zum auf seine Art talentierten Individuum aufzuwerten.

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1 0
Gute Ideen, mittelmässiges Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 15.03.2012

Die Idee dahinter ist grossartig, und ich stimme dem Autor auch vollkommen zu. Allerdings wiederholt er sich im Laufe des Buches oft, und gibt dauernd die gleichen Beispiele wider. So wird es manchmal ein wenig langweilig. Dennoch sollten mehr Leute dieses Buch lesen, um zu verstehen.

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