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Die Eishexe

Kriminalroman

Ein Falck-Hedström-Krimi 10

(99)

»Die erfolgreichste Schriftstellerin Schwedens.« Brigitte

Als die kleine Linnea Berg vermisst gemeldet wird, starten die Bewohner von Fjällbacka eine Suchaktion in den umliegenden Wäldern. Schon einmal wurde ein Mädchen dort getötet. Dreissig Jahre ist das nun her. Damals fand man Stella Strand an dem einsam gelegenen Waldsee. Zwei 13-Jährige bekannten sich zur Tat – um wenig später ihr Geständnis zu widerrufen. Der Fall wurde nie geklärt. Kurz darauf beging der Chef der Polizeistation Tanum Selbstmord.

Hauptkommissar Patrik Hedström findet keine Ruhe. Und plötzlich reden alle von der Eishexe. Dem bodenständigen Kommissar widerstrebt es, dass eine Legende um ein misshandeltes Mädchen aus dem 17. Jahrhundert die Ermittlungen beeinflusst. Doch im Ort herrscht Hysterie. Nur seine Frau, Schriftstellerin Erika Falck, scheint einen kühlen Kopf zu bewahren. Schon lange recherchiert sie in dem alten Fall. Gemeinsam versuchen sie, Licht in das Dickicht aus Geschichten und Gerüchten zu bringen.

Der neue Fjällabacka-Krimi, der Nummer eins-Bestsellererfolg aus Schweden!

Rezension
"Wirklich sehr lesenswert!", Westfalenpost, Andreas Thiemann, 24.02.2018
Portrait
Camilla Läckberg, Jahrgang 1974, stammt aus Fjällbacka - der kleine Ort und seine Umgebung sind Schauplatz ihrer Kriminalromane. Weltweit hat Läckberg inzwischen über zwanzig Millionen Bücher verkauft, sie ist Schwedens erfolgreichste Autorin. Heute lebt Camilla Läckberg in einer grossen Patchworkfamilie in Stockholm.
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 752 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783843715966
Verlag Ullstein eBooks
Dateigröße 4438 KB
Übersetzer Katrin Frey
Verkaufsrang 149
eBook
Fr. 16.00
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
99 Bewertungen
Übersicht
50
30
15
1
3

Ganz ok
von einer Kundin/einem Kunden aus Schwarzenberg am 06.08.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Vor 30 Jahren verschwand die 4jährige Stella. Ein freiwilliger Helfer, Harald (er war Bäcker in dieser Stadt) fand sie ermordet in einen Waldsee liegend. Der Tat verdächtigt wurden die Babysitterinnen Marie und Helen, welche ein Geständnis ablegten, um es nach kurzer Zeit wieder zu widerrufen. Es kam nie zu... Vor 30 Jahren verschwand die 4jährige Stella. Ein freiwilliger Helfer, Harald (er war Bäcker in dieser Stadt) fand sie ermordet in einen Waldsee liegend. Der Tat verdächtigt wurden die Babysitterinnen Marie und Helen, welche ein Geständnis ablegten, um es nach kurzer Zeit wieder zu widerrufen. Es kam nie zu eine Strafe, da beide damals 13 Jahre alt waren. Auch der damalige Polizist glaubte nicht an der Schuld beiden Mädchen und beging nach seiner Pensionierung Selbstmord. Nach 30 Jahren kehrt Marie Wall wieder zurück, als Hollywoodschaupielerin. In deren Heimatstadt dreht sie derzeit ein Film. Genau zu diesem Zeitpunkt verschwindet erneut ein 4jähriges Mädchen - die kleine Nea Berg. Sie und ihre Eltern bewohnen den selben Hof, indem einst Stella mit ihren Eltern und der größeren Schwester Sanna lebten. Sie lag früh nicht mehr in ihren Bettchen. Den Eltern fiel dies zunächst nicht auf, da diese dachten das sich das Mädchen bei den anderen Elternteil auffiel-Fatal! Deswegen schalteten die Eltern auch erst nachmittags nach dem Zurückkehren des Vaters die Polizei ein. Nea ist desöfteren mit dem Vater auf den Trakror in den Wald gefahren. Am Anfang dachte man, dass das Mädchen in den Wald gelaufen und sich dort verlaufen hätte. Es kommt zu einem großen Suchtrupp aus Freiwilligen Helfern, darunter auch einige Bewohner des Asylantenheims. Viele Einwohner, darunter Rassisten, sind sehr skeptisch gegenüber den Flüchtlingen und bezichtigen diese, diese Tat begangen zu haben. Die Leiche des Kindes wurde von den Suchtrupp, in dem auch der pensionierte Bäcker Harald eingeteilt wurde, und welcher die Leiche der kleinen Stella fand, am gleichen Tatort wie vor 30 Jahren gefunden. Mellberg, Leiter der Polizei Tanum, geht einen anonymen Hinweis auf die Spur, und findet in der Wohnung von Karim, einen mit Frau und Kindern geflüchteten syrischen Journalisten, die Unterwäsche des ermordeten Mädchens. Karim wurde jedoch wieder freigelassen und die Wut einiger Bewohner kochte auf. Demzufolge kommt es zu einen Brandanschlag im Flüchtlingsheim, wodurch Karims Frau lebensbedrohlich verletzt wurde und beide Kinder eine Rauchvergiftung davon trugen. Aber auch die Eltern werden verdächtigt und demzufolge eine Hausdurchsuchung durchgeführt. Dort fand man in der Scheune Blutflecken und Verpackung eines Schokokekses, welche bei der Obduktion des Mädchens Nea als Mageninhalt herausgefunden wurde. Die Tochter von Marie, Jessie, schon immer ein Ausseiter wegen ihres Übergewichtes, freundet sich mit Sam, den Sohn von Helen an. Auch er ist ein Außenseiter. Drei im Dorf lebende Jugendliche, Nils, Vendela und Brasse, luden Jessie zur Party ein, heuchelten Ihr Freundschaft zu, trichterten ihr Alkohol ein,um ihren Schabernack mit ihr zu treiben, was bis hin zur Vergewaltigung hinauslief. Jessi fällt am nächsten Tag in einen tiefen Loch und berichtet es ihren Freund Sam und schwor Rache. Das Buch erzählt in Gegenwart und Vergangenheit. Es werden 3 Geschichten beschrieben - zum einen der Fall Nea in der Gegenwart und zum anderen der Fall Stella vor 30 Jahren und die Hexenverfolgung im 17. Jahrhundert. Am Anfang schienen diese beiden Fälle mit der Hexenverfolgung zusammenhangslos. (...) Anfangs was das Lesen sehr verwirrend und schwerfällig einzulesen, da viele Charaktere mitwirken und die Zusammenhänge anfangs unübersichtlich waren und ich abundan zurückblättern musste, um mich über diese Personen neu zu belesen. Dieses Verständnis besserte sich jedoch nach 80 Seiten. Meines Erachtens ereignen sich zu viele Zufälle. Der Hauptkommissar Patrick ermittelt im Fall Nea, wobei seine Frau Erika gerade an einen Buch schreibt und über die Ermordung der kleinen Stella recherchiert. Gerade als Nea, die mit ihren Eltern zufällig auf den gleichen Hof wie damals Stella und deren Eltern lebten, verschwindet, taucht die hauptverdächtigte Protagonisten auf.

"Der ganze Ort war in Aufruhr. Die Nachricht hatte sich verbreitet wie ein Lauffeuer!"
von einer Kundin/einem Kunden am 12.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der Ort, der der in helle Aufregung versetzt wird, ist das schwedische Fjällbacka, mal wieder. Ähnlich wie Mankells Ystad scheint das kleine Küstenstädtchen ein Hort des Verbrechens zu sein. Immerhin liegt hier der zehnte Fall für die erfolgreiche Krimi-Schriftstellerin Erika Falck und ihren Mann, Hauptkommissar Patrik Hedström, vor. Frau... Der Ort, der der in helle Aufregung versetzt wird, ist das schwedische Fjällbacka, mal wieder. Ähnlich wie Mankells Ystad scheint das kleine Küstenstädtchen ein Hort des Verbrechens zu sein. Immerhin liegt hier der zehnte Fall für die erfolgreiche Krimi-Schriftstellerin Erika Falck und ihren Mann, Hauptkommissar Patrik Hedström, vor. Frau Läckberg serviert ihrer Leserschaft nach zwei nicht ganz so starken Krimis wieder ein echtes Highlight skandinavischer Krimi-Feinkost: Die Zutaten: Ein vierjähriges Mädchen, vor 30 Jahren ermordet aufgefunden. Zwei damals 13-jährige Teenager gestehen erst den Mord, widerrufen aber später. Die eine bleibt in Fjällbacka, die andere macht Karriere als Schauspielerin in den USA. Für ihren neuesten Film kehrt auch sie in die Gemeinde ihrer Kindheit zurück. Beide haben jeweils ein Kind, Tochter und Sohn, beide Außenseiter, die sich erst kennen - und dann lieben lernen. Erneut wird ein vierjähriges Mädchen tot aufgefunden. An der gleichen Stelle, wie das Opfer vor vielen Jahren. Zusätzlich ist ganz Fjällbacka, wie Schweden insgesamt, gespalten, was die Ankunft mehrerer Flüchtlinge aus Syrien betrifft - Integration oder Abschiebung. Und in den Text ist zusätzlich eine sehr grausame historische Begebenheit eingeflochten - die Geschichte eines skandalösen Hexenprozesses von 1670. Wenn Sie jetzt glauben, daß sei alles zuviel für ein Buch, für einen Krimi gar, und daß zuviele Handlungsstränge ein Buch zerstören können, dann lesen Sie es einfach - Camilla Läckberg beweist ihr ganzes Können - es gibt hier keine langweilige Seite! Und alles ist logisch und fügt sich perfekt - bis zum grausamen, nicht absehbaren Höhepunkt am Ende des Buches...

sehr mühsam
von einer Kundin/einem Kunden aus Pfäffikon ZH am 06.05.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Wer zum ersten Mal Läckberg liest - wie ich - sollte die Finger von diesem Buch lassen. Es tauchen Seite für Seite endlos viele Namen auf. Auf Seite 56 war ich nahe daran eine Excel Liste zu erstellen. Auf Seite 78, nach gefühlten 150 neuen Namen, legte ich das Buch... Wer zum ersten Mal Läckberg liest - wie ich - sollte die Finger von diesem Buch lassen. Es tauchen Seite für Seite endlos viele Namen auf. Auf Seite 56 war ich nahe daran eine Excel Liste zu erstellen. Auf Seite 78, nach gefühlten 150 neuen Namen, legte ich das Buch entnervt auf die Seite. Vielleicht versuche ich es irgendwann mit einem früheren Buch der Autorin um die Protagonisten kennen zu lernen. Alledings war auf diesen 78 nichts Packendes verpackt!