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Die Eishexe

Kriminalroman

Ein Falck-Hedström-Krimi

(87)

»Die erfolgreichste Schriftstellerin Schwedens.« Brigitte

Als die kleine Linnea Berg vermisst gemeldet wird, starten die Bewohner von Fjällbacka eine Suchaktion in den umliegenden Wäldern. Schon einmal wurde ein Mädchen dort getötet. Dreissig Jahre ist das nun her. Damals fand man Stella Strand an dem einsam gelegenen Waldsee. Zwei 13-Jährige bekannten sich zur Tat – um wenig später ihr Geständnis zu widerrufen. Der Fall wurde nie geklärt. Kurz darauf beging der Chef der Polizeistation Tanum Selbstmord.

Hauptkommissar Patrik Hedström findet keine Ruhe. Und plötzlich reden alle von der Eishexe. Dem bodenständigen Kommissar widerstrebt es, dass eine Legende um ein misshandeltes Mädchen aus dem 17. Jahrhundert die Ermittlungen beeinflusst. Doch im Ort herrscht Hysterie. Nur seine Frau, Schriftstellerin Erika Falck, scheint einen kühlen Kopf zu bewahren. Schon lange recherchiert sie in dem alten Fall. Gemeinsam versuchen sie, Licht in das Dickicht aus Geschichten und Gerüchten zu bringen.

Der neue Fjällabacka-Krimi, der Nummer eins-Bestsellererfolg aus Schweden!

Portrait
Camilla Läckberg, Jahrgang 1974, stammt aus Fjällbacka - der kleine Ort und seine Umgebung sind Schauplatz ihrer Kriminalromane. Weltweit hat Läckberg inzwischen über zwanzig Millionen Bücher verkauft, sie ist Schwedens erfolgreichste Autorin. Heute lebt Camilla Läckberg in einer grossen Patchworkfamilie in Stockholm.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 752, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 02.01.2018
Serie Ein Falck-Hedström-Krimi
Sprache Deutsch
EAN 9783843715966
Verlag Ullstein eBooks
Übersetzer Katrin Frey
Verkaufsrang 6
eBook
Fr. 18.00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
87 Bewertungen
Übersicht
44
28
12
1
2

ein komplexer und spannender neuer Band mit aktuellem Bezug
von mrs-lucky am 05.02.2018

„Die Eishexe“ ist der 10.Krimi Camilla Läckbergs aus der Falck-Hedström-Reihe und steht seinen Vorgängern in Sachen Spannung nichts nach. Auch dieser Band enthält eine in sich abgeschlossene Geschichte, da Camilla Läckberg jedoch ihren Hauptfiguren viel Raum für ihre persönliche Geschichte einräumt, wird man deren Charaktere deutlich besser verstehen, wenn... „Die Eishexe“ ist der 10.Krimi Camilla Läckbergs aus der Falck-Hedström-Reihe und steht seinen Vorgängern in Sachen Spannung nichts nach. Auch dieser Band enthält eine in sich abgeschlossene Geschichte, da Camilla Läckberg jedoch ihren Hauptfiguren viel Raum für ihre persönliche Geschichte einräumt, wird man deren Charaktere deutlich besser verstehen, wenn man im Verlauf der Reihe ihre persönliche Entwicklung nachvollziehen kann. Der Krimi vereinigt mehrere Handlungsstränge, unter anderem geht es um den 30 Jahre zurückliegenden Mord an einem kleinen Mädchen. Erica Falck recherchiert zu diesem Fall für ihr neues Buchprojekt, als eine der damals tatverdächtigen Teenagermädchen, Marie Wall, als inzwischen berühmt gewordene Schauspielerin für ihr aktuelles Filmprojekt nach Fjällbacka zurückkehrt. Als dann auch noch auf demselben Hof wie damals ein kleines Mädchen vermisst wird, weckt das unliebsame Erinnerungen aber auch eine große Hilfsbereitschaft unter der Bevölkerung Fjällbackas. Es schwelen andererseits jedoch auch Vorurteile und Misstrauen. Neben Helen, dem zweiten der verdächtigten Mädchen, geraten die in Fjälbacka untergebrachten Flüchtlinge ins Visier der Anwohner und spalten die Sympathien. Im Zusammenhang mit Rückblenden zu den Ermittlungen in dem alten Fall „Stella“ wird auch in der Gegenwart das Thema Mobbing und Diskriminierung unter Jugendlichen aufgegriffen. Eng verflochten sind diese Themen mit einer Legende aus dem 17.Jahrhundert, die in ganz eigener und der Zeit angepasster Sprache und Stil die Geschichte der sogenannten „Eishexe“ erzählt, auch dort spielen Misstrauen und Vorurteile eine große Rolle. Obwohl das Buch sich um viele Protagonisten dreht und zwischen den Handlungssträngen springt, habe ich beim Lesen immer den Überblick behalten. Trotz des stolzen Umfangs von 750 Seiten und konkreter Ahnungen über den Tathergang ab etwa Mitte der Erzählung, habe ich den Spannungsbogen als durchgehend hoch empfunden und mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Man muss es mögen, dass die privaten Geschichten der Hauptfiguren eine vergleichsweise große Rolle spielen, da ich alle Bände der Reihe kenne, konnte ich ihre persönlichen Schicklsale mitverfolgen. Mir gefällt die Mischung des Buches, ich habe sie als ausgewogener empfunden als einige der Vorgänger, insbesondere das Thema der Flüchtlingssituation finde ich hier sensibel umgesetzt. Einen Stern Abzug gibt es für das Ende, das zwar in sich stimmig ist aber im Gegensatz zum übrigen Buch sehr knapp und kurz abgehandelt wurde.

DAS BÖSE IST ZURÜCKGEKEHRT
von LEXI am 05.01.2018

„Stellas Eltern hatten den Alltag vergehen lassen, ohne ständig innezuhalten und sich über ihr Glück zu freuen. So wie die meisten. Erst wenn etwas passierte, lernte man jede Sekunde zu schätzen, die man mit den geliebten Menschen verbringen durfte.“ Als nach dem Fund einer Kinderleiche in Fjällbacka, Schweden, zwei dreizehnjährige... „Stellas Eltern hatten den Alltag vergehen lassen, ohne ständig innezuhalten und sich über ihr Glück zu freuen. So wie die meisten. Erst wenn etwas passierte, lernte man jede Sekunde zu schätzen, die man mit den geliebten Menschen verbringen durfte.“ Als nach dem Fund einer Kinderleiche in Fjällbacka, Schweden, zwei dreizehnjährige Mädchen den Mord gestehen, ist deren gesamtes Umfeld wie gelähmt vor Schock. Weder der zurückhaltenden, schüchternen Helen Persson, Tochter aus gut situiertem und scheinbar perfektem Elternhaus, noch ihrer besten Freundin Marie Wall, hätte man eine solch grauenhafte Tat zugetraut. Dreißig Jahre später kehrt Marie als strahlend schöne und erfolgreiche Schauspielerin zurück in ihre Heimat, um die Hauptrolle im Film ihres Lebens zu spielen. Als nur wenig später die kleine Tochter von Eva und Peter Berg vermisst und kurz darauf tot aufgefunden wird, geht ein Aufschrei durch den Ort und die Suche nach dem Mörder beginnt. Hierbei wird jedoch auch der Fall Stella neu aufgerollt und die Polizeidienststelle Tanum ermittelt in alle Richtungen. „Die Eishexe“ ist meine erste Lektüre der Bestsellerautorin und „Königin des schwedischen Kriminalromans“ Camilla Läckberg. Ihre Neuerscheinung spielt in zwei verschiedenen Zeitebenen, sie konzentriert sich zudem auf mehrere Handlungsstränge. Die Autorin erzählt von einem tragischen Schicksal in Bohuslän im Jahre 1671, das den Part in der Vergangenheit darstellt und sich mit der Hexenverfolgung, dem Kampf gegen Zauberei und satanischer Werke beschäftigt. Die Handlungsstränge in der Gegenwart sind allesamt sehr kurz, und gehen beinahe unmerklich in einander über. Es gibt keine Kennzeichnung beim permanenten Wechsel zwischen den verschiedenen Schauplätzen und Handlungen. Dieser stete und leider völlig übergangslose Wechsel erschwerte jedoch meinen Lesefluss erheblich. Kaum hat man sich auf eine Situation eingelassen, ist bereits eine gedankliche Neuorientierung mit anderem Schauplatz und neuen Figuren erforderlich. Die Protagonisten und Nebenfiguren wurden von der Autorin sehr gut ausgearbeitet. Abgesehen davon überforderte mich jedoch die übermäßige Anzahl der vierzig bis fünfzig verschiedenen Charaktere, die Camilla Läckberg agieren lässt. Da im Buch leider kein Personenregister vorhanden ist, musste ich mir während der Lektüre ein solches erstellen, um den Überblick zu behalten - die Figuren zuordnen zu können und deren Hintergründe sowie die wichtigsten Fakten dazu vor Augen zu haben. Die Autorin greift in ihrem Buch verschiedene Themenbereiche auf, für meinen Geschmack ein wenig zu viele. Camilla Läckberg beschäftigt sich mit der Hexenverfolgung in der Vergangenheit, mit der Flüchtlingsproblematik und dem Fremdenhass in der der Gegenwart, dem Mobbing und der brandgefährlichen Reaktion der Jugendlichen darauf. Durch ihre Protagonisten und Nebendarsteller thematisiert sie Patchwork-Familien, gleichgeschlechtliche Beziehungen, Mutter-Tochter-, und Vater-Sohn-Beziehungen mit all den damit verbundenen Problemen, das Ableben von geliebten Ehepartnern und den Umgang mit dem gewaltsamen Tod seines Kindes. Ich empfand den Schreibstil dieses Buches einerseits als angenehm zu lesen, die vielen abrupten Unterbrechungen durch den permanenten Szenenwechsel unterbrachen jedoch stets meinen Lesefluss. Da ich zudem Bücher mit einem gewissen Sprachniveau bevorzuge, war ich auch vom reichlichen Gebrauch der Gossensprache in diesem Krimi enttäuscht. Fazit: „Die Eishexe“ war ein interessanter, durch einen konstant hohen Spannungsbogen gekennzeichneter Kriminalroman, der sich mit längst vergangener Zeiten, aber auch mit vielen aktuellen Themenbereichen befasst. Für meinen ganz persönlichen Lesegeschmack wurde sich hierbei jedoch zu vieler verschiedener Charaktere und zu vieler verschiedener Handlungsstränge bedient, was meinen Lesefluss erheblich hemmte und das Ganze unübersichtlich machte. Ich habe hier wohl zur falschen Lektüre gegriffen und werde daher meine Bekanntschaft mit Camilla Läckbergs Werke auf dieses eine Buch beschränken.

Weniger wäre mehr gewesen
von Aglaya aus Luzern am 04.01.2018

Als in Fjällbacka ein kleines Mädchen verschwindet, werden sofort alte Erinnerungen wach. Bereits vor 30 Jahren verschwand ein kleines Mädchen. War es beide Male der gleiche Täter? "Die Eishexe" ist bereits der zehnte Kriminalroman im den schwedischen Ort Fjällbacka. Ich kenne die Vorgänger nicht, Vorkenntnisse sind meines Erachtens aber... Als in Fjällbacka ein kleines Mädchen verschwindet, werden sofort alte Erinnerungen wach. Bereits vor 30 Jahren verschwand ein kleines Mädchen. War es beide Male der gleiche Täter? "Die Eishexe" ist bereits der zehnte Kriminalroman im den schwedischen Ort Fjällbacka. Ich kenne die Vorgänger nicht, Vorkenntnisse sind meines Erachtens aber auch nicht nötig. Die Geschichte ist in sich abgeschlossen und ich konnte ihr ohne Schwierigkeiten folgen. Die Geschichte wird aus der Sicht eines allwissenden Beobachters erzählt, der dem Leser Einblick in die Köpfe vieler verschiedener Personen gewährt. Zu vielen Personen, für meinen Geschmack. Ich hatte über lange Zeit hinweg Schwierigkeiten, die vielen Namen auseinanderhalten zu können, erst nach etwa der Hälfte konnte ich die Figuren wirklich unterscheiden. Die Handlung ist in viele verschiedene Stränge aufgeteilt, die zu drei unterschiedlichen Zeitpunkten stattfinden. Der älteste Strang spielt im 17. Jahrhundert. Dieser ist der einzige, auf den der Buchtitel wirklich passt, denn es geht um Hexenverfolgung, was aber erst spät explizit gesagt wird (auch wenn mir aufgrund des Titels von Beginn weg klar war, worum es in diesem Strang gehen muss). Der zweite Strang spielt vor ungefähr 30 Jahren, als zum ersten Mal ein kleines Kind verschwand und die beiden Jugendlichen Marie und Helen der Tat verdächtigt wurden. Der Rest der Stränge spielt heute, wobei sich die Handlung auf das erneute Verschwinden eines Kleinkindes, einer bösen Mobbingsituation unter Jugendlichen sowie tödlichen Rassismus gegen Flüchtlinge aufteilt. Für meinen Geschmack hat die Autorin Camilla Läckberg hier zu viel in ein einziges Buch hineingequetscht. Die insgesamt sechs Handlungsstränge mit teilweise unterschiedlichen Figuren machten das Buch sehr unübersichtlich. Dies insbesondere, da die viele Kapitel mit einer Szene aus der Vergangenheit anfingen, dann aber ohne Kapitelwechsel oder sonstige Markierung plötzlich wieder in die Gegenwart wechselten. Auch der Spannung haben die vielen Handlungsstränge in meinen Augen geschadet, da ich mich nie richtig auf die Geschichte einlassen konnte, sondern immer wieder durch einen Szenenwechsel rausgerissen wurde. Weniger Handlungsstränge, die dafür aber mit mehr Inhalt, hätten mir besser gefallen. Durch die vielen Szenenwechsel, die den verschiedenen Handlungssträngen geschuldet sind, las sich "Eishexe" eher zäh, da ich immer wieder kurz innehalten musste um mir klar zu machen, wo in der Geschichte ich mich nun befand. Dass in den einzelnen Strängen nicht sonderlich viel geschieht, zog die Lektüre noch zusätzlich in die Länge. A propos "Eishexe": entgegen dem Klappentext hat in der Gegenwart nie jemand diesen Begriff in den Mund genommen. Der Zusammenhang zwischen dem Handlungsstrang aus dem 17. Jahrhundert und dem Rest des Buches wird erst im Epilog, quasi in einem Nebensatz erklärt. Mein Fazit Weniger wäre mehr gewesen.


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