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Die Flucht der blauen Pferde

Kriminalroman

(9)
Konstantin Neumann ist gerade aus dem Gefängnis entlassen und zieht in eine ruhige Gegend von Münster, um sein Leben neu zu ordnen. Die Frauenleiche im Hausflur war natürlich nicht eingeplant und wirft unangenehme Fragen auf: Ist der Greis aus dem Erdgeschoss ein Altnazi, der noch immer mit geraubten Kunstwerken handelt? Was ist mit Konstantins Vormieter geschehen, der seit seinem Auszug spurlos verschwunden ist? Plötzlich taucht auch noch eine merkwürdige Spur zu einem längst verschollenen Gemälde von Franz Marc auf. Sollte es sich nach siebzig Jahren tatsächlich wiederfinden lassen?
Portrait
Sabine Schulze Gronover, geboren 1969 in Hamm-Heessen, studierte Diplom-Pädagogik und Kunsttherapie an der Universität Münster. Seit 1993 arbeitet sie als Therapeutin an der LWL-Klinik Münster und seit 2010 zusätzlich auf der Palliativstation des St.-Josef-Krankenhauses. Sie lebt mit ihrer Familie und einigen Tieren auf dem Land in Mersch-Drensteinfurt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 17.09.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-724-4
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 203/136/27 mm
Gewicht 380
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Antiheld ermittelt in Kunstraubszene
von KrimiElse am 12.01.2016

Kunstraub durch Nazis, ein berühmtes Gemälde, das zuletzt in Göhrings Besitz war und ein Ex-Häftling auf Bewährung, der über Leichen stolpert und eine ungezügelte Neugier auf seine Nachbarn hat ergeben einen raffinierten, überzeugenden und spannenden Kriminalroman. Der Ex-Häftling Konstantin Neumann ist auf Bewährung entlassen und dank der Vermittlung seiner... Kunstraub durch Nazis, ein berühmtes Gemälde, das zuletzt in Göhrings Besitz war und ein Ex-Häftling auf Bewährung, der über Leichen stolpert und eine ungezügelte Neugier auf seine Nachbarn hat ergeben einen raffinierten, überzeugenden und spannenden Kriminalroman. Der Ex-Häftling Konstantin Neumann ist auf Bewährung entlassen und dank der Vermittlung seiner Schwester bewohnt er eine schöne Altbauwohnung in einer ruhigen Wohngegend in Münster. Er stellt in seinem Haus seltsame nächtliche Aktivitäten fest und findet kurz darauf die Leiche einer jungen Frau im Treppenhaus, die seine Neugier weckt sowie eine korpulente und sehr rabiate Kommissarin auf den Plan ruft. Bei Nachforschungen stößt Konstantin auf einen verschollenen Vormieter und auf seltsame Verbindungen der übrigen Hausbewohner untereinander, die alle ungewöhnlich wohlhabend sind. Besonders interessant erscheint ihm der Alte im Erdgeschoss, bei dem Konstantin eine sehr dunkle Vergangenheit und merkwürdige Verbindungen zur Kunstszene in der Gegenwart vermutet. Unterstützt wird Konstantin bei seinen Nachforschungen von einem ehemaligen Mithäftling und Kunstfälscher, der wie viele andere in dieser Geschichte auf der Suche nach während der Nazizeit verschollenen Gemälden ist. Die Handlung lebt von interessanten, geheimnisvollen und teilweise skurrilen Charakteren und immer wieder überraschenden Wendungen. Der Protagonist und Antiheld Konstantin agiert teilweise recht naiv und stolpert, obwohl er eine kluge Person ist, von einem Malheur zum nächsten. Überwacht und überrascht wird er von Kommissarin Finke, die auf ihn anfangs bedrohlich und einschüchternd wirkt, und das nicht nur wegen ihrer Körperfülle, aber trotz Resolutheit das Herz am rechten Fleck hat und viel Fürsorge und Klugheit und Humor beweist. Der lockere aber dennoch situativ angepasste Stil des Buches macht das Lesen zum Vergnügen und hat mir sehr gefallen. Die fesselnde Schreibweise der Autorin und das häppchenweise Auflösen der verwickelten Geschichte verbunden mit dem hochinteressanten Hintergrund ergeben einen höchst ausgefeilten und raffinierten Kriminalroman, für den ich volle 5 Sterne vergebe. Der Prolog der Geschichte beruht übrigens auf Tatsachen: Das berühmte Bild von Franz Marc "Der Turm der blauen Pferde" verschwand nach dem Krieg angeblich aus dem "Haus Waldsee" und gilt seitdem als verschollen. Ebenso wahr ist die Passage zum Kunstfund aus der Sammlung Gurlitts (Schwabinger Kunstfund). Die im Buch erzählte Geschichte selbst ist zwar fiktiv, aber klug gewürzt mit ein paar reellen Ereignissen liefert dies einen ganz besonderen Reiz.

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Ein spannender Krimi mit einer erfrischenden Prise Humor
von mrs-lucky am 12.11.2015

Der Krimi „Die Flucht der blauen Pferde“ war für mich eine äußerst positive Entdeckung. Die Geschichte ist nicht nur komplex und wendungsreich, mir hat insbesondere der Erzählstil gut gefallen, der mit einer erfrischen Prise Humor und Charme aufwartet. Als Konstantin Neumann aus der Haft entlassen wird, organisiert seine Schwester ihm eine... Der Krimi „Die Flucht der blauen Pferde“ war für mich eine äußerst positive Entdeckung. Die Geschichte ist nicht nur komplex und wendungsreich, mir hat insbesondere der Erzählstil gut gefallen, der mit einer erfrischen Prise Humor und Charme aufwartet. Als Konstantin Neumann aus der Haft entlassen wird, organisiert seine Schwester ihm eine Wohnung in einem ruhigen Mehrfamilienhaus in Münster. Doch mit der Ruhe ist es bald vorbei. Erst registriert Konstantin seltsame nächtliche Besuche, nur wenige Tage später findet er eine Mitbewohnerin tot im Hausflur auf. Das ist nicht gerade das richtige Umfeld für einen Straftäter auf Bewährung, doch Konstantin fühlt sich wohl in der Hausgemeinschaft und versucht auf eigene Faust zu ergründen, ob die Hausbewohner etwas mit der Tat zu tun haben. Er macht bald ein paar seltsame Entdeckungen. Ist der alte Herr Adler im Erdgeschoss ein Altnazi und handelt mit Raubkunst aus der Nazizeit? Zum Glück trifft Konstantin auf eine verständnisvolle Kommissarin, die ihm ohne Vorbehalte begegnet und ihn in die Ermittlungen mit einbezieht. Unterstützung bekommt Konstantin noch dazu durch einen ehemaligen Mithäftling, der wegen Kunstfälschung angeklagt war und sich in der Szene auskennt. Dieser Krimi bietet eine abgerundete Mischung mit seiner interessanten und immer wieder überraschenden Geschichte, aber auch mit eindrucksvollen Charakteren, die zum Teil leicht skurril sind, dabei aber nicht zu sehr überzeichnet. Neben Konstantin selbst, der mir mit seiner selbstkritischen und manchmal naiven Art trotz seiner zweifelhaften Vergangenheit schnell sympathisch war, ist insbesondere die Kommissarin Frau Finke nicht nur durch ihre Leibesfülle eine beeindruckende Person. Sie hat das Herz am rechten Fleck und überrascht immer wieder durch ihre resolute aber auch fürsorgliche Art und ihren trockenen Humor. Auch der alte Herr Adler ist eine Art Original und sorgt für einige unterhaltsame Szenen. Die Krimi Autorin Sabine Schulze Gronover werde ich mir auf jeden Fall merken, und ich würde mich sehr freuen, wenn die am Ende der Geschichte angedeutete Fortsetzung tatsächlich umgesetzt wird.

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Raubkunst im Naziregime
von gaby2707 am 10.11.2015

Konstantin Neumann, gerade aus der Haft entlassener Strafgefangener, findet im Treppenhaus seiner neuen Bleibe eine junge tote Frau, seine Nachbarin über ihm. Naja, wenn man gerade auf Bewährung draussen ist, kommt sowas nicht so gut. Aber Konstantin lässt sich nicht beirren und beginnt selbst nach einem Motiv bzw. dem... Konstantin Neumann, gerade aus der Haft entlassener Strafgefangener, findet im Treppenhaus seiner neuen Bleibe eine junge tote Frau, seine Nachbarin über ihm. Naja, wenn man gerade auf Bewährung draussen ist, kommt sowas nicht so gut. Aber Konstantin lässt sich nicht beirren und beginnt selbst nach einem Motiv bzw. dem Mörder zu suchen. Dabei werden die Fragen mehr als die Erkentnisse. Warum wohnt ein Ehepar mit Sohn in einer Mietswohnung, wenn sie am Standtrand eine Villa stehen haben? Warum lässt man sich mit 80 Jahren eine Tätowierung entfernen? Wohin verschwinden plötzlich die Sachen seines Vormieters aus dem Keller? Aber seine Nachbarin wird nicht die einzige Tote bei seinen "Ermittlungen" bleiben... Eins weiß ich schon jetzt. Dies war der erste Krimi, den ich von Frau Schulze Gronover gelesen habe, aber es wird nicht der letzte gewesen sein. Das Thema Raubkunst in der Zeit des Naziregimes wurde sehr überzeugend in die Krimihandlung eingebaut. Die Hintergrundinformationen, die immer wieder leise eingetreut wurden, finde ich sehr gut. Die Protagonisten sind, genau wie das Thema, nicht alltäglich: Konstantin, Ex-Häftlich, betätigt sich als Ermitler. Ein Freund aus Knasttagen steht ihm dabei immer wieder zur Seite. Eine schwergewichtige Kommissarin, die sich hier und da in die Karten sehen lässt und ihr Herz, wie ich finde, am rechten Fleck hat. Eine gut situiertes Ehepaar mit ihrem 16-jährigen Sohn, der am Downsyndrom leidet und, nachdem er die Kommissarin kennengelernt hat, Kommissar werden will. Konstantins Schwester, die ihm einen frühverrenteten Hund schenkt, Konstantin immer wieder am ermitteln hindern will und ein Techtelmechtel mit seinem Bewährungshelfer hat. Und Konstantins Vermieter, ein griesgrämiger alter Herr im Rollstuhl, der Konstantinund vor allem Hund Goofy zu mögen scheint. Alles in allem eine bunte Mischung, die für spannende und interessante Unterhaltung sorgt. Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig zu lesen und die Seiten fliegen Dank der Spannung, die sich sehr bald aufbaut nur so durch meine Finger. Überraschende Wendungen und weitere Tote sorgen dafür, dass der Spannungsbogen konstant hoch bleibt. Die Geschichte spielt in und um Münster, eine Stadt, deren Bauwerke und Straßen immer wieder genannt werden. Die Autorin hat es mit ihren Beschreibungen geschafft, dass Münster nun auf meiner "will ich noch sehen"-Liste steht. FAZIT: Ein runder, spannender Kriminalfall, der durch die Protagonisten und einen interessanten Blick in die Nazivergangenheit besticht. Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

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