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Die Geschichte der Bienen

Roman

(198)
England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte – die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock.

Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden.

China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit.

Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?

Portrait
Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Sie ist eine bekannte Drehbuch- sowie Kinder- und Jugendbuchautorin. Die Geschichte der Bienen ist ihr erster Roman für Erwachsene, der zunächst national und schliesslich auch international für Furore sorgte. Er stand monatelang auf der norwegischen Bestsellerliste und wurde mit dem Norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-75684-1
Verlag btb
Maße (L/B/H) 20,5/13,6/4,3 cm
Gewicht 626 g
Originaltitel Bienes historie
Übersetzer Ursel Allenstein
Verkaufsrang 190
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 29.90
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Buchhändler-Empfehlungen

„Düstere Zukunftsvision!“

Bernd Erfurt, Buchhandlung Basel

Da ich ein grosser Fan von alternativen Zukunftstheorien bin, fand ich den Ansatz von der „Autorin Marja Lunde“ sehr interessant.
Das in der Zukunft durch den Einsatz von Pestizide Insekten nicht mehr geben wird, die Bienen ihren immens wichtigen Einsatz dem bestäuben der Blüten nicht mehr nachkommen können.
Somit ist die weltweite Ernährung der Menschen nur noch sehr eingeschränkt möglich, dass bisherige Leben in seiner uns bekannten Form nicht mehr möglich.
Das Buch spielt in drei verschiedenen Zeit Epochen mit drei Personen und deren Erlebnisse direkt oder indirekt mit Bienen zu tun haben. Die Autorin wechselt sehr gekonnt die Personen immer genau im richtigen Moment, damit man das Buch nur sehr ungern aus der Hand legt man immer wissen möchte wie es weitergeht.

Mehr möchte ich nicht zum Buch verraten, nur dass ich jetzt jede fliegende Biene mit anderen Augen sehe und ihren Dienst zu schätzen weiss!

Da ich ein grosser Fan von alternativen Zukunftstheorien bin, fand ich den Ansatz von der „Autorin Marja Lunde“ sehr interessant.
Das in der Zukunft durch den Einsatz von Pestizide Insekten nicht mehr geben wird, die Bienen ihren immens wichtigen Einsatz dem bestäuben der Blüten nicht mehr nachkommen können.
Somit ist die weltweite Ernährung der Menschen nur noch sehr eingeschränkt möglich, dass bisherige Leben in seiner uns bekannten Form nicht mehr möglich.
Das Buch spielt in drei verschiedenen Zeit Epochen mit drei Personen und deren Erlebnisse direkt oder indirekt mit Bienen zu tun haben. Die Autorin wechselt sehr gekonnt die Personen immer genau im richtigen Moment, damit man das Buch nur sehr ungern aus der Hand legt man immer wissen möchte wie es weitergeht.

Mehr möchte ich nicht zum Buch verraten, nur dass ich jetzt jede fliegende Biene mit anderen Augen sehe und ihren Dienst zu schätzen weiss!

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
198 Bewertungen
Übersicht
151
34
9
2
2

Ohne Bienen geht es nicht....!!!
von einer Kundin/einem Kunden am 17.07.2018

Maja Lunde beschreibt eindrucksvoll die Bedeutung der Bienen in drei Familien zu drei verschieden Zeiten - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und wie alles miteinander verbunden ist und zusammen hängt. Macht nachdenklich und schärft das Bewusststein für all die kleinen Annehmlichkeiten um uns herum, die nicht für immer so selbstverständlich... Maja Lunde beschreibt eindrucksvoll die Bedeutung der Bienen in drei Familien zu drei verschieden Zeiten - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und wie alles miteinander verbunden ist und zusammen hängt. Macht nachdenklich und schärft das Bewusststein für all die kleinen Annehmlichkeiten um uns herum, die nicht für immer so selbstverständlich verfügbar sein werden...

Nach einem langatmigen Anfang wird die Erzählung nach dem ersten Drittel interessanter
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 05.07.2018

Es ist das Jahr 2098. Tao, Kuan und der dreijährige Wei-Wen leben in China. Der Kollaps, der die Welt heimgesucht hat, ist Jahrzehnte her. China unterliegt einem streng strukturierten System, um das Überleben der Menschen zu sichern. Die Auswahl an Lebensmitteln ist begrenzt, vor allem Obst und Gemüse sind... Es ist das Jahr 2098. Tao, Kuan und der dreijährige Wei-Wen leben in China. Der Kollaps, der die Welt heimgesucht hat, ist Jahrzehnte her. China unterliegt einem streng strukturierten System, um das Überleben der Menschen zu sichern. Die Auswahl an Lebensmitteln ist begrenzt, vor allem Obst und Gemüse sind rar und wenn es etwas zu kaufen gibt, ist es unerschwinglich. Tao und Kuan arbeiten als Bestäuber auf den Obstplantagen, denn Bienen gibt es nicht mehr. Europa und die USA hat es am schwersten getroffen, nur wenige haben überlebt und die Hungersnot ist groß. Dennoch wünscht sich Tao für ihren Sohn ein anderes Leben. Nach monatelanger Schufterei auf der Plantage haben sie endlich einen freien Tag, den die Familie bei einem Picknick verbringt. Es ist ein schöner Tag, bis Wei-Wen plötzlich zusammenbricht und das Bewusstsein verliert. Im Krankenhaus erfahren die Eltern keine Einzelheiten und man schickt sie nach Hause, um dort zu warten. Sie erfahren nur, dass Wei-Wen nach Peking verlegt ist. Als Tao und Kuan wieder zurückkommen, ist der Ort, an dem sie das Picknick veranstaltet haben, abgesperrt und Militär bewacht den Platz. Tao kann sich nicht damit abfinden nur zu warten und nimmt all ihr Erspartes, um nach Peking zu reisen. In Peking erwartet sie eine verlassene und verfallene Stadt. Was sie dort sieht und erlebt, erschüttert Tao zu tiefst, dennoch bringt es sie nicht davon ab, ihren Sohn zu suchen. William liegt seit Monaten in seinem Bett. Ihm ist die Leidenschaft abhanden gekommen. Sein Geschäft für Saatgut ist geschlossen, seine Familie braucht dringend neue Kleidung und Lebensmittel, doch William bleibt liegen. Er trauert um seinen Traum ein bekannter naturwissenschaftlicher Forscher zu werden. Doch die alltäglichen Pflichten und der nötige Unterhalt für seine Familie, ließen ihm keine Zeit für die Verwirklichung. Eines Tages kehrt er voller Tatendrang zurück ins Leben. Von nun an beginnt er mit seinen Beobachtungen der Bienen. Er entwirft einen modernen Bienenstock, um mehr über das Bienenleben herauszufinden. Große Unterstützung erfährt er dabei von seiner Tochter Charlotte, die ihm kaum von der Seite weicht. Allerdings nimmt William sie kaum wahr, denn er versucht verzweifelt, das Interesse seines Sohnes zu wecken. Mit dieser Forschung will er endlich die Anerkennung erreichen, die ihm jahrelang gefehlt hat. Ob es schlussendlich so kommen wird, entscheiden andere. Seit Generationen ist die Savage Bienenfarm in Ohio ansässig. George ist mit Herz und Seele dabei. Doch die letzten Jahren waren kaum mehr rentabel, so dass er all seine Hoffnungen auf seinen Sohn Tom setzt. Tom studiert und hat den Wunsch Journalist zu werden, anstatt den Betrieb weiterzuführen. Es ist das Jahr 2007. Der Winter war mild, den Bienen geht es gut und George hofft, auf eine gute Saison. Unvermittelt trifft das Bienensterben, das später den Namen CCD bekommen soll, auch George. Es betrifft fast alle seine Bienenstöcke, aber er kämpft weiter um seine Existenz. Auch Tom sieht die alarmierenden Vorzeichen und entscheidet sich dafür, seinen Vater zu unterstützen. Der Roman handelt von diesen drei Familien, die in unterschiedlichen Jahrhunderten leben, ihre familienspezifischen Probleme bewältigen müssen und die dennoch eines vereint; Die Geschichte der Bienen. William führt uns vor Augen, wie kompliziert die Erforschung der Bienen ist. Zudem wird der damalige Zeitgeist des naturwissenschaftlichen Erforschens, der Wissensdrang, aber auch im Umkehrschluss der Wunsch nach Anerkennung deutlich. William bekommt von seiner Tochter Charlotte alle Unterstützung, doch im Prinzip versucht er nur die Anerkennung seines Sohnes zu bekommen, welcher kein Interesse am Tun des Vaters zeigt. Ähnlich ergeht es George mit seinem Sohn Tom. Er kann Toms Leidenschaft für das Schreiben nicht nachvollziehen. Seit Generation betreibt die Familie diesen Imkereibetrieb und nun soll die ganze Arbeit, die George in den Erhalt gesteckt hat, keinen Wert haben. Auch Taos Leben ist bestimmt von den Bienen. Sie ersetzt die Arbeit der Bienen und dann verändert eine Biene Taos Leben von Grund auf. Der Roman basiert auf dem real existierenden Bienensterben, dass 2007/2008 viele Imker in den USA getroffen hat. CCD soll hervorgerufen werden von einer bestimmten Milbe, aber auch Monokulturen und Pestizide töten unsere Insekten. Wie eine Welt ohne Obst und Gemüse aussehen könnte, beschreibt die Autorin sehr anschaulich. Die Schreckensversion einer verlassenen Großstadt wie Peking sollte aufrütteln. Das Thema ist höchstaktuell und sollte wesentlich mehr Beachtung finden.Trotz all den Lobeshymnen auf diesen Roman, muss ich sagen, dass gerade die ersten 100 Seiten sich sehr ziehen. Bis die Geschichte Fahrt aufnimmt, muss man sich durch das erste Drittel des Buches kämpfen. Williams Selbstmitleid ist oft schwer zu ertragen. Auch wenn es für diese Zeit nicht üblich ist, dass Frauen wissenschaftlich Arbeiten, bin ich der Meinung, dass er Charlottes Tun und Meinung auf unverschämte Weise ignoriert. Gerade er hätte mit Anerkennung nicht sparen dürfen. Ebenso handelt es sich auch bei George mehr um einen Vater-Sohn Konflikt, als es tatsächlich um die Folgen des CCD geht. Wirklich überzeugt hat mich nur die Erzählung rund um Taos Schicksal. Das ständige Wechseln zwischen diesen drei Erzählungen lässt den Roman etwas unterhaltsamer werden. Meine Erwartungen an diesen Roman wurden leider nur bedingt erfüllt.

Tolle Idee - Umsetzung so lala
von einer Kundin/einem Kunden am 02.07.2018

Als ich das Buch das erste Mal in der Hand gehalten habe, war ich wirklich unglaublich beeindruckt. Der erste Eindruck hat gestimmt und das lag tatsächlich nicht nur an dem vielversprechenden Klappentext. Auch von der Aufmachung stimmte bei diesem Buch einfach alles - ein zwar dezentes, aber sehr schlüssiges... Als ich das Buch das erste Mal in der Hand gehalten habe, war ich wirklich unglaublich beeindruckt. Der erste Eindruck hat gestimmt und das lag tatsächlich nicht nur an dem vielversprechenden Klappentext. Auch von der Aufmachung stimmte bei diesem Buch einfach alles - ein zwar dezentes, aber sehr schlüssiges Cover, eine wunderschöne Bindung und Gestaltung unter dem Schutzumschlag und dieser unbeschreibliche Duft von Papier und Druckerfarbe. Halleluja, ich könnte die restliche Zeit meines Lebens darauf verwenden, an diesem Buch zu riechen! Auf mich - ich bin natürlich kein Profi - wirkt dieses Buch einfach sehr hochwertig produziert und das liiiebe ich! Aber hey, wer denn bitte nicht? Leider musste ich aber für mich feststellen, dass der Inhalt des Buches da nicht ganz mit seinen Äußerlichkeiten mithalten konnte. Die Grundidee und -thematik ist unsagbar wichtig - gar keine Frage. Umso besser, dass eine Autorin versucht, die Menschen ein wenig wachzurütteln und ihnen vor Augen zu halten, was man doch ändern könnte, sodass wir eines Tages nicht in einer Welt leben müssen, wie es unsere Protagonisten aus Die Geschichte der Bienen tun. Aber leider, leider, leider war diese Umsetzung nichts für mich! Aber wie heißt es so schön? Das Gute zuerst! Zum einen wäre da das Setting, das toll umgesetzt worden ist. In unserer dreiteiligen Erzählstruktur finden wir uns nämlich entweder in der Vergangenheit in Großbritannien, in der Gegenwart in Amerika oder in dem zukünftigen China wieder. An sich habe ich der Autorin diese Perspektivensprünge von Zeit und Ort abgenommen, da sie Umgebungen aber auch Mentalitäten und Verhaltensweisen der Menschen glaubwürdig auf die gesellschaftlichen Hintergründe angepasst hat. Des Weiteren kam ich auch mehr oder weniger gut mit dem Schreibstil klar. Er ließ sich definitiv gut lesen und war trotz ein paar Fachbegriffen gut verständlich. Besonders schön fand ich auch, was für ein umfassendes Fachwissen dem Leser vermittelt wird. Alles wirkte sehr klar geschildert und durchaus genau recherchiert. Und jetzt kommen wir zu dem großen, dicken, fetten, unübersehbaren Aber ... Dieses Buch war so langweilig. Ich konnte mich selten dazu aufraffen, zu der Geschichte zu greifen, die bis kurz vorm Ende kaum an Spannung aufnahm. Es zog und zog sich wie angetrockneter Kaugummi. Ich musste mich wirklich oft regelrecht dazu zwingen, das Buch zur Hand zu nehmen. Ebenso wenig haben es mir die Charaktere des Buches angetan. Erstmal hatte ich extreme Probleme William und George auseinanderzuhalten und konnte mich bei diesen oft nur anhand der Zeitumstände daran orientieren, wer jetzt eigentlich wer war. Zusätzlich waren mir beide, nein, sogar alle drei, wenn man Tao noch dazuzählt, so unsympathisch. Zwar waren diese in meinen Augen rein psychologisch gesehen sehr realistisch skizziert, aber mein Gott, wenigstens Einer der Dreien hätte doch mit einer etwas charismatischeren Ader auf die Welt kommen können. Mir fiel es als Leser sehr schwer, beziehungsweise war es sogar unmöglich, mich auch nur mit einem identifizieren zu können, was schlussendlich dazu führte, dass ich mich im Endeffekt für keines derer Schicksale wirklich interessierte. Wie schon angedeutet, zum Ende des Buches steigt die Spannungskurve des Buches zumindest ein wenig an, aber auch hier muss ich für mich sagen, dass das Ende mich eher mit einem "meh." statt einem "Waaaas? Niiiiemals!" zurückließ. Fazit: Das war leider kein Buch nach meinem Geschmack. Für mich konnte auch das, was das Buch einem an Werten und Wissen mitgibt, nicht die ewige Langweile übertrumpfen und wieder gutmachen. Die Idee klang toll und mit etwas sympathischeren Charakteren sähe das Ganze vielleicht schon anders aus. Obwohl ich fand, dass Die Geschichte des Wassers, eine weitere Dystopie dieser Art der Autorin, sogar noch besser klang als diese hier, werde ich nun aber wahrscheinlich doch nicht dazu greifen. 2,5 von 5 Sternen



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