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Die Korrekturen

Roman. Ausgezeichnet mit dem National Book Award 2001 und James Tait Black Memorial Prize 2002

(22)
'Ein Wunder. Und kein geringes.' (Die Welt)
Nach fast fünfzig Ehejahren hat Enid Lambert nur ein Ziel: ihre Familie zu einem letzten Weihnachtsfest um sich zu scharen. Alles könnte so schön sein, gemütlich, harmonisch. Doch Parkinson hat ihren Mann Alfred immer fester im Griff, und die drei erwachsenen Kinder durchleben eigene tragikomischen Malaisen. Gary steckt in einer Ehekrise. Chip versucht sich als Autor. Und Denise ist zwar eine Meisterköchin, hat aber in der Liebe kein Glück.
Jonathan Franzen ist ein grossartiger Roman gelungen: Familien- und Gesellschaftsgeschichte in einem.
Rezension
Grosse Literatur.
Portrait
Jonathan Franzen, 1959 geboren, erhielt für seinen Weltbestseller 'Die Korrekturen' 2001 den National Book Award. Er veröffentlichte ausserdem die Romane 'Die 27ste Stadt', 'Schweres Beben', 'Freiheit' und 'Unschuld', das autobiographische Buch „Die Unruhezone“, die Essaysammlungen 'Anleitung zum Alleinsein' und 'Weiter weg' sowie „Das Kraus-Projekt“. Er ist Mitglied der amerikanischen Academy of Arts and Letters, der Berliner Akademie der Künste und des französischen Ordre des Arts et des Lettres. 2013 wurde ihm für sein Gesamtwerk der WELT-Literaturpreis verliehen. Er lebt in Santa Cruz, Kalifornien.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 780
Erscheinungsdatum 01.10.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-23523-8
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 190/126/45 mm
Gewicht 480
Originaltitel The Corrections
Auflage 17. Auflage
Verkaufsrang 10.790
Buch (Taschenbuch)
Fr. 17.90
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Kundenbewertungen


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Übersicht
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Im Poesiealbum
von Polar aus Aachen am 15.09.2007

Es könnte alles so schön sein. Die Familie Lambert besitzt alles, was man zu einem glücklichen Leben braucht. Keiner muß Hunger leiden, sie alle haben ihr Schicksal selber in der Hand. Und doch ist es wie in vielen Familien. Irgendwie, irgendwo ist was schiefgelaufen. Die Krankheit des Vaters,... Es könnte alles so schön sein. Die Familie Lambert besitzt alles, was man zu einem glücklichen Leben braucht. Keiner muß Hunger leiden, sie alle haben ihr Schicksal selber in der Hand. Und doch ist es wie in vielen Familien. Irgendwie, irgendwo ist was schiefgelaufen. Die Krankheit des Vaters, Parkinson, ist fast ein Synonym für die gesamte Familie. Sie wird durchgeschüttelt, ist dabei so mit sich beschäftigt, daß man nicht unbedingt davon ausgehen darf, daß sie dabei wachgerüttelt werden wird. Wie Jonathan Franzen mit viel Humor von der Tragik der bürgerlichen Familie erzählt, dabei rechts und links auf unsere Gesellschaft blickt, ist wunderbar leicht, lesenswert. Er versinkt nicht in die Versuchung eines Familienschmökers, sein Blick auf die Figuren ist schonungslos. Er verzeiht ihnen trotzdem, aber ob sie mit sich selbst Nachsicht verüben werden, das wird sich im Verlauf der Geschichte zeigen müssen. Wall Street, Internet, Osteuropa und die familiy values, die Hoffnung der Mutter, die Familie zu Weihnachten Zuhause um sich zu versammeln, die Gegenwart ist in diesem Roman fest verankert. Sie träumen alle auf ihre eigene Art. Und nicht nur sie müssen sich fragen lassen, warum alles so schwierig ist. Ein umfangreicher Roman voller poetischer Stellen, bizarren Momenten und selbst die Liebe fehlt nicht. So glaubt man halt mit ein paar Korrekturen bestens zurechtzukommen.

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Der Begriff "Hysterischer Realismus", im Amerikanischen gelegentlich für Jonathan Franzens Stil verwendet, ist sehr passend: Ganz genau hinsehen, und wenn etwas peinlich oder schmerzhaft wird, nicht aufhören, sondern alles so genau beschreiben wie möglich. Die Technik, hinter die Fassade der scheinbar heilen Familie zu blicken, gehört ja zum amerikanischen... Der Begriff "Hysterischer Realismus", im Amerikanischen gelegentlich für Jonathan Franzens Stil verwendet, ist sehr passend: Ganz genau hinsehen, und wenn etwas peinlich oder schmerzhaft wird, nicht aufhören, sondern alles so genau beschreiben wie möglich. Die Technik, hinter die Fassade der scheinbar heilen Familie zu blicken, gehört ja zum amerikanischen Familienroman dazu, aber möglicherweise richtet niemand den Blick so direkt auf die Abgründe wie Franzen. Dabei ist die Übertreibung ein durchaus gängiges Stilmittel, im Ganzen erscheint das Bild von Alfred und Enid und ihren drei erwachsenen Kindern aber sehr realistisch - allzu realistisch vielleicht? Was Form, Aufbau und Sprache angeht, so hat man es hier mit einem absolut stilsicheren Autor zu tun, der die Handlung vorantreibt, niemals in Gefahr gerät auszuufern, an entscheidenden Stellen aber oft mit der Lesererwartung bricht. Gerade wenn es plötzlich mit der Geschichte einer anderen Figur oder einem Exkurs zu einem neuen Thema weitergeht, so erkennt man rückblickend, wie sich der Abschnitt dann doch in die Struktur des Ganzen einfügt, oft in Verbindung mit dem Titelthema der Korrekturen. Franzen spielt damit in allen Variationen, sowohl im Leben seiner Protagonisten, als auch in Exkursen über die Dinge, mit denen sie sich beschäftigen, ob es um Streckenänderungen einer Eisenbahnlinie oder die "Neuprogrammierung" des menschlichen Gehirns geht. Mit Korrekturen hängt es auch zusammen, dass manches im Leben der Protagonisten am Ende dann doch besser wird, als man zu hoffen gewagt hätte; genauso wichtig ist es aber, dass andere Dinge nicht korrigiert werden können oder dürfen. Für mich ist Franzen einer der besten Gegenwartsschriftsteller; nicht unbedingt leichte Kost, aber die Lektüre wirkt auf positive Weise noch lange nach.

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