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Die Marseille-Connection

Krimi

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In der düsteren Metropole zwischen Afrika und Europa tobt ein Territorialkrieg. Kommissarin Bourdet – knallhart, hässlich und mit einer Schwäche für schöne Frauen – tut nicht nur Gutes, um das Böse zu verhindern. Sie hat ihre eigene Definition von Verbrechens-bekämpfung. Ein korsischer Mafiaboss alter Schule und ein Berufskiller, der sein Handwerk in den Drogenkriegen Südamerikas gelernt hat, helfen ihr dabei. Das bekommen Sosim, Sunil, Giuseppe und Inez zu spüren. Sie haben zusammen Ökonomie in Leeds studiert und kommen nach Marseille, um die Welt zu erobern. Geldwäsche, Betrug, Öko- und Wirtschaftskriminalität auf der internationalen Bühne sind ihr Geschäft.
Portrait
Massimo Carlotto, geboren 1956 in Padua, ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller Italiens. Als Sympathisant der extremen Linken wurde er in den 1970er-Jahren zu Unrecht wegen Mordes verurteilt. Nach fünfjähriger Flucht und einer Gefängnisstrafe von sechs Jahren wurde er 1993 begnadigt. Er lebt heute auf Sardinien.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 240, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 23.09.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783608105612
Verlag Tropen
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
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Trocken -literarischer Leberhaken... (Spürbar auch über das Display Ihres E-Book Readers!)
von einer Kundin/einem Kunden am 16.10.2013

Massimo Carlottos Bücher sind allesamt wie gute Boxkämpfe: Brutal, offen, ehrlich und unterhaltsam wie aufrüttelnd zugleich. Facettenreich und immer gesellschaftsrelevant. Eigentlich perfekt für Sachbuchleser, die einen zusätzlichen Kick suchen. Hier fänden sie ihn. Also!! (Lege morgen einen kleinen Stapel auf den Tisch Zeitgeschehen. Wird funktionieren.) Carlotto hat eine eingeschworene Fangemeinde... Massimo Carlottos Bücher sind allesamt wie gute Boxkämpfe: Brutal, offen, ehrlich und unterhaltsam wie aufrüttelnd zugleich. Facettenreich und immer gesellschaftsrelevant. Eigentlich perfekt für Sachbuchleser, die einen zusätzlichen Kick suchen. Hier fänden sie ihn. Also!! (Lege morgen einen kleinen Stapel auf den Tisch Zeitgeschehen. Wird funktionieren.) Carlotto hat eine eingeschworene Fangemeinde und ich werbe immer wieder gern Jünger an. Weil er das genaue Gegenteil von Sektierern ist. Schonungslos realistisch und das Ganze literarisch passend verpackt. "Der Schwarzen tat es um den Jungen leid. Sie konnte ihn nicht aus dem Kopf bekommen und hatte sich ringsum etwas Heroin zusammengebettelt, das war ihr einziger Freund und sollte ihr helfen zu vergessen, wie hoffnungslos ihr Leben war. So war sie völlig zugedröhnt, als die drei jungen Männer in ihre Wohnung eindrangen und sie aus dem Fenster warfen." Comme toujours: Brutal, nüchtern und direkt, bar jeder Romantik. Chapeau! Danke, Tropen, für das Fest- und Durchhalten.

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Die Marseille Connection
von anyways am 24.10.2015
Bewertet: Taschenbuch

Marseille, die strahlende Stadt am Mittelmeer wird von Massimo Carlotto so ganz anders beschrieben. Sie entspricht bei ihm eher einem monströsen Rattennest. Aber es gibt Leute die dieses Nest lieben, Kommissarin Bourdet ist so Eine. Eine die verhindern will das noch mehr Illegale ihre schöne Stadt drogentechnisch unter sich... Marseille, die strahlende Stadt am Mittelmeer wird von Massimo Carlotto so ganz anders beschrieben. Sie entspricht bei ihm eher einem monströsen Rattennest. Aber es gibt Leute die dieses Nest lieben, Kommissarin Bourdet ist so Eine. Eine die verhindern will das noch mehr Illegale ihre schöne Stadt drogentechnisch unter sich aufteilen, lieber arbeitet sie mit den hiesigen Mafiosi, als zuzusehen das Marokkaner, Mexikaner und Paraguayer sich die Klinke in die Hand geben, mal ganz abgesehen von den Osteuropäern. Also versucht sie die frisch Eingereisten abzufangen und in ihre Dienste zu stellen. Ein Opfer ist schnell gefunden, der mit Koksbeutel vollgestopfte Juan Santucho wird von seinem hiesigen Chef nach Europa „weggelobt“, und fällt der ruppigen Kriminalistin glatt in die Hände. Aber nicht nur Kleinkriminelle tummeln sich im Rattennest, der FSB, verschiedene Terrorgruppen ehemaliger Sowjetstaaten bzw. deren frühere „Brüder“ und auch eine multinationale Krawattengang mischen mit, zusammen mit all den korrupten Beamten, Finanziers, Wirtschaftsexperten und Baulöwen. Massimo Carlottos Roman ist schmutzig, dreckig, ohne Licht und von einer melancholischen Hoffnungslosigkeit geprägt. Irgendwie beschlich mich beim Lesen mehrmals das Gefühl, duschen gehen zu müssen, um all den Dreck abzuwaschen, der förmlich zwischen den Seiten klebt. Es gibt keine Gewinner, nur große und kleine Verlierer. Wobei, bis auf die Kommissarin und teilweise die Agentinnen, die Frauen am schlechtesten wegkommen. Sie stehen in der Unterwelt ganz unten. Das beschreibt der Autor fast beiläufig und trotzdem prägt es sich ein. Die Geldmacherei die Carlotto beschreibt möchte ich mir gar nicht in der Realität ausmalen, ich fürchte aber es könnte mehr als ein Fünkchen Wahrheit dran sein, denn ich hatte immer das Gefühl der Autor weiß ganz genau worüber er schreibt. Die Geschichte ist derart komplex mit vielen unterschiedlichen Protagonisten und wechselnden Handlungsorten regelrecht vollgestopft und trotzdem kann man dem gesponnenen Faden des Autors folgen. Ein bitterböser Roman über das Haifischbecken Kriminalität. Wer mitschwimmt gewinnt nie.

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Fiktion an der Grenze zur Realität
von mellie aus Mühlheim am Main am 27.09.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

Das Buch hat meine Erwartungen absolut erfüllt. Bereits auf den ersten Seiten wird der Leser direkt in das möderische Geschehen geworfen und während man noch überlegt, wie wahrscheinlich das Geschehen an Schauplatz eins (Details möchte ich nicht verraten) ist, werden in rascher Reihenfolge weitere Schauplätze des Verbrechens - genauer... Das Buch hat meine Erwartungen absolut erfüllt. Bereits auf den ersten Seiten wird der Leser direkt in das möderische Geschehen geworfen und während man noch überlegt, wie wahrscheinlich das Geschehen an Schauplatz eins (Details möchte ich nicht verraten) ist, werden in rascher Reihenfolge weitere Schauplätze des Verbrechens - genauer gesagt der organisierten Kriminalität - "vorgestellt". Es ist nun so, dass die einzelnen Organisationen ihre Machenschaften nicht mehr länger nur in einem Stadtviertel, ein Land oder gar Kontinent ausüben, sondern bekannten Heimatbasen verlassen, um ihr Geld noch schneller bzw. noch gewinnbringender einzusetzen. Im Fokus des Buches stehen zum einen vier ehemalige Studienfreunde, die sich geschworen haben, sich aus der Enge und den veralteten Strukturen ihrer Familien zu befreien und schneller, eleganter ein großes Vermögen zu machen, dass sie aus allen Abhängigkeiten befreit und unangreifbar macht. Ein weiterer Fixpunkt ist BB eine Polizistin, die auf Grund ihres Vorgehens gegen die "Elite" (Politiker, Anwälte, Geschäftsleute) der Stadt in Ungnade gefallen ist und nun trotz alle dem versucht der anwachsenden Kriminalität Einhalt zu bieten. Alle Figuren bestechen durch eine gewisse Vielschichtigkeit in der Gut und Böse zu finden sind. Durch die Tatsache, dass in diesem Fall nicht unbedingt der Bessere oder das Gute gewinnt, bleibt das Buch bis zum Ende glaubhaft. Unbedingt empfehlenswert.

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