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Die Sehnsuchtsfalle

Roman nach einer wahren Geschichte. Originalausgabe

(10)
Als Rita kurz vor dem Abi den aus Ghana stammenden Studenten Tony kennenlernt, ist es die grosse Liebe. Sie wird schwanger, doch Tony muss zurück in seine Heimat. Jahre vergehen, bis sie sich wiedersehen. Rita kann ihr Glück kaum fassen, aber es ist nur von kurzer Dauer. Tony stirbt bei einem Autounfall. Und weil sie blind vor Kummer ist, wird sie in Brasilien in eine Falle gelockt: Man erwischt sie mit einer grossen Menge Kokain und verhaftet sie. Damit gerät Rita in eine Hölle, aus der es kein Entrinnen gibt …












Portrait
Hera Lind, geboren 1957, ist eine erfolgreiche Romanautorin. Nach dem Studium der Germanistik, Musik und Theologie arbeitete sie hauptberuflich als Sängerin, bevor ihr gleich mit ihrem ersten Roman, "Ein Mann für jede Tonart", ein sensationeller Bestseller gelang. Weitere grosse Erfolge folgten, die allesamt auch verfilmt wurden. Ein weiterer Beweis für ihre Vielseitigkeit sind zwei eigene Fernsehshows. Hera Lind ist Mutter von vier Kindern und lebt mit ihrer Familie in Salzburg.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 14.11.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-35783-9
Verlag Diana Verlag
Maße (L/B/H) 190/130/35 mm
Gewicht 336
Verkaufsrang 9.617
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Die Sehnsuchtsfalle
von friederickes Bücherblog aus Berlin am 19.01.2017

Klappentext Als Rita kurz vor dem Abi den aus Ghana stammenden Studenten Tony kennenlernt, ist es die große Liebe. Sie wird schwanger, doch Tony muss zurück in seine Heimat. Jahre vergehen, bis sie sich wiedersehen. Rita kann ihr Glück kaum fassen, aber es ist nur von kurzer Dauer. Tony stirbt... Klappentext Als Rita kurz vor dem Abi den aus Ghana stammenden Studenten Tony kennenlernt, ist es die große Liebe. Sie wird schwanger, doch Tony muss zurück in seine Heimat. Jahre vergehen, bis sie sich wiedersehen. Rita kann ihr Glück kaum fassen, aber es ist nur von kurzer Dauer. Tony stirbt bei einem Autounfall. Und weil sie blind vor Kummer ist, wird sie in Brasilien in eine Falle gelockt: Man erwischt sie mit einer großen Menge Kokain und verhaftet sie. Damit gerät Rita in eine Hölle, aus der es kein Entrinnen gibt … Die Autorin Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen von „Die Champagner-Diät“ und „Verwechseljahre“ bis „Eine Handvoll Heldinnen“ sensationellen Erfolg hatte. Auch mit ihren Tatsachenromanen „Der Mann, der wirklich liebte“, „Die Frau, die zu sehr liebte“ und „Kuckucksnest“ eroberte sie die SPIEGEL-Bestsellerliste. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg. Das Cover Das Cover wurde nach meiner Meinung sehr gut gewählt. Die warmen Farben harmonieren mit der untergehenden Sonne. Die junge Frau blickt seitlich auf das Meer und assoziiert die Suche nach Hoffnung, wo doch der Klappentext die Hölle ankündigt. Die Geschichte (Spoiler!) Rita Rosario lernt den Studenten Tony aus Ghana kennen und lieben. Sie zieht mit ihm zusammen und verlässt ihre Familie, die sie bisher nicht gut behandelt hat. Ihre Eltern und Brüder beleidigen sie und nutzen sie ständig aus. Natürlich erntet sie von der Familie für ihre Zuneigung und Vorliebe für Farbige übelste Beleidigungen. Nach zwei Jahren tiefer Liebe erklärt Tony ihr, dass er traditionsgemäß nach dem Studium zurück zu seiner Familie gehen und eine für ihn auserwählte Frau heiraten wird, und das, obwohl Rita mittlerweile schwanger ist.Trotzdem ist sie auf der Suche nach Liebe und unbedingt nach einem Papa für ihren Sohn. So trifft sie immer wieder die Entscheidung, das Glück bei farbigen Männern finden zu wollen. Dabei erlebt sie Enttäuschungen und mutet ihrem Kind unendlich viel zu. Sie verlässt sogar Deutschland und eröffnet in Spanien eine Bar. Auch hier lernt sie einen afrikanischen Mann kennen, der allerdings eine zwielichtige Figur ist. Eines Tages steht Tony wieder vor der Tür, und die große Liebe flammt erneut auf. Rita glaubt, dass nun das schöne Leben endlich beginnt. Aber Tony verunglückt tödlich. In ihrem Kummer wird Rita von ihrem dubiosen Freund eingeredet, dass Tony noch lebe und sie ihn in Brasilien treffen könne. Sie fliegt nach Brasilien und tappt dort in eine Falle. Meine Meinung Meine Meinung darzulegen, fällt mir bei diesem Buch richtig schwer. Hätte Frau Lind eine fiktive Geschichte geschrieben, dann könnte ich diese für gut oder weniger gut befinden, könnte sagen, was ich über die Protagonisten denke und wie die Autorin damit umgegangen ist. Dieses Buch ist aber angelehnt an eine wahre Geschichte, und damit treffe ich mit meiner Bewertung auch die Gefühle einer Frau, die so oder so ähnlich diese Hölle erlebt hat. Ich möchte das Ganze deshalb etwas differenzierter betrachten und nicht in Schwarz oder Weiß einteilen. Ich kenne den Schreibstil und die Erzählweise von Frau Lind aus Büchern, die sie vor vielen Jahren geschrieben hat, und fand das immer sehr angenehm. So findet man auch hier ihre flüssige, anschauliche und spannende Art des Erzählens wieder. Das Buch ist in der „Ich-Form“ geschrieben, was ja grundsätzlich eine Nähe zur erzählenden Figur, in diesem Fall zu Rita, schafft. Rita war aber eine ausgesprochene Herausforderung für mich. Mehrmals hätte ich das Buch gerne spontan weggelegt, was ich vielleicht als „normale“ Leserin auch getan hätte. Aber als seriöse Bloggerin, die zur Verfügung gestellte Bücher ernsthaft bis zur letzten Seite liest und versucht, diese professionell zu bewerten, ging das natürlich nicht. Warum war das so? Rita ließ absolut gar kein Fettnäpfchen des Lebens aus, sie konnte noch nicht einmal in der Nacht unterwegs an einem Baum pinkeln gehen, ohne dass gleich ein Drama das nächste ereilte. Ihren Liebeshunger stillte sie überwiegend auf dem Rücken ihres Kindes mit immer wieder neuen Männern des gleichen Schlages oder Charakters, die sie ebenso häufig als immer neuen Ersatzvater einführte und ihrem Sohn präsentierte. Rita war auch so unendlich naiv, was ihre Vorgehensweise und das Hineintappen in die Drogenfalle in Brasilien anbelangt, dass man sich das alles fast nicht mehr mit der Begründung „Liebe macht blind“ erklären kann. Irgendwann muss der Mensch doch mal seinen Verstand einsetzen, zumal da ein Kind war, das eigentlich seine Mutter brauchte. So dachte ich zumindest beim Lesen. Es gab außerdem kein einziges Klischee oder Vorurteil, das in Bezug auf fremde Kulturen, Flüchtlinge, Schwarze und Migranten nicht bedient wurde, sogar die Kahlköpfe hatten ihren Auftritt. Das Gleiche fand sich in den brasilianischen Gefängnissen wieder. Es war stellenweise richtig schwierig für mich, weiterzulesen. Am Ende der Geschichte erfuhr ich im Nachwort, dass das ursprünglich von Rita im Gefängnis verfasste Manuskript mehr als eintausend Seiten hatte und teilweise dem Leser nicht vermittelbar gewesen wäre. Frau Lind hat das Ganze also auf ca. dreihundert Seiten gekürzt. Mehr als zwei Drittel wegzunehmen und zusammenzuraffen, stelle ich mir gar nicht einfach vor, da jeder Autor seine eigene subjektive Sicht hat, wie bestimmte Situationen zu bewerten sind, speziell solche, die aufgrund ihrer Heftigkeit nur Rita selbst nachvollziehen kann. Kann es vielleicht an der so eng gefassten Straffung liegen (man kennt das ja auch, wenn Bücher verfilmt werden), dass diese ganzen Klischees und zahllosen unverständlichen Verhaltensweisen Rita nicht so richtig gerecht werden? Manchmal, das wissen wir, sind die wahren Geschichten ganz oft nicht eins zu eins für die Leser kompatibel zu verpacken, denn das Leben kann ja bekanntlich viel schlimmer sein als jeder Roman. Ich möchte auf jeden Fall Rita allen Respekt zollen für das, was sie erlebt hat, wie auch immer es in der ganzen Tragweite ausgesehen haben mag. Schlimm genug! Und deshalb, weil das Buch nach einer wahren Geschichte geschrieben ist, spreche ich eine Leseempfehlung aus, die allerdings jeder für sich selbst bewerten und einordnen muss. friedericke von „friederickes bücherblog“

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Aufwühlend und unfassbar
von Gisela Simak aus Landshut am 02.09.2017

Meine Meinung Selten habe ich ein Buch gelesen, welches bei mir total gemischte Gefühle ausgelöst hat. Ritas Handeln konnte ich nicht nachvollziehen. So viel Naivität, so viel Egoismus und Uneinsichtigkeit, ließ mich stellenweise richtig sauer werden. Sie hatte sich in den aus Ghana stammenden Tony verliebt. Daran fand ich nichts auszusetzen.... Meine Meinung Selten habe ich ein Buch gelesen, welches bei mir total gemischte Gefühle ausgelöst hat. Ritas Handeln konnte ich nicht nachvollziehen. So viel Naivität, so viel Egoismus und Uneinsichtigkeit, ließ mich stellenweise richtig sauer werden. Sie hatte sich in den aus Ghana stammenden Tony verliebt. Daran fand ich nichts auszusetzen. Jedoch hatte dieser Tony andere Pläne. Er wollte sein Studium beenden und dann in seiner Heimat die für ihn ausgewählte Frau heiraten. Er gab Rita Geld, um ihre Schwangerschaft abzubrechen. Riet ihr, sich selber auch beruflich zu festigen. Rita entschied sich jedoch für das Kind, was ich sehr gut fand. Von ihren Eltern konnte sie keine Hilfe erwarten. Rita war dort von jeher der Prellbock. Sie musste schon als kleines Mädchen im Haushalt mithelfen und auf ihre kleine Schwester aufpassen. Lebensfreude war nicht erlaubt. Es gab kein etwas dürfen. Es gab stets nur ein Muss, wenn es um Arbeiten im Haushalt ging. Ihre Brüder machten auf mich einen richtig fiesen Eindruck. Sie amüsierten sich über Ritas Aschenbrödeldasein. So wundert es nicht, dass sich Rita in Köln wohler fühlte als in ihrem kleinen Heimatdorf. Ohne ihr Abitur zu beenden arbeitete sie in einem Nachtlokal. Nachdem sie ihr Kind zur Welt gebracht hatte, verrichtete sie Arbeiten, die bestimmt nicht jeder Frau zusagen. Sie lernte stets dunkelhäutige Männer kennen und wollte sie ihrem kleinen Sohn als Papas präsentieren. Unverantwortlicher ging es in meinen Augen gar nicht mehr. Der kleine Knirps musste sich des öfteren auf einen neuen Papa einstellen. Beim Lesen dachte ich mir oft, wie ein Mensch nur so blind sein kann. Merkte sie denn nicht, dass diese Typen es nicht ernst mit ihr meinten? Erkannte sie nicht, dass es denen nur um eine Aufenthaltsgenehmigung ging? Ihre eingeengte Kindheit hatte natürlich dazu beigetragen, dass Rita Wärme suchte. In entscheidenden Momenten stand sie jedoch stets alleine da. Einerseits wollte ich oft in das Buch hineinkriechen und Rita wachrütteln. Anderseits tat sie mir oft wahnsinnig leid. Sie musste mutterseelenallein ihr Kind auf die Welt bringen. Kurz nach der Geburt besuchte sie ihr Vater heimlich. Ihre Mutter durfte das nicht wissen. Rita baute sich in Spanien ein neues Leben auf. Erfolgreich führte sie eine Strandbar. Ihr Sohn war mittlerweile 14 Jahre alt. Auch in Spanien lebte sie wieder mit einem Mann aus Ghana zusammen. Ihr Sohn Ben verstand sich gut mit ihm und betrachtete ihn als Vaterersatz. Ihr Sohn machte Urlaub in Deutschland bei seinen Großeltern. In dieser Zeit tauchte Tony wieder bei ihr auf. Die Liebe entflammte aufs Neue. Tony, Tony und nochmal Tony. Ich habe mich wirklich gefragt, wie diese Frau nur so dumm sein konnte. Aber, es sollte noch viel schlimmer kommen. Ihr Sohn blieb in Deutschland. Tony starb bei einem Autounfall. Sie wurde von ihrem Exfreund nach Brasilien gelockt, weil sie dort angeblich ihren Tony wieder findet. Dort hatte sie es mit einem total fadenscheinigen Typen zu tun und musste stets auf dessen Anruf warten. Auch in Brasilien füllte sie ihre einsamen Abende mit Tanzen in einem Nachtlokal und freundete sich mit den Mitgliedern einer Musikband an. Sie erhielt von dem mysteriösen "Bruder" von Tony (ich kann es wirklich nicht fassen) Bettwäsche, die sie ihrem Sohn mitbringen soll. Am Flughafen wird sie festgenommen und ins Gefängnis gebracht. Die Bettwäsche war gut mit weißem Pulver gepolstert. Dort erlebte sie die Hölle ...... Mein Fazit Diese wahre Geschichte hat sämtliche Emotionen bei mir ausgelöst. Wut, Mitleid- bis Fassungslosigkeit. Ich verstand Rita ja noch als junges Mädchen. Sie wollte aus ihrem lieblosen Leben ausbrechen. Aber, lernt man mit den Jahren nicht auch ein bisschen dazu? Eigentlich ist Rita ja eine intelligente und fleißige Frau. Sie hatte stets gekämpft. Jedoch komme ich damit nicht klar, dass sie ihren Sohn stets vernachlässigte, um ihren eigenen Bedürfnissen nachzugehen. Sie tat das angeblich alles zum Wohl ihres Sohnes. Das kann man glauben oder nicht. Eine Frau bricht aus ihrer kaltherzigen Familie aus, um später die Hölle zu erleben. Jahre verbrachte sie im Gefängnis. Alle bekamen regelmäßig Besuch. Rita war die einzige Frau, die kein einziges mal in all den Jahren Besuch bekam. So was hatten sie in dem Gefängnis noch nie erlebt. Trotz ihrem grenzenlosen Egoismus und ihrer Naivität muss ich Rita zugestehen, dass sie eine Kämpfernatur ist. Manch einer hätte das Ganze nicht überlebt. Ich bewunderte sie oft, für ihren immer wieder kehrenden Optimismus und Fleiß. Sehr interessant fand ich die Nachworte von Rita und Hera Lind. Hera Lind hat mit dieser wahren Geschichte ein wahres Meisterstück hingelegt. Diese Story war auch für Hera eine Herausforderung. Ihr gewohnt spritziger Schreibstil konnte mich wieder begeistern. Die Protagonisten wurden von ihr sehr gut gezeichnet. Ich habe jetzt einiges erzählt. Diese Besprechung ist jedoch nur ein kleiner Bruchteil davon, was in diesem Drama abgeht. Ich bewerte nur den Schreibstil. Die Geschichte konnte mich gefangen nehmen. Sie wurde mir nicht eine Sekunde langweilig. Eine Empfehlung von mir. Danke Hera Lind.

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beschreibt gekonnt eine Suche nach Halt und Liebe
von einer Kundin/einem Kunden am 21.11.2016

Der Titel "Die Sehnsuchtsfalle" könnte nicht besser gewählt werden, denn das Thema zieht sich wie ein roter Faden hindurch. Die Autorin weist zu Beginn explizit darauf hin, dass die Geschichte zwar teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht, jedoch die Mitwirkenden und auch Geschehnisse der künstlerischen Freiheit zugrunde liegen. Hera... Der Titel "Die Sehnsuchtsfalle" könnte nicht besser gewählt werden, denn das Thema zieht sich wie ein roter Faden hindurch. Die Autorin weist zu Beginn explizit darauf hin, dass die Geschichte zwar teilweise auf einer wahren Begebenheit beruht, jedoch die Mitwirkenden und auch Geschehnisse der künstlerischen Freiheit zugrunde liegen. Hera Lind´s Schreibstil ist eingängig und flüssig und führt den Leser direkt mit ins Geschehen. Aufgrund dessen, ist der Leser bewegt, ergriffen, mitgerissen, gespannt, aufgewühlt und oftmals auch verärgert über die Vorkommnisse und Reaktionen, bzw. Handlungsweisen. In sehr emotionalen Bildern wird das Leben der Protagonistin durch Zeitsprünge zwischen den Jahren 1982 bis 2012 aufgerollt, die als Gedankensprünge derselbigen dargestellt werden. Hier wurde auf Details wert gelegt. Dazu nur ein Beispiel: bei den regelmäßigen Zeitsprüngen, die sich durch das ganze Buch hindurchziehen, endeten, bzw. begannen die Übergänge jeweils mit dem gleichen Satz oder aber mit dem selben Thema. Dies schafft eine ideale Verbindung der Vorgänge. So erhält der Leser ein umfassendes Bild, da sich die Geschichte dadurch Stück für Stück annähert bis sich die Zeitstränge treffen. Die Handlung dreht sich um Rita, die mit Anfang Dreißig in einen Sog von üblen Machenschaften gerät und sich deshalb im Gefängnis von Brasilien wiederfindet. Die knallharten Ereignisse und Gegebenheiten, die sie dort erleben muss, lassen sie gedanklich oftmals in ihre Vergangenheit fliehen, die nicht sehr rosig war. Mein Fazit: beschreibt gekonnt eine Suche nach Halt und Liebe

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