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Die Ummauerte Stadt

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Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Aussenbezirken regelmässig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten?
Portrait
Jan Reschke wurde 1981 in Iserlohn geboren und lebt mittlerweile in Haltern am See. In der Zwischenzeit studierte er Sportwissenschaften in Münster und arbeitete einige Jahre in Hamburg als Redakteur für Spiegel Online sowie diverse Printmedien. Nach einem Jahr in Kolumbien, Medellín, ist er mittlerweile als Lehrer tätig und schreibt Bücher.
Mit seinem ersten grossen Werk Die Ummauerte Stadt gewann er den Crowdfunding-Wettbewerb "Gedankenwildwuchs", ein Gemeinschaftsprojekt des Luzifer Verlags und des Papierverzierer Verlags.
Zu seinen Lieblingsautoren zählt er Tad Williams, Stanislaw Lem, George Orwell, Aldous Huxley sowie Arkadi und Boris Strugazki. Wenn er sich nicht gerade mit Büchern beschäftigt, versucht er sich beim Handball, trifft Freunde oder widmet sich der Welt der Computerspiele.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 410, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783944544991
Verlag Papierverzierer Verlag
Illustratoren Timo Kümmel
eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Krass ... einfach nur krass!
von Sandys Welt aus Leipzig am 23.01.2017

Krass ... das ist das Wort, das mir nach der Beendigung der Geschichte als erstes in den Kopf schoss. Echt krass und doch hätte die Geschichte gar nicht anders enden können, oder doch? Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Auch wenn man die Hintergründe, warum und... Krass ... das ist das Wort, das mir nach der Beendigung der Geschichte als erstes in den Kopf schoss. Echt krass und doch hätte die Geschichte gar nicht anders enden können, oder doch? Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen. Auch wenn man die Hintergründe, warum und wieso diese dystopische Welt in ca. 20 Jahren so ist, wie sie ist, nicht erfährt. Erhält der Leser einen sehr guten Überblick über die momentanen Verhältnisse und wie das Leben in den separierten Bereichen abläuft. Ich muss ehrlich gestehen, dass mich dabei so einiges an die geschichtliche Zeit der DDR erinnerte und später dann auch ein wenig an die Zeit des Nazi-Regimes. Geschichtliche Parallelen, die man nicht vergessen sollte. Es geht um Macht, Unterdrückung, Angst, Wut und Überlebenswille. Die Charaktere sind liebevoll gezeichnet, sie haben ihre Ecken und Kanten und handeln im Großen und Ganzen für mich nachvollziehbar. Man merkt ihren Überlebenswillen, aber auch die Angst vor dem Ungewissen. Es gibt mehrere Erzählstränge vorwiegend in der personellen Erzählperspektive bis auf der- oder diejenige aus Zelle 12, welche/r aus der Ich-Perspektive erzählt. Den Hauptprotagonisten Jeremiah mochte ich sehr, wirkte authentisch und hat sofort mein Herz erobert. Der schnörkellose Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Durch die recht häufigen Perspektivenwechsel, da die Kapitel recht kurz gehalten sind, hatte ich als Leser ein gutes Gefühl ständig auf dem Laufenden zu sein und mich mitten im Geschehen zu befinden. Die Umgebung war recht bildhaft beschrieben und konnte sie mir gut vorstellen. Es ist eher düster und grau dargestellt, verfallen und dreckig. Von Anfang an wir ein Spannungsbogen aufgebaut, obwohl es doch eher darum geht, die Gegebenheiten dieser dystopischen Welt zu erklären, so richtig temporeich wird es dann im letzten drittel der Geschichte und obwohl ich mir schon so meine Gedanken über den Ausgang gemacht hatte, wurde ich das ein oder andere Mal überrascht. Natürlich hätte ich mir vermutlich ein andere Ende gewünscht und trotzdem hätte es gar nicht anders enden können. Fazit: "Die ummauerte Stadt" ist eine Dystopie, die verschiedene Parallelen zur menschlichen Geschichte aufweist und nicht nur zwischen den Zeilen zum Nachdenken anregt. Die liebevoll gezeichneten Charaktere hauchen der Geschichte Leben ein und nehmen den Leser auf eine Reise in Ungewisse und doch so Offensichtliche. Mir hat die Geschichte sowohl schöne als auch nachdenkliche Lesestunden beschert und kann sie gutem Gewissens weiterempfehlen.

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Die ummauerte Stadt
von ShangriLadj am 14.12.2014

Klappentext: Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten... Klappentext: Seit dem Zusammenbruch der alten Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt einer totalitären Kontrolle ausgeliefert. Während Ausgangsperren, Wohnungsenteignungen und Verarmung zum Alltag gehören, riskiert Jeremiah mit dem Sammeln von Elektroschrott und Altmetall in den Außenbezirken regelmäßig sein Leben. Obwohl er sich im Besitz von diesen begehrten Tauschobjekten befindet, sehnt er sich danach, aus der Ummauerten Stadt zu entkommen, in der Nahrungs- und Sauerstoffversorgung kontrolliert und Menschen wie Vieh gehalten werden. Zusammen mit Bezirkskommunikator Goran begehrt Jeremiah gegen das System auf. Doch was wird ihn der Wunsch nach Freiheit kosten? Meine Meinung Dies Dystopie besticht durch eine gekonnt geschaffene düstere Atmosphäre mit sehr unterschiedlichen Charakteren, die man abwechselnd in ihren Bemühungen in dieser tristen Welt sich zurechtzufinden und in ihren Gedankengängen begleitet. Die Geschichte baut stark auf die Umstände und das bedrohliche Ambiente und die krassen Unterschiede der diversen "Schichten". Mir hat es sehr gut gefallen, dass der Autor gekonnt mit diesen Elementen die Spannung aufgebaut hat und nicht auf übertriebene effekthascherischen Science-Fiction Szenen zurückgegriffen hat. Dieses Buch lässt dem Leser viel Raum für eigene (beklemmende) Gefühle und regt stark zum denken an: "Wie würde ich selbst in dieser Situation handeln?" war eine Frage, die ich mich oft gestellt habe. Natürlicherweise identifizierte ich mich mit einigen Protagonisten mehr als mit anderen und habe mich auch über gewisse Figuren aufregen können ;), was aber durchaus für das Buch spricht. Fazit: Ich bin normalerweise kein grossen Dystopien-Leser. Diese Buch hat mich aber überzeugen können. Trotz einigen längen im ersten Viertel des Buches, die ein abgehacktes Ende fürchten liessen ist es nicht dazu gekommen. Gerade das Ende (dass ich zwar in der Mitte des Buches schon vermutete) hat überzeugt und dem ganzen Buch noch ein Sahnehäubchen aufgesetzt. Wer auf stimmige Bücher mit einer starken "im-Kopf-sich-abspielenden" Komponente steht ist hier genau richtig. Hat mich etwas an den Klassiker "1984" erinnert und hat mir gut gefallen. Absolute Leseempfehlung!

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Kampf für die Freiheit
von Sonjalein1985 am 23.11.2014

Inhalt: Nach dem Zusammenbruch unserer Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt der Kontrolle ihrer Regierung ausgeliefert. Durch die Lieferung von Nahrung und Sauerstoff werden sie unter Kontrolle gehalten. Aber es fehlt ihnen an allem und Gewalt und Machtmissbrauch sind an der Tagesordnung. Jeremiah lebt in dieser Welt.... Inhalt: Nach dem Zusammenbruch unserer Weltordnung sind die Menschen in der Ummauerten Stadt der Kontrolle ihrer Regierung ausgeliefert. Durch die Lieferung von Nahrung und Sauerstoff werden sie unter Kontrolle gehalten. Aber es fehlt ihnen an allem und Gewalt und Machtmissbrauch sind an der Tagesordnung. Jeremiah lebt in dieser Welt. Er ist ein Schrottsammler, dass heißt er verlässt die Ummauerte Stadt heimlich um nach Tauschobjekten zu suchen. Allerdings fehlt den Menschen jegliche Freude und so begehrt Jeremiah zusammen mit dem Bezirkskommunikator Goran und der flüchtigen Ivanna auf. Aber welchen Preis müssen sie dafür bezahlen? Meinung: Der Autor Jan Reschke hat mit „Die Ummauerte Stadt“ ein beklemmendes Endzeitszenario geschaffen, in dem Verhältnisse wie in der DDR herrschen. Totale Überwachung und Unterdrückung ist an der Tagesordnung. Die Menschen haben nichts. Nicht einmal Privatsphäre. Ausserdem kommt es immer wieder zu Übergriffen seitens der Soldaten und der Wachmänner. Nur den Menschen im geschlossenen Bezirk und im Werk, wo die Versorgungsmittel hergestellt werden, geht es besser. Jeremiah und Goran möchten den Menschen helfen und die Verhältnisse verändern. Hierbei sind sie bereit ihr Leben zu riskieren. Aber welchen Preis müssen sie noch zahlen? Der Leser darf im Laufe des Buches mehrere Personen begleiten und die Welt als Beobachter ihrer Sichtweisen erleben. Am Häufigsten sind hierbei natürlich Jeremiah und Goran, aber es gibt auch einen weiteren Erzählstrank. In den Kapiteln mit der Überschrift „Zelle 12“ werden hier die Eindrücke einer Person geschildert die alleine in einer Zelle eingesperrt ist und mehrere Variationen von Folter erleben muss. Diese Person hat jegliches Zeitgefühl verloren und verliert sich selbst immer mehr. Um wen es sich herbei allerdings handelt, bleibt bis zum Ende im Unklaren. Am Ende laufen aber alle Geschichten zusammen und schließen das Buch befriedigend, wenn auch beklemmend ab. Dieses Buch ist auf jeden Fall etwas für Endzeitfans, die es etwas dunkler mögen. Allerdings gibt es sehr viel Gewalt in diesem Buch und sehr viel Blut und Mord. Wem das nicht gefällt, der sollte es nicht lesen. Die Umgebung hat mich die ganze Zeit an den Film „The Road“ mit Viggo Mortensen erinnert, oder auch an „I am Legend“ mit Will Smith (nur ohne Zombies). Der Schreibstil ist sehr flüssig und gut zu lesen und die Figuren authentisch. Ich hoffe, dass wir nie in so einem autoritären Staat leben müssen und bin froh, dass wir ohne Sauerstoffstäbchen atmen und uns frei bewegen können. Fazit: Gelungenes beklemmendes Endzeitbuch, mit schockierenden Momenten. Nichts für schwache Nerven, aber gut gemacht.

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