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Die Vermessung der Welt

Roman. Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2005 (Shortlist)

(86)
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts machen sich zwei junge Deutsche an die Vermessung der Welt. Der eine, Alexander von Humboldt, kämpft sich durch Urwald und Steppe, befährt den Orinoko, kostet Gifte, zählt Kopfläuse, kriecht in Erdlöcher, besteigt Vulkane und begegnet Seeungeheuern und Menschenfressern. Der andere, der Mathematiker und Astronom Carl Friedrich Gauss, der sein Leben nicht ohne Frauen verbringen kann und doch in der Hochzeitsnacht aus dem Bett springt, um eine Formel zu notieren - er beweist auch im heimischen Göttingen, dass der Raum sich krümmt. Alt, berühmt und ein wenig sonderbar geworden, treffen sich die beiden 1828 in Berlin. Doch kaum steigt Gauss aus seiner Kutsche, verstricken sie sich in die politischen Wirren Deutschlands nach dem Sturz Napoleons. Mit Phantasie und viel Humor beschreibt Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies, ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gradwanderung zwischen Einsamkeit und Liebe, Lächerlichkeit und Grösse, Scheitern und Erfolg - ein philosophischer Abenteuerroman von seltener Kraft und Brillanz.
Portrait
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, lebt in Berlin. Sein Werk wurde u. a. mit dem Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Der Roman «Die Vermessung der Welt», in bisher 46 Sprachen übersetzt und von Detlev Buck verfilmt, wurde zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit. Daniel Kehlmann ist Mitglied der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur sowie der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Zuletzt veröffentlichte er den Roman «F» und seine Frankfurter Poetikvorlesungen, "Kommt, Geister".
Weitere Veröffentlichungen:
Beerholms Vorstellung. Roman. 1997
Unter der Sonne. Erzählungen. 1998
Mahlers Zeit. Roman. 1999
Der fernste Ort. Novelle. 2001
Ich und Kaminski. Roman. 2003
Die Vermessung der Welt. Roman. 2005
Wo ist Carlos Montúfar? Über Bücher. 2005
Requiem für einen Hund. Ein Gespräch mit Sebastian Kleinschmidt. 2008
Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten. 2009
Lob. Über Literatur. 2010
Die Geister in Princeton. Theaterstück. 2011
Der Mentor. Theaterstück. 2012
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 301
Erscheinungsdatum 23.09.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-03528-0
Verlag Rowohlt Verlag
Maße (L/B/H) 212/105/27 mm
Gewicht 392
Auflage 51
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
86 Bewertungen
Übersicht
53
17
7
6
3

So macht Wissenschaft Spaß!
von Nicky aus Einbeck am 23.11.2005

Kehlmann stellt zwei Wissenschaftler vor, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: grantelnd, fast misanthrop der eine (Gauß), erfahrungshungrig und lebensbejahend der andere (Humboldt). Kehlmann gelingt es dabei, dass der Leser beide äußerst gern kennen gelernt hätte, er malt ein wunderbares Zeitkolorit, ist bisweilen herrlich ironisch („Aber er (Humboldt) könne... Kehlmann stellt zwei Wissenschaftler vor, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: grantelnd, fast misanthrop der eine (Gauß), erfahrungshungrig und lebensbejahend der andere (Humboldt). Kehlmann gelingt es dabei, dass der Leser beide äußerst gern kennen gelernt hätte, er malt ein wunderbares Zeitkolorit, ist bisweilen herrlich ironisch („Aber er (Humboldt) könne das schönste deutsche Gedicht vortragen, frei ins Spanische übersetzt. Oberhalb aller Bergspitzen sei es still, in den Bäumen kein Wind zu fühlen, auch die Vögel seien ruhig, und bald werde man tot sein. – Alle sahen ihn an. Fertig, sagte Humboldt...“, S. 128) Ein sprachlich wie inhaltlich faszinierendes Buch, bei dem der Leser zutiefst bedauert, wenn die letzte Seite zugeschlagen werden muss!

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14 1
die vermessung des buches
von Knuddel am 28.12.2005

Also wäre hätte gedacht... also ich finde dieses buch klasse... suüppp.er

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
11 2
Die Vermessung der abstrakten und greifbaren Welt.
von Buechermaxe aus München am 06.03.2006

Kehlmanns Buch zeigt in essayistischer Skizze das Leben und wissenschaftliche Wirken von Gauss und den Brüdern Humboldt in ihrer ganzen wissenschaftlichen Zielstrebigkeit und alltäglichen Ambivalenz, der eine auf mathematischem Feld, der andere auf geologisch-biologischem Terrain. So unterschiedlich diese Wissenschaftler in ihrer Weltsicht und wissenschaftlichen Strebsamkeit sind, zeigen sie, was... Kehlmanns Buch zeigt in essayistischer Skizze das Leben und wissenschaftliche Wirken von Gauss und den Brüdern Humboldt in ihrer ganzen wissenschaftlichen Zielstrebigkeit und alltäglichen Ambivalenz, der eine auf mathematischem Feld, der andere auf geologisch-biologischem Terrain. So unterschiedlich diese Wissenschaftler in ihrer Weltsicht und wissenschaftlichen Strebsamkeit sind, zeigen sie, was mit Nachdruck und Eifer erreichbar ist, auch wenn ihre Einsichten in vielen Punkten durch spätere Generationen erweitert oder überwunden worden sind. Das Buch ist ein faszinierender Einblick in zwei Existenzen voller Bildungseuphorie im Vorfeld von Quanten- und Relativitätstheorie, von Biowissenschaften und dem Flug zum Mond; aber auch ein pessimistischer Spiegel für eine Zeit, die statt forschendem Wissenskitzel die Scheu vor Risiken und die Geisteshaltung der Bedenkenträger zur Tugend erhoben hat. Daher gelang Kehlmann ein nicht nur leicht lesbares und spannendes Buch, sondern auch ein solches, das lehrreich und erhellend im Einzelnen wie im Ganzen ein essayistisches Lebensbild zweier wichtiger Forscher und Entdecker vor dem Leser ausbreitet. Ein kurzweiliges, amüsantes Buch, in dem (leider) die wissenschaftlichen Details dieser Forscher wenig zur Sprache gelangen. Dennoch sehr lesenswert!

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