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Die Wahrheit sagen

Brutaler Roman über die Liebe

(11)

Was fu¿r ein Leben! Geboren in einer Strassenbahn, fas tnach Su¿damerika ausgewandert, beseelt von dem Drang, etwas Grosses zu werden, und dann auf dem Weg durch die Niederungen des 20. Jahrhunderts. Wer ist jener Bernhard Mares, dessen (wahre) Geschichte dieser Roman erzählt?Einer, der immer die Wahrheit sagt. Er zieht als SS-Mann in den Krieg, gerät in Gefangenschaft, wird Parteisekretär in der tschechischen KP und landet erneut in Haft, wo ungeheuerliche Dinge geschehen. Er findet und verliert die unmögliche Liebe seines Lebens, die ihn nie loslässt. Endlich frei, betreibt er eine kleine Bar im Hamburger Hafen, forscht in Venezuela nach seinen Wurzeln, tanzt mit Simon Bolívar, bringt fremde Augen zum Leuchten. Zum Zuru¿ckschauen verleitet wird der zornige alte Mann von seinem Gegenu¿ber, dem jungen Schriftsteller, der fragt und insistiert und genau hinhört ¿ und schliesslich erzählt von diesem Leben, das nur u¿berstehen konnte, wer das Leben liebt. Drastisch erzählt er, verspielt, burlesk, zart und gnadenlos, und zugleich wird das Erzählen fu¿r ihn zur Achterbahnfahrt durch die Abgru¿nde des eigenen Lebens.

Portrait

Josef Formánek, 1969 geboren, Schriftsteller, Journalist und Globetrotter, hat als Mitgru¿nder und langjähriger Chefredakteur des Geografie-Magazins Koktejl u¿ber dreissig Länder der Erde bereist. Besonders inspiriert hat ihn die indonesische Insel Siberut, die er heute als zweite Heimat empfindet. Sein erster Roman, ¿Der vollbusige Mann und der Dieb der Geschichten¿, 2003, wurde in Tschechien zum erfolgreichsten Debu¿t des Jahrzehnts. Auch ¿Die Wahrheit sagen¿, 2008, war in Tschechien ein grosser Erfolg.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 477
Erscheinungsdatum 04.04.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-80-906354-0-1
Verlag Gekko World
Maße (L/B/H) 208/131/38 mm
Gewicht 657
Originaltitel Mluviti pravdu
Auflage 1. Erste auflage
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Die Wahrheit sagen
von einer Kundin/einem Kunden aus Mengen am 03.06.2016

Josef Formánek - Die Wahrheit sagen Sowohl das Cover als auch der Titel haben mich etwas interessiert. Anfangs hatte ich Bedenken bei dem Buch, da ich eigentlich nicht die Geschichtsfanatikerin bin. Dieses Buch handelt auch ziemlich viel von Krieg, der... Josef Formánek - Die Wahrheit sagen Sowohl das Cover als auch der Titel haben mich etwas interessiert. Anfangs hatte ich Bedenken bei dem Buch, da ich eigentlich nicht die Geschichtsfanatikerin bin. Dieses Buch handelt auch ziemlich viel von Krieg, der SS und dem ganzen drum herum, also nicht unbedingt der Genre und das Thema, das ich bevorzuge. Die Schreibweise ist sehr packend und angenehm zu lesen. So dass auch dieses recht seitenstarke Werk sehr gut zu bewältigen ist. Die Hauptfiguren sind sehr gut gewählt und wirklich hervorragend charakterisiert. Auf einer Müllhalde trifft ein Alkohol abhängiger Schriftsteller Bernhard Mares. Dieser interessiert ihn sehr. Sie lernen sich nähere kennen und Mares macht mit dem Schriftsteller einen Deal. Er soll ihm helfen, seine alte Liebe Sophie zu finden. Dafür würde er ihm seine Lebensgeschichte erzählen, die er dann als Buch veröffentlichen darf. Die Geschichte beginnt mit der Geburt von Bernhard Mares in einer Straßenbahn. Dann wird er von seiner Mutter vor einer Kirche abgelegt, er kommt in ein Waisenhaus. Sein weiterer Lebenslauf geht durch die SS und die Wirren des Krieges. Ein absolut ungewöhnliches Buch, das mit einer absoluten Offenheit, die Brutalität und das Kriegsgeschehen offen legt. Des Öfteren war ich wirklich sehr bestürzt. Ein empfehlenswertes Buch, das sehr gut geschrieben ist.

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Keine leichte Kost
von Wortschätzchen aus Kreis HD am 03.06.2016

Der Autor erzählt in diesem Buch über seine Begegnung mit Bernhard Mares. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem Formánek selbst an der Klippe zum unbrauchbaren Alkoholiker steht. Er sieht Mares in eine Hütte auf der Müllkippe gehen und dort leben, die Müllkippe „aufräumen“ und wundert sich doch sehr.... Der Autor erzählt in diesem Buch über seine Begegnung mit Bernhard Mares. Dies geschieht zu einem Zeitpunkt, an dem Formánek selbst an der Klippe zum unbrauchbaren Alkoholiker steht. Er sieht Mares in eine Hütte auf der Müllkippe gehen und dort leben, die Müllkippe „aufräumen“ und wundert sich doch sehr. Formánek drängt sich Mares quasi schon fast auf. Die beiden spüren, dass sie einander auf gewisse Weise brauchen und so beginnt eine gemeinsame Zeit, die fast schon an Freundschaft grenzt. Mares fordert Formánek auf, seine Geschichte anzuhören und aufzuschreiben. Er will die Wahrheit sagen. Schonungslos. Die Idee ist nicht schlecht – doch schnell merkt man, dass Wahrheit mal lustig, mal erschreckend, mal gut, mal schlecht sein kann. Die ganze Bandbreite von „Wahrheit“ prasselt auf den Leser nieder, ob der nun will oder nicht. Dabei wird Formánek (oder eigentlich Mares?) zwischendurch auch arg ordinär. Immer wieder geht es auch um Sex, der sicher nicht ganz so ausführlich hätte beschrieben werden müssen. Es geht um Krieg, um Hass, um Lieber – um das Leben in einer Zeit, die den Menschen nicht viele Chancen gelassen hat. Es geht auch darum, was solch ein Leben in solch einer Zeit für Folgen haben kann. Die Kapitel sind oft kurz, diverse Einschübe von Formánek sind zudem noch kursiv gehalten. Das Buch ist also auf allen Ebenen vielschichtig und anders. Man liest es auch nicht einfach so hintereinander weg, dazu geht es zu tief. Man benötigt immer wieder Pausen, um das Gelesene verarbeiten zu können und mit dem Schrecklichen, das (nicht nur) Marek geschehen ist, umgehen zu können. Mich hat das Buch sehr gefordert. Anfangs war es urkomisch, aber das Lachen ist mir sehr schnell vergangen. Zwar finden sich immer wieder witzige Stellen, doch grenzen die eher an Galgenhumor. Dafür gibt es aber auch philosophische Stellen in Mares‘ Ausführungen. Auch wenn es um eine Zeit geht, die längst vergangen ist, wirft diese noch immer Schatten auf unsere jetzige Zeit und auch uns, die wir damals noch gar nicht lebten. Das Buch ist absolut beeindruckend, dennoch kann ich ihm nur drei Sterne geben. Vielleicht liegt es an der anderen Mentalität, aber Formánek und Mares konnten mich nicht so nahe an sich heranziehen, wie es hätte sein sollen. Trotzdem war dies ganz sicher keine verlorene Lesezeit.

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Ein schonungslos ehrlicher Roman
von einer Kundin/einem Kunden aus Schönebeck am 26.04.2016

Das Cover zeigt die Umrisse zweier gezeichneter Gesichter, die sich unterhalten. Dies wird mit Satzzeichen dargestellt. Auf Anhieb hätte mich das Cover nicht angesprochen und ich hätte es sicherlich nicht mal aus dem Buchregal gezogen. Neugierig machte mich hier jedoch der Klappentext. Er verspricht eine wahre Lebensgeschichte! Der Inhalt per... Das Cover zeigt die Umrisse zweier gezeichneter Gesichter, die sich unterhalten. Dies wird mit Satzzeichen dargestellt. Auf Anhieb hätte mich das Cover nicht angesprochen und ich hätte es sicherlich nicht mal aus dem Buchregal gezogen. Neugierig machte mich hier jedoch der Klappentext. Er verspricht eine wahre Lebensgeschichte! Der Inhalt per Buchbeschreibung: Was für ein Leben! Geboren in einer Straßenbahn, fast nach Südamerika ausgewandert, beseelt von dem Drang, etwas Großes zu werden, und dann auf dem Weg durch die Niederungen des 20. Jahrhunderts. Wer ist jener Bernhard Mares, dessen (wahre) Geschichte dieser Roman erzählt? Einer, der immer die Wahrheit sagt. Er zieht als SS-Mann in den Krieg, gerät in Gefangenschaft, wird Parteisekretär in der tschechischen KP und landet erneut in Haft, wo ungeheuerliche Dinge geschehen. Er findet und verliert die unmögliche Liebe seines Lebens, die ihn nie loslässt. Endlich frei, betreibt er eine kleine Bar im Hamburger Hafen, forscht in Venezuela nach seinen Wurzeln, tanzt mit Simon Bolívar, bringt fremde Augen zum Leuchten. Zum Zurückschauen verleitet wird der zornige alte Mann von seinem gegenüber, dem jungen Schriftsteller, der fragt und insistiert und genau hinhört – und schließlich erzählt von diesem Leben, das nur überstehen konnte, wer das Leben liebt. Drastisch erzählt er, verspielt, burlesk, zart und gnadenlos, und zugleich wird das Erzählen für ihn zur Achterbahnfahrt durch die Abgründe des eigenen Lebens. Meine Meinung: Wie schon die Beschreibung vermuten lässt, handelt es sich bei dieser Lebensgeschichte nicht gerade um leichte Kost. Schonungslos und ehrlich wird hier eine sehr schwere Geschichte erzählt, in der nichts ausgelassen wird. So konnte ich das Buch auch nicht direkt am Stück lesen und musste immer mal wieder eine Pause einlegen, in der ich zu einer leichteren Lektüre griff. Dennoch handelt es sich um eine teils ergreifende Geschichte, die mir sehr nahe ging. Man hat das Gefühl, manche Leute scheinen das Unglück gepachtet zu haben, was mich sehr traurig stimmte. Viele geschichtliche Dinge, die mir bisher so noch nicht bewusst waren, werden hier aufgegriffen und erläutert. So lernte ich beim Lesen des Buches direkt noch einige neue Dinge hinzu. Mein Fazit: Es war zwar keine leichte Lektüre, dennoch wollte ich stets erfahren, wie es im Leben der erzählenden Hauptperson weiter gehen würde. Hier und da wünschte ich ihm einfach auch mal etwas Glück! Man findet hier eine schonungslose, erschreckende und offene Lebensgeschichte vor. Man muss sich schon für solche Geschichte interessieren um hier Zugang zum Buch zu bekommen. Ein Buch für zwischendurch ist es definitiv nicht!

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