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Die Welle

(16)
Deutschland. Heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger (Jürgen Vogel) startet während einer Projektwoche zum Thema "Staatsformen" einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen. Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung. Der Name: DIE WELLE. Bereits am dritten Tag beginnen Schüler, Andersdenkende auszuschliessen und zu drangsalieren. Als die Situation bei einem Wasserballturnier schliesslich eskaliert, beschliesst der Lehrer, das Experiment abzubrechen. Zu spät. DIE WELLE ist längst ausser Kontrolle geraten....
Portrait
Morton Rhue, der eigentlich Todd Strasser heisst, wurde am 5. Mai 1950 auf Long Island, New York, geboren und wuchs auch dort auf. Als junger Mann reiste er durch die USA und Europa und verdiente sich sein Geld z. B. als Schiffssteward und Strassenmusiker.
Nach dem Studium arbeitete er einige Jahre als Zeitungsreporter und Werbetexter.
Schliesslich entschloss sich Morton Rhue dazu, das Schreiben von Büchern zu seinem Hauptberuf zu machen. Seitdem hat er eine grosse Menge von Romanen und Kurzgeschichten verfasst - in Amerika gehört er zu den bekanntesten Kinder- und Jugendbuchautoren.
Sein in Deutschland berühmtestes Buch ist "Die Welle", das seit Jahrzehnten zur Schullektüre gehört und das vielfach ausgezeichnet wurde.
Morton Rhue lebt nach wie vor in New York. Seine Hobbys sind Angeln, Skifahren und Surfen. Über seine Bücher sagt er: "Gute Jugendliteratur soll dem Leser helfen richtige Entscheidungen zu treffen."
Jürgen Vogel, geboren 1968, ist ein bekannter deutscher Schauspieler.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 06.10.2008
Regisseur Dennis Gansel
Sprache Deutsch (Untertitel: Deutsch für Hörgeschädigte)
EAN 4011976852681
Genre Drama
Studio Universal Pictures Customer Service Deutschland/Österreich
Originaltitel (2008)
Spieldauer 103 Minuten
Bildformat 16:9 anamorph
Tonformat Deutsch: DTS 5.1, Deutsch: Dolby Digital 5.1, Hörfilmfassung in DD Stereo 2.0
Film (DVD)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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6
1
2
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interessanter Film!
von Buch-Fan am 02.07.2008

Ein wirklich interessanter Film. Durch den Film kann man sehen wie schnell ein Klassenprojekt außer Kontrolle geraten kann! Guter Film, mit einer interessanten und spannenden Handlung mit guten jungen Schauspielern. Empfehlenswert!!!

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5 1
die welle
von Michael Kühn aus dem Westerwald am 21.01.2010

Die Welle mit Jochen Vogel in der Hauptrolle, basiert aus einem stattgefundenen Schulexperiment. Das Themas Anarchie und Autokratie in Staatsform überfordert die Schüler so sehr, das das Projekt aus dem Ruder läuft. Der Lehrer erkennt die Gefahr zu spät, sodass es schnell zu Übergriffen kommt. Die Geschichte wurde zu... Die Welle mit Jochen Vogel in der Hauptrolle, basiert aus einem stattgefundenen Schulexperiment. Das Themas Anarchie und Autokratie in Staatsform überfordert die Schüler so sehr, das das Projekt aus dem Ruder läuft. Der Lehrer erkennt die Gefahr zu spät, sodass es schnell zu Übergriffen kommt. Die Geschichte wurde zu sensibel dargestellt, die Wirklichkeit ist wesentlich dominanter. Der Außenseiter,der Ausländer, oder der anders Denkende fehlt in dieser Geschichte. Auch der Widerstand gegen die Welle kommt nicht ganz zur Geltung, Freundschaften werden zu schnell aufgegeben, was auch heute nicht ganz so schnell geschieht. Heute traue ich der Jugend mehr Selbstbestimmungsmut zu, auch werden heute viel schneller Unterhändler eingesetzt. Brisante Geschichte, man hätte mehr daraus machen können, sonst recht ordentlich.

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2 0
Surf heil
von Thomas Zörner aus Lentia am 28.11.2011

Ein Geständnis: es gibt kaum einen deutschen Film, der mich bisher überzeugt hat. Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. „Die Welle“ ist ein fast eine solche. „Die Welle“ ist natürlich nicht nur ein Film, sondern vor allem ein weltbekanntes Jugendbuch, das auch schon oft als... Ein Geständnis: es gibt kaum einen deutschen Film, der mich bisher überzeugt hat. Natürlich gibt es immer wieder Ausnahmen, die diese Regel bestätigen. „Die Welle“ ist ein fast eine solche. „Die Welle“ ist natürlich nicht nur ein Film, sondern vor allem ein weltbekanntes Jugendbuch, das auch schon oft als Klasselektüre herangezogen wurde, ob seiner Tiefgründigkeit, und starken Moral. Eine Verfilmung schien eigentlich längst überfällig. Dennis Gansel hat sich nun ein Herz gefasst, und zeichnet sich für Regie, und teils für das Drehbuch aus, das, vor allem gegen Ende, doch vom Original abweicht. Rainer Wenger ist Lehrer. Im Laufe einer Projektwoche sieht er die Möglichkeit den Unterricht zum Thema „Diktatur“ etwas interessanter zu gestalten, und anstatt den Stoff nur durchzupauken, spielt er sozusagen eine Diktatur nach. Die zunächst skeptischen Schüler begeistern sich langsam immer mehr für ihre kleine Bewegung, die bald den Namen „Die Welle“ trägt, und neben Uniformen (ein weißes Hemd), auch Disziplin verlangt. Die Jugendlichen merken zunächst nicht, wie der vermeintliche Spaß ihr Handeln und Denken beeinflusst. Wobei der ehemalige Außenseiter Tim seinen neuen Status als Akzeptierter genießt, und im Gegensatz Karo langsam die Gefahren hinter der Welle sieht. Die Thematik des Buchs an eine deutsche Schule ist nicht nur aufgrund des Drehorts schlüssig, sondern auch geschichtlich interessant. Allerdings versäumt es Gansel darauf wirklich etwas zu machen, besonders gegen Ende. Im Buch endet das aus dem Ruder gelaufene Experiment damit, dass der Lehrer seinen Schützlingen ihren erwarteten Führer präsentiert, indem er ein Bild von Adolf Hitler enthüllt. Im Film geht man einen anderen Weg. Zwar gipfelt alles auch hier in einer Versammlung der Organisation, doch endet diese wesentlich drastischer, was vielleicht deutlicher schlucken lässt, dem Stoff aber seine Grundaussage etwas nimmt. Das Filmende ist eindringlich, aber nur in Sachen Holzhammer, hintergründiger ist das des Buches. Außerdem missfällt Gansels Haltung zur Welle selbst. Die Macher verabsäumen es die Organisation als wirklich gefährlich zu zeigen, im Endeffekt sind es nur Einzelne, die das Gefahrenpotential ausmachen. Manchmal ertappt man sich als Zuseher gar dabei sich für das Projekt zu begeistern, und den Gegenfiguren abgeneigt zu sein. Was aber auch daran liegt, dass besagte Gegner keine Sympathieträger sind. Die Figuren machen es dem Publikum allgemein schwer in die Geschichte einzutauchen, da sie sehr schablonenhaft, um nicht sagen „klischeetriefend“ sind. Der Außenseiter, der Sportler, die Sportlerfreundin, die Schlägertypen, sie alle sind da. Schauspielerisch gibt man sich aber kaum eine Blöße, besonders Jürgen Vogel als Rainer Wenger und Frederick Lau als Tim Stoltefuss stechen hervor. Am Ende bleibt „Die Welle“ ein zwiespältiger Film, der zwar oft spannend ist, aber seine Aussage nicht konsequent genug verfolgt.

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