Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren

Erntedank in Vertikow

Die Vertikow-Fälle

(5)
Mecklenburgische Idylle. Ein Mord. Und ein Rollstuhlfahrer als einziger Zeuge. »Erntedank in Vertikow« ist Peer Wesendonks erster Fall.
Nach einem Motorradunfall sitzt Peer Wesendonk im Rollstuhl, mit seinem Job als Organist in Vertikow ist es vorbei. Ohne Aufgabe fühlt er sich nutzlos. Dann wird er Zeuge, wie die alte Frau Kuhn totgefahren wird - mit voller Absicht, da ist er sich sicher. Niemand glaubt ihm, Frau und Freunde warnen, er könnte mit seiner Theorie Unfrieden im Dorf stiften. Aber für Peer steht fest: Er muss den Mörder finden. Ob er der Rolle als Detektiv gewachsen ist?
»Erntedank in Vertikow« verbindet Mecklenburger Landidyll, tiefe Abgründe und viel Humor – ein Lieblingskrimi nicht nur für Fans des Nordens.
»Spannend, packend und sympathisch! Da kriegt man Lust aufs Dorfleben!«
Simona Turini, Autorin
Portrait
1969 wurde Frank Friedrichs in Hamburg geboren und ist lange dort geblieben. Erst 2007 zog er aufs Land nach Mecklenburg.
Natur, Idylle, Dorfleben und ein kräftiger Schuss Humor – das fliesst auch in seine Krimi-Reihe ein: Angesiedelt in einem Dorf in seiner Nähe, fängt sie jede Menge Landleben ein. Und den typisch mecklenburgischen Menschenschlag, der es einem Ermittler nicht leicht macht, an Informationen zu kommen – vor allem beim eigenen Nachbarn ...
… weiterlesen

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 300 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783739383644
Verlag Via tolino media
eBook
Fr. 4.40
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar

Andere Kunden interessierten sich auch für

  • 73000234
    Mondstunden
    von Mary Ryan
    eBook
    Fr. 7.00
  • 85230199
    Mord und andere Vergnügen
    von Enna Jansen
    (3)
    eBook
    Fr. 3.90
  • 90432167
    Die Farbe des Himmels: Ein Fall für Thea Engel - Band 1
    von Britt Reissmann
    (5)
    eBook
    Fr. 6.40
  • 45823407
    Das Glück kennt kein Erbarmen
    von Harald Schmidt
    (4)
    eBook
    Fr. 1.16
  • 62432237
    Abseitsfalle
    von B. H. Lager
    (2)
    eBook
    Fr. 3.50
  • 64194899
    Rote Wüstenblume - Thriller
    von B.C. Schiller
    (5)
    eBook
    Fr. 7.90
  • 45318331
    Mitten im Sommer, mitten ins Herz
    von Anne Lux
    (15)
    eBook
    Fr. 1.90
  • 100540828
    Herzklopfen im Paradies
    von Melina Meyer
    (1)
    eBook
    Fr. 2.40
  • 44631153
    N.Y.D. - Die Mörderbande der schwarzen Engel
    von A. F. Morland
    eBook
    Fr. 3.25
  • 61248600
    Leichenschau
    von Irene Dorfner
    eBook
    Fr. 3.90
  • 90477163
    Rote Rosen
    von Jutta Wölk
    eBook
    Fr. 2.90
  • 98621951
    Schwarzer Winter in Roughcliffs
    von Jessica Weichhold
    eBook
    Fr. 1.90
  • 81483024
    Nachtgänger
    von Leonie Haubrich
    eBook
    Fr. 6.40
  • 70730565
    Stumme Geliebte
    von Romy Fölck
    (1)
    eBook
    Fr. 3.50
  • 98110368
    Die Ashara-Chroniken 1-3
    von Lina-Marie Lang
    eBook
    Fr. 5.40
  • 52372561
    Erntedank in Vertikow
    von Frank Friedrichs
    (5)
    Buch (Taschenbuch)
    Fr. 15.90
  • 63944464
    Der Mitternachtsgarten
    von Victoria Fox
    (7)
    eBook
    Fr. 10.00
  • 81996710
    Der Songwriter
    von Chris Regez
    eBook
    Fr. 1.14
  • 48779894
    Frag nicht nach Sonnenschein
    von Sophie Kinsella
    (42)
    eBook
    Fr. 12.90
  • 44963249
    Die Leidenschaft des Wikingers
    von Susan Hastings
    eBook
    Fr. 4.40

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
4
1
0
0
0

Nur ein Unfall?
von mabuerele am 17.03.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

„...Wenn wir jung sind, denken wir gern, wir bräuchten niemanden, wir könnten unser Leben allein gestalten...Wir sind alle von anderen abhängig, Teil des großen Ganzen...“ Vetikow ist ein kleiner Ort in Mecklenburg. Dort hat Peer einige Jahre als Organist gearbeitet. Nun wird er nie wieder Orgel spielen können. Nach einem... „...Wenn wir jung sind, denken wir gern, wir bräuchten niemanden, wir könnten unser Leben allein gestalten...Wir sind alle von anderen abhängig, Teil des großen Ganzen...“ Vetikow ist ein kleiner Ort in Mecklenburg. Dort hat Peer einige Jahre als Organist gearbeitet. Nun wird er nie wieder Orgel spielen können. Nach einem Motorradunfall sitzt er im Rollstuhl. In seinen neuem Leben ist er noch nicht angekommen. Ihm fehlt eine Aufgabe.Während er unterwegs ist, beobachtet er, wie Frau Kuhn von einem Pick-up überfahren wird. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Der Fahrer hat die alte Dame im Dunkeln nicht gesehen. Doch Peers Beobachtungen sprechen eine andere Sprache. Er glaubt an Mord. Der Autor hat einen spannenden Krimi geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Das lag nicht nur an dem außergewöhnlichen Protagonist, sondern auch an dem gut beschriebenen örtlichen Gegebenheiten und dem angenehmen Schriftstil. Peer versucht, den Unfall selbst aufzuklären. Einerseits hat er damit wieder eine Aufgabe, andererseits hat seine Frau Angst, dass er sich in Gefahr begibt. Hinzu kommt, dass beide das Zusammenleben unter den neuen Bedingungen erst lernen müssen. Auch die Dorfgemeinschaft steht seinen Vorhaben gespalten gegenüber. Während einige ihn ermuntern, warnen andere ihn, die Finger davon zu lassen. Mancher redet sogar heute so, und morgen anders.Da Peer einst aus dem Westen gekommen ist, hat er sowieso mit Vorurteilen zu kämpfen. Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Peers Unfall liegt erst kurze Zeit zurück. Der Autor versteht es ausgezeichnet, die Befindlichkeiten seinen Protagonisten wiederzugeben. Er kann noch nicht damit leben, auf Hilfe angewiesen zu sein und stößt deshalb seine Mitmenschen gern vor den Kopf. Vieles, was bisher selbstverständlich war, funktioniert nicht mehr. An einigen Stellen macht der Autor klar, was es bedeutet, auf Barrierefreiheit angewiesen zu sein. Ich empfand es als wohltuend, dass sich nicht nur Geschäftsleute bemüht haben, Hindernisse abzubauen. Eine große Hilfe ist ihm Peggy, die Pfarrfrau. Sie unterstützt seine Ermittlungen und sie redet Klartext mit ihm. Dazu gehört, dass sie ihm aufzeigt, dass er die Schuld am Unfall niemand anders geben kann, denn all das, was zuvor geschehen ist, waren seine persönlichen Entscheidungen. Gleichzeitig aber macht sie ihm Mut, sein neues Leben anzunehmen und seine Fähigkeiten auszutesten. Obiges Zitat stammt von ihr. In dem Zusammenhang belegt sie an Beispielen, dass jeder Mensch mehr oder weniger auf Hilfe angewiesen ist. Diese Dialoge gehören für mich zu den sprachlichen und inhaltlichen Höhepunkten des Buches. Als Fahrer des Pick-up gibt es bald eine Reihe an Verdächtigen. Doch wer hatte etwas gegen die alte Frau? Die Motivlage ändert sich, als Akten aus Frau Kuhns Vergangenheit auftauchen. Plötzlich ergeben sich völlig neue Motive. Schwierig werden Peers Ermittlungen nicht nur durch seine Behinderung. Hinzu kommt, dass sich manch einer so benimmt, als hätte er auch eine Leiche im Keller. Das erhöht gekonnt den Spannungsbogen. Das Cover mit dem Blutfleck auf der Straße passt zum Inhalt. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Geschickt wurden Gegenwart und Vergangenheit zu einer fesselnden Handlung verknüpft. Gleichzeitig durfte ich miterleben, wie Peer trotz emotionalen auf und Ab seinen neuen Platz in der Gemeinschaft und wieder Lebensmut gefunden hat.

Dorfidylle mit Mord
von Ladybella911 aus Besancon am 13.03.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es ist nicht leicht für Peer Wesendonk nach seinem Motorradunfall, der ihn querschnittsgelähmt zurücklässt, sich wieder ins Leben zurückzukämpfen. Er hadert mit sich und seinem Schicksal. Als seine Nachbarin, die ihm nach einem Brand das Leben gerettet hat, durch mysteriöse Umstände ums Leben kommt, wacht er auf und will... Es ist nicht leicht für Peer Wesendonk nach seinem Motorradunfall, der ihn querschnittsgelähmt zurücklässt, sich wieder ins Leben zurückzukämpfen. Er hadert mit sich und seinem Schicksal. Als seine Nachbarin, die ihm nach einem Brand das Leben gerettet hat, durch mysteriöse Umstände ums Leben kommt, wacht er auf und will unbedingt ergründen, was es mit diesem sogenannten Unfall, von dem alle Dorfbewohner ausgehen, auf sich hat. Er selbst ist nämlich davon überzeugt: es war Mord. Aber keiner will ihm glauben. Dennoch ermutigen ihn einige der Dorfbewohner, diesbezüglich zu ermitteln und Peer beginnt, Klarheit in seine eigenen Vermutungen zu bringen. Sascha, seine liebenswerte Ehefrau ist allerdings nicht sehr erbaut davon, sie macht sich Sorgen. Und zu Recht, denn von mehreren Seiten, auch seitens der Polizei, erhält er eindeutige Warnungen, die Finger davon zu lassen. Unterstützt von Peggy, einer taffen Pfarrersfrau, setzt er seine nicht sehr professionellen Ermittlungen in die Tat um und findet einiges heraus, was ihn des öfteren in prekäre Situationen bringt, bis hin zu reeller Lebensgefahr. Dem Autor Frank Friedrichs gelingt es hervorragend, durch seinen lebendigen Sprachstil und seinen feinen hintergründigen, mit Ironie und Sarkasmus gewürzten Humor, dem Leser das Dorfleben und seine Bewohner nahe zu bringen. Seine Protagonisten sind spannend und bildhaft gestaltet und das Kopfkino kommt auf Touren. Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, es bleibt spannend bis kurz vor dem Ende und Peer hat aufgrund seiner erfolgreichen Ermittlungen schon den nächsten Fall in Sicht. Die Geschichte zeigt auf, dass man sich mit den veränderten Lebensumständen auseinandersetzen, Hilfe annehmen sollte, wo sie geboten wird, und nicht in Selbstmitleid stagnieren sollte. Und der Kriminallfall ist sozusagen das Tüpfelchen auf dem „i“ Gerne spreche ich hier eine Leseempfehlung aus. Autor: Frank Friedrichs

Dorfkrimi
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 13.03.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Seit seinem Motorradunfall sitzt Peer im Rollstuhl. Die Situation überfordert ihn, er fühlt sich hilf- und mutlos. Selbst für kleine Alltagsdinge braucht er Hilfe. Im mecklenburgischen Dörfchen Vertikow, wo er bis zu seinem Unfall Organist war, hatte er auch nicht allzu engen Kontakt mit den Nachbarn. Orgelspielen fällt weg,... Seit seinem Motorradunfall sitzt Peer im Rollstuhl. Die Situation überfordert ihn, er fühlt sich hilf- und mutlos. Selbst für kleine Alltagsdinge braucht er Hilfe. Im mecklenburgischen Dörfchen Vertikow, wo er bis zu seinem Unfall Organist war, hatte er auch nicht allzu engen Kontakt mit den Nachbarn. Orgelspielen fällt weg, wie soll er denn auf die Empore kommen? Da beobachtet er einen Unfall, die Nachbarin Gertrud Kuhn wurde von einem Pick up angefahren, der Fahrer flüchtet mit hoher Geschwindigkeit. Peer Wesendonk ist sich sicher, das war Absicht, das war Mord! Allerdings sieht die Polizei das anders, seine Beobachtungen schiebt man auf sein Unfalltrauma, zudem geht das Gerücht im Dorf um, Getrud Kuhn wäre dem Alkohol nicht abgeneigt gewesen. Also beginnt Peer auf eigene Faust zu ermitteln, sogar die Pastorenfrau Peggy und der Altbürgermeister unterstützen ihn dabei, vielleicht hoffen sie, dass er mit dieser „Beschäftigungstherapie“ seinen Lebensmut wiederfindet. Kommissar Andrea Templin ist ebenfalls nicht ganz dagegen und dazu kommt, dass es zwischen den beiden recht heftig knistert. Ein Dorf, ruhig, abgelegen und eigentlich ein Idyll, aber hinter den Fassaden brodelt es recht heftig. Alte Animositäten, die bin in die Wendezeit zurückreichen, lauern unter der Oberfläche. Für den Wessi Peer ist das nicht immer leicht zu durchschauen. Das Stimmungsbild des Dorfes hat mir ausnehmend gut gefallen, die Atmosphäre ist realistisch geschildert, die Menschen so vielschichtig wie im normalen Leben. Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß und Gut und Böse. Die Vergangenheit bestimmt noch häufig das Handeln der Nachbarn. Der Krimi kommt eher leise daher, es ist durchaus spannend, was Peer im Lauf seiner Detektivspielerei erfährt, viel wichtiger ist aber, wie sich die Menschen und er selbst mit dem Wissen arrangieren. Besonders gut gefallen hat mir die Beschreibung Peers. Wie ein Mann mit der plötzlichen Hilflosigkeit umgeht, wie er sich zuerst auflehnt, dann fast resigniert und nach vielen Rückschlägen seinen Platz findet , war mir genauso spannend dargestellt, wie die Mördersuche. „Erntedank in Vertikow“ ist ein Regionalkrimi im besten Sinn. Ein Psychogramm eines Dorfes und seiner Bewohner, das in eine spannende und immer mit leisem Humor und Ironie unterlegte Geschichte gebettet ist.


Wird oft zusammen gekauft

Erntedank in Vertikow - Frank Friedrichs

Erntedank in Vertikow

von Frank Friedrichs

(5)
eBook
Fr. 4.40
+
=
Inselruhe - Rieke Husmann

Inselruhe

von Rieke Husmann

(8)
eBook
Fr. 3.90
+
=

für

Fr. 8.30

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen