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F

(10)
Rezension
Ein virtuoses, versponnenes, oft witziges Buch.
Portrait
Daniel Kehlmann, 1975 in München geboren, wurde für sein Werk unter anderem mit dem Candide-Preis, dem WELT-Literaturpreis, dem Per-Olov-Enquist-Preis, dem Kleist-Preis und dem Thomas-Mann-Preis ausgezeichnet. Sein Roman Die Vermessung der Welt ist zu einem der erfolgreichsten deutschen Romane der Nachkriegszeit geworden. Zur Zeit unterrichtet er an der New York University und ist Fellow am Cullman Center for Writers and Scholars der New York Public Library.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 384, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.08.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783644033511
Verlag Rowohlt E-Book
Verkaufsrang 10.192
eBook
Fr. 12.50
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 28.09.2013

Arthur,mäßig erfolgreicher Schriftsteller und Vater von 3 Söhnen, läßt diese nach dem gemeinsamen Besuch einer Hypnoseshow vor der Haustür aussteigen und verschwindet ohne Angabe von Gründen für lange Zeit aus ihrem Leben. Sein ältester Sohn Martin, läßt sich eher aus Ideenlosigkeit denn Berufung zum katholischen Priester weihen. Seine... Arthur,mäßig erfolgreicher Schriftsteller und Vater von 3 Söhnen, läßt diese nach dem gemeinsamen Besuch einer Hypnoseshow vor der Haustür aussteigen und verschwindet ohne Angabe von Gründen für lange Zeit aus ihrem Leben. Sein ältester Sohn Martin, läßt sich eher aus Ideenlosigkeit denn Berufung zum katholischen Priester weihen. Seine Halbbrüder können in ihrer beruflichen Laufbahn sehr unterschiedlichen Erfolg vorweisen. Während Eric sich als Finanzberater verspekuliert und am Vermögen seiner Klienten vergreift, wählt Iwan den Weg zur Kunst. Er wird Kunstexperte. Eine Liebesbeziehung bringt Iwan auf die Idee, die Bilder seines Freundes per Fälschung zu Geld und auf dem Kunstmarkt begehrt zu machen. Ohne Vorwarnung taucht eines Tages Arthur wieder auf........ "F"von Daniel Kehlmann ist ein großes Lesevernügen

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Lügner unter sich
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 12.10.2013
Bewertet: gebundene Ausgabe

In Kehlmanns "F" geht es um Lügner, und zwar mit einer erstaunlichen Ausschließlichkeit. Der Plot wurde hier ja bereits umrissen. Bei mir ist der Eindruck zurückgeblieben, dass Kehlmann seine eigenen Figuren im Speziellen und Menschen im Allgemeinen schlichtweg zuwider sind. Auch "F" ist von einem erschreckenden Zynismus geprägt: Die Brüder... In Kehlmanns "F" geht es um Lügner, und zwar mit einer erstaunlichen Ausschließlichkeit. Der Plot wurde hier ja bereits umrissen. Bei mir ist der Eindruck zurückgeblieben, dass Kehlmann seine eigenen Figuren im Speziellen und Menschen im Allgemeinen schlichtweg zuwider sind. Auch "F" ist von einem erschreckenden Zynismus geprägt: Die Brüder sind Lügner und Betrüger; ihr Vater sowieso, und auch die halbwüchsige Tochter fängt schon damit an. Höchstens Martin, der Priester, scheint deswegen ein schlechtes Gewissen zu haben, aber warum? Schließlich glaubt er nicht an Gott! "Sehen Sie der Wahrheit ins Gesicht." apelliert er an einen Gläubigen im Beichtstuhl. "Sie werden nie glücklich sein. Aber das macht nichts. Man kann auch so leben." (S. 96) Welch ein Zuspruch! Auch sein Bruder Iwan ist nicht besser: "Lügen musst du. Du denkst, die Leute durchschauen dich, aber keiner durchschaut irgendwen." (S. 183) "Es ist die Kunst selbst, als heiliges Prinzip, die es leider nicht gibt. Es gibt sie ebensowenig wie Gott, wie das Ende der Zeiten, die Ewigkeit und die himmlischen Heerscharen. Es gibt nur Werke, unterschiedlich in Machart, Form und Wesen, und es gibt das Sturmgeflüster der Meinungen über sie." (S. 278) Oder, noch kürzer: "Was dahin ist, ist dahin." (S. 139) Nun kann man einwenden, dass hier Kehlmanns Charaktere sprechen, nicht der Autor. Aber es ist leicht, ähnliche Zitate vom Autor selbst anzuführen. Dass Kehlmanns Charaktere auch Kehlmanns Weltsicht widerspiegeln, ist im Grunde banal, aber hier sehr auffällig. Ich wäre für etwas Abwechslung dankbar gewesen. "F" enthält eine Reihe kluger, auch witziger Dialoge und Szenen, etwa das gemeinsame Essen von Martin und Eric. Von Handlung kann aber kaum die Rede sein: Die drei Brüder werden präsentiert, ihre gegenwärtige Lage wird skizziert, während sie bemüht sind, jenen heißen Sommertag hinter sich zu bringen. Das dürfte mit Kehlmanns Ansatz beim Schreiben dieses Buches zu tun haben: "Ich wollte wirklich anders an diesen Roman herangehen ... Ich wollte in dem Fall wirklich von den Figuren ausgehen und sehen, wohin sich das entwickelt." (Im Gespräch, Ö1) Nun, viel hat sich an Handlung nicht entwickelt, und gegen Schluss greift Kehlmann zu einem Kniff, mit dem sich viele Autoren behelfen, wenn sie mit ihren Figuren nichts mehr anzufangen wissen oder nicht weiterkommen: Er lässt einen der Hauptcharaktere sterben. Angesichts der angeführten Zitate macht es wohl nicht viel Sinn, zu fragen, warum Kehlmann gerade dieses Buch schrieb. Wollte er seinen Beitrag zur Wirtschaftskrise liefern, solange diese noch (?) nicht vorbei ist? Wollte er das Portrait (s)einer Generation zeichnen? Die drei Brüder sind um 1970 geboren; Kehlmann ist Jahrgang 75. Das erste Kapitel spielt 1984, aber den Ton jener Zeit hat der Autor nicht getroffen - wenn er es denn versucht hat. Ein wichtiges Requisit bildet der Rubik-Würfel, aber man merkt, dass Kehlmann diesen selbst nie lösen konnte - was er im obigen Interview auch einräumt. Wer, wie ich, jemals halbwegs mit dem Würfel umgehen konnte, der weiß, dass man den Ursprungszustand nicht auf die Weise herstellt, dass man die 6 Seiten nacheinander wieder ordnet. Solche unstimmigen Details stören.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
von Michaela Gehrke aus Essen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eine Familiengeschichte, vom großen F heimgesucht, Fatum, Schicksal. Fatale Verstrickungen mit einer Kehlmannschen Prise Wahnsinn - absolut lesenswert!

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