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Finderlohn / Bill Hodges Bd.2

Roman

Bill Hodges

(21)
Besessen bis zum Mord
John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane veröffentlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer grossen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern, die auch unveröffentlichte Romane enthalten. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stösst der Junge Peter Saubers auf den »Schatz«. Nach seiner Haftentlassung kommt Bellamy dem ahnungslosen Peter auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?
Rezension
"Ein spannender Krimi und obendrein eine kluge Meditation über Autorschaft und Öffentlichkeit, Leben und Literatur!" druckfrisch
Portrait

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem »Edgar Allan Poe Award« den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag, zuletzt der Spiegel-Bestseller Mind Control.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 08.09.2015
Serie Bill Hodges 2
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-27009-1
Reihe Bill-Hodges-Serie 2
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 221/143/45 mm
Gewicht 744
Originaltitel Finders Keepers
Verkaufsrang 13.376
Buch (gebundene Ausgabe)
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„Eine Hommage an die grossen Literaten ihrer Zeit und die Leidenschaft zu deren Werken“

Navi, Buchhandlung Zürich


Stephen King legt mit Finderlohn den unwiderlegbaren Beweis vor, dass Fortsetzungen nicht zwingend immer schlecht sind!
Die Parallelen zu seinen alten Werken sind, wie immer, herrlich! So gibt es ein Wiedersehen mit Zimmer 217 - allerdings nicht im Overlook Hotel.
Der Einstieg mit dem Mord an Rothstein könnte besser nicht sein.

Stephen King legt mit Finderlohn den unwiderlegbaren Beweis vor, dass Fortsetzungen nicht zwingend immer schlecht sind!
Die Parallelen zu seinen alten Werken sind, wie immer, herrlich! So gibt es ein Wiedersehen mit Zimmer 217 - allerdings nicht im Overlook Hotel.
Der Einstieg mit dem Mord an Rothstein könnte besser nicht sein. Kingsche Action gleich von Anfang an. Geschickt konstruierte Erzählstränge, die sich gen Ende des Buches finden und zu einem brennenden Finale führen!

Morris Bellamy, ein Mörder und Vergewaltiger, besessen von der fiktiven Person Jimmy Gold, der für seine Leidenschaft zur Literatur gar über Leichen geht, wird dennoch irgendwie liebevoll gezeichnet. Als sein Vergewaltigungsopfer gegen in aussagt, und zum xten Mal beschreibt, sie leide noch immer an den Folgen der Vergewaltigung, sieht man sich auf der Seite von Morris und teilt seinen Gedanken darüber, dass er sie besser umgebracht hätte.
Morris ist kein böser Mensch. Er liebt die Literatur. Er vergöttert Jimmy Gold. Morris ist einfach besessen. Punkt. Diese Besessenheit wird im Finale sehr ausgeprägt geschildert.
Man könnte so weit gehen, und sagen, es handelt sich nicht um einen Krimi. Es handelt sich um ein Drama. Um die traurige Lebensgeschichte von Morris Bellamy, dem von einem Autor übel mitgespielt wurde und der alles für seine Leidenschaft getan hat... man könnte...

Genau wie Mr. Mercedes haben wir auch hier, die für King typischen Metaphern und zahlreiche Textstellen, die ordentlich zu lachen geben!

Besonders schön fand ich, dass King erst von kleinen schwarzen Notizbüchern schreibt. Solche, die bspw. Hemingway benutzt hat. MOLESKINE!
Da Pete Englisch studieren will und er sich auch für Literatur interessiert, werden die bedeutendsten Werke zahlreicher namhafter - und die fast vergessener - Schriftsteller genannt.
Interessant fand ich die Stelle über William Somerset Maugham. Dieser sei fast vergessen und in den meisten Buchhandlung nicht vertreten. Dann können wir uns ja direkt etwas darauf einbilden - denn bei uns ist er sehr wohl vorhanden - und auch gefragt. ^_^

Zu meiner Freude, hat Finderlohn, anders als die gebundene Ausgabe von Mr. Mercedes, ein besseres Cover. Obschon, der blutende Füller so gar nichts mit dem Inhalt zu tun hat... Für Cujo hat man ja auch das Bild eines Bernhardiners gewählt und nicht das von einer Katze... Soll's einer verstehen... Lesen die Layouter das Buch? Wissen sie um den Inhalt? Ich denke kaum. Anders ist die Verfehlung bei Mr. Mercedes nicht zu erklären.
Der Titel ist zwar treffend und recht zynisch, wenn man an Morris denkt, aber hier hätte es der englische auch getan. Finders Keepers.
Allerdings ist die Übersetzung an manchen Stellen etwas fragwürdig, oder hätte anders ausgedrückt werden können. Bei solchen Stellen, vermisse ich, genauso wie zahlreiche andere King-Anhänger, den einzig wahren Joachim Körber.
Bei manchen Übersetzern hat man den Eindruck, sie haben keine Ahnung von dem Autoren und dessen Büchern. Sie machen eben ihren Job. DENNOCH! Werde ich King weiterhin in beiden Sprachen lesen und bin ich froh, um meine Englisch-Kenntnisse.
Und so schliesse ich mit einem Zitat von Jimmy Gold:

"That shit don't mean shit"

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
13
7
1
0
0

Empfehlung, nicht nur für Fans des Meisters...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 24.09.2015

Mit Finderlohn legt der Autor den zweiten Band der Bill Hodges Trilogie vor. Es ist wie schon Mr. Mercedes kein typischer King-Thill, aber ein wie von Stephen King gewohnt gut geschriebener Krimi, mit dem einen oder andere mystischen Detail. Diese Details allerdings, lassen auf einen typischen King-Horror für den... Mit Finderlohn legt der Autor den zweiten Band der Bill Hodges Trilogie vor. Es ist wie schon Mr. Mercedes kein typischer King-Thill, aber ein wie von Stephen King gewohnt gut geschriebener Krimi, mit dem einen oder andere mystischen Detail. Diese Details allerdings, lassen auf einen typischen King-Horror für den dritten Band der Trilogie hoffen. Auch wenn es sich „nur“ um einen Krimi mit den alten Bekannten aus Mr. Mercedes handelt, ist Stephen King wieder ein Klassebuch gelungen. Über seinen Schreibstil, der mich immer wieder aufs Neue, von der ersten bis zu letzten Seite zu fesseln vermag, muss man sich, so glaube ich, nicht mehr unterhalten. Neben seinem Schreibstil sind es, die immer wiederkehrenden Wendungen, die den Leser fesseln und es zugleich dem Leser fast unmöglich machen, vor der letzten Seite die Story auszulöschen. Das ist in meinen Augen immer wieder neu, ganz großes Kino. Auch gelingt es Stephen King immer wieder, vor dem inneren Auge des Lesers, die Schauplätze und Figuren wie er sie sich vorstellt, entstehen zu lassen. Und so ist es dann bei mir immer wieder dasselbe und die Bücher des Meisters laufen vor meinem inneren Auge wie ein farbenfroher Kinofilm ab. Für mich war auch dieses Buch, mein inzwischen etwa 50. Titel, wieder wie ein neuentdecken von Stephen King, dessen viele Facetten mich immer wieder flashen, die mich mit jedem neuen Buch aufs Neue zu seinem Fan machen. Finderlohn ist für mich noch besser als der erste Band der Reihe, Mr. Mercedes, und so ganz klare und hochverdiente 5 Sterne, sowie eine Leseempfehlung. Und das diesmal nicht nur für die Fans von Stephen King, sondern auch für den „normalen Krimileser“.

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King bleibt King
von Liz am 05.09.2016

Er ist und bleibt der Meister von Horror und doch ist in jedem seiner Bücher immer ein tiefer gehender roter Faden, der sich dem Leser unterbewusst aufdrängt. Man taucht in das King'schen Universum ein und betritt die von Fans (wie mir ;-)) so geliebt-geschätzte Welt des Meisters - so... Er ist und bleibt der Meister von Horror und doch ist in jedem seiner Bücher immer ein tiefer gehender roter Faden, der sich dem Leser unterbewusst aufdrängt. Man taucht in das King'schen Universum ein und betritt die von Fans (wie mir ;-)) so geliebt-geschätzte Welt des Meisters - so auch in diesem Fall! In "Finderlohn" trifft der Leser auf Charaktere von Kings letztem Roman "Mr. Mercedes", die unter den Geschehnissen zu kämpfen und auch zu leiden haben. So auch die Familie von Kings jungem Protagonisten. Dass dieser einen Koffer mit Geld und alten Notizbüchern findet, erscheint dem Leser anfangs wie ein Segen ... doch King wäre nicht King, wenn es nicht auch eine Kehrseite der Medaille geben würde, nämlich das Auftauchen des psychopatischen Kofferbesitzers, dem es nicht um das Geld sondern um die Notizbücher geht. Letztere haben einen Wert, die ihn auch vor Gewalt nicht zurückschrecken lassen, handelt es sich doch um Romanfragmente eines ermordeten Schriftstellers, den er abgöttisch verehrt. Dass Protagonist und Antagonist durch ihre gemeinsame Leidenschaft für diese Schriftstücke verbunden sind, ist spannend und mir in dieser Form noch nicht untergekommen. Die abwechselnden Sichtwechsel, die auch die klassisch kriminalistische Ermittlerperspektive nicht vermissen lassen, haben mich persönlich sehr in den Bann gezogen. Stephen King versteht es wie kaum ein anderer, seine Leser immer wieder in die Psyche seiner Antagonisten eintauchen zu lassen und trotzdem den Bezug zum Protagonisten und der Handlung nicht zu verlieren. Ich kann diesen Roman jedem empfehlen, der sich nach einer Story sehnt, die von Beginn an fesselt und in keinem Moment Spannung vermissen lässt, fiebert man doch dem fulminanten Finale entgegen, das nicht enttäuscht. Egal, ob King-Verehrer oder nicht: Dieser Roman ist Top, daher auf alle Fälle 5 Sterne.

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Stephen King ist und bleibt einfach nur grandios!
von MissRichardParker am 12.11.2015

"Besessen bis zum Mord John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane verö entlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern. Bellamy vergräbt vorerst... "Besessen bis zum Mord John Rothstein hat in den Sechzigern drei berühmte Romane verö entlicht, seither aber nichts mehr. Morris Bellamy, ein psychopathischer Verehrer, ermordet den Autor aus Wut über dessen »Verrat«. Seine Beute besteht aus einer großen Menge Geld und einer wahren Fundgrube an Notizbüchern. Bellamy vergräbt vorerst alles – und wandert dummerweise für ein völlig anderes Verbrechen in den Knast. Jahre später stößt der Junge Peter Saubers auf den »Schatz« und unterstützt mit dem Geld bis auf den letzten Cent seine Not leidende Familie. Nach 35 Jahren Haft wird Bellamy entlassen. Er kommt Peter, der nun die Notizbücher zu Geld machen will, auf die Spur und macht Jagd auf ihn. Kann Bill Hodges, den wir als Detective a. D. aus Mr. Mercedes kennen, den Wahnsinnigen stoppen?" Die Fortsetzung von Mr. Mercedes hat mir super gut gefallen. Man kann dieses Buch aber auch lesen ohne den Vorband gelesen zu haben. Aber es macht mehr Spass, wenn man die Hintergründe schon etwas kennt und die Hauptpersonen. Stephen King hat diesen tollen Schreibstil, bei dem man sich schon von dem ersten Satz an mitten im Geschehen befindet und die Welt um sich herum vergisst. Seine Art und die Sprache finde ich immer wieder super und ich habe viel gelacht. Die Story ist sehr spannend aufgebaut und die Spannung hält sich bis zum Schluss. Von diesem war ich begeistert und hoffe sehr auf einen weiteren Band dieser Reihe. Ich finde dieses Buch sehr lesenswert und kann es nur empfehlen. Und ich kann nur immer wieder sagen: Wer glaubt Stephen King kann nur Horror- und Gruselgeschichten schreiben, der irrt sich gewaltig! Er ist ein grandioser Autor und Erzähler!

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