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Generation Doof

Wie blöd sind wir eigentlich?

(19)
Niklas glaubt, der Dreisatz wäre eine olympische Disziplin.
Latoya kennt drei skandinavische Länder: Schweden, Holland und Nordpol.
Und Tamara-Michelle hält den Bundestag für einen Feiertag.
Einzelfälle? Mitnichten. Eine ganze Generation scheint zu verblöden. Der Staatsanwalt von nebenan erzieht seine Kinder mit der Spielkonsole. Germanistikstudenten sind der deutschen Sprache nicht mehr mächtig. Eine Karriere als Popstar erscheint dem Bäckerlehrling verlockender als eine solide Ausbildung.
Dieses Buch geht der Frage auf den Grund, wie es wirklich um die Mütter, Väter und Bundeskanzler von morgen steht. Geschrieben haben es zwei Autoren, die mit der Generation Doof per Du sind. Denn es ist ihre eigene.
Portrait
Stefan Bonner ist Journalist und Fernsehgucker. Er hat für die Wirtschaftsmagazine impulse und BIZZ geschrieben.

Anne Weiss ist Kulturwissenschaftlerin und Redakteurin. Sie hat sich lange beruflich mit Jugendkulturen und privat mit Joghurtkulturen beschäftigt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 334
Erscheinungsdatum 12.02.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-404-60596-5
Verlag Lübbe
Maße (L/B/H) 187/125/26 mm
Gewicht 324
Abbildungen farbige Vignetten, schwarzweisse Fotos
Auflage 23. Auflage 2008
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Dieses Buch hätte ein wirklich guter Artikel werden können
von SPASSPREDIGER aus www.spassprediger.de am 03.03.2008

"Generation Doof" - der Titel springt ins Auge, das Covermotiv tut's ebenso. PISA-Blamage, Stefan-Raab-Erstwähler-Check und Prekariats-Debatte bilden den Nährboden, auf dem ein solches Werk wachsen und gedeihen kann, und neugierig, wie ich bin, habe ich das Buch auf Verdacht gekauft. Die gute Botschaft: Der Schmöker lässt sich bequem an... "Generation Doof" - der Titel springt ins Auge, das Covermotiv tut's ebenso. PISA-Blamage, Stefan-Raab-Erstwähler-Check und Prekariats-Debatte bilden den Nährboden, auf dem ein solches Werk wachsen und gedeihen kann, und neugierig, wie ich bin, habe ich das Buch auf Verdacht gekauft. Die gute Botschaft: Der Schmöker lässt sich bequem an einem Wochenende durchlesen. Die schlechte Nachricht: "Generation Doof" ist weder die schaurig-schöne Anekdotensammlung, die man sich angesichts des Titels und des Klappentextes erhoffen könnte, noch ist es die wirklich fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema, die mir als Alternative erhofft hätte. Vielmehr ist "Generation Doof" eine oft unterhaltsame, noch viel öfter aber allzu oberflächliche Bestandsaufnahme, die zudem in weiten Teilen überflüssig ist. Über weite Strecken ist "Generation Doof" lediglich eine Zusammenschau dessen, was längst bekannt ist. Stoff für einen pointierten Artikel hätte das sicher noch allemal geboten - aber es musste ja gleich ein ganzes Buch werden. Was dabei herausgekommen ist, ist eine Mischung aus verspäteter Abrechnung mit der so genannten Spaßgesellschaft, Fin-de-siècle-hafter Dekadenz-Klage und voyeuristischer Nabelschau. Spätestens ab der 150. Seite stößt zudem der manierierte Schreibstil auf. Ich vermute, dass die beiden Autoren eifrige Leser der Kolumnen von Oliver Kalkofe und große Bewunderer der "SPIEGEL"-eigenen Headline-Kultur sind: Kein noch so flaues Wortspiel wird ausgelassen, und im ganzen Buch gibt es kaum einen Abschnitt, der ganz frei von flapsigen Kalauern ist. Auf Dauer hemmt das Lesefluss, und letztlich entsteht der Eindruck eines Buches, das gern schlauer und witziger wäre, als es ist. Auch die Doofheit, die die Urheber (die selbst Teil der "Generation Doof" ist, die sie großzügig als Altersgruppe der 15-45-jährigen fassen) für sich selbst in Anspruch nehmen, wirkt da schnell wie Koketterie. Spätestens an dem Punkt, an dem die beiden dem Urheber eines Web-Postings mangelhafte Rechtschreib-Kenntnisse attestieren, geht der Schuss allerdings kräftig nach hinten los: Man muss vielleicht nicht doof sein, um nicht zu erkennen, dass es sich bei der zitierten Passage um durchaus orthographisch gut wiedergegebenes Schwyzerdüütsch handelt. Es zeugt aber von Ignoranz, wenn das ausgerechnet Zweien nicht aufzufallen scheint, die ihr Geld als Lektoren in einem Kölner Verlag verdienen. Der Spassprediger meint: Schlau betitelte, aber reichlich oberflächliche, triviale Bestandsaufnahme, die zusammenfasst, was wir alle längst geahnt haben. Der um Witzigkeit und Lässigkeit bemühte Stil des Buchs nervt auf Dauer, wirklich Neues habe ich "Generation Doof" nicht entnehmen können (aber vielleicht bin ich dafür ja auch einfach und quasi per definitionem zu doof ... ?) Fazit: Aus "Generation Doof" hätte ein prägnanter, pointierter Zeitschriften-Artikel werden können. Meine Bewertung für den wäre sicher besser ausgefallen.

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16 10
wer ist in unserer Gesellschaft doof?
von Segler und Bücherfan am 04.04.2008

Bonner, Stefan und Weiss, Anne setzen sich "kritisch" und gleichzeitig humorvoll mit einer Generation auseinander, die sich durch Casting Shows und Werbesendungen bildet. Zitat:“Problematisch wird es dann, wenn man stolz darauf ist, Shakespeare und Goethe nicht zu kennen oder den Bundestag für einen deutschen Feiertag zu halten. Und was Hans nicht... Bonner, Stefan und Weiss, Anne setzen sich "kritisch" und gleichzeitig humorvoll mit einer Generation auseinander, die sich durch Casting Shows und Werbesendungen bildet. Zitat:“Problematisch wird es dann, wenn man stolz darauf ist, Shakespeare und Goethe nicht zu kennen oder den Bundestag für einen deutschen Feiertag zu halten. Und was Hans nicht lernt oder gar nicht lernen will, das kann er auch seinem Sohn Hänschen nicht beibringen. Dumm sind aber nicht nur diejenigen, denen man schon aus zehn Kilometern Entfernung ansieht, dass sie einen Lattenrost vor dem Kopf haben. Die Blödheit hat viele Facetten“. Aber auch die Generation, die nicht mehr richtig Deutsch sprechen kann, wird unter die Lupe genommen. Facit: ein zeitkritisches Buch über die Bildung in unserem Land und die Einstellung bestimmter Altergruppen zur Bildung. Ein Buch zum Nachdenken. Oder sollte man sich mit diesem Buch nicht außeinandersetzen. Ich denke auch das Buch ist ein Produkt der Zeit und der Bildung der Autoren und daher ist es schon faszinierend für mich, nicht nur sich mit dem auseinanderzusetzen was geschrieben ist, sondern auch wie es geschrieben ist. Daher möchte ich es auch anderen zum Lesen empfehlen.

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18 13
... eine deutliche Sicht auf eine Generation
von "Ihr Bioladen im Ammerland" aus Wiefelstede am 05.11.2011

Stefan Bronner und Anne Weiss stellen mit klaren Worten eine Generation der heute 30 - 45 Jährigen dar. Sie beschreiben die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens und gehen mit der Generation, der sie selber angehören, schonungslos um. Lassen Sie sich auf die Darstellung der "Generation Doof" ein und überlegen Sie... Stefan Bronner und Anne Weiss stellen mit klaren Worten eine Generation der heute 30 - 45 Jährigen dar. Sie beschreiben die unterschiedlichsten Aspekte des Lebens und gehen mit der Generation, der sie selber angehören, schonungslos um. Lassen Sie sich auf die Darstellung der "Generation Doof" ein und überlegen Sie - auch wenn Sie selber gegebenfalls hierzu gehören - welcher Teil der hier dargestellten Merkmale richtig sind und in wiefern es sich lohnt hieran etwas zu ändern. Denken Sie aber auch daran, dass der Zeitgeist und die Elemente des Wissens sich im Laufe der Zeit wesentlich geändert haben. Ziehen Sie sich nicht zurück, sondern nehmen Sie aktiv am Gestaltungsprozess teil. Es ist Ihr Leben!

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