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Giftgrün

Frieda May & Quirin Quast 1

(12)
Gift & Gallenkolik
Friedas erste richtige Stelle als Stationsärztin an einem Münchner Klinikum beginnt mit einem Paukenschlag: Schon am zweiten Tag ist ihr Doktorvater tot. Kolchizin-Vergiftung, stellt Friedas Mitbewohner, der Toxikologe Quast, schnell fest. Für die Klinikleitung ist der Fall damit geklärt – nicht das erste Mal, dass ein Hobbykoch beim Kräutersammeln im Englischen Garten Bärlauch mit der hochgiftigen Herbstzeitlose verwechselt hat. Doch Frieda und Quast hegen Zweifel. Und tatsächlich stellt sich heraus, dass der Tote selbst einige Leichen im Keller hatte – und dass Professor Naders Ableben mehr als einem Kollegen an der Eisbachklinik durchaus gelegen kommt …
Portrait
Bettina Plecher

Bettina Plecher wurde 1969 in München geboren. Nach ihrem Studium der Klassischen Philologie und Germanistik arbeitete sie als Fremdsprachenassistentin, Lehrerin und Schulbuchautorin in Yorkshire, Würzburg und München. Heute lebt sie mit ihrem Mann, einem Klinikarzt, und ihren beiden Kindern in München.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.10.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783644522718
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 734 KB
eBook
Fr. 11.00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Ein farbenfroher Krimi der überzeugt
von Karlheinz aus Frankfurt am 28.03.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der Debutroman von Bettina Plecher bietet spannende Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite. Bereits der wirklich gelungene Prolog überzeugt und eröffnet eine spannende Reise über fast dreihundert Seiten, ohne viel Atempause. Es fällt einfach schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Protagonisten sind sehr menschlich angelegt,... Der Debutroman von Bettina Plecher bietet spannende Unterhaltung von der ersten bis zur letzten Seite. Bereits der wirklich gelungene Prolog überzeugt und eröffnet eine spannende Reise über fast dreihundert Seiten, ohne viel Atempause. Es fällt einfach schwer das Buch aus der Hand zu legen. Die Protagonisten sind sehr menschlich angelegt, mit ihren Stärken und Schwächen, wie aus dem wirklichen Leben und so wirken sie auch sehr authentisch. Aber auch die Nebenpersonen werden sehr gut und detailliert dargestellt, so dass man sich mit ihnen identifizieren kann. Der bayerische Einschlag wirkt sehr sympathisch und die wenigen im Dialekt geschriebenen Passagen sind gut verständlich. Sehr schön auch die Einbeziehung von München und bekannten Plätzen, die dem Buch einen besonderen Reiz geben. Die Mischung zwischen der Klinikszene und München wirkt durchaus stimmig. Der rote Faden der Story bewegt sich durch das ganze Buch, mit kleineren Überraschungen und Wendungen. Getragen von einem Spannungsbogen der schnell aufgebaut wird und langsam bis zum Ende dann Stück für Stück abgebaut ist. Fazit: Für einen Debutroman wirklich sehr gelungen, vor allem der Schreibstil ist klasse, da kann man noch viel Spannendes erwarten

Giftgrün - Krimi im Ärztemilieu
von janaka aus Rendsburg am 02.02.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Ärztin Frieda May folgt ihrem Doktorvater Gabor Nader nach München an die Eisbachklinik um dort einen Stelle als Stationsärztin anzutreten anstatt in die Entwicklungshilfe zu gehen. Leider hat sie nicht die Möglichkeit mit ihm zusammen zu arbeiten, da Professor Nader bereits am zweiten Tag an einer Vergiftung stirbt. Gemeinsam... Die Ärztin Frieda May folgt ihrem Doktorvater Gabor Nader nach München an die Eisbachklinik um dort einen Stelle als Stationsärztin anzutreten anstatt in die Entwicklungshilfe zu gehen. Leider hat sie nicht die Möglichkeit mit ihm zusammen zu arbeiten, da Professor Nader bereits am zweiten Tag an einer Vergiftung stirbt. Gemeinsam finden Frieda und ihr neuer Mitbewohner der Toxikologe Quirin Quast heraus, dass anstatt Bärlauch Herbstzeitlose im Pesto war. Handelt es sich um eine Verwechslung von Nader oder war es absichtlich vom letzten Date ins Pesto gemischt worden? Die Polizei glaubt an Selbstverschulden, aber Frieda und Quirin wollen diesem Rätsel lösen und ermitteln getrennt von einander weiter und bringen auch Licht in die Dunkelheiten anderen Geheimnisse. Der Debütkrimi "Giftgrün" von Bettina Plecher ist sehr flüssig geschrieben und ließ mich nur so durch das Buch fliegen. Die abwechselnde Sichtweisen, neutral, Frieda und Quast machen das Lesen echt spannend, man bekommt die einzelnen Gedankengänge der Personen mit. Die Beschreibung des Klinikalltag war informativ und interessant. Der Leser erfährt einiges über die Strukturen in einem Krankenhaus, ohne allzu sehr ins Detail zu gehen. Die Protagonisten sind mit viel Liebe dargestellt worden und haben unterschiedliche Charaktere, Frieda und Quirin sind mir sehr ans Herz gewachsen. Diesen Krimi kann ich guten Herzens an alle Krimifans weiterempfehlen.

Pesto im Glas - ein giftiges Lesevergnügen.
von Brilli aus Hagen am 19.05.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Es würde das letzte Mal sein, dass er sein elegantes Bild voller Wohlgefallen in einem Spiegel in seiner repräsentativen Wohnung betrachten konnte. Aber das ahnte Professor Dr. Gabor Nader noch nicht, als ihn ein leichtes Übelkeitsgefühl befiel, nachdem er genussvoll den Duft des alten Nebbiolo d'Alba einatmete, den er... Es würde das letzte Mal sein, dass er sein elegantes Bild voller Wohlgefallen in einem Spiegel in seiner repräsentativen Wohnung betrachten konnte. Aber das ahnte Professor Dr. Gabor Nader noch nicht, als ihn ein leichtes Übelkeitsgefühl befiel, nachdem er genussvoll den Duft des alten Nebbiolo d'Alba einatmete, den er sich als Krönung des vergangenen, angenehmen Abends in ein stilvolles, bauchiges Glas geschüttet hatte. Das von ihm selbst zubereitete Mahl - Scaloppine al Limone mit cremigem Kräuterrisotto - war Dank der marktfrischen Zutaten ein leichter, vorsommerlicher Hochgenuss gewesen. Lediglich die Vorspeise, die traditionell vom jeweiligen Gast mitgebracht wurde und diesmal aus einem recht blass gewürzten aber bitterstoffreichen Kräuterpesto bestand, entsprach so gar nicht seinem Geschmack und dass er sie komplett zu sich nahm, entsprach nur dem Wunsch, seinen Besucher nicht vor den Kopf zu stoßen. Dabei hätte dieser gesellschaftliche faux pax wahrscheinlich sein Leben gerettet. So aber erfährt am nächsten Tag Frieda May, die ihrem Doktorvater Nader von Würzburg nach München gefolgt ist, um unter seiner Leitung ihre erste Stelle als Stationsärztin anzutreten, dass der Professor mit lebensgefährlichen Vergiftungsanzeichen auf der Intensivstation liegt. Ein ziemlicher Schock für Frieda, die sich am ersten Tag ihrer Kliniklaufbahn ohne den Professor ziemlich hilflos und verlassen fühlt. Als die unselige Mixtur aus Wildkräutern des englischen Gartens, bei denen wohl die Herbstzeitlose an Stelle des würzigen Bärlauchs den Hauptbestandteil bildete, ihre Wirkung getan hatte und man trotz gezielter Maßnahmen das Ableben Naders nicht verhindern konnte, werden Ermittlungen angestellt. Auch der Toxikologe Quirin Quast, Friedas WG-Mitbewohner, trägt zu Recherchen bei, die letztendlich einige Personen namentlich machen, denen Naders Ableben recht genehm sein konnte und einige Leichen aus den Kellern der Vergangenheit ans Licht emporsteigen lassen. Und was verbindet Quirin selbst mit dem Toten - aus einer Zeit, in der sie miteinander geforscht hatten? Bettina Plecher hat einen wunderbaren bayrischen Medizin-Krimi geschrieben - oder ist es eher ein medizinischer Bayernkrimi? Egal, was der Leser auch erwartet, das flotte, flüssige Lesevergnügen enttäuscht in keiner Hinsicht, zieht auch den kräuterkundigen Herbalisten durch die Wahl des "Tatwerkzeugs" in seinen Bann. Die Protagonisten sind ausgefallen und markant, allesamt authentisch in den ihnen zugedachten Rollen, die Handlung ist nachvollziehbar mit gutem, sich steigerndem Spannungsbogen, der Humor und Lokalkolorit nicht vermissen läßt. Insgesamt ist dieses Erstlingswerk so wie eine gute Pesto eben sein sollte: frisch, genussvoll und appetitanregend - also gerne mehr davon, denn manchmal muss es eben ein bisschen giftig sein!