Götzen-Dämmerung

Oder wie man mit dem Hammer philosophiert. Herausgegeben von Karl Schlechta

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'Kein Ding gerät, an dem nicht der Übermut seinen Teil hat. Das Zuviel an Kraft erst ist der Beweis von Kraft', postuliert Nietzsche im Vorwort seiner 'Götzen-Dämmerung'. Und in der Tat: Kraftvoll und ohne falsche Rücksicht auf ein in seinen Augen überkommenes, in Traditionen gefangenes Denken schwingt der sprachgewaltige Philosoph den Hammer. Er selbst bezeichnete die 1889 erschienene 'Götzen-Dämmerung' als 'vollkommene Gesamteinführung' in seine Philosophie. Mit pointierter Schärfe und bewusstem Pathos arbeitet Nietzsche hier an seinen Gedanken zur 'Umwertung aller Werte' und zum 'Willen zur Macht', bevor ihn kurze Zeit später die geistige Umnachtung niederringt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Karl Schlechta
Seitenzahl 112
Erscheinungsdatum 01.01.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-241-9
Reihe Kleine Klassiker
Verlag Anaconda
Maße (L/B/H) 19,3/13,1/1,6 cm
Gewicht 186 g
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Oder wie man mit dem Hammer philosophiert...
von Zitronenblau am 21.08.2008

Wie soll man dieses Buch bewerten? Sicher ist, Nietzsche macht süchtig, er sollte aber auch vorsichtig und mit Distanz gelesen werden. Seine Umwertung aller Werte - ganz antigriechisch-antisokratisch, antichristlich und immoralisch - rechnet Nietzsche wieder einmal ab, kurz vor seiner eigenen Verstandesdämmerung. Der Feind ist die Vernunft entgegen des... Wie soll man dieses Buch bewerten? Sicher ist, Nietzsche macht süchtig, er sollte aber auch vorsichtig und mit Distanz gelesen werden. Seine Umwertung aller Werte - ganz antigriechisch-antisokratisch, antichristlich und immoralisch - rechnet Nietzsche wieder einmal ab, kurz vor seiner eigenen Verstandesdämmerung. Der Feind ist die Vernunft entgegen des intinktiven Willens zur Macht. Ist der erste Teil dieses Buches tatsächlich hochinteressant und gewährt Einblicke in das Denken des zerstörerischen Hammerschwingers, grenzen die "Streifzüge eines Unzeitgemäßen" teilweise an Absurdität. Ein Beispel wäre der "Anti-Darwin", was mangels - typisch für Nietzsche - wissenschaftlicher Fundierung ausgemachter Blödsinn ist. Der Meisterdenker aphorisiert zu gern, doch dabei flattern seine geflügelten Worte manchmal wirr umher und verlieren dabei an Anmut und Beschaulichkeit...