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Hundert Jahre Einsamkeit

Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Romulo Gallegos 1972

(14)
Das imaginäre Macondo ist Schauplatz drastischer und geheimnisvoller Ereignisse im Leben der Familie Buendia über Generationen. Macondo ist Heimat der Nachfahren Jose Arcadio Buendias und seiner mehr als hundert Jahre alt werdenden Frau Ursula. Macondo ist ebenso typisch karibisch wie einzigartig; in Macondo erfüllen sich die Prophezeiungen des Melchiades über hundert Jahre. Macondo ist ein Ort voller Phantasie, tropischer Fülle und seltsamer Geschehnisse, hier blühen Absurdes und Verrücktes, steht Komisches neben Trauer und Elend.
Portrait
Gabriel García Márquez, geb. am 6. März 1927 in dem kolumbianischen Dorf Aracataca als ältestes von sechzehn Kindern eines Telegrafisten, verbrachte seine frühe Kindheit bei seinen Grosseltern. Nach dem abgebrochenen Jurastudium arbeitete er ab 1948 als Journalist in Cartagena, Barranquilla und Bogotá, und hielt sich in Rom und Paris auf. In diesen journalistischen Anfangsjahren entstanden auch seine ersten literarischen Texte. García Márquez hat sich immer als Schriftsteller und als Journalist verstanden. 1957 reiste er als Reporter in die DDR und die UDSSR. Er vertrat die kubanische Presseagentur Prensa Latina in Bogotá und New York. Die Veröffentlichung des Romans Hundert Jahre Einsamkeit (1967) machte ihn auf einen Schlag weltweit bekannt. Mit einer weltweiten Auflage von weit über zehn Millionen Exemplaren machte dieser Roman ihn zum meistgelesenen lateinamerikanischen Autor. 1982 erhielt Gabriel García Márquez den Nobelpreis für Literatur. Gabriel García Márquez, der ständig gegen Korruption und Drogenkriminalität in Kolumbien ankämpfte, war ein langjähriger Freund von Fidel Castro und bekennender Sozialist. Er hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt und gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt. Gabriel García Márquez lebte in Mexiko-Stadt und auf Kuba. Der Nobelpreisträger verstarb im April 2014.
Curt Meyer-Clason, geb. 1910, übersetzt aus dem Englischen, Französischen, Spanischen und Portugiesischen. Er verstarb 2012.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 496
Erscheinungsdatum 01.02.2004
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-16250-5
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 190/126/30 mm
Gewicht 366
Originaltitel Cien anos de soledad
Auflage 14
Verkaufsrang 1.737
Buch (Taschenbuch)
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„Literarisch und sehr poetisch“

Désirée Hasler, Buchhandlung Schönbühl

Ein sehr schönes Buch. Am Anfang recht verwirrend, weil einige in verschieden Generationen beinah den selben Namen haben, wenn man jedoch etwas Geduld hat, gewöhnt man sich daran und es ist einfach nur noch wunderschön zu lesen... Ein sehr schönes Buch. Am Anfang recht verwirrend, weil einige in verschieden Generationen beinah den selben Namen haben, wenn man jedoch etwas Geduld hat, gewöhnt man sich daran und es ist einfach nur noch wunderschön zu lesen...

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
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Grosse Erzählkunst über die Seele Lateinamerikas
von Quetzal am 31.10.2005

In diesem Roman erzählt Marquez auf eindrückliche Weise in Romanform die Seele Lateinamerikas, Familie, Macht, Tradition, Liebe, Lust, Krieg. Ein Meisterwerk, das man unbedingt lesen sollte, mehr der Erzählkunst denn der Spannung wegen. Wer Lateinamerika kennt, wird dieses Buch lieben, wer Lateinameika noch nicht kennt, wird es durch... In diesem Roman erzählt Marquez auf eindrückliche Weise in Romanform die Seele Lateinamerikas, Familie, Macht, Tradition, Liebe, Lust, Krieg. Ein Meisterwerk, das man unbedingt lesen sollte, mehr der Erzählkunst denn der Spannung wegen. Wer Lateinamerika kennt, wird dieses Buch lieben, wer Lateinameika noch nicht kennt, wird es durch diesen Roman kennen lernen.

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Seele der Generationen
von Roman aus der Schweiz am 30.01.2007

Gerade jetzt frag ich mich ob man die Welt in spannende und nicht spannende Bücher einteilen kann, doch dann denke ich an ein Werk wie Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel Garcia Marquez, und stelle fest, dass diese Einteilung sehr unschmeichelhaft wäre, für ein Buch das mir doch so gut... Gerade jetzt frag ich mich ob man die Welt in spannende und nicht spannende Bücher einteilen kann, doch dann denke ich an ein Werk wie Hundert Jahre Einsamkeit von Gabriel Garcia Marquez, und stelle fest, dass diese Einteilung sehr unschmeichelhaft wäre, für ein Buch das mir doch so gut gefällt. Doch wenn ich ab und an höre das dieses Buch für langweilig gehalten wird, frag ich mich wie schwer es ein Buch doch hat ohne eine Hollywood gerechte Stundeinlage zu beginn, überhaupt ihre Leser zu finden. Vielleicht liegt das Problem in der heutigen Zeit der Informations- und Bedürfnisüberflusses, deren Verlangen in kürze und meist mit einem Knopfdruck gestillt werden kann. Denn woran es sonst liegen kann, weshalb einige jener findigen Köpfe die sich zum Kauf dieses Buchen entschieden haben, es nach ein paar Seite einfach weglegten und vergassen, dies entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Finden sich hier doch Geschichten so klein und von zu Beginn vielleicht unbedeutend erscheinend Handlung, spinnt sich das Netz der Familiengeschichte und des Handlungsort in ein melancholisches Vermächtnis, deren einstigen Erben das Glück von einst suchen und doch den Sünden ihrer Vorfahren verfallen. Die Handlung in kürze wiederzugeben ist etwas was man bei einem Buch wie diesem nicht wirklich kann, ohne genau jene Spannung zu nehmen, die diesem Werk oft abgesprochen wird. Doch was man sagen darf ist, dass Sprachlich und Atmosphärisch wohl nur wenige an Gabriel Garcia Marquez Können heranreichen, und dabei eine so kluge und Erfahrene Geschichte sowie reale Charaktere erschaffen können und dabei so gut unterhalten. Es empfiehlt sich dieses Buch in kürzeren Leseabständen zu lesen. Den sollte zuviel Zeit zwischen den einzelnen Kapiteln vergangen sein, verwechselt man möglicherweise Personen, da die Namensgebung meist ähnlich ist, und die Feinheit der Geschichte die man oft aus Gesten, sprachlicher Besonderheit, Stimmung der Personen oder anderen oft zu übersehenden Aspekten der vorangegangenen oder folgenden Passagen selbst entnehmen muss.

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Die Seele Lateinamerikas
von einer Kundin/einem Kunden am 19.03.2010

Ich war in meinem ganzen Leben noch nicht in Südamerika, aber nachdem ich mich durch die fiktive Geschichte des Dorfes Macondo und dessen Gründerfamilie Buenida gelesen habe, kann ich von mir behaupten, das Lebensgefühl Lateinamerikas zu kennen. Dieses Buch ist nicht bloß eine große Familiensaga, mit allem was dazugehört... Ich war in meinem ganzen Leben noch nicht in Südamerika, aber nachdem ich mich durch die fiktive Geschichte des Dorfes Macondo und dessen Gründerfamilie Buenida gelesen habe, kann ich von mir behaupten, das Lebensgefühl Lateinamerikas zu kennen. Dieses Buch ist nicht bloß eine große Familiensaga, mit allem was dazugehört - Familie, Macht, Tradition, Liebe, Lust, Intrigen, Politik, Krieg - sondern auch eine fantastische Erzählung. Macondo ist ein magischer Ort, genauso wie die Sprache des Autors. Marquez besticht vorallem durch seine Erzählkunst - nur zu gerne ist man versucht sich in den Worten des Autors zu verlieren und die Geschichte ganz außer Acht zu lassen. Lesen sie dieses Buch und begeben sie sich auf eine Reise mitten in das Herz Lateinamerikas.

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