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Jugend ohne Gott

Reclams Universal-Bibliothek

Reclams Universal-Bibliothek

(10)
Der Roman um einen Lehrer, der an seinen mit nationalsozialistischem Gedankengut infizierten Schülern verzweifelt, selbst aber Schuld auf sich lädt, gehört zu den grössten Erfolgen Horváths und ist inzwischen auch zum Klassiker im Schulunterricht geworden. Grund dafür ist die Form der Kriminalgeschichte, die kurzen, eindrücklichen Kapitel und Szenen, die lebendigen Dialoge sowie die faschismuskritische Tendenz des Textes.
Text aus Reclams Universal-Bibliothek mit Seitenzählung der gedruckten Ausgabe.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Herausgeber Klaus Kastberger, Evelyne Polt-Heinzl
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 195, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.10.2012
Serie Reclams Universal-Bibliothek
Sprache Deutsch
EAN 9783159600468
Verlag Reclam Verlag
eBook
Fr. 4.50
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Zeitloser Klassiker!
von einer Kundin/einem Kunden am 03.11.2017

Zur aktuellen Buchverfilmung habe ich mich mal an diesen Klassiker gewagt, der alles andere als eine schnöde Schullektüre ist. "Jugend ohne Gott" von Ödön von Horvath ist zeitlos und immer aktuell und dazu noch ein hochspannender "Kriminalfall", den man bis zur letzten Seite mit verfolgen und aufklären will. Alle beschrieben Situationen... Zur aktuellen Buchverfilmung habe ich mich mal an diesen Klassiker gewagt, der alles andere als eine schnöde Schullektüre ist. "Jugend ohne Gott" von Ödön von Horvath ist zeitlos und immer aktuell und dazu noch ein hochspannender "Kriminalfall", den man bis zur letzten Seite mit verfolgen und aufklären will. Alle beschrieben Situationen sind damals wie heute übertragbar und regen zum nachdenken an. Eine super Lektüre für zwischendurch mit viel Tiefgang.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Generationen ohne Gott
von einer Kundin/einem Kunden aus %3B505031984854217 am 08.01.2013
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Die Plebejer sind an der Macht, sie feiern den Geburtstag des Oberplebejers und auch sonst folgen sie ganz unkritisch seinen Worten und den Reden seiner Unterstützer, die flächendeckend, das Land durch das Radio beschallen. Darin ein Lehrer der verzweifelt eine Nische für sich und seine Ansichten sucht. Auffallen will er... Die Plebejer sind an der Macht, sie feiern den Geburtstag des Oberplebejers und auch sonst folgen sie ganz unkritisch seinen Worten und den Reden seiner Unterstützer, die flächendeckend, das Land durch das Radio beschallen. Darin ein Lehrer der verzweifelt eine Nische für sich und seine Ansichten sucht. Auffallen will er um keinen Preis, seinen Schülern aber verkommene Werte vermitteln auch nicht, so windet er sich zwischen den Stühlen und scheitert wohl gerade durch diese Unentschlossenheit am Allermeisten. Als es auf einem Zeltlager zu einem tragischen Zwischenfall kommt verändert sich nicht nur für den Lehrer das komplette Denken und Handeln. Aus der Ich-Perspektive des Lehrers werden die Ereignisse geschildert, dabei tritt auch der Charakter dieser Person deutlich zu Tage. Klar und mit umsichtig gesetzten Worten führt uns Horvàth in die Lebenswelt des Protagonisten und macht ihn für uns mit allen seinen Schwächen und den wenigen Stärken, die er sein Eigen nennen mag lebendig. Mit „Jugend ohne Gott“ legte Ödön von Horvàth einen sozialkritischen Roman vor, der Seinesgleichen sucht. Auf 182 Seiten bemüht der Autor Metapher um Metapher, zitiert die Bibel und andere bekannte Schriften und spart nicht an kritischen und sarkastischen Aussagen. Kein Wunder, dass der Roman 1938 auf der „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“ geführt wurde und im gesamten Reichsgebiet eingezogen wurde, zu offensichtlich waren die Vergleiche zum Deutschen Reich und seiner Propagandamaschinerie. Mehr als nur einmal fragt man sich bei „Jugend ohne Gott“, welche Generation Horvàth wohl gemeint haben mag, die gottlos durch ihr Leben geht. Die damaligen Jugendlichen, oder vielleicht doch die Erwachsenen, denen es nicht gelingt Verständnis für die Jüngeren aufzubringen und damit eine Brücke zu deren Einstellungen zu schlagen? Am Ende mag ich für mich herauslesen, dass jede Generation gottlos ist und es immer an uns selbst liegt, dies zu ändern oder noch zu verstärken. Im Kleinen wie im Großen.

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Nach wie vor Schullektüre, ist dieses Buch ein Krimi der besonderen Art. Hier gilt es, einen Lehrer kennen- und bemitleiden zu lernen, der zu Zeiten Hitlers den Mord an einem seiner Schüler aufzuklären gezwungen ist. Auf der anderen Seite lernen Sie die Schüler kennen (allesamt nur mit dem ersten... Nach wie vor Schullektüre, ist dieses Buch ein Krimi der besonderen Art. Hier gilt es, einen Lehrer kennen- und bemitleiden zu lernen, der zu Zeiten Hitlers den Mord an einem seiner Schüler aufzuklären gezwungen ist. Auf der anderen Seite lernen Sie die Schüler kennen (allesamt nur mit dem ersten Buchstaben ihres Nachnamens benannt), die intrigant, exzentrisch, gewalttätig, eigenbrötlerisch sind, und sich der Gruppendynamik nur schwerlich zu entziehen vermögen. Eine ganz persönliche Suche nach Gott, ein überraschend guter Krimi, aber vorallem eine grossartige soziologische Studie über den Faschismus und dessen Auswirkungen. Horvath ist ein zeitloses Meisterwerk gelungen, das durch absurd-geniale Vergleiche besticht - wie zum Beispiel der Vergleich immer wieder desselben Schülers mit einem Fisch... Stilistisch und inhaltlisch ein grandioses Werk in der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Wie Hermann Hesse schon in einem Brief an einen Bekannten schrieb: "Ein kleines Buch empfehle ich Ihnen, eine Erzählung 'Jugend ohne Gott' von Horváth. Sie ist großartig und schneidet quer durch den moralischen Weltzustand von heute."

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