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Julius Caesar

Englisch/Deutsch

Reclam Universal-Bibliothek 9816

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Einband Taschenbuch
Herausgeber Dietrich Klose
Seitenzahl 271
Erscheinungsdatum 01.01.1986
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-15-009816-5
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/1,2 cm
Gewicht 106 g
Übersetzer Dietrich Klose
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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von einer Kundin/einem Kunden am 30.05.2018
Bewertet: anderes Format

"Hamlet" ist Shakespeares bekanntestes Drama und hat in 400 Jahren nichts von seiner Faszination und Aktualität eingebüßt. Mord, Verrat, Rache, Liebe, Tod - "Hamlet" enthält alles.

Auf dem Karussell
von Polar aus Aachen am 14.09.2007
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Am Ende schlachten sie den Despoten ab. Den Eroberer, der von sich selbst behauptet: Er käme, sehe, siege. Das Ende seiner Tage bricht förmlich über ihn herein. Shakespeare zeigt, wie einsam es einen machen kann, den Gipfel zu erreichen. Wie man auf der Hut sein muß, seine Vertrauten nicht... Am Ende schlachten sie den Despoten ab. Den Eroberer, der von sich selbst behauptet: Er käme, sehe, siege. Das Ende seiner Tage bricht förmlich über ihn herein. Shakespeare zeigt, wie einsam es einen machen kann, den Gipfel zu erreichen. Wie man auf der Hut sein muß, seine Vertrauten nicht zu verlieren. Wie jemand, der um seine Schwächen weiß, sich ins Mißtrauen flüchtet, nicht länger seiner Intuition vertraut, sich zum Diktator ausrufen läßt. Indem er die Senatoren gegen sich aufbringt, verliert er die Basis seiner Macht. Er verkennt die Situation, glaubt sich unangreifbar, und doch ist die Rede auf seinen Tod längst in den meisten Köpfen verfaßt. Antonius hält sie aus einem kalten Herzen heraus. Der einst Angehimmelte liegt den Mördern zu Füßen, nachdem sie seiner nicht benötigen. So geht das Erringen und Verlieren von Macht im ewigen Kreislauf weiter, auf den die einen aufspringen, von dem die anderen von der Sonne verbrannt abfallen. Mag es an der konkreten historischen Gestalt Julius Cäsars liegen, in Richard III, in Macbeth erscheint das Ränkespiel der Macht, das Shakespeare entwirft, grausamer, unausweichlicher, in der Zeichnung der Mitwirkenden poetischer zu sein als in diesem Stück. Trotzdem besticht es durch die Gewalt seiner Sprache und reizt das Theater immer wieder aus Neue, seine Geschichte zu bebildern.