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Kopfjagd

Kriminalroman

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Heiko Brandt war Ethnologe, bis ihn während einer Feldforschung ein traumatisches Ereignis aus der wissenschaftlichen Bahn warf. Jetzt ist er Hauptkommissar und Leiter des Sonderdezernats für Tötungsdelikte mit fremdkulturellem Hintergrund beim Berliner LKA. Dort führt ihn die enthauptete Leiche eines arabischen Geschäftsmanns mitten hinein in eine Verschwörung um illegalen Waffenhandel - und auf die Spur eines Täters, dessen Rachedurst noch nicht gestillt ist ...
Portrait
1952 in Düsseldorf geboren, studierte Ethnologie, Malaiologie sowie Film- und Fernsehwissenschaft, gefolgt von einem Forschungsaufenthalt bei Seenomaden und einer zweijährigen Feldforschung bei Bergstämmen in den Nordphilippinen. 1986 promovierte er im Fach Ethnologie; 1991 wechselte er von der Wissenschaft zum erzählen. Seit zwanzig Jahren arbeitet er als Drehbuchautor. Jörg Reiter lebt in Köln.

1962 in Bonn geboren, brach erfolgreich ein Germanistikstudium ab, jobbte als Nachtportier und Bauarbeiter, spielte Theater und schrieb Jerry-Cotton-Krimis und Synchronbücher. Seit zwanzig Jahren arbeitet er als Drehbuchautor für TVSerien von Krimi bis Krankenhaus. Er ist Karate-Kindertrainer, hat drei Töchter und lebt mit seiner Familie in Köln.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 22.09.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95451-940-8
Verlag Emons Verlag
Maße (L/B/H) 22,3/13,9/3 cm
Gewicht 515 g
Buch (Taschenbuch)
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Anders, interessant, spannend, brisant
von einer Kundin/einem Kunden aus Hernstein am 19.11.2016

Der Völkerkundler Heiko Brandt, nun beim LKA in Berlin, Sonderdezernat für Tötungsdelikte mit fremdkulturellem Hintergrund, ist ein ganz anders gestrickter Ermittlertyp. Ein wenig verkopfter Wissenschaftler, ein wenig Eigenbrötler, aber mit ganz viel Herz auf dem rechten Fleck für die, um die sich keiner kümmern will. Der Mord an einem... Der Völkerkundler Heiko Brandt, nun beim LKA in Berlin, Sonderdezernat für Tötungsdelikte mit fremdkulturellem Hintergrund, ist ein ganz anders gestrickter Ermittlertyp. Ein wenig verkopfter Wissenschaftler, ein wenig Eigenbrötler, aber mit ganz viel Herz auf dem rechten Fleck für die, um die sich keiner kümmern will. Der Mord an einem arabischen Geschäftsmann, der noch dazu auf dem Golfplatz enthauptet wird, wird an ihn abgeschoben. Gleichzeitig teilt man ihm aber schon mit, was er alles nicht darf. Bericht nur an den Oberstaatsanwalt, keine Medien, keine anderen Beamten als seine Gruppe. Seine Gruppe besteht aber nur aus ihm und Jens, bisher sein Mitarbeiter, nun aufgebrochen zu anderen Ufern, weil er endlich Karriere machen möchte. Für Brandt hat er nur Spott und Hohn übrig, denn dem ist die Karriere piepegal. In diese ohnehin schon angespannte Gemengelage platzt Oberkommissarin Zehra Erbay, türkischer Abstammung, ehrgeizig, motiviert. Sie wurde ihm als neue Assistentin zugeteilt, ohne sein Wissen selbstverständlich. Worauf er sie erst mal ignoriert. Kein besonders guter Anfang für die Zusammenarbeit. Als der nächste Kopflose auftaucht, und bald klar ist, dass der selbe Mörder zugeschlagen hat, lernt Brandt allmählich die Qualitäten seiner neuen Mitarbeiterin zu schätzen. Vor allem haben sie viel mehr gemeinsam, als sie sich eingestehen wollen. Auch Zehra ist der Typ einsamer Wolf. Von ihrem Kulturkreis entfremdet, in Deutschland die Türkin, schlimmer noch: die Quotentürkin, die „guten Leuten den Platz wegnimmt“. Ein Krimi, anders als der Mainstream, interessante Beschreibung der betroffenen Ethnien. Dazu eine spannende Handlung, in der die Beamten durch ihre Vorgesetzten laufend behindert werden, denn da spielt die hohe Politik mit hinein. Also absolut nachvollziehbar. Absolute Leseempfehlung!