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Krokodil im Nacken

Roman

Gulliver

(8)
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis: »Das wichtigste deutsche Jugendbuch in diesem Herbst!« DER SPIEGEL
Endlich als Taschenbuch: Das Meisterwerk von Klaus Kordon. Erzählt wird die bewegende Lebensgeschichte von Manfred Lenz, der nach einem missglückten Fluchtversuch aus der DDR ein Jahr in Stasi-Gefängnissen verbringt. Ein Zeitpanorama, wie es spannender nicht sein könnte.
Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen, Zelle 102. Hier sitzt Manfred Lenz. Seine Frau Hannah ist ebenfalls inhaftiert, die Kinder Silke und Michael sind im Heim untergebracht worden. Ein missglückter Fluchtversuch aus der DDR hat die Familie auseinander gerissen. Die Zeit im Gefängnis bedeutet Einsamkeit, Schikanen und endlose Stasi-Verhöre. In seiner Isolation lässt Manfred Lenz sein bisheriges Leben Revue passieren: Die Kneipe am Prenzlauer Berg, in der er nach dem Krieg aufgewachsen ist, der Einmarsch der sowjetischen Truppen auf dem Potsdamer Platz, der Tod der Mutter, das Kinderheim, das Jugendwohnheim - und dann die nur ein paar hundert Meter entfernte Grenze nach Westberlin.
Der grosse Roman erzählt mit bestechender Authentizität deutsch-deutsche Zeitgeschichte.
Rezension
"Mehr als ein Gefängnisbuch, ein spannendes Werk über die lange Zeit der deutschen Teilung." Interview SFB mit Sally Sallmann
"Eine grosse Stärke des Autors ist es, seinem tristen Stoff zum Trotz nicht grau in grau zu malen: Er bringt es fertig, die Selbstbehauptung des Helden mit Sprachkolorit und Witz glaubhaft zu machen - und dem düsteren Sujet einen Entwicklungsroman abzugewinnen, der für Jugendliche und Erwachsene, für Wessis und Ossis gleichermassen lesenswert ist. Das wichtigste deutsche Jugendbuch in diesem Herbst." Spiegel
"Für Oberstufenschüler bietet der Roman mit der komplex angelegten Figur des Manfred Lenz eine anregende Lektüre, die über viele Details des kalten Krieges informiert." Geschichte lernen
"Menschen und Milieus machen den Reichtum dieses Romans, dessen Umfang nicht abschrecken sollte, sondern anziehen. Denn hier öffnet sich für den jugendlichen Leser auch ohne Vorwissen eine Innenansicht der DDR, die spärliche Mauerreste oder vereinzelte Grenztürme nicht vermitteln werden." DIE ZEIT
"Sein Roman ist erhellend für die Nachgeborenen, wirkt vertiefend für die Älteren." Berliner Zeitung
"Kaum einer erzählt Kindern und Jugendlichen deutsche Geschichte so gut wie Klaus Kordon - und Erwachsenen übrigens auch." BRIGITTE
"Man merkt Klaus Kordon an, dass er hier in seinem Element ist, dass sein Herz für diese Stadt und ihre Typen schlägt. Ganz anders im Ton ist die Beschreibung der Gefängniszeit. Der Autor erzählt dies meisterhaft, beschreibt die Enge der Zelle und die Aussichtslosigkeit so drastisch und plastisch, dass sich beim Leser klaustrophobische Gefühle einstellen. ... Klaus Kordon gibt mit seinem exzellenten Roman tiefe Einblicke in den Alltag der frühen DDR, aber auch in die Mechanismen des Stasiapparates." Der Tagesspiegel
"Klaus Kordon ist mit seinem neuesten Roman ein beeindruckendes Lebenswerk gelungen. Der vielfach preisgekrönte Jugendbuchautor erzählt plastisch und mit grosser Authentizität. Ein spannender Lebensbericht und ein farbiges, authentisches Zeitdokument deutsch-deutscher Geschichte." Die Berliner Literaturkritik
"Klaus Kordon berichtet packend vom Leben damals in der DDR. Es ist eine bewegende autobiografische Zeitreise" Neue Revue
Portrait
Klaus Kordon, geboren 1943 in Berlin, war Transport- und Lagerarbeiter, studierte Volkswirtschaft und unternahm als Exportkaufmann Reisen nach Afrika und Asien, insbesondere nach Indien. Heute lebt er als freischaffender Schriftsteller in Berlin. Viele seiner Bücher wurden mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet."Kordon versteht sich als ein Autor, der zuallererst eine Geschichte erzählen möchte. Diese Geschichte gestaltet er poetisch, spannend, aktuell. Sie soll dem Leser Spass machen. Dies gelingt ihm vor allem wegen seiner feinen Beobachtungsgabe, verbunden mit einem ganz natürlichen Verhältnis zu den von ihm dargestellten, denkenden, fühlenden und handelnden Personen. Er lebt mit ihnen, spricht ihre Sprache, gräbt sie als Aussenseiter, als Freunde, als Hilfsbedürftige oder als Helfer, als Leidende, die nicht ohne Hoffnung bleiben, in das Gedächtnis seiner Leser ein." jugendbuch-magazin
Für sein Gesamtwerk erhielt Klaus Kordon den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg, den Grossen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur und 2016 den Deutschen Jugendliteraturpreis.
Zitat
"Mehr als ein Gefängnisbuch, ein spannendes Werk über die lange Zeit der deutschen Teilung." Interview SFB mit Sally Sallmann, 8.9.2002
"Für Jugendliche und Erwachsene eine herausragende Geschichte. Die Geschichte ist ein Zeitpanorama, wie es packender und authentischer nicht sein könnte." Dachauer Nachrichten "Eine grosse Stärke des Autors ist es, seinem tristen Stoff zum Trotz nicht grau in grau zu malen: Er bringt es fertig, die Selbstbehauptung des Helden mit Sprachkolorit und Witz glaubhaft zu machen - und dem düsteren Sujet einen Entwicklungsroman abzugewinnen, der für Jugendliche und Erwachsene, für Wessis und Ossis gleichermassen lesenswert ist. Das wichtigste deutsche Jugendbuch in diesem Herbst." Spiegel "All das fesselt von der ersten bis zur letzten Seite, weil Kordon all das, was er erlebt hat, erleben musste, all das, was ihn geprägt hat, nicht mit dem erhobenen moralischen Zeigefinger erzählt, sondern mit dem ihm eigenen Humor. Ein authentisches, ehrliches Buch - ein wichtiges Buch" Die Glocke, Oelde "Für Oberstufenschüler bietet der Roman mit der komplex angelegten Figur des Manfred Lenz eine anregende Lektüre, die über viele Details des kalten Krieges informiert." Geschichte lernen "Menschen und Milieus machen den Reichtum dieses Romans, dessen Umfang nicht abschrecken sollte, sondern anziehen. Denn hier öffnet sich für den jugendlichen Leser auch ohne Vorwissen eine Innenansicht der DDR, die spärliche Mauerreste oder vereinzelte Grenztürme nicht vermitteln werden." DIE ZEIT "Kaum einer erzählt Kindern und Jugendlichen deutsche Geschichte so gut wie Klaus Kordon - und Erwachsenen übrigens auch." BRIGITTE "Man merkt Klaus Kordon an, dass er hier in seinem Element ist, dass sein Herz für diese Stadt und ihre Typen schlägt. Ganz anders im Ton ist die Beschreibung der Gefängniszeit. Der Autor erzählt dies meisterhaft, beschreibt die Enge der Zelle und die Aussichtslosigkeit so drastisch und plastisch, dass sich beim Leser klaustrophobische Gefühle einstellen. ... Klaus Kordon gibt mit seinem exzellenten Roman tiefe Einblicke in den Alltag der frühen DDR, aber auch in die Mechanismen des Stasiapparates." Der Tagesspiegel "Klaus Kordon ist mit seinem neuesten Roman ein beeindruckendes Lebenswerk gelungen. Der vielfach preisgekrönte Jugendbuchautor erzählt plastisch und mit grosser Authentizität. Ein spannender Lebensbericht und ein farbiges, authentisches Zeitdokument deutsch-deutscher Geschichte." Die Berliner Literaturkritik "Klaus Kordon berichtet packend vom Leben damals in der DDR. Es ist eine bewegende autobiografische Zeitreise" Neue Revue
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Wasserzeichen
Seitenzahl 800, (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Serie Gulliver
Sprache Deutsch
EAN 9783407741790
Verlag Gulliver von Beltz & Gelberg
Verkaufsrang 17.615
eBook
Fr. 12.90
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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Ein sehr guter Roman über die DDR und die Stasi
von J R am 10.10.2010

Während Klaus Kordon eigentlich als Autor von Jugendromanen bekannt geworden ist, ist dieses Werk auch für Erwachsene sehr lesenswert. Kordon schildert die Jugend seines Protagonisten in der DDR in der Zeit des Mauerbaus und seinen späteren Fluchtversuch, der ihn und seine Frau in Stasi-Gefängnisse. seine Kinder ins Heim bringt.... Während Klaus Kordon eigentlich als Autor von Jugendromanen bekannt geworden ist, ist dieses Werk auch für Erwachsene sehr lesenswert. Kordon schildert die Jugend seines Protagonisten in der DDR in der Zeit des Mauerbaus und seinen späteren Fluchtversuch, der ihn und seine Frau in Stasi-Gefängnisse. seine Kinder ins Heim bringt. Die Schikanen und Verhörmethoden der Stasi werden ebenso beschrieben wie die Quallen des Häftlings in seiner Isolation und Rechtlosigkeit. Für alle die sich mit der Geschichte der DDR, fernab von Schönmalerei, beschäftigen wollen, ist dieses Buch uneingeschräkt zu emfehlen.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Mein Geheimtipp
von einer Kundin/einem Kunden am 02.09.2009
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Nicht umsonst hat Klaus Kordon für „Krokodil im Nacken“ den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen, denn er versteht es wie nur wenige andere, Ereignisse der deutschen Geschichte gleichzeitig anschaulich wie ergreifend und authentisch zu beschreiben. So habe ich mit Manfred Lenz schon gleich zu Anfang gezittert, als der Familie im Zug... Nicht umsonst hat Klaus Kordon für „Krokodil im Nacken“ den Deutschen Jugendliteraturpreis bekommen, denn er versteht es wie nur wenige andere, Ereignisse der deutschen Geschichte gleichzeitig anschaulich wie ergreifend und authentisch zu beschreiben. So habe ich mit Manfred Lenz schon gleich zu Anfang gezittert, als der Familie im Zug nach Bulgarien die Flucht misslingt. Später dann habe ich ihn durch sein Leben begleitet, immer wieder von rastloser Unruhe ergriffen, wenn er sich den zermürbenden Stasi-Verhören stellen musste und in ständiger Ungewissheit im Gefängnis isoliert die Tage zählte. Fesselnder und authentischer habe ich diesen Teil unserer deutsch-deutschen Geschichte noch nie gelesen. Nicht nur für Jugendliche und geschichtlich Interessierte ist dieses Buch ein absolutes Muss!

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Herausragendes Buch, dass geschichtlich und menschlich nichts ungesagt lässt
von Jette Anklam am 25.09.2008
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eines der bessten Bücher, die ich je gelesen habe. Geschichtlich bleibt nichts ungesagt und das Gefühlschaos der Personen ist sehr emotional beschrieben. Leser, die die DDR-Zeit nicht erlebten, bekommen einen sehr guten Eindruck zu damaligen Situationen.

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