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Leyla

Roman

(7)
Eine Familiensaga aus dem Herzen des Orients Eine anatolische Kleinstadt in den fünfziger Jahren. Hier wächst Leyla als jüngstes von fünf Geschwistern auf, im engen Kreis der Familie und der Nachbarschaft, und hegt einen grossen Wunsch: Sie will dieser Welt entkommen.Feridun Zaimoglu wendet den Blick zurück auf das Land, aus dem er mit seinen Eltern kam. Ein Land, erstarrt im Kalten Krieg, in dem ein strenger Glaube den Alltag durchdringt, die Familien dem Vater unterstehen, den Frauen ein bescheidener Platz zugewiesen ist – und in dem all das ins Wanken gerät.Er lässt die heranwachsende Leyla ihren Alltag erzählen, von den Vormittagen in der Schule, den Nachmittagen im Kreise der Schwestern, die an ihrer Mitgift sticken, und dem Leben in der Kleinstadt, in der Armut herrscht und jeder sein bescheidenes Auskommen sucht. Leylas Vater hat keinen Erfolg, verliert seine Anstellung als Bahnbeamter und schlägt sich mit immer windigeren Geschäften durch. Die Brüder gehen ihrer Wege, rebellieren gegen den Vater, die Schwestern warten auf den Mann, der für sie ausgesucht wird, und hoffen auf die grosse Liebe. Leyla erobert sich kleine Freiheiten, die sie wieder verliert, als sie zur Frau wird. Und sie kommt einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur. Erst der Umzug der Familie nach Istanbul eröffnet neue Möglichkeiten: Leyla lernt einen Mann kennen und verliebt sich, doch die beiden haben keine Zukunft in der Türkei.Mit epischer Kraft und einer sinnenfrohen, farbenprächtigen und archaischen Sprache erzählt Feridun Zaimoglu vom Erwachsenwerden eines Mädchens, dem Zerfall einer Familie und von einer fremden Welt, aus der sich viele als Gastarbeiter nach Deutschland aufmachten.
Rezension
»Ein wahres, schönes, fremdes, grosses Familienbuch.«
Portrait
Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit mehr als 30 Jahren in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel, wo er seither als Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist arbeitet. Er war Kolumnist für das Zeit-Magazin und schreibt für die Welt, die Frankfurter Rundschau, Die Zeit und Die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Im Jahr 2002 erhielt er den Hebbel-Preis, 2003 den Preis der Jury beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt und 2007 den Carl-Amery-Literaturpreis.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 528, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 30.09.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783462300529
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
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farbenprächtige, bewegende Familiensaga
von einer Kundin/einem Kunden am 06.08.2011

Schauplatz ist eine anatolische Kleinstadt in den fünfziger Jahren. Ferudin Zaimoglu erzählt die Geschichte von Leyla, die als jüngstes von fünf Geschwistern im engen Kreis der Familie und der Nachbarschaft aufwächst, und sie hegt einen großen Wunsch: Sie will dieser Welt entkommen. Einer Welt, in dem ein strenger Glaube den Alltag... Schauplatz ist eine anatolische Kleinstadt in den fünfziger Jahren. Ferudin Zaimoglu erzählt die Geschichte von Leyla, die als jüngstes von fünf Geschwistern im engen Kreis der Familie und der Nachbarschaft aufwächst, und sie hegt einen großen Wunsch: Sie will dieser Welt entkommen. Einer Welt, in dem ein strenger Glaube den Alltag durchdringt, die Familien dem Vater unterstehen, den Frauen ein bescheidener Platz zugewiesen ist .....

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Einblicke
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 08.02.2007
Bewertet: Buch (gebunden)

Das Buch ist super! Es gibt Einblicke in das Leben der 50er Jahre in der Türkei. Auch ich habe mich erstmal in den Stil einlesen müssen. Hat man sich daran gewöhnt, lässt sich das Buch sehr leicht lesen. Ein solch gutes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen.... Das Buch ist super! Es gibt Einblicke in das Leben der 50er Jahre in der Türkei. Auch ich habe mich erstmal in den Stil einlesen müssen. Hat man sich daran gewöhnt, lässt sich das Buch sehr leicht lesen. Ein solch gutes Buch habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Überhaupt nicht langweilig!

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1 0
von Andrea am 29.05.2006
Bewertet: Buch (gebunden)

Eine sehr klare und direkte Sprache zeichnet diesen Roman aus, ich brauchte einige Seiten um mich an den Stil zu gewöhnen. Anspruchvoller Roman über die Emanzipation einer anatolischen Familie über den tyrannischen Vater, geschildert aus Sicht der jüngsten Tochter Leyla.

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