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Mein Kind soll leben

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Ich starrte den Arzt fassungslos an. Tränen stürzten aus meinen Augen. In meinem Kopf schrie immer nur ein Satz, Claudia muss sterben. Ich kann nichts mehr für sie tun, die Ärzte können nichts mehr tun, o Gott hilf uns." Ein maximal zwei Jahre gibt der hochkarätige Mediziner Claudia noch. Dann wird sie aufgrund ihres stark geschwächten Herzens friedlich einschlafen. Wie Hedi mit dieser niederschmetternden Diagnose umgeht, wie sie Löwin im Kampf und das Leben ihres Kindes wird erfährt der Leser in diesem nachdenklich stimmenden Buch, das aufzeigt, wie wichtig und aktuell das Thema Organspende ist.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 280 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.07.2012
Sprache Deutsch
EAN 9783943596113
Verlag El Gato Verlagshaus
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Ein Schicksalsbericht.
von Brilli aus Hagen am 24.02.2013
Bewertet: Taschenbuch

Dieses Buch könnte die Geschichte einer ganz normalen kleinen Familie erzählen, die zu Dritt ein ganz normales Leben führt, mit den üblichen Höhen und Tiefen, die das Dasein im Gepäck hat. Das Schicksal allerdings hat etwas Anderes vor, denn am 8. Juli 1963 wird die Tochter Claudia geboren, die als... Dieses Buch könnte die Geschichte einer ganz normalen kleinen Familie erzählen, die zu Dritt ein ganz normales Leben führt, mit den üblichen Höhen und Tiefen, die das Dasein im Gepäck hat. Das Schicksal allerdings hat etwas Anderes vor, denn am 8. Juli 1963 wird die Tochter Claudia geboren, die als mehrfach behindertes Kind auf die Welt kommt. "Hauptsache, unser Kind ist gesund!" das hatten auch Hedi Kleineheismann und ihr Mann während der Schwangerschaft gedacht - so wie die meisten Eltern es sich wünschen - nur ihnen war die Erfüllung dieses Wunsches versagt. Claudia, dieses bezaubernde Kind, mit der zart bräunlichen Haut, dem schwarzen Haar und den riesigen, dunklen Augen hatte angeborene Klumpfüßchen und einen schweren Herzfehler, der zur damaligen Zeit inoperabel war Die Ärzte geben dem zarten, immer schnell ermüdenden Baby keine lange Lebenserwartung, die Medizin scheint hier an ihre Grenzen zu stoßen, wenn es um die Möglichkeiten geht, die für diesen Fall zum Helfen und Heilen zur Verfügung stehen. Aber Hedwig Kleineheismann gibt nicht auf. Mit dem Einsatz ihrer gesamten Kräfte, mit eiserner Selbstdisziplin, die keine eigenen Schwächen akzeptiert, kein Aufgeben zuläßt, kämpft sie um das Leben ihrer Tochter, und ihre Mutterliebe ist es, die andere Menschen veranlasst, ihr beizustehen, sie zu unterstützen und ihre Hoffnung neu zu stärken, wenn Rückschläge hingenommen werden müssen. Und eines Tages ist es soweit. Nach Jahren des Wartens und Bangens findet sich der geeignete Spender, der eine mittlerweile medizinisch durchführbare Transplantation ermöglicht. Eine großes Glücks - und Dankesgefühl herrscht nach Gelingen der schwierigen, lebensrettenden Operation, und der Weg scheint endlich nach oben zu gehen, befreit und losgelöst von Krankheit, Ängsten und Einschränkungen. Aber auch jetzt ist der Kampf der tapferen Mutter um ihre Tochter nicht vorbei - und sie ist darauf angewiesen, dass Claudia mitkämpft - sonst ist alles umsonst gewesen. Ein kleines Buch, das nur knapp dreihundert Seiten hat und doch so groß ist in seiner Schilderung von Liebe und Schmerz, Tapferkeit und Verzicht, von Sieg und Niederlagen und immer wieder Menschlichkeit in all ihren Facetten, dass wir ganz still werden, während wir es lesen. Inständig zeigt uns dieser Lebensbericht, wie wichtig die Bereitschaft zur Organspende ist. Einem anderen Menschen ein Leben zu schenken, in einem Moment, in dem man schon Abschied genommen hat von dieser Welt, kann auch etwas Beglückendes sein und den Inhalt des Daseins bereichern. Die dankbaren Gedanken eines Menschen werden uns auf dem Weg in die andere Welt begleiten - wo immer sie auch sein möge - und das ist ein wunderbares Gefühl.