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Mein letzter Sommer

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Mit siebzig Jahren ist Amelia schwer erkrankt. Den nahen Tod vor Augen, lässt sie ihr Leben Revue passieren, erzählt von der ungewöhnlichen Liebesgeschichte ihrer Eltern in Venedig, von der beglückenden Flucht des Mädchens in die Welt der Bücher, vom Entkommen aus der Enge des Elternhauses an die Universität in Rom, von der ersten Liebe und dem Leben als Bibliothekarin mit Mann und Kind. Ein Leben, das schliesslich eine dramatische Wendung erfährt, als die Ärzte bei ihr die Nervenkrankheit ALS diagnostizieren. Doch dieses Schicksal meistert Amelia mit scharfzüngigem Witz und ohne jedes Selbstmitleid. Auch wenn sie all ihre Sinne verliert, ist sie fest entschlossen, sich einen Sinn zu bewahren: den für Humor.
Portrait
Cesarina Vighy wurde 1936 in Venedig geboren und lebte bis zu ihrem Tod im Jahr 2010 in Rom. Mein letzter Sommer war ihr Romandebüt, das 2009 in Italien zum gefeierten Bestseller avancierte und mit dem Premio Campiello ausgezeichnet wurde
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.04.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783455170979
Verlag Atlantik
Dateigröße 557 KB
Übersetzer Maja Pflug
eBook
Fr. 20.90
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Übersicht
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berührende Leselektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

"Das Dümmste, was man zu einem Kranken sagen kann, ist, dass man findet, es gehe ihm doch sehr gut, seine Krankheit sei eine fixe Idee, alle seien ein bisschen runter und so weiter. Das Traurigste dagegen ist, wenn sie dir das nicht mehr sagen, sondern einfach nicht recht wissen, was... "Das Dümmste, was man zu einem Kranken sagen kann, ist, dass man findet, es gehe ihm doch sehr gut, seine Krankheit sei eine fixe Idee, alle seien ein bisschen runter und so weiter. Das Traurigste dagegen ist, wenn sie dir das nicht mehr sagen, sondern einfach nicht recht wissen, was sie noch sagen sollen". So beginnt diese kleine, feine, autobiografische Erzählung. Cesarina Vighy ist 70 Jahre alt, als bei ihr ALS -Amyotrophe Lateralskleros diagnostiziert wird. Sie beginnt ihre Erinnerungen aufzuschreiben und gewährt Einblick in ihr Leben. Cesarina wächst als geliebtes Kind ihrer alleinerziehenden Mutter und ihres verheirateten, aber immer gegenwärtigen Vaters auf. Venedig ist der Schauplatz ihre Kindheit und Jugend. Fürs Studium wechselt sie nach Rom. Sie wird Bibliothekarin, heiratet und bekommt eine Tochter. "Eine Liebeserklärung an das Leben" so steht es auf der Rückseite des Buches. Schöne, berührende Leselektüre.

Mein letzter Sommer
von Gisela Simak aus Landshut am 07.06.2016
Bewertet: gebundene Ausgabe

Meine Meinung Mit "Mein letzter Sommer" ist der Autorin ein zu Herzen gehender Roman gelungen. Sie wird in dieser Geschichte Z genannt. Ein andere Person berichtet stets über ihren Zustand. Mit 70 Jahren ist sie an der Nervenkrankheit ALS erkrankt. Mit Galgenhumor beschreibt sie die Auswirkungen ihrer Krankheit. Dem Tode... Meine Meinung Mit "Mein letzter Sommer" ist der Autorin ein zu Herzen gehender Roman gelungen. Sie wird in dieser Geschichte Z genannt. Ein andere Person berichtet stets über ihren Zustand. Mit 70 Jahren ist sie an der Nervenkrankheit ALS erkrankt. Mit Galgenhumor beschreibt sie die Auswirkungen ihrer Krankheit. Dem Tode geweiht liegt sie in ihrem Bett und träumt von sämtlichen Verwandten. Den Reaktionen ihrer Umwelt begegnet sie mit bitterbösen Gedanken und Selbstironie. Sie selbst hat eine Abscheu, vor alten- und kranken Menschen; das, obwohl sie Beides selber ist. Sehr gut haben mir die Beschreibungen von ihrer Kindheit bis ins Erwachsenenalter gefallen. Wir werden nach Venedig und Rom entführt. Ihren Großvater fand ich oftmals sehr hartherzig. Es ist für mich unvorstellbar, wie ein Vater seine Tochter beschimpfen kann, weil diese nun alle Anzeichen einer werdenden Frau hat. Das Leben von Amelias Mutter war mit Sicherheit nicht leicht. Amelia ist sehr in sich gekehrt, was auf viele Menschen den Eindruck erweckt, sie wäre eingebildet. Einerseits erleben wir das Sterben von Amelia- anderseits ihre ganzes Leben mit. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, die sich allen widrigen Lebensumständen stellt und ihren steinigen Weg bewältigt. Eine starke Frau, die eines Tages stolpert. Sie denkt sich nichts dabei. Dann passiert es immer wieder. Wir erleben mit, wie Amelia auf einmal auf Ärzte angewiesen ist. Aus jedem Wort die Wahrheit sucht. Langsam aber sicher ihre Selbstständigkeit verliert. Fazit In Venedig geboren und lange Zeit in Rom gelebt, erzählt uns Amelia aus dem zweiten Weltkrieg und seiner Vorgeschichte. Nie ohne Sarkasmus und Witz. Liebes- und Arbeitsleben sind auch mit einer kräftigen Prise Humor gewürzt. Wunderschöne Zitate und ein Schreibstil mit Erkennungswert, machen dieses Drama zu einem ganz besonderen Lesegenuss. "Mein letzter Sommer" ist ein kleines Büchlein, welches ich aber nicht auf einem Rutsch durchgelesen habe. Manche Sätze habe ich zweimal gelesen. >>Der Regen fällt wie feine Nadeln und beweist noch einmal. dass Silber so viel eleganter ist als Gold<<. (Seite 113) Schallend lachen musste ich, als Amelia von einem Tierarzt behandelt werden wollte, auf den sie sehr viel hielt. Aus der Perspektive einer Sterbenden erfahren wir, wie sie ihre Umwelt wahr nimmt. Welche Äußerungen für sie wenig hilfreich sind. Wie sie sich nach Ehrlichkeit sehnt und auch wiederum nicht. Ein Roman. mit biographischen Zügen, der einen beim Lesen nicht kalt lässt. Ein Leben, an dem so mancher zerbrechen würde. Eine absolute Empfehlung von mir. Danke Cesarina Vighy Mein Dank geht an den Atlantik-Verlag

Lesenswerte Biografie einer starken Frau
von einer Kundin/einem Kunden am 14.05.2012
Bewertet: eBook (ePUB)

Amalia, das alter ego der Autorin wird durch die Diagnose einer tödlichen Krankheit dazu veranlasst, über sich selbst und ihr Leben nachzudenken. So erzählt sie einerseits in abgeklärter Art und Weise ihr Leben in Venedig und Rom von 1936 bis 2009 und beschäftigt sich andererseits ohne Jammern und Selbstmitleid... Amalia, das alter ego der Autorin wird durch die Diagnose einer tödlichen Krankheit dazu veranlasst, über sich selbst und ihr Leben nachzudenken. So erzählt sie einerseits in abgeklärter Art und Weise ihr Leben in Venedig und Rom von 1936 bis 2009 und beschäftigt sich andererseits ohne Jammern und Selbstmitleid mit ihrer Krankheit. Dazwischen setzt sie noch Kommentare von ihrem " Reizbaren Engel", der noch eine Aussensicht einbringt. Ein bemerkenswertes Romandebüt einer 70jährigen Frau, durchsetzt mit einprägsamen lebensklugen Sätzen. Wie Cesarina Vighy so ganz ohne Larmoyanz ihr Leben und ihre Erkrankung aufarbeitet hat mich sehr beeindruckt.