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Mein Vater, der Deserteur

Eine Familiengeschichte

(8)
Paris, August 1944. Die Stadt ist von Hitlers Wehrmacht besetzt, doch die Tage der deutschen Herrschaft sind gezählt. Gerhard Freund ist achtzehn, als er zur Wehrmacht eingezogen wird; Mitte August 1944 soll seine Einheit an der Schlacht um Paris teilnehmen. Der junge Soldat erlebt die sinnlose Brutalität des Kampfes und desertiert. Er wird von der Résistance festgenommen und von amerikanischen Soldaten vor der Erschiessung gerettet. Mehr als sechzig Jahre später liest René Freund das Kriegstagebuch seines verstorbenen Vaters, stöbert in Archiven, spricht mit Zeitzeugen und fährt nach Paris, auf der Suche nach einem schärferen Bild von seinem Vater – und der eigenen Familiengeschichte.
Rezension
"Was dieses ungewöhnliche Dokument so berührend macht, ist die politische Unschuld des 18-jährigen Autors." Sieglinde Geisel, Deutschlandradio Kultur, 24.01.15
"Eine höchst persönliche und sehr lebendige Auseinandersetzung mit dem Kriegsgeschehen des Zweiten Weltkriegs." Mia Eidlhuber, Der Standard, 25.10.14
Portrait

René Freund, geboren 1967, lebt als Autor und Übersetzer in Grünau im Almtal. Er studierte Philosophie, Theaterwissenschaft und Völkerkunde und war von 1988 bis 1990 Dramaturg am Theater in der Josefstadt. Bücher (u.a.): Stadt, Land und danke für das Boot (Realsatiren, 2002), Wechselwirkungen (Roman, 2004). Im Deuticke Verlag sind erschienen Liebe unter Fischen (2013), seine Familiengeschichte Mein Vater, der Deserteur (2014) und zuletzt der Roman Niemand weiss, wie spät es ist (2016).

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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 29.09.2014
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-552-06256-6
Verlag Zsolnay
Maße (L/B/H) 207/129/25 mm
Gewicht 327
Abbildungen mit Abbildungen
Auflage 2
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Kundenbewertungen


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Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 23.11.2014

Rene Freund hat eine ziemlich spannende Familiengeschichte. Er hat sich alle Mühe gegeben sie zu recherchieren und sie auch für interessierte "Fremde" in Buchform zugänglich zu machen. Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat ist, dass die Sicht von heute auf damals viel Platz im Buch einnimmt.... Rene Freund hat eine ziemlich spannende Familiengeschichte. Er hat sich alle Mühe gegeben sie zu recherchieren und sie auch für interessierte "Fremde" in Buchform zugänglich zu machen. Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat ist, dass die Sicht von heute auf damals viel Platz im Buch einnimmt. Wo können wir das heutige Weltgeschehen mit damals vergleichen? Auch ich glaube, dass wir nur ahnen können, was in unseren Vorfahren vorgegangen ist. Vergleiche sind fast unmöglich. Und auf die Frage, ob wir es anders gemacht hätten, stellt Freund die Gegenfrage: Ist es alternativlos, dass in der heutigen Zeit alle 5 Sekunden ein Kind verhungert? Alle 5 Sekunden ein Kind.!!! Ein tolles Buch, besonders für geschichtlich Interessierte!

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Kriegstagebuch
von leseratte1310 am 22.11.2014

Gerhard Freund wird mit 18 zur Wehrmacht eingezogen. Er führt ein Tagebuch. 1944 soll er an der Schlacht um Paris teilnehmen. Die ungeheure Brutalität stößt ihn ab und er desertiert. Dieses Tagebuch veranlasst den Sohn René Freund nach über sechzig Jahren, sich auf die Spurensuche zu machen. Dazu versucht er... Gerhard Freund wird mit 18 zur Wehrmacht eingezogen. Er führt ein Tagebuch. 1944 soll er an der Schlacht um Paris teilnehmen. Die ungeheure Brutalität stößt ihn ab und er desertiert. Dieses Tagebuch veranlasst den Sohn René Freund nach über sechzig Jahren, sich auf die Spurensuche zu machen. Dazu versucht er mehr Informationen zu bekommen, von Zeitzeugen und aus Archiven. Dann fährt er mit seiner Familie in die Normandie. In diesem Buch er labt man nicht nur eine sehr private Sicht auf den Krieg und die Nazizeit, sondern erhält auch noch sehr unterschiedliche Sichtweisen präsentiert. Es ist doch so, dass die Generationen vor uns, meist nicht über diese Zeit sprechen. Fragen werden abgetan mit „gut, dass es vorbei ist“ oder „Was soll man darüber noch sagen“. In diesem Buch wird man einige Antworten finden. Gerhard Freud wurde durch die Kriegszeit geprägt und zeit seines Lebens hat ihn das Erlebte nicht losgelassen. Ein lesenswertes Buch, das zum Nachdenken anregt.

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Wichtige Reise
von Everett am 07.11.2014

Ein altes Kriegstagebuch von einem jungen Mann, der 1944 von der Wehrmacht noch nach Paris geschickt wird. Doch Gerhard Freund entschließt sich dazu, nicht zu kämpfen, zu desertieren. Er kommt dann noch in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Durch das Tagebuch begibt sich der Autor auf eine Reise, an die Orte, wo... Ein altes Kriegstagebuch von einem jungen Mann, der 1944 von der Wehrmacht noch nach Paris geschickt wird. Doch Gerhard Freund entschließt sich dazu, nicht zu kämpfen, zu desertieren. Er kommt dann noch in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Durch das Tagebuch begibt sich der Autor auf eine Reise, an die Orte, wo sein Vater einst in Frankreich war, und versucht, die Situation zu verstehen, nachzuempfinden. Den Vater kann Rene Freund leider nicht mehr fragen. Durch die Beschäftigung mit dem Tagebuch beschäftigt man sich zwangsläufig mit der Nazizeit, dem zweiten Weltkrieg und der Zeit danach. Was machte der Krieg mit den Menschen? Was war das für eine Zeit und wie wirkt es sich auf unsere heutige Zeit aus? Es ist weiter wichtig, sich mit der Geschichte auseinander zu setzen, damit wir Lehren daraus ziehen und es nicht wieder zu solchen Geschehnissen kommt. Dieses Buch ist so vielschichtig, aus dem persönlichen Bereich zieht es viel weitere Kreise, bringt zum nachdenken, macht betroffen. Ja, es war richtig, dieses Buch zu schreiben!

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